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Herr zu Guttenberg ist nur noch ein 'Minister auf Zeit'

Mr. Nice 27. Februar 2011 Benutzer Blog:Mr. Nice

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Unlängst wurde im Forum des GuttenPlag Wiki die Frage aufgeworfen: Kann sich KTzG bis zur BW-Wahl halten? Dazu möchte ich hier im Blog mal wieder eine Prognose wagen, und die lautet klipp und klar: NEIN, er wird sich nicht mehr so lange halten können. Die, um es einmal etwas martialisch und phantasievoll auszudrücken, historisch bedeutsame 'Schlacht um den Guttenberg' wird m. E. in spätestens zwei oder drei Wochen geschlagen sein, und sie wird mit einer schmählichen Niederlage seiner Plagiazenz, des Freiherrn von Copy und Paste enden.

Die Entwicklung ist jetzt, nachdem eindeutige Klarheit darüber besteht, dass zu Guttenbergs Ex-Dissertation praktisch von A-Z zusammengeklau(b)t wurde, nicht mehr aufzuhalten. Die eher zu- als abnehmende Welle des Unmutes in nicht geringen Teilen der Bevölkerung, vor allem aber in der 'Intelligenzija' unseres Landes macht deutlich, dass Merkel & Co. sich gründlich verkalkuliert haben: Ihre Strategie des Verharmlosens und Aussitzens des Problems hat nicht funktioniert! Dabei spielt es nicht die geringste Rolle, ob eine Mehrheit der Bevölkerung 'ihren Gutti' weiterhin im Amt sehen möchte. Seien wir doch realistisch: Seit wann wird bei Entscheidungen im Bundestag Rücksicht auf den Mehrheitswillen der Bevölkerung genommen?

Die Abgeordnetenmehrheit des Regierungslagers hat es zwar noch einmal geschafft, dem 'Minister auf Abruf' dadurch eine Galgenfrist zu verschaffen, dass die Untersuchung von zu Guttenbergs Missbrauch parlamentarischer Ressourcen durch den Ältestenrat erst (wenn ich mich richtig erinnere) Ende März beginnen soll, ihr Ergebnis also zeitlich nach den Wahlen in Baden-Württemberg liegen wird, aber das eigentliche 'Damokles-Schwert' wurde ihm ohnehin nicht in Berlin, sondern in Bayreuth über den Kopf gehängt.

Es ist wohl kaum anzunehmen, dass die KOMMISSION "SELBSTKONTROLLE IN DER WISSENSCHAFT" der Universität Bayreuth, die jetzt, quasi 'in letzter Instanz', über die wissenschaftlichen Verfehlungen des Ex-Doktors zu befinden hat, sich selber vor der gesamten Scientific Community ein Armutszeugnis ausstellt. Genau das aber würde sie tun, wenn sie zu Guttenberg 'im Lichte der Evidenzen' - die ja nicht zuletzt im Rahmen des Projekts GuttenPlag zusammengetragen wurden - vom Vorwurf der BEWUSSTEN TÄUSCHUNG freisprechen wollte. Damit wäre der ohnehin angekratzte Ruf ihrer Universität völlig 'im Eimer'. Nein, die Professoren Dr. Rixen, Dr. Aksel, Dr. Putz-Osterloh, Dr. Rösch und Dr. Klippel werden sich vermutlich sehr bemühen, zügig ein Ergebnis vorzulegen, um Ihre Universität möglichst schnell 'aus der Schusslinie' zu bringen. Es mag zwei oder drei Wochen dauern, bis sie ihren Bericht bekanntgeben, aber da zu Guttenberg in der 'Welt der Wissenschaft' weitgehend schon jetzt als des bewussten Plagiates überführt gilt, ist an einem 'Schuldspruch' durch die Kommission nicht der geringste Zweifel möglich.

Danach wird alles sehr schnell gehen: Das Trommelfeuer der Medien wird noch gesteigert werden, die zuständige/n Staatsanwaltschaft/en, welche jetzt noch hartnäckig die Arbeit verweigern, werden Ermittlungsverfahren gegen den einstigen Überflieger und Hoffnungsträger der Konservativen eröffnen, eine Welle der Distanzierungserklärungen von Unions- und FDP-PolitikerInnen wird anrollen - und SPÄTESTENS DANN wird die Kanzlerin, bildlich gesprochen, die 'Reißleine ziehen'. Mann könnte auch sagen: sie wird auf den Knopf drücken, der den Schleudersitz auslöst, auf dem zu Guttenberg eigentlich schon seit dem Beginn der 'Copygate-Affäre' sitzt. Wenn die kommende Landtagswahl in Baden-Württemberg stattfindet, liebe Leserinnen und Leser, wird der Verteidigungsminister zu Guttenberg vermutlich schon ein Gegenstand bundesrepublikanischer Politikgeschichte sein, oder - pointierter formuliert - eine Fußnote derselben.

Mit besten Grüßen -- Mr. Nice 08:16, 27. Feb. 2011 (UTC)

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