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Chronologie

Stellungnahmen Guttenbergs zum Plagiatsvorwurf 16.2.-1.3.2011
Meriten4LauHinzugefügt von Meriten4Lau

Inhaltsverzeichnis

2006Bearbeiten

Lt. Tagesspiegel: Guttenberg wird 2006 zur Promotion zugelassen. Dafür wird laut Promotionsordnung der Universität Bayreuth mindestens die Note "vollbefriedigend" im 1. Staatsexamen gefordert. Da Guttenberg nur die Abschlussnote "'befriedigend' im 'unteren Bereich'" aufweist, muss eine Sondergenehmigung erteilt werden.

Die Zulassung wird durch den CSU-nahen Dekan Prof. Karl-Georg Loritz erteilt. Die Zulassung muss durch zwei weitere Professoren abgesegnet werden. Dies geschieht durch den Betreuer der Arbeit, Prof. Peter Häberle, sowie durch den Zweitgutachter, Prof. Rudolf Streinz, ebenfalls CSU-nah (Tätigkeit als Stadtrat für die CSU, Vertrauensdozent der Hanns-Seidel-Stiftung).

Quellen:

Tagesspiegel:CSU-naher Professor genehmigte Guttenberg-Promotion "ausnahmsweise"

Spiegel: Guttenbergs Zweitgutachter "Ich habe zu sehr vertraut"

27. Februar 2007Bearbeiten

Lt. Süddeutscher Zeitung: Guttenberg legt seine mündliche Prüfung ab und beantragt, einen Doktortitel "vorläufig" führen zu dürfen. Die Universität Bayreuth genehmigt dies am 7.Mai 2007, und er trägt ihn 21 Monate lang "vorläufig", nämlich bis zum 28.01.2009.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1115821 [letzter Zugriff unbekannt]

28. Januar 2009Bearbeiten

Lt. Süddeutscher Zeitung: An diesem Tag liefert Guttenberg die gedruckte Arbeit ab, erhält die Promotionsurkunde. Sein Doktortitel ist nun nicht mehr "vorläufig".

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1115821 http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1115821 [letzter Zugriff unbekannt]

Mittwoch 16.02.2011Bearbeiten

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von möglichen Täuschungen bei Guttenbergs Doktorarbeit, dokumentiert durch Gegenüberstellung von (nicht korrekt zitierten) Originalquellen und Guttenbergs veröffentlicher Doktorarbeit. Die Grundlage der Anschuldigungen ist die Rezension von Guttenbergs Dissertation in der Zeitschrift Kritische Justiz vom Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano. Süddeutsche: Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben, Kritische Justiz 44/1: Rezension von Fischer-Lescano

Verteidigungsminister zu Guttenberg wehrt sich gegen die Angriffe, nennt Vorwürfe "abstrus": "Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus", teilte er mit. "Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob bei über 1200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen." An der Dissertation hätten keine seiner Mitarbeiter mitgewirkt. "Und sollte jemand auf die Idee kommen zu behaupten, Mitarbeiter meiner Büros hätten an der wissenschaftlichen Erarbeitung meiner Dissertation mitgewirkt, stelle ich fest: Dies trifft nicht zu. Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung." n24: Guttenberg nennt Plagiatsvorwürfe "abstrus"

Doktorvater nimmt Stellung: "Guttenbergs Doktorvater, Jura-Professor und Staatsrechtslehrer Peter Häberle (76) von der Universität Bayreuth, verteidigt den Minister. Er sagte BILD: „Der Vorwurf ist absurd, die Arbeit ist kein Plagiat. Sie wurde von mir in zahlreichen Beratungsgesprächen eingehend kontrolliert. Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden.“ Bild: Professor erhebt Plagiats-Vorwurf

Stellungnahme der Universität Bayreuth: {C {C}"Wir prüfen jetzt, ob dieser Vorwurf berechtigt ist." "Das Verfahren der Dissertation von Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg an der Universität Bayreuth sei korrekt verlaufen, so Möstl weiter." {C {C}Universität Bayreuth: Medienmitteilung Nr. 033 / 2011

Ein Sprecher Guttenbergs zu der angekündigten Überprüfung: {C {C}"Dem Ergebnis der Prüfung wird mit großer Gelassenheit entgegengesehen. Die Arbeit wurde nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt." {C {C}Zeit: Ministerium: Sehen Prüfung mit Gelassenheit

Zweite Stellungnahme der Universität Bayreuth nach der Sitzung der Kommission zur Selbstkontrolle: "Die Universität Bayreuth wird demnach Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg zu einer schriftlichen Stellungnahme zu dem gegen ihn erhobenen Vorwurf auffordern." Die Frist zur Stellungnahme beträgt zwei Wochen. Universität Bayreuth; Medienmitteilung Nr. 034 / 2011

FAZ.net meldet weitere Textstellen: {C {C}"Bundesverteidigungsminister Guttenberg hat den Anfang seiner Dissertation aus einem F.A.Z.-Artikel abgeschrieben. Der einleitende Absatz der Arbeit deckt sich fast wörtlich mit einem Text der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig. „Das ist eindeutig ein bewusstes Plagiat“, sagte Medienwissenschaftler Weber gegenüber FAZ.NET." {C {C}FAZ: Anfang bei F.A.Z. abgeschrieben

Auch die Saarbrücker-Zeitung meldet neue Plagiatsvorwürfe: {C {C}"Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, wird Guttenberg nun auch vorgeworfen, in seiner Doktorarbeit Passagen des Tübinger Juristen Martin Nettesheim verwendet und nicht korrekt gekennzeichnet zu haben." {C {C}Saarbrücker Zeitung: Neue Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg aufgetaucht

ARD-Hauptstadtstudio meldet Nutzung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages: {C {C}"Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hat Guttenberg allerdings den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages wenigstens mittelbar für seine Dissertation genutzt. Demnach habe der damalige einfache CSU-Abgeordnete die Abteilung des Parlamentes für seine allgemeinpolitische Tätigkeit als Abgeordneter mit Fachfragen beauftragt, wie dies auch viele andere Abgeordnete üblicherweise tun. Die Expertisen, die er vom wissenschaftlichen Dienst bekommen habe, seien dann aber später teilweise auch in seine Dissertation eingeflossen. Die Verwendung dieser Informationen sei aber stets kenntlich gemacht worden." Tagesschau: Uni fordert Erklärung von Guttenberg

Am späten Abend meldet welt.de, dass Guttenberg überraschend nach Afghanistan reist - zu einem Truppenbesuch. Welt: Guttenberg reist überraschend nach Afghanistan

Am späten Abend dokumentiert das von Dr. Klaus Graf betriebene Gemeinschaftsblog Archivalia eine weitere Textübernahme. In den Kommentaren wird auf weitere Funde verwiesen. Zugleich wird in einem Nachtrag zum Beitrag klargestellt, dass dem Blogger Raphael Wimmer besondere Verdienste zukommen. Er hatte das wichtige Einleitungs-Plagiat aus der FAZ entdeckt, das von den Printmedien übernommen wurde. Am nächsten Tag wurde Archivalia von Spiegel Online in einem Artikel zitiert. Archivalia: Weitere Quelle(n) zu Guttenberg-Plagiat entdeckt und Rhapael Wimmer (Raphael's Pflock): Guttenberg und Zehnpfennig

Donnerstag 17.02.2011Bearbeiten

spiegel.de meldet neue, verdächtige Textstellen: "Auszüge von der Internetseite der US-Botschaft, Texte von Parteifreunden, Sätze aus Zeitungen: Liest man Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit genauer, finden sich weitere Passagen, die abgeschrieben sind - ohne Quellenangabe. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger fordert nun Aufklärung." Spiegel: Guttenberg kupferte freizügiger ab als gedacht

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate formiert sich.

FAZ.net verlinkt als erste große Nachrichtenseite auf Guttenplag. FAZ: Vorwürfe gegen Guttenberg: Die Stunde der Plagiatssucher

Guttenberg sagt am Abend einen Wahlkampftermin kurzfristig ab: "Eigentlich hätte Karl-Theodor zu Guttenberg in Sachsen-Anhalt Wahlkampf betreiben sollen - doch nach dem Wirbel um die angeblichen Plagiate in seiner Doktorarbeit bleibt der Minister lieber in Berlin. Den Termin in Barleben sagte er kurzfristig ab.", Guttenberg sei "in Berlin unabkömmlich" Spiegel: Guttenberg lässt Wahlkampftermin platzen

Am späten Abend wird Guttenberg beim Besuch im Kanzleramt gesichtet: "Am Donnerstagabend suchte der Minister zu Gesprächen das Kanzleramt auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe "einige Erklärungen" von Guttenberg verlangt, heißt es. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt." Deutsche Welle: Kanzlerin bestellt Guttenberg ein

Freitag 18.02.2011Bearbeiten

{C {C}Am Morgen heißt es in Pressekreisen, dass sich Guttenberg an diesem Tag erklären will. Bild: Guttenberg will Erklärung abgeben

Merkel sichert Guttenberg "volles Vertrauen" zu. Welt: Merkel sichert Guttenberg "volles Vertrauen" zu

Vormittags kommt die Nachricht, dass es einen schweren Anschlag in Afghanistan gab. Der Anschlag soll sich beim Außenposten ereignet haben, den Guttenberg einen Tag zuvor besucht hat. Focus: Anschlag in Kundus kurz nach Guttenberg-Besuch

Guttenbergs Erklärung
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Um 11:20 Uhr bitten Mitarbeiter Guttenbergs einen Teil der Kameraleute und Fotografen, die vor dem Bendlerblock warten, hinein, um die sehr kurzfristig angekündigte Erklärung aufzuzeichnen.

Gegen 11:45 Uhr tritt Guttenberg vor ein paar ausgewählte Kameras. In wenigen Sätzen entschuldigt sich Guttenberg zunächst für Fehler in der Doktorarbeit, fügt aber hinzu, die von ihm verfasste Dissertation sei kein Plagiat. Er erklärt weiter, dass die Umstände der Dissertation nicht optimal waren. Sieben Jahre lang habe er an ihr gearbeitet, parallel sei er als junger Politiker und Familienvater sehr eingebunden gewesen.

Er streitet ab, bewusst Fehler gemacht oder getäuscht zu haben. In der nächsten Zeit würde er in Abstimmung mit der Universität Bayreuth klären, ob ein wissenschaftliches Fehlverhalten vorliege. Außerdem kündigt er an, dass er "gerne bis zum Ergebnis dieser Prüfung vorübergehend, ich betone vorübergehend, auf die Führung des Titels" verzichte.

"Jede weitere Kommunikation zu diesem Thema werde ich von nun an ausschließlich mit der Universität Bayreuth führen." Die Bevölkerung erwarte, dass er sein Amt als Verteidigungsminister wahrnehme und das könne er auch.

Am Ende des Statements verweist Guttenberg noch auf den Anschlag in Afghanistan.

Guttenbergs schwarzer Freitag und http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14851179,00.html [letzter Zugriff: unbekannt]

Der Eklat in der Bundespressekonferenz
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Als auf der zeitgleich stattfindenden Bundespressekonferenz bekannt wird, dass Guttenberg an anderem Ort seine Erklärung abgibt, kommt es zu einem bislang einmaligen Eklat mit Abbruch der Pressekonferenz. Tagesschau: Hauptstadtjournalisten empört über Guttenberg

{C {C}Bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth sind im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen um seine Doktorarbeit zwei Strafanzeigen gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gestellt worden. AFP: Zwei Strafanzeigen gegen Guttenberg wegen Plagiatsvorwürfen

Die Berliner Zeitung meldet, dass Guttenberg auch bei einem Studienanfänger der Freien Universität Berlin geklaut haben soll. Die Zeitung verweist als Quelle auf GuttenPlag-Wiki (mit Link): "Plagiatsjäger im Internet hatten die studentische Kopiervorlage entdeckt. Auf dem "GuttenPlag Wiki" tragen Internetbenutzer die Textstellen zusammen, die zu Guttenberg ohne Quellangabe in seine Doktorarbeit eingefügt haben soll - und die Liste der Seiten mit kopierten Textstellen ist in den letzten Tagen explosionsartig angewachsen." Berliner Zeitung Guttenberg soll bei Studienanfänger der Freien Universität Berlin geklaut haben

Der erste große Scoop für GuttenPlag

Samstag 19.02.2011Bearbeiten

Guttenberg gibt dem Focus ein Interview: "Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) antwortete im FOCUS-Interview auf die Frage, ob er seit Dienstag einmal an Rücktritt gedacht habe, knapp mit: „Unsinn.“ Focus: Rücktritt wäre für Guttenberg „Unsinn“

DER SPIEGEL meldet, dass Guttenberg den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für seine Doktorarbeit in Anspruch genommen hat. DER SPIEGEL erscheint am Abend mit der Plagiatsaffäre als Titel. Spiegel: Guttenberg kopierte auch von Bundestagsdienst

Die SPD spekuliert über einen Ghostwriter: "Jetzt ist er ausgesprochen, der böse Verdacht: Die SPD argwöhnt, Verteidigungsminister Guttenberg habe seine Doktorarbeit in Teilen gar nicht selbst geschrieben. Der unfreiwillige Helfer arbeite beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags." Spiegel: SPD spekuliert über einen Ghostwriter Am Nachmittag setzt spiegel.de die Story "GuttenPlag Wiki: Im Netz der Plagiate-Jäger" als Top-Story nach ganz oben. Spiegel: Im Netz der Plagiate-Jäger

Montag 21.02.2011Bearbeiten

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Kelkheim (Hessen) erklärt zu Guttenberg, er werde dauerhaft auf seinen akademischen Grad verzichten. Frankfurter Rundschau: Guttenberg will auf Doktortitel verzichten

Mittwoch 23.2.2011 Bearbeiten

Das GuttenPlag Wiki ist Teil des Themas einer Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag (einberufen auf Verlangen von SPD und Bündnis90/Die Grünen). Auszug aus der Tagesordnung [letzter Zugriff unbekannt]:

"Die Stellungnahme des Bundesminister der Verteidigung Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg und mögliche Textübernahmen aus Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages sowie angebebliche Textübernahmefunde nach "GuttenPlagWiki" auf 270 Seiten der Dissertation des Bundesministers der Verteidigung

Siehe Guttenplag im Bundestag {C {C}Die Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab. Sie beruft sich dabei nicht - wie vermutet - auf die Promotionsordnung. Diese hätte einen Nachweis der Täuschungsabsicht erfordert. Stattdessen beruft man sich in der Pressemitteilung auf Artikel 48 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes. Dieser erlaubt die Rücknahme eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes.

Donnerstag, 24.2.2011Bearbeiten

Die Alumni-Vereinigung der RW-Fakultät an der Universität Bayreuth löst "im gegenseitigen Einvernehmen" die Einladung an zu Guttenberg zum Homecoming 2011.

Guttenberg ist auch nicht mehr auf der Seite Universität Bayreuth: Alumni abgebildet.

Dienstag 01.03.2011 Bearbeiten

Die unmittelbaren PresssemitteilungenBearbeiten

Zwischenbilanz aus der Sicht des Stern, kurz vor der Ankündigung, dass zu Guttenberg zurücktreten will.

Bild verkündet es als Erste: Guttenberg tritt zurück

Gegen 11:15 Uhr tritt zu Guttenberg zurück.

Tagesschau Extra 01.03.11 11:00 [letzter Zugriff unbekannt]

Weiteres vom 01.03.2011 im Web Bearbeiten

Mittwoch, 13. April 2011Bearbeiten

Nach einer seit dem 9. April öffentlich geführten Diskussion zwischen der Universität Bayreuth und den Anwälten Guttenbergs, in der es um eine Veröffentlichung des Ergebnisses der Promotionskommission zur Frage der Täuschung ging, erklären Guttenbergs Anwälte an diesem Tag, Guttenberg sei zu einer Veröffentlichung bereit. Guttenberg hat jetzt bis zum 26. April 2011 Zeit, eine erneute Erklärung zur Angelegenheit abzugeben.

Universität Bayreuth: Karl-Theodor zu Guttenberg stimmt einer Veröffentlichung des Kommissionsberichts zu, Nürnberger Zeitung: Erklärungsfrist für Guttenberg

Dienstag, 26. April 2011Bearbeiten

Karl-Theodor Guttenberg reicht fristgerecht per Fax eine Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen ein. In der Stellungnahme, so berichtet Spiegel online später, bestreitet er weiterhin eine Täuschungsabsicht und spricht stattdessen von einem Mißverständnis.

Freitag, 6. Mai 2011Bearbeiten

Die Universität Bayreuth gibt das Ergebnis der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ bekannt: „Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Freiherr zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat" (Pressemitteilung zum Kommissionsbericht - Linkfix, 5.01.2012). Damit ist von Seiten der Universität die Prüfung abgeschlossen.

Anmerkung

letzter Zugriff auf alle Quellenhinweise, soweit nicht anders gekennzeichnet: 22.04.2011

Mittwoch, 11.Mai, 2011Bearbeiten

Die Universität Bayreuth veröffentlicht den Bericht der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Universität Bayreuth aus Anlass der Untersuchung des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Herrn Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg.

Mittwoch, 22. Juni 2011Bearbeiten

Das GuttenPlag Wiki gewinnt den Grimme Online Award 2011 für publizistische Qualität im Netz in der Kategorie Spezial. Beim Publikumspreis erreicht das GuttenPlag Wiki den 2. Platz.

Mittwoch, 23. November 2011Bearbeiten

In der Dissertation von Herrn zu Guttenberg werden von der Staatsanwaltschaft Hof 23 Textpassagen mit strafrechtlich relevanten Urheberrechtsverstößen festgestellt. Wegen des daraus resultierenden marginalen Schadens wird keine Hauptverhandlung stattfinden. Die Staatsanwaltschaft Hof stellt das Verfahren gegen Herrn zu Guttenberg (wegen der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke nach § 106 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz durch die Übernahme fremder Textpassagen in seiner Dissertation) nach Absprache mit dem Gericht und nach Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 20.000€ an die Deutsche Kinderkrebshilfe (gemäß § 153a Abs. 1 StPO) ein.

ErgänzungBearbeiten

Auch die Ermittlungen gegen am Promotionsverfahren von G. beteiligte Professoren werden eingestellt, wie ein Blogbeitrag dokumentiert.

Dienstag, 29. November 2011Bearbeiten

Vom "Skandal zur Qualitätsoffensive" (ca. 100 Min. im Video-Mitschnitt) lautet das Motiv der Podiumsdiskussion, mit der das Symposium der Allianz der Wissenschaftsorganisationen unter Federführung der DFG "Gute wissenschaftliche Praxis" beendet wird.

Samstag, 3. Dezember 2011Bearbeiten

Es beginnt die Untersuchung von Band 33 der Reihe aktuelle analysen der Hanns-Seidel-Stiftung Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU – eine "Privilegierte Partnerschaft" von Herrn zu Guttenberg aus dem Jahre 2004. Die Ergebnisse werden hier dokumentiert.

Montag, 5. Dezember 2011Bearbeiten

In einer ergänzenden Mitteilung weist die Universität Bayreuth darauf hin, dass sowohl die Universität Bayreuth als auch die Staatsanwaltschaft Hof für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich das vorsätzliche Handeln von Herrn zu Guttenberg in dessen Dissertation bejahen.

Samstag, 18. Dezember 2011Bearbeiten

Der aktualisierte Barcode weist auf 95,65% aller Seiten von Guttenberg 2004 ungekennzeichnete Textübernahmen aus.

Dienstag, 3. Januar 2012Bearbeiten

Für Die Zeit war das GuttenPlag Wiki die Website des Jahres.

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43 Kommentare

 
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  • Danke @ China-Kolumnist

    Wenn Sie weitere Fragen zu besonderen Aspekten haben, bitte fragen Sie. Für viele hier, die das Guttenplag-Wiki seit Monaten begleiten, wird es nicht schwer sein, entsprechendes Material schnell zu posten.

    Das `Bild` des Ritters ist für mich hier nicht ganz stimmig, da ich durch das Posten von Links nicht verwundet werden kann. Da das Recht auf freie Meinungsäußerung hier zum Alltag gehört, wird zu gerne vergessen, wieviel Blut dafür geflossen ist - und dass dieses Recht nicht überall selbstverständlich ist und es dort, wo es dieses Menschenrecht zu `erobern` gilt, vielleicht `echter` Ritter bedarf.

    Sicherlich würde nicht nur ich mich freuen, wenn Sie Ihren Text -auch- auf Guttenplag veröffentlichten. Viel Erfolg wünscht ein `falscher` Ritter...

  • Liebe/r fremde/r Ritter/in, vielen herzlichen Dank. Ich bin gerade am Schreiben. Bedanke mich, und auch vielleicht stellvertretend für alle meine Leser in China, Euch im Voraus. Sie helfen dabei, eine neue Aufklärung in einem diktatorischen Land zu veranstalten. Aufregend, nicht?! Melde mich später.

  • Es gibt unter Euch bestimmt einige gute Historiker. Könnt Ihr vielleicht ein Archiv anlegen? Oder zumindest ein Dossier? Ich schreibe Kolumne für eine chin. Zeitschrift und die Leserschaft besteht hauptsächlich aus Intellektuellen des diktatorischen Landes. Sie wollen eigentlich sehr genau wissen, wie so ein Fall in einem demokratischen Land läuft und wie die anständigen Studenten und Forscher darüber denken. Ich danke Euch im Voraus. Leute, diese Geschichte macht Weltgeschichte! Also, wir müssen uns doch noch mehr anstrengen.

  • Könnt Ihr bei der Chronologie auch die genauen Angaben zum Artikel aus der Kritischen Justiz bringen? Nummer, Jg, und vor allem ERSCHEINUNGSDATUM ? Abwelchem Zeitpunkt war sie öffentlich einsehbar? Hat der Autor den Rezensierten vorab informiert? Den G. oder die Süddeutsche?

    von Klungs11
  • Vielleicht sollte man langsam prüfen, ob auch in der Danksagung plagiiert wurde! Wenn man auf 85% der vorhandene Seiten dreistmöglich plagiiert, ist man wahrscheinlich sogar dazu bereit...

  • [Zitat weiter unten:..."warum es bei den Universitäten keine Mechanismen gibt, Plagiate zu erkennen - wo es doch augenscheinlich so offensichtlich war. "] An meiner Uni ist ein Plagiatprüfungstool im Einsatz. Wir, die Studierenden, wurden im Vorfeld im Kontext von zu verfassenden Arbeiten (Hausarbeiten, Abschlußarbeiten...) von der Uni darüber informiert, dass unsere Arbeiten mit Hilfe dieses Tools überprüft werden. Wie dies geschieht, wurde anhand eines Beispiels anschaulich visualisiert erläutert. Das Tool markiert etwaig gefundene Textstellen in unterschiedlichen Farben. Die unterschiedlichen Farben ergeben sich aus der vom Tool vorgenommenen Bewertung (1:1 gefundener Text, modifizierter Text z.B. wenn der Satzbau leicht verändert wurde oder Worte gestrichen oder Füllworte eingesetzt wurden, usw...). Wir wurden darüber belehrt, dass bei etwaigen Fundstellen die Arbeit als ungültig, d.h. nicht bestanden bewertet wird. Es gab auch die Aussage, dass das Tool in der Anschaffung sehr kostspielig ist. Eine Hetzjagd, wie unten kommentiert, kann ich nicht erkennen. Ich sehe hier einen demokratischen Prozess, der zum Ziel hat, Fakten zusammenzutragen.

    von Rtec42
  • http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8214932,00.html chronologie auf heute.de

  • Was ich so witzig finde ist, dass ihn die Leute immer noch verteidigen! Wenn jemand wirklich eine ehrlicche Arbeit abgibt arbeitet er seine 10-12 Stunden jeden Tag ohne richtige Bezahlung, kriegt vielleicht wegen ein paar Tippfehlern ne 2, und der bekommt für sowas lausiges eine 1! Wie kann das gehen? Schade dass der Prof schon in rente ist, sonst würde ich mich freuen, wenn er rausgeworfen wird!

    Ich würde mal die Staatsanwaltschaft nach Bayreuth schicken!

  • Mal ne andere Vermutung: Hat Guttenberg ein fotographisches Gedächtnis? Kann ja sein, er hat irgendetwas gelesen, sich gemerkt, und später als er es aufschrieb dachte er, er würde es in eigenen Worten wiedergeben, dabei hat er nur zitiert.

    Wenn dem so wäre, hätte er immer noch schlampige Arbeit abgegeben und es verdient, den Titel abgeben zu müssen wegen Plagiaten (für die er nichts könnte, aber wenn ich die Ampel nicht sehe muss ich den Lappen trotzdem rausrücken...). Aber das wäre eine Theorie, warum er sich so gegen die Vorwürfe sträubt (die noch vom Guten im Menschen augeht).

    • Dann hätte die fotografie aber auch die Quellen umfassen können, gell? Oder soll das ein slektiver Asperger werden?

  • Dass Guttenberg offensichtlich seitenweise kopiert hat, mag bewiesen sein. Dass er dies mit Täuschungsabsicht getan haben soll dagegen nicht. In Deutschland hat immer noch "Im Zweifel für den Angeklagten" Gültigkeit, aber dies interessiert den "politisch gebildeten' Bürger offensichtlich nicht mehr. Es entsteht insgesamt der Eindruck, dass hier eher eine persönliche Hetzkampagne als eine sachliche Diskussion geführt wurde. Hetzkampagne nicht im Sinne einer politischen Absicht, sondern mit dem Hintergrund des medialen Interesses eines sensationsgeilen Zerpflückens einer öffentlichen Person. Politische Probleme werden Guttenberg ebenso wie persönliche Verfehlungen mit jeder gefunden, kopierten Zeile an die Stirn genagelt und dabei eine sachliche Auseinandersetzung vollkommen außen vor gelassen. Seinen Doktortitel hat er verloren - Ziel erreicht. Eine Erklärung fordern – genehmigt und sicher sinnvoll. Aber noch treten, wenn einer am Boden liegt, ist sicher kein Ausdruck von Fairness. Kein Mensch ist ohne Fehler, auch ein Herr von Guttenberg nicht. Offensichtlich möchten alle hier den ersten Stein werfen ... mir waren drei tote Bundeswehrsoldaten wichtiger.

    • Hallo, geht's noch?! Wie soll man bitte zusammengenommen zig Seiten, verteilt auf hunderte Seiten, plagiieren ohne Täuschungsabsicht? Eine Täuschung wird durch Fakten belegt (danke guttenplag!) und nicht durch das Geständnis des Täters. Die Absicht durch die Intensität und planmäßige Konsequenz des Fehlverhaltens (erneuter Dank!).

      Eine wissenschaftliche Arbeit, zumal eine Doktorarbeit, besteht im Nachweis einer eigenständigen wissenschaftlichen Leistung, bekräftigt durch eine Ehrenerklärung. Was nicht "eigenständig" ist, gehört als Leistung anderer gekennzeichnet, auf die man aufbaut, so einfach ist das. Es ist daher parteipolitisch oder gefühlsduselig motivierter Unsinn, dass es hier schlicht um den Verlust des Doktortitels geht/ging. Es geht um strafrechtlich relevante Sachverhalte, deshalb spricht G. ja auch lediglich von "handwerklichen Fehlern" - guter Jurist!

      Der Witz ist ja, er hätte all das seelenruhig zitieren und einreichen dürfen - nur hätte er dann nie und nimmer einen durch Bildung erworbenen Titel erhalten. Ergo: Täuschung durch hundertfache Unterschlagung wissenschaftlicher Leistungen anderer (erzählen Sie mir bitte nicht, dass so etwas in diesem Ausmaß "unbewusst" geschehen kann, das wäre eine Fall für den Psychiater).

      Dass man sich nach einem solchen Machwerk (eigentlich schon wieder eine Leistung!) überhaupt feierlich die Bestnote der höchsten akademischen Auszeichnung ('Professor' ist ein Amt, keine universitärer Grad) verleihen lässt, spricht für eine hochgradige Geltungssucht ohne Gewissenskorrektiv. Merke: Angeboren hält länger und lässt ruhiger schlafen.

    • Ich gebe Dir in großen Teilen Deiner Antwort recht, frage mich aber dennoch, warum es bei den Universitäten keine Mechanismen gibt, Plagiate zu erkennen - wo es doch augenscheinlich so offensichtlich war. Es ist zwar gerecht, zu Guttenberg für das Abkupfern zu belangen, meines Erachtens wird aber die wahrlich schlampige Überprüfung seitens der Uni schlichtweg ignoriert. Läuft das an jeder Uni so? Wenn es denn so einfach ist, dann mache ich jetzt auch einen Doktor. Wie gesagt, eine fachliche Verurteilung der Doktorarbeit ist i.O., die Demontage des Menschen zu Guttenberg nicht. Keiner ist ohne Fehler.

    • Es geht nicht um politische Fehler des Freiherrn, sondern um persöliche Verfehlungen des ach so aufrechten, ehrlichen und stolzen Adelsmann und um seine persönliche Dummheit.

    • [ Es geht nicht um politische Fehler des Freiherrn, sondern um persöliche Verfehlungen des ach so aufrechten, ehrlichen und stolzen Adelsmann und um seine persönliche Dummheit. ]

      Das hätte meines Erachtens bereits 2007 an der Universität von entsprechenden Fachleuten bei Prüfung der Doktorarbeit ausdiskutiert und entsprechend geahndet werden müssen, nicht vier Jahre später durch die Öffentlichkeit. Nichts desto trotz gehört ihm natürlich zurecht der Titel aberkannt. Ich verstehe, dass die Wissenschaftler gegen seine Ausflüchte Sturm laufen und um das Image des Doktortitels ansich kämpfen, aber dass diese Geschichte gerade jetzt im Vorfeld des aktuellen und kommenden Wahljahres in dieser Art und Weise aufgerollt wird, hat für mich - irgendwo habe ich diese schöne Formulierung heute gelesen - "ein besonderes Geschmäckle".

    • Sie sind so voll Durchblick wie die Leute, die vor mehr als 2000 Jahren lieber Barabas begnadigt haben. "Doktor" Guttenberg war der Blender den die CSU für solche Durchblicker wie Sie und den Rest der DSDS Generation konstruiert hat.

  • Herr Guttenberg sollte sein geistige Prägung überdenken und sich ins Jahr 2011 biemen.

  • chronologie der stellungnahmen im überblick http://www.tagesschau.de/inland/guttenberg706.html (23.02.2011)

    von LMB
  • Es ist schon in trauriger Weise bemerkenswert, mit welcher Selbstgefälligkeit KTzG sein Schauspiel inszeniert.

    Wenn ich ihn so sehe, verspüre ich auch Mitleid mit diesem Menschen, der offensichtlich fest daran glaubt, durch retorischen Schliff seinen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können.

    Seine Rollenspiel ist vielleicht auch ein Plagiat, entlehnt von den großen Blendern unserer Zeit.

    Aber das Amt des Verteidigungsministers beinhaltet eine große Verantwortung für die Soldaten in den Krisengebieten und die Menschen mit denen sie zu tun haben.

    Diese Verantwortung verträgt sich schlecht mit einer Einstellung, die nur die Gutten über den Berg bringen soll.
    
    von Thoola
  • Es ist schon in trauriger Weise bemerkenswert, mit welcher Selbstgefälligkeit KT zG sein Schauspiel inszeniert.

    Wenn ich ihn so sehe, verspüre ich auch Mitleid mit diesem Menschen, der offensichtlich fest daran glaubt, durch retorischen Schliff seinen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können.

    Seine Rollenspiel ist vielleicht auch ein Plagiat, entlehnt von den großen Blendern unserer Zeit.

    Aber das Amt des Verteidigungsministers beinhaltet eine große Verantwortung für die Soldaten in den Krisengebieten und die Menschen mit denen sie zu tun haben.

    Diese Verantwortung verträgt sich schlecht mit einer Einstellung, die nur die Gutten über den Berg bringen soll.
    
  • Die Ballade vom Karl Gottgeschenk verdichtet von Klaus-Jeremias Maus Karl Gottgeschenk wollt Doktor sein, egal ob echt, ob nur zum Schein, und deshalb war er gern bereit, in mühevollster Kleinarbeit fremde Texte zu zerteilen, ein wenig sprachlich dran zu feilen, die Schnipsel dann zusamm´ zu kleben, und die Collage abzugeben der Wissenschaftsidee zum Hohn als eigne Disser-Tat-zijohn. Doch so ein linker Jura-Proff, der auch noch gerne Rotwein soff, roch unerlaubt den Schnipselbraten und hat Karl Gottgeschenk verraten. So wurde Doktor Guttenberg ganz unverhofft zum Puttenzwerg. Der Dok-Verlust, der tut ihm weh. Doch führt er weiter die Armee, da Mutti Merkel trotz Verdruss ihn weiter fest verteitjen muss, weil er die Unterstützung hat von Deutschlands dümmstem Bildungsblatt

  • Man stelle sich vor, ich habe Schmerzen und Dr.med., da Chirurg, hält eine Operation von Nöten. Während der Vollnarkose höre ich seine fragende Stimme an seine Assistenten, wo denn nun Milz und Leber lägen. Fazit: ein Arzt ohne Doktortitel beherrscht wohlmöglich sein Handwerk. Ein Doktor, der pfuscht, pfuscht möglicherweise auch in seinem Handwerk.

  • Man stelle sich vor, ich muss zu einem Dr.med., Chirurg, da ich Schmerzen habe. Eine Operation sei von Nöten. Während der Vollnarkose höre ich die fragende Stimme des Chirurgen an seine Assistenten, wo denn nun endlich Milz und Leber lägen ?. Fazit: auch ohne Doktortitel kann man ein guter Handwerker sein, aber wer in seiner Doktorarbeit pfuscht, pfutsch möglicherweise auch als Handwerker.

  • "Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat den roten Knopf gedrückt und den Selbstzerstörungsmodus aktiviert."

    http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/6150-Kanzlerin-Selbstzerstrungsmodus.html

  • Diese Hetze gegen einen Menschen, der seinen Fehler eingestanden hat, ist erbärmlich.

    • stelle man sich doch einmal ganz ernsthaft folgende situation vor: ein entlarfter "betrüger" - "lügner" - "etc." wird Dich morgen mit absolutem arroganten auftreten dein arbeitsverhältnis als gekündigt/beendet erklären ... ich weiss gar net ob Du das glauben würdest und gleichwohl akzeptieren könntest --- ich kann diesem Freiherrn nix mehr glauben ... ich verwende aber auch kein Haargel

    • Stimmt schon, der Oberbefehlshaber der deutschen Streitkräfte und Verwalter über einen Jahresetat von 30 Milliarden Euro Steuergeldern darf ruhig ein bischen tricksen um seinen Lebenslauf ein bischen aufzupeppeln und ein kanzlertaugliches Profil aufzubauen... Wir haben ja auch keine Ansprüche an uns selbst, was für den eigenen Erfolg so alles gemacht werden sollte, und was nicht.

    • Zitat: 'Diese Hetze gegen einen Menschen, der seinen Fehler eingestanden hat, ist erbärmlich.'

      Dieser Mensch ist der amtierende Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland, und auch deshalb darf es nicht sein, dass er seine **nachgewiesenen** Betrügereien unverschämt leugnet und als von ihm unbemerkt begangene 'Fehler' tarnen möchte.

      Nur Narren bemitleiden solche Hochstapler....

    • Sorry, aber wer soll bitteschön glauben, dass es sich bei einer Quote von 72,77% auf denen bislang in "seiner" Dissertation Plagiate gefunden wurden (Stand: 23.02.2011) um Fehler handelt? Jeder andere hätte bereits seinen Hut nehmen müssen! Wie naiv muss man sein, hier davon zu sprechen, er habe seine "Fehler" eingestanden? Einfach einmal diese Chronol

    • Sorry, aber wer soll bitteschön glauben, dass es sich bei einer Quote von 72,77% auf denen bislang in "seiner" Dissertation Plagiate gefunden wurden (Stand: 23.02.2011) um Fehler handelt? Jeder andere hätte bereits seinen Hut nehmen müssen! Wie naiv muss man sein, hier davon zu sprechen, er habe seine "Fehler" eingestanden? Einfach einmal diese Chronologie durchlesen (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Chronologie), dann geht Ihnen vielleicht ein Licht auf!

    • Das mag ein Uninformierter vielleicht als Hetze empfinden. Fakt aber ist: 1) Guttenberg spricht nicht die Wahrheit. 2) Erst wenn es absolut nicht mehr zu leugnen ist, gesteht er Stückchen für Stückchen Fehlverhalten zu. 3) Guttenbergs Plagiat, vor allem aber auch sein jetziges Verhalten, schädigen massiv die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Betrieb an den Universitäten, und viele Personen, die gezwungen sind, zu dem Fall Stellung zu nehmen. So auch Frau Merkel, die gesamte CDU, die Uni Bayreuth, die Professoren, etc. 4) Herr Guttenberg legt in dieser Sache einen Hochmut an den Tag, der ein Affront gegen alle Geschädigten ist.

    • Was heißt denn hier "fehler eingestanden"? Er gibt scheibchenweise dass zu, was nach und nach rauskommt und nachgewiesen ist, mit dem einstehen von fehlern hat dies nichts zu tun. Erbärmlich ist, dass man diejenigen, die den Betrug ans Tageslicht bringen, diskreditiert, diffamiert und Hetze unterstellt und den Betrüger als Opfer darstellt...

    • Völliger Unsinn. Der Freiherr hat bis zum Schluss belogen und meinte uns alle verarschen zu koennen. Wenn es nur an der Bildzeitung gelegen hätte, wäre es ihm auch gelungen. - Er ist also sowohl ein Betrüger als auch ein Lügner ! - Es gibt etliche in unserem Land die mit Hinsicht auf diese Affäre mal aufwachen sollten.

    • Können Sie sich noch an die Frau erinnern, die wegen eines 3-€-Bons, den sie in ihrem Geschäft gefunden und eingelöst hatte des mangelnden Vertrauens wegen nach Recht und Gesetz entlassen wurde. Nicht Hetze sondern Gesetze stützen unsere Moral auch bei einem "Juristen"?!!

  • Hat übrigens jemand mal sein erstes Staatsexamen und sein Abitur auf Plagiate untersucht?

  • An die Chronologen: http://www.focus.de/politik/deutschland/verteidigung-hintergrund-guttenbergs-kehrtwende_aid_602872.html

    von LMB
  • - Wichtiger Eintrag zum Montag fehlt: Veröffentlichungs des Zwischenberichts von GuttenPlag Wiki - Weitere Infos zum Schreiben der Chronologie können den Seiten "StellungnahmeGuttenberg" und dem "Pressespiegel" entnommen werden.

    • es ist absolut abscheulich wie hier ein mensch demontiert wird. vielleicht kommt einer der hetzer einmal selbst in so eine lage und wird so auseinandergeniommen.

  • warum wurde die plagiatsangabe über den vermutlich verwendeten inhalt vom wissenschaftlichen dienst des bundestages entfernt?

  • KTG verliert den dr. jur., dafür erhält er den dr. h. c. (= hat copiert)

    auf 7 der über 400 textseiten seiner ex-diss gibt es satzfragmente, die von KTG stammen, aber er streitet das ab

    die zusammenstellung ist vorzüglich; ich schätze, dass es zahlreiche weitere uni-abschlussarbeiten (dipl.-, m.a.-, dr.-, habil.-arbeiten) gibt, die wenn auch in weit geringerem umfang "fremdarbeiten" ausbeuteten

  • Die Video-Boxen sind standardmäßig auf "vom Text umfließen lassen" eingestellt. Mit <br clear="both"> kann man wieder auf normalen Textfluss umstellen.

    von MakeMyDay

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