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Die Universität Bayreuth in der 'Causa Guttenberg' (Pressespiegel)

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VorbemerkungBearbeiten

Dieser erweiterte Pressespiegel (unter Einbeziehung von Blogs u.ä.) reflektiert die Aktivitäten der Universität Bayreuth im Rahmen der 'Causa Guttenberg'. Diese Medienschau ist nicht zuletzt dazu gedacht, die weiteren Diskussionen zur Rolle der Universität und ihrer Verantwortlichen im Kontext der 'Copygate-Affäre' zu unterstützen, welche - innerhalb und außerhalb des Projektes GuttenPlag Wiki - nach der ausstehenden Veröffentlichung des Reports der Kommission "SELBSTKONTROLLE IN DER WISSENSCHAFT" zu erwarten sind. (Siehe dazu auch die Sammel-Seite "Uni Bayreuth" im Forum des Wikis.)

Universität Bayreuth: Informationen zur Causa Guttenberg

PressespiegelBearbeiten


Mai 2011Bearbeiten

12. Mai 2011Bearbeiten

  • Badische Zeitung: Uni Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht (dpa) "Die Uni Bayreuth wirft Karl-Theodor zu Guttenberg vorsätzliche Täuschung vor. Die Gutachter glauben dem Ex-Politstar nicht einmal, dass sein Plagiat Folge einer Überforderung war."
  • irights.Info-Blog: Kommissionsbericht der Uni Bayreuth zu Guttenberg im Volltext online (Philipp Otto) "Gestern hat die Kommission “Selbstkontrolle in der Wissenschaft” der Universität Bayreuth auf einer Pressekonferenz den Abschlußbericht im Fall Guttenberg vorgestellt. Im Bericht heißt es zur Bewertung (S.13): 'Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat.' Der Bericht der Kommission ist online im Volltext (PDF-Datei) einsehbar. Er liest sich spannend und dürfte sowohl bei Lehrenden als auch bei Studenten auf großes Interesse stoßen."
  • Nord West Zeitung: Uni fällt vernichtendes Urteil "Die Kommission stützte sich dabei auf die Hinweise das GuttenPlag Wiki, aber auch auf eigene Recherchen und Hinweise aus der Wissenschaft."


11. Mai 2011Bearbeiten

  • BR-online (Bayerischer Rundfunk): Uni Bayreuth - Gutachter maßregeln Guttenberg "Mehr Öffentlichkeit ist kaum denkbar: Die Universität Bayreuth hat die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg live im Fernsehen zerlegt. Sogar Studenten arbeiten sorgfältiger, so eine der zahlreichen Ohrfeigen im Gutachten der Uni. Lügner will der Unipräsident den Ex-Doktor aber nicht nennen." (Mit Video-Beitrag)
  • dradio.de (Deutschlandfunk): "Was das die Landesblindenanstalt?" "Wilfried Scharnagl wirft Universität Bayreuth Parteilichkeit bei Guttenberg-Gutachten vor - Wilfried Scharnagl im Gespräch mit Martin Zagatta"
  • dradio.de (Deutschlandfunk): Bewusst getäuscht (Manfred Götzke) Kommentar. "Wissenschaftler wie der Jurist Volker Rieble, die solche Fälle immer mal wieder aufdecken, werden von der Fachwelt nicht gefeiert, sondern als Nestbeschmutzer geächtet. Für ihn wie für alle anderen Plagiatsjäger bleibt also auch nach dem vorläufigen Schließen der Akte zu Guttenberg genug zu tun."
  • DW-World.de (Deutsche Welle): Uni Bayreuth: Guttenberg täuschte bewusst (Martin Muno, Christian Walz) "Jetzt ist es offiziell: Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg hat bei der Erstellung seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Das belegt der Bericht der Uni Bayreuth. Doch geschummelt haben auch Andere."
  • FOCUS ONLINE: Analyse: Vernichtendes Urteil über Guttenberg "'Fälschungen durchziehen die Arbeit als werkprägendes Arbeitsmuster‘, urteilte der Kommissionsvorsitzende Prof. Stephan Rixen. Die Kommission stützte sich dabei auf die Hinweise das GuttenPlag Wiki, aber auch auf eigene Recherchen und Hinweise aus der Wissenschaft."
  • n-tv.de: Uni: Das sind keine Bagatellverstöße - Guttenberg räumt Fehler ein (mli/ghö/dpa/AFP) "Die Doktorarbeit sei ihm 'teilweise über den Kopf gewachsen', sagt Ex-Verteidigungsminister Guttenberg über die Plagiatsaffäre. Die Universität Bayreuth spricht im Abschlussbericht von vorsätzlicher Täuschung. Von bloßen Bagatellverstößen könne man nicht mehr sprechen, heißt es. Das 'GuttenPlag Wiki' ist derweil für den Grimme Online Award nominiert." (mit Video-Beitrag)
  • n-tv: Uni stellt Guttenberg-Bericht vor "In der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit hat Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eine massive Überforderung eingeräumt. In seiner Stellungnahme zum Abschlussbericht der Universität Bayreuth erklärte der CSU-Politiker, angesichts seiner beruflichen und politischen Arbeitsbelastung sei ihm die Arbeit 'teilweise über den Kopf gewachsen'. Wie aus dem mehr als 40-seitigen Bericht der Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' weiter hervorgeht, wollte Guttenberg weder die Erwartungshaltung seiner Familie noch seinen Doktorvater enttäuschen. 'Ich wollte mir eine Schwäche nicht eingestehen', wird er zitiert." (mit Video-Beitrag)
  • Rockefeller News: Uni Bayreuth rechnet mit zu Guttenberg ab (dapd/rockefeller-news/ss) "Die Universität Bayreuth hat ihren Abschlussbericht zur Doktorarbeit von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vorgelegt. Die Untersuchungskommission der Universität wirft dem CSU-Politiker vorsätzliche Täuschung und 'wissenschaftliches Fehlverhalten' vor. Zuvor hatte zu Guttenberg bereits um die Rücknahme seines Doktortitels gebeten."
  • RP Online: Abschlussbericht der Uni Bayreuth - Guttenberg bekommt es schwarz auf weiß "Der zumindest vorerst letzte Akt im Drama: Der Abschlussbericht zu den Plagiatsvorwürfen gegen den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird am Mittwoch vor laufenden TV-Kameras präsentiert. Wichtige Details waren bereits im Vorfeld bekannt geworden. Guttenberg erhält die akademische Höchststrafe."
  • RP Online: Gutachten der Uni Bayreuth - Guttenberg verweigerte mündliche Befragung (RPO) "Die Ergebnisse der Prüfungskommission lassen kaum ein gutes Haar an Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Die Aufarbeitung seiner Plagiatsaffäre unterstützte er anders als angekündigt nicht in vollem Umfang. Eine mündliche Befragung habe er abgelehnt. Seine Fehler begründete er durch Dauerstress. Seiner Familie gab er indirekt eine Mitschuld."
  • stern.de: Uni zieht Konsequenzen aus Guttenberg-Plagiatsaffäre "Die Universität Bayreuth will aus der Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Konsequenzen ziehen. Es sollen einheitliche Qualitätsmaßstäbe für Promotionsverfahren erarbeitet werden, sagte Uni-Präsident Prof. Rüdiger Bormann bei der Vorlage des Abschlussberichtes zu der Affäre."
  • stern.de: Finaler Bericht der Uni Bayreuth: Guttenberg rührt seine Richter (Florian Güßgen) "Es ist ein 42-seitiges vernichtendes Urteil über die akademische, aber auch die moralische Integrität von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg: der Bericht der 'Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft' der Universität Bayreuth zu den Plagiatsvorwürfen gegen den CSU-Mann. Er wurde am Mittwoch vorgelegt und erläutert ausführlich, warum die Kommission Guttenberg vorwirft, beim Verfassen seiner Dissertation vorsätzlich getäuscht zu haben, und warum es sich bei der Arbeit in weiten Teilen um ein Plagiat handelt."
  • sueddeutsche.de: Analyse: Vernichtendes Urteil über Guttenberg "'Fälschungen durchziehen die Arbeit als werkprägendes Arbeitsmuster', urteilte der Kommissionsvorsitzende Prof. Stephan Rixen. Die Kommission stützte sich dabei auf die Hinweise das GuttenPlag Wiki, aber auch auf eigene Recherchen und Hinweise aus der Wissenschaft." Kommentar: Am Ende des Berichts Direktlink zum GuttenPlag.
  • tagesschau.de: Plagiatsaffäre zu Guttenberg - Uni Bayreuth stellt Abschlussbericht vor "Die Universität Bayreuth veröffentlicht den Abschlussbericht zur Plagiatsaffäre von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. In dem mehr als 40-seitigen Papier kommt die Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" zu dem Schluss, dass Guttenberg bei seiner Doktorarbeit die Standards guter wissenschaftlicher Praxis grob verletzt hat." (Mit Video-Beitrag)
  • t-online.de (Nachrichten): Uni Bayreuth watscht Guttenberg ab "Die Universität Bayreuth hat ihren Abschlussbericht zur Plagiat-Affäre veröffentlicht. In ihrem Papier macht die Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schwere Vorwürfe. Die Erklärung des Politikers, er habe im Stress die Übersicht über seine Quellen verloren, wies die Kommission zurück. Guttenberg habe bewusst getäuscht."
  • Welt online: Uni Bayreuth weist Guttenbergs Beteuerungen zurück (dapd/dpa/ks) "Guttenberg habe beim Abfassen seiner aberkannten Doktorarbeit 'die Sorgfaltswidrigkeit zum bewussten Arbeitsstil erhoben', sagte der Vorsitzende der Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft', Professor Stephan Rixen."


07. Mai 2011Bearbeiten

  • Focus Online: Uni Bayreuth moniert „verschleiernde Fußnoten“ (jba) "Den Vorwurf der 'vorsätzlichen Täuschung' gegen Ex-Verteidigungsminister Guttenberg begründet die Uni Bayreuth nach FOCUS-Informationen mit 'verschleiernden Fußnoten' in seiner Doktorarbeit."
  • Rhein Zeitung: Uni Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht "Die Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' bescheinigte Guttenberg nach einer Mitteilung der Universität vom Freitag, 'dass Herr Freiherr zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat'."
  • Saarbrücker Zeitung: Uni Bayreuth: Guttenberg hat grob getäuscht (dpa) "Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in seiner Doktorarbeit mit Absicht getäuscht. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht in der Plagtiats-Affäre der Universität Bayreuth."
  • sueddeutsche.de: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht "Guttenberg habe sich 'immer wieder die Autorschaft angemaßt, was bewusstes Vorgehen voraussetzt'. Die Professoren glauben nicht an ein Versehen. Für vorsätzliches Handeln sprächen zahlreiche Indizien, unter anderem leichte Umformulierungen der Originaltexte, Umstellungen im Satzbau sowie das Verwenden von Synonymen."
  • suite101: Uni Bayreuth: Eine schallende Ohrfeige für Ex-Minister Guttenberg (Dr. Claudia Gerstenberg) "Die Plagiatjäger bei 'GuttenPlag Wiki' leisteten die Vorarbeit. Der ausführliche Bericht der Kommission bestätigte lediglich, was die Plagiatjäger bei 'GuttenPlag Wiki' längst ans Tageslicht befördert hatten. Die Internetjäger hatten Guttenberg bereits im Februar 2011 zahlreiche Plagiate und Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen und damit maßgeblich zu seinem Rücktritt als Verteidigungsminister beigetragen."


06. Mai 2011Bearbeiten

  • derStandard.at: Universität Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich plagiiert (APA) "Der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach Überzeugung der Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Der Vorwurf 'vorsätzlichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens' sei berechtigt, stellte die Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' fest."
  • Frankfurter Rundschau: Abrechnung mit Guttenberg (Jörg Schindler) "Die Uni Bayreuth bescheinigt Ex-Verteidigungsminister Guttenberg 'vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten' bei seiner Doktorarbeit. Er habe 'die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht'."
  • Hamburger Abendblatt: Uni Bayreuth befindet Guttenberg für schuldig (abendblatt.de/dpa) "Die gefälschte Doktorarbeit hat den Schwindel der besonderen Fähigkeit des Politstars auffliegen lassen. Wahrscheinlich steckte in der von Merkel verkündeten Persönlichkeitsspaltung der richtige Hinweis: Ein Fälscher in der Wissenschaft kann kein Aufrechter in der Politik sein. Wer keine Dissertation schreiben kann, kann auch keine Bundeswehrreform verfassen."
  • Hamburger Abendblatt: Uni Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht (abendblatt.de) "Dazu will ich zunächst die Fakten jenseits der Äußerungen von Politikern aufzeigen. Im Internet (Plagiate) wird für jeden nachprüfbar dokumentiert, dass Herr zu Guttenberg auf 286 Seiten seiner 400 Seiten Text umfassenden Doktorarbeit (das bedeutet 72 Prozent) mindestens einen größeren Absatz wörtlich aus fremden Literaturquellen übernommen hat, ohne es zu kennzeichnen. Dies stellt eine schwerwiegende Täuschung der Promotionskommission, aber auch der Öffentlichkeit dar, da die Doktorarbeit veröffentlicht ist. Der Verteidigungsminister hat versucht, dies durch 'Schlampigkeit', 'Überforderung' und 'handwerkliche Fehler' zu erklären, um nicht zugeben zu müssen, dass er bewusst, d. h. absichtlich getäuscht hat, denn dies hätte fatale Folgen für ihn."
  • Mittelbayerische Zeitung: Uni: „Vorsätzliche Täuschung“ - „Weite Teile der Doktorarbeit des Ex-Ministers waren Plagiate – das ist das Ergebnis der Kommission. Den Doktorvater trifft keine Schuld.“
  • Mitteldeutsche Zeitung: Universität Bayreuth unterstellt Guttenberg Absicht (Markus Decker) „Die Reaktionen auf das Votum der Bayreuther Universität fielen am Freitag unterschiedlich aus. Der CSU-Rechtsexperte Norbert Geis sagte: ‚Ich sehe darin kein Hindernis, in die Politik zurückzukehren.‘ Das Urteil habe ‚schon Gewicht. Aber es ist nicht so gewichtig, dass eine Rückkehr nicht mehr möglich wäre‘, so Geis. Freilich werde zunächst ‚ein gewisser Abstand nötig sein‘. Die hochschulpolitische Sprecherin der bayerischen Grünen, Ulrike Grote, erklärte, Guttenbergs Versuche, alles als Missverständnis hinzustellen, würden nun ‚besonders erbärmlich‘ erscheinen. ‚Das zeigt, dass Guttenberg bis zuletzt keinerlei Einsicht oder Schuldbewusstsein entwickelt hat. Das diskreditiert ihn auch künftig für politische Ämter‘.“
  • NZ online / vip blog: Plagiats-Update „Soso, Karl-Theodor zu Guttenberg hat also vorsätzlich getäuscht und wissentlich abgeschrieben. Nicht etwa aus Versehen. Was für eine Meldung, bitteschön, soll denn das sein und was will uns denn die Uni Bayreuth noch anderes verkaufen als das, was fleißige Plagiatsfahnder ohnehin schon rausgefunden haben?“
  • Nürnberger Zeitung: Die Lehren aus dem Fall "Guttenberg" - Academia bedarf der Katharsis (Florian Heider) Kommentar. „Die akademische Elite, die einerseits berechtigt über den betrügerischen Ex-Minister zetert, andererseits aber zumindest fahrlässig toleriert, hintergangen zu werden, tut sich mit ihrer kaum selbstkritischen Haltung keinen Gefallen. Der Fall Guttenberg sollte allen eine Lehre sein – ehrgeizigen Doktoranden wie auch denjenigen, die sie betreuen sollen.“
  • ORF.at news: „Vielzahl von Indizien“ "Der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach Überzeugung der Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Der Vorwurf 'vorsätzlichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens' sei berechtigt, stellte die Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' fest."
  • Rheinpfalz: Uni Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht (AFP) "Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor (CSU) hat nach Überzeugung der Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchungskommission der Uni, wie die Hochschule in Bayreuth mitteilte. Eine Vielzahl von Indizien sprächen gegen den ehemaligen Politiker, der bisher seine Unschuld beteuert und eine absichtliche Täuschung bestritten hat."
  • Spiegel Online: Uni Bayreuth - Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht (bim/dpa/AFP) "Hamburg - Die Universität Bayreuth hat Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 'vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten' bei seiner Doktorarbeit bescheinigt. Er habe 'die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht', teilte die Universität Bayreuth am Freitag mit. Die Hochschule hatte Guttenberg bereits am 23. Februar den Doktortitel aberkannt."
  • Stern.de: Uni erklärt Guttenberg zum Plagiator (Florian Güßgen) "Der Bericht der Kommission 'Selbstkontrolle in der Wissenschaft' ist gleichsam das erste offizielle Urteil zu den Plagiatsvorwürfen gegen Guttenberg - auch wenn GuttenPlag Wiki die Arbeit schon längst als Plagiat entlarvt hat und Guttenberg politische Konsequenzen ziehen musste."
  • Stern.de: Lügenbaron jetzt mit Brief und Siegel (Florian Güßgen) "Nein, der Urteilsspruch zu Bayreuth ist keine Überraschung. Dass Ex-Verteidigungsminister Guttenberg beim Schreiben seiner Dissertation vorsätzlich und billig getäuscht und getrickst hat, war spätestens seit den atemberaubenden Belegen auf GuttenPlag Wiki sonnenklar. Erschreckend war bislang eher, dass Guttenberg diese Tatsache so lange und beharrlich bestritten hat - und dabei von seiner selbstvergessenen Kanzlerin zeitweise auch noch gedeckt wurde. Wäre die Kommission zu einem anderen Ergebnis gekommen - es wäre eine himmelschreiende Blamage und eine Bankrotterklärung der Wissenschaft gewesen."
  • Der Tagesspiegel: Uni Bayreuth: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht (Albert Funk) "Nun ist es sozusagen hochschulamtlich: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat in seiner juristischen Doktorarbeit seine Universität und seine wissenschaftlichen Betreuer 'vorsätzlich getäuscht'."
  • Welt: Guttenberg büßt, Doktorvater bleibt ungeschoren (Michael Stürmer) "Was sich gegenüber der juristischen Fakultät der Universität Bayreuth und dem Publikum eines angesehenen Verlags als eigenständige Arbeit präsentierte, war offenbar in vielen Punkten zusammengeborgt. Das geht nicht, was auch immer im Einzelnen an Zweifeln und Zweideutigkeiten und vielleicht auch Zufall bleiben mag. Der Kommission allerdings hätte es gut angestanden, die Mitverantwortung der Hauptbeteiligten, Doktorvater und Zweitgutachter, aber auch die der zuständigen Fakultät kritisch zu bewerten, statt ihnen beim Waschen der Hände in Unschuld beizustehen."
  • Zeit Online: Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht "Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat der Universität Bayreuth zufolge bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Zu diesem Ergebnis kommt die Uni-Kommission, die die Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg überprüft hat."


05. Mai 2011Bearbeiten

  • Radio Mainwelle: Der Prüfungsbericht zu Ex-Minister Guttenbergs Doktorarbeit liegt zwischenzeitlich der Bayreuther Universitätsleitung vor "Wann genau mit dem Ergebnis an die Öffentlichkeit gegangen wird, ist noch unklar. Bislang ist von Mitte Mai die Rede. Die Hochschulleitung wird sich in der kommenden Woche mit dem Bericht der Prüfungskommission befassen, sagte Pressesprecher Frank Schmälzle auf Nachfrage unseres Senders. Wieviel Zeit dafür beansprucht wird, sei noch nicht abzusehen. Ein Datum für die Veröffentlichung könne er daher noch nicht nennen. Wie berichtet hatte Karl-Theodor zu Guttenberg nach Ostern eine schriftliche Stellungnahme zum Plagiatsvorwurf im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit abgegeben. Diese sei in die Untersuchung der Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaft an der Uni Bayreuth eingearbeitet worden."


01. Mai 2011Bearbeiten

  • stern.de: Guttenberg will nicht getäuscht haben "Mitte Mai will die Prüfkommission der Universität Bayreuth berichten, wie sie die Vergehen Karl-Theodor zu Guttenbergs in der Plagiatsaffäre bewertet. In einem Schreiben hat sich der Ex-Verteidigungsminister wieder gegen den Täuschungsvorwurf verwahrt."


April 2011Bearbeiten


28. April 2011Bearbeiten

  • RP online: Guttenberg erklärt sich doch "Im letzten Moment hat der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 39) bei der Universität Bayreuth doch noch eine Stellungnahme zu seiner teils abgeschriebenen Doktorarbeit abgegeben. Sie sei am Dienstag eingegangen, sagte gestern ein Sprecher der Universität. Die Frist dafür war am Dienstag abgelaufen. Einzelheiten zum Inhalt der Erklärung nannte der Sprecher allerdings nicht."
  • suite101.de: Karl-Theodor zu Guttenberg antwortet in letzter Minute (Ruth Weitz) "Die Untersuchung der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg ist abgeschlossen. Die Universität Bayreuth hatte eine Kommission eingesetzt, die sich mit dem Guttenberg-Plagiat befasste. Auf den letzten Drücker gab der Ex-Verteidigungminister per Fax seine Erklärung zu den Vorwürfen ab. Die Uni hatte Karl-Theodor zu Guttenberg bereits im Februar seinen Doktortitel aberkannt, nachdem ihm Plagiatsjäger im Internet nachgewiesen hatten, dass große Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben waren."
  • Top Schlagzeilen: Guttenberg reicht Stellungnahme bei Uni Bayreuth ein "Karl Theodor zu Guttenberg hat eine Stellungnahme zu seiner zum Teil abgeschriebenen Doktorarbeit bei der Universität Bayreuth abgegeben. Wie ein Sprecher der Uni Bayreuth erklärte, ging die Stellungnahme am Dienstag ein."


27. April 2011Bearbeiten

  • Handelsblatt: Guttenberg nimmt Stellung zu Plagiatsvorwürfen "Quasi in letzter Minute hat Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu den Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit Stellung genommen. Das dreiseitige Fax des Ex-Verteidigungsministers sei gerade noch fristgerecht bei der Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaften der Universität Bayreuth eingegangen, sagte Hochschulsprecher Frank Schmälze am Mittwoch."
  • RADIO Plassenburg: Plagiatsaffaire zu Guttenbergs: Bericht wird Mitte Mai erwartet "Wie der Nordbayerische Kurier berichtet, wird der Vorsitzende der Kommission heute in Bayreuth eintreffen, um sich einen Sachstand geben zu lassen. Der Bericht zu den Plagiatsvorwürfen soll noch in dieser Woche fertig sein, dann wird er an die Hochschulleitung weitergegeben. Eine erneute Stellungnahme von zu Guttenberg war bis Ostern bei der Kommission nicht eingegangen."


26. April 2011Bearbeiten

  • Nordbayrischer Kurier: Guttenberg-Bericht der Uni kommt Mitte Mai (Peter Engelbrecht) "Die letzte Runde ist eingeläutet: Voraussichtlich bis Mitte Mai will die Universität Bayreuth den Bericht ihrer Kommission zu den Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg veröffentlichen."


20. April 2011Bearbeiten

  • Lausitzer Rundschau: Meinungen:- Universität Bayreuth trifft Mitschuld "Diethart Schulz aus Cottbus macht sich Gedanken über die weiter schwelende Plagiatsaffäre von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und über die Rolle der Universität Bayreuth: Mir erscheint es schon sehr bedenklich, dass die Universität in Bayreuth erst aufgrund des immer stärker werdenden öffentlichen Drucks wegen der Plagiate in der Doktorarbeit ihres „prominenten“ Doktoranden Karl-Theodor zu Guttenberg eine Kommission zur Klärung des Vorwurfs des Täuschungsvorsatzes einsetzen musste."


19. April 2011Bearbeiten

  • Deutschlandfunk: Auf der Suche nach Sponsoren (Moritz Mihm im Gespräch mit Ulrike Burgwinkel) "Bayreuther Dialoge nach Guttenberg-Affäre in Schwierigkeiten - (...) Burgwinkel: Wissen, Gewissen, Nichtwissen - das soll in diesem Jahr das Thema sein. Ist das auf zu Guttenberg gemünzt? Mihm: Nein, das ist eigentlich unbeabsichtigt gewesen. Wir haben das Thema schon im vergangenen November festgelegt, also lange bevor Herr zu Guttenberg und seine Plagiatsaffäre ans Licht kamen. Wir haben uns eigentlich im ersten Augenblick erhofft, dass wir dadurch zusätzlichen Zuspruch für die Bayreuther Dialoge bekommen und erhöhte Aufmerksamkeit - im ersten Augenblick ist das nach hinten losgegangen leider. (...) Wir sind aber zuversichtlich, dass gerade wegen der erhöhten Brisanz dieses Themas wir interessante Referenten finden werden, die uns ein interessantes Symposium ermöglichen."


16. April 2011Bearbeiten

  • Spiegel: Stellungnahme für Uni Bayreuth: Guttenberg bestreitet Plagiatsvorwurf "In einer an die Kommission der Universität Bayreuth gerichteten ersten Stellungnahme versicherte der CSU-Politiker, er habe viele Jahre an der Arbeit gesessen, verschiedene Datenträger benutzt, in kurzen Abschnitten gearbeitet und die Übersicht verloren. Die Uni-Kommission kann das allenfalls teilweise nachvollziehen. Einen zentralen Widerspruch sehen die Wissenschaftler offenbar bei jenen 40 bis 50 Seiten, auf denen Guttenberg mehrere von ihm selbst in Auftrag gegebene Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags referiert. Hier zitiert er über weite Strecken fast wörtlich, ohne es kenntlich zu machen. Da dies zeitlich gegen Ende der Arbeit geschehen sei, lasse es sich kaum mit Schusseligkeit erklären."


14. April 2011Bearbeiten

  • Kölner Stadt Anzeiger: Plagiatsbericht wird veröffentlicht (Markus Decker) "Merkels Ruf hatte durch ihre waghalsige Verteidigungshaltung gegenüber Guttenberg gelitten. Sie muss in den intellektuellen Kreisen jenes Vertrauen zurückgewinnen, das Lammert dort durch seinen unmissverständlichen Standpunkt gewonnen hat. Guttenberg ist ihr durch die neue Wendung einen großen Schritt entgegengekommen."
  • Welt Online: Guttenberg: Uni Bayreuth darf Bericht veröffentlichen "Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) stimmt nach Darstellung seiner Anwälte der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse seiner Universität zu seiner umstrittenen Doktorarbeit zu."


13. April 2011Bearbeiten

Der Streit scheint beigelegt, die Anwälte geben nach, s.Veröffentlichungen der Universität Bayreuth

  • FAZ.NET: Guttenberg stimmt Veröffentlichung zu (FAZ.NET/oll.) "Der frühere Verteidigungsminister zu Guttenberg stimmt offenbar der Veröffentlichung der Untersuchung seiner Doktorarbeit zu. Das teilten seine Anwälte mit. Unterdessen wächst die Wahrscheinlichkeit eines Strafverfahrens gegen Guttenberg."
  • Financial Times Deutschland: Guttenberg knickt im Streit mit Uni Bayreuth ein "Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist mit der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen zu seiner in Teilen abgeschriebenen Doktorarbeit einverstanden. 'Er wendet sich allerdings dagegen, dass Ergebnisse der Arbeit der Zweiten Kommission der Universität Bayreuth an die Presse lanciert werden und wurden, bevor das Verfahren beendet ist', teilten seine Anwälte am Mittwoch in Berlin mit. 'Dies widerspricht allen Regeln eines ordentlichen Verfahrens, das interessenunabhängig betrieben werden sollte.'"
  • Rheinische Post: Uni Bayreuth stellt Guttenberg Ultimatum (Sarah Biere) "Die Universität Bayreuth geht vollends auf Kollisionskurs mit Karl Theodor zu Guttenberg. Der Ex-Minister hat offenbar nicht länger vor, sich an sein Versprechen der ‚lückenlosen Aufklärung‘ in der Plagiatsaffäre zu halten. Bis zum 26. April soll er sich nun erklären. Der Bundestag sieht von einer Klage gegen den ehemaligen Verteidigungsminister ab."

12. April 2011Bearbeiten

  • kanal8: Weitere Schritte der Universität Bayreuth im Fall Guttenberg "Nachdem die Anwälte von Herrn zu Guttenberg in einem früheren Schreiben Vorbehalte gegen eine Veröffentlichung des Berichts und der Empfehlungen der Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft erklärt hatten, forderte der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, sie schriftlich auf, ihre Position zu überdenken."
  • Nürnberger Zeitung: Erklärungsfrist für Guttenberg (dpa) "In der Plagiatsaffäre um Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Universität Bayreuth dem CSU-Politiker eine Erklärungsfrist eingeräumt. Guttenberg könne sich bis zum 26. April zu den Ergebnissen der Untersuchungskommission äußern, die sich mit dem wissenschaftlichen Fehlverhalten in seiner Doktorarbeit befasst hat, sagte Hochschulsprecher Frank Schmälzle am Dienstag"
  • SWR: Der falsche Dr. Nach SWR-Informationen kommt die Bayreuth-Kommission zu diesem Urteil, soll es aber nicht - wie geplant, Ende April - veröffentlichen dürfen. Guttenbergs Anwalt hat der Uni Bayreuth gedroht, Persönlichkeitsrechte werden verletzt, sollte die Kommission Klartext reden. Moderation: Elisabeth Brückner."


11. April 2011Bearbeiten

  • sueddeutsche.de: Es wird veröffentlicht - ob Guttenberg will oder nicht "Guttenbergs Anwalt kann sie nicht aufhalten: In der Plagiatsaffäre um Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird die Universität Bayreuth ihren Untersuchungsbericht Ende April vorlegen. Die fünfköpfige Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaft sei am 7. April zu ihrer abschließenden Sitzung zusammengekommen, bestätigte Hochschulsprecher Frank Schmälzle am Montag. Derzeit würden Ergänzungen aus den Reihen der Kommissionsmitglieder in die Stellungnahme zum wissenschaftlichen Fehlverhalten des Ex-Ministers eingearbeitet. Der Abschlussbericht soll dann Ende des Monats der Hochschulleitung übergeben werden. (…) Er bekräftigte, dass die Universität Bayreuth den Bericht notfalls auch gegen den Willen des Ex-Minister veröffentlichen wolle."
  • Welt online: Abschlussbericht zur Plagiatsaffäre Ende April "Zu Einzelheiten aus dem Bericht und möglichen Konsequenzen aus dem Fall Guttenberg wollte sich Schmälzle am Montag nicht äußern. Er bekräftigte, dass die Universität Bayreuth den Bericht notfalls auch gegen den Willen des Ex-Minister veröffentlichen wolle."


10. April 2011Bearbeiten

  • Augsburger Allgemeine: Plagiatsaffäre um zu Guttenberg: Uni Bayreuth wehrt sich gegen Vorwurf der Vorverurteilung (dpa) "Wie Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte, könne aus Sicht der Uni von einer Vorverurteilung keine Rede sein. «Es gibt bis heute keine offizielle Stellungnahme der Universität Bayreuth oder der Kommission, in der von einer absichtlichen Täuschung die Rede war», sagte der Sprecher der Hochschule auf Anfrage. «Insofern halten wir diese Vorwürfe für verfehlt.»"
  • FAZ.NET: Absichtlich abgeschrieben: Uni Bayreuth bleibt hart „Die Universität Bayreuth will trotz der Intervention von Guttenberg ihre Untersuchungsergebnisse über die Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers veröffentlichen: ‚Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten treffen‘."
  • FAZ.NET: Öffentlich oder privat? (Eckart Lohse) Kommentar. "In der ihm eigenen Neigung zur großen Geste hatte zu Guttenberg angekündigt, bei der Aufklärung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe in der Plagiatsaffäre tatkräftig mitzuwirken. Von seinem besonderem Schneid zur Wahrheitsliebe ist nicht viel übrig geblieben."
  • Frankfurter Rundschau: Plagiatsaffäre, nächster Akt (Joachim Frank) Kommentar: "Die Universität Bayreuth tut inzwischen alles dafür, Karl-Theodor zu Guttenberg als Einzeltäter mit Betrugsabsicht darzustellen. Auf dass möglichst wenig von der Peinlichkeit seiner Affäre an der Alma Mater hängen bleibe, die ihren Eleven früher gar nicht genug herzen konnte. [...] Angeblich suchen dienstbare Geister derweil nach Wegen, ein ‚öffentliches Interesse‘ an einem Strafverfahren zu verneinen. Am besten, es klagt doch ein direkt Betroffener gegen das Plagiat. Dann folgte aus dem geistigen Diebstahl nicht auch noch eine juristische Trickserei."
  • Neue Osnabrücker Zeitung Kommentar zu Wissenschaft: Guttenberg - Billiger Versuch "Ihm [Bormann] bleibt nichts anderes übrig, als auf vollständiger öffentlicher Aufklärung zu bestehen, um den Ruf seines Hauses zu retten. Um die Glaubwürdigkeit des Wissenschaftsbetriebs insgesamt wieder aufzupolieren, benötigt es aber mehr: die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles. Die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens mit der Begründung, dass kein "besonderes öffentliches Interesse" vorläge, würde ein falsches Signal setzen - zumal in vergleichbaren Fällen Täter per Strafbefehl zu Geldstrafen verurteilt wurden."
  • Sächsische Zeitung: Die Uni hat sich ebenfalls blamiert Vorgezogene Veröffentlichung der Ausgabe vom 11.04.2011 (Dieter Schütz) Kommentar: "Höchst peinlich ist die ganze Angelegenheit allerdings nicht nur für Guttenberg, sondern auch für die Universität Bayreuth. Sie hat sich ebenfalls bis auf die Knochen blamiert. Wenn beide Betreuer der Doktorarbeit nicht merken, dass Guttenberg seitenweise abgeschrieben hat, dann liegt an der juristischen Fakultät der Universität offensichtlich einiges im Argen. Kommt hinzu, dass die Professoren für die Dissertation auch noch ausgerechnet die Höchstnote „summa cum laude“ vergeben haben. Selbstkritisches hat man dazu aus Bayreuth noch nicht vernommen."
  • stern.de: Uni Bayreuth will Kommissionsbericht veröffentlichen (cjf/jwi/AFP/DPA/Reuters) "Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat bei seiner Doktorarbeit absichtlich abgeschrieben. Das habe eine Untersuchung der Uni Bayreuth ergeben, berichten Medien. Die Hochschule möchte das Ergebnis veröffentlichen - gegen den Willen zu Guttenbergs. Diesen erwarten aber offenbar keine juristischen Konsequenzen."
  • Stuttgarter Nachrichten: Uni Bayreuth: Guttenberg nicht vorverurteilt "Die Universität Bayreuth hat den Vorwurf der Vorverurteilung des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in der Plagiatsaffäre zurückgewiesen. 'Aus unserer Sicht kann von einer Vorverurteilung keine Rede sein', sagte Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Sonntag."
  • Stuttgarter Zeitung: Guttenberg kämpft um seinen Ruf, die Uni um ihren (Alexander Mäder) "Die Hochschule will zeigen, wie sie ausgetrickst wurde, und der Exverteidigungsminister findet offenbar, dass sein Rücktritt Strafe genug war. Eine gemeinsame Position, die den Schaden begrenzen könnte, ist nicht zu erwarten. Für beide Seiten steht zu viel auf dem Spiel.(...) Von diesem Vorwurf [sich um die Beurteilung als Täuschung gedrückt zu haben]möchte sich die Hochschulleitung in Bayreuth nun befreien. Eine umfassende Information sei 'von besonderer Bedeutung für die Bewertung von wissenschaftlichem Fehlverhalten im Wissenschaftssystem', lässt sie schriftlich verbreiten. Mit anderen Worten: die Öffentlichkeit soll sehen, dass Betrug in der Wissenschaft ernst genommen und klar geahndet wird."
  • Der Tip - Die Studentenzeitung der Uni Bayreuth: Uni Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktor (Kevin Höbig) "Die Uni Bayreuth hat Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktortitel aberkannt. Das teilte Uni-Präsident Rüdiger Bormann am Mittwochabend nach einer Sitzung der Promotionskommission der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit. Guttenberg habe wissenschaftliche Standards 'objektiv nicht eingehalten' und gegen wissenschaftliche Pflichten 'in erheblichem Umfang' verstoßen, erklärte Bormann. Dies habe man Guttenberg per Pressemitteilung mitgeteilt."

09. April 2011Bearbeiten

  • Finanzzeug: Uni Bayreuth: Zu Guttenberg bewusst abgeschrieben – doch gelogen (Verena Stoermer) "Da konnte sich der Ex-Verteidigungsminister so oft er wollte selbst verteidigen, entschuldigen und auf das Mitleid und die Huldigungen seiner zu ihm haltenden Internetfreunde hoffen. Jetzt ist es amtlich. Die Universtität Bayreuth hat bekanntgegeben, dass die Doktorarbeit von zu Guttenberg ein Plagiat ist und absichtlich und bewusst getäuscht wurde."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bayreuth appelliert an Guttenberg (Heike Schmoll) „Die Universität Bayreuth wird zu Guttenberg wohl vorsätzliche Täuschung bescheinigen. Der ehemalige Verteidigungsminister bemühe sich nicht ‚aktiv‘ um Aufklärung in der Plagiatsaffäre - seine Anwälte wollen verhindern, dass der Abschlussbericht über seine Doktorarbeit öffentlich wird."
  • Saarbrücker Zeitung Uni will Bericht zu Guttenberg-Arbeit veröffentlichen "«Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten», sagte Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Samstag der Nachrichtenagentur dpa."
  • Stuttgarter Nachrichten: Uni will Bericht zu Guttenberg-Arbeit veröffentlichen (dpa) "Die Universität Bayreuth will ihren Bericht zur Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) notfalls auch gegen dessen Willen veröffentlichen. 'Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten', sagte Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Nach einem Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstag) kommt die eingesetzte Untersuchungskommission zu dem Schluss, dass der Ex-Verteidigungsminister absichtlich abgeschrieben habe. Guttenberg will eine Veröffentlichung verhindern."
  • Telepolis: Uni Bayreuth über Guttenbergs postmoderne Doktorarbeit (Florian Rötzer) "Befürchtet wurde, dass die Kommission der Universität Bayreuth womöglich der Versuchung erliegen könnte, es mit der Aberkennung der Promotion bewenden zu lassen, um ihren Ruf zu retten, aber Guttenberg und der CSU nicht zu nahe zu treten. Allerdings scheint man nun doch das Unübersehbare anerkennen zu wollen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, die Einblick in ein Gutachten der Universität erhalten hat."
  • Die Welt: Guttenbergs Angst vor der neuen Bayreuther Offenheit (Thorsten Jungholt) zu Guttenbergs Versuch der Uni einen Maulkorb zu verpassen: "Die Universität aber will dabei nicht mitmachen. Der Sprecher der Hochschule, Frank Schmälzle, sagte am Samstag, notfalls werde man den Bericht auch gegen den Willen des Freiherrn veröffentlichen: 'Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten'."


08. April 2011Bearbeiten

  • Süddeutsche Zeitung: Plagiatsaffäre um Doktorarbeit: Gutachten: Guttenberg hat absichtlich abgeschrieben (Tanjev Schultz) "So viel Plagiat kann kein Zufall sein: In einem Gutachten kommt die Universität Bayreuth zu dem Schluss, dass der Ex-Minister mit Absicht abgeschrieben haben muss. Anders lassen sich die kopierten Passagen nicht erklären. Veröffentlichen darf die Hochschule ihre Analyse noch nicht - Guttenbergs Anwälte haben etwas dagegen."
  • Der Tagesspiegel: Guttenberg will Untersuchungsergebnis unterdrücken (Anja Kühne, Jost Müller-Neuhof) "Der wegen seiner Plagiatsaffäre zurückgetretene frühere Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will die Ergebnisse zur Untersuchung seiner Doktorarbeit unterdrücken – gegen den erklärten Willen der Universität.' Uni Präsident Bormann: 'Es besteht ein ganz starkes öffentliches Interesse, wie die Uni den Vorfall bewertet.' Guttenberg selbst habe dies in seinen Reden dokumentiert. Allerdings werde man den Bericht nicht veröffentlichen, wenn der Politiker bei seinen Vorbehalten bleibe."
  • TV Oberfranken: Neue Entwicklungen im Fall zu Guttenberg "Die Universität Bayreuth beabsichtigt auch, das Ergebnis des Kommissionsberichtes im Hinblick auf das wissenschaftliche Fehlverhalten Herrn zu Guttenbergs öffentlich zu machen. Dass Rechtsanwälte Herrn zu Guttenbergs gegen eine solche öffentliche Klarstellung in einem früheren Schreiben zunächst Vorbehalte geäußert hatten, hat man an der Universität Bayreuth zur Kenntnis genommen."

01. April 2011Bearbeiten



März 2011Bearbeiten


29. März 2011Bearbeiten

  • Süddeutsche Zeitung: Universität Bayreuth: Mit Guttenberg geht's nicht - ohne auch nicht (Interview von Cornelius Pollmer mit Nhat An Trinh, Studentin in "Philosophy & Economics", 1. Semester, an der Uni Bayreuth) "An der Uni Bayreuth kann man Rechtswissenschaften studieren, und wie inzwischen bekannt sein dürfte, hat Karl-Theodor zu Guttenberg dies bis zum vorläufigen, wir betonen: vorläufigen Erlangen der Doktorwürde getan. [...] Trinh sitzt also in der Projektleitung der Bayreuther Dialoge, einem von Studenten organisierten Symposium - selbst dieses kommt, freiwillig oder nicht, an Guttenberg kaum noch vorbei." [..., Zitat Trinh:] "Wir haben eher das Gefühl, dass es den Nerv der Zeit trifft. Wikileaks, Guttenberg - und selbst jetzt, wenn Sie nach Japan schauen: Überall geht es doch um Fragen der Informationspflicht, und darum, wie mit wichtigen Informationen umzugehen ist."


11. März 2011Bearbeiten

  • Bild.de: Bericht über Täuschungsvorwurf frühestens im April "Bayreuth (dpa) - Die Universität Bayreuth wird frühestens Mitte April einen Bericht über das Fehlverhalten von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bei seiner Doktorarbeit vorlegen."
  • FOCUS ONLINE: Bericht über Täuschungsvorwurf kommt Mitte April (seb/dpa) "Hat Ex-Verteidigungsminister Guttenberg die Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht? Diese Frage will die Hochschule frühestens Mitte April beantworten."
  • ORF.at (SCIENCE): Guttenberg-Bericht frühestens im April "Die Frage, ob der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht hat, wird frühestens Mitte April beantwortet."
  • SPIEGEL ONLINE (UNISPIEGEL): Täuschungsvorwurf gegen Guttenberg - Uni entscheidet erst im April "Guttenberg ist zurückgetreten, aber die zentrale Frage bleibt: Hat der Ex-Minister mit seiner zusammenkopierten Doktorarbeit bewusst getäuscht? Die Uni Bayreuth lässt sich mit der Antwort Zeit und bittet nun zwei externe Berater dazu. Einer ist als scharfer Guttenberg-Kritiker bekannt."
  • STUDI.KURIER.at: Plagiatsaffähre: Urteil erst im April (Dave/Apa/dpa) "Hat er getäuscht – hat er nicht getäuscht? Die Universität Bayreuth wird frühestens Mitte April ein offizielles Urteil zu den Plagiatsvorwürfen gegen Karl-Theodor zu Guttenberg fällen. Der populäre Ex-Verteidigungsminister der BRD geriet im Februar 2011 in die öffentliche Kritik nachdem in zahlreichen Passagen seiner Dissertation Plagiate nachgewiesen wurden."
  • TAGESSPIEGEL: Bayreuther Uni urteilt im April im Fall Guttenberg "Bayreuth - Die Universität Bayreuth will sich frühestens im April zu ihrer Untersuchung über die Doktorarbeit von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg äußern. Bei der Aberkennung des Doktortitels von Guttenberg am 23. Februar hatte die Promotionskommission der juristischen Fakultät einen möglichen Täuschungsvorsatz im Sinne einer zügigen Entscheidung außer Acht gelassen."

04. März 2011Bearbeiten

  • DAZ.online: Streinz : „Im Nachhinein ist man schlauer“ Zum Gutachter der Doktorarbeit: "Allerdings weist Streinz die Vorhaltung der FAZ, ob in Bayreuth nicht eine 'Melange von parteipolitischem Filz, Sympathien und Sponsoring' dazu geführt habe, dass eine 'Gefälligkeitspromotion mit Bestnote vollzogen' worden sei, brüsk zurück. Entsprechende Verknüpfungen mit seiner CSU-Mitgliedschaft und seiner Tätigkeit als Vertrauensdozent der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung seien 'absurd' und 'ehrenrührig'."
  • NachDenkSeiten: Nun steht der Ruf der Uni Bayreuth auf dem Spiel (Wolfgang Lieb) "Aus Kreisen der Hochschule wurde uns der nachfolgende Brief eines Hochschulratsmitglieds an die Uni-Leitung zur Kenntnis gebracht. [...] - Der durch völlig unzulängliches Krisenmanagement entstandene Schaden ist sehr, sehr hoch. Wenn wir noch etwas retten können, dann nur dadurch, dass wir sofort, und mit 'sofort' meine ich sofort, eine absolut unmissverständliche Position beziehen"
  • Universität Bayreuth: Gemeinsame Presseerklärung von Prof. Häberle und Prof. Streinz "Beide Gutachter gingen selbstverständlich von der Beachtung der Regeln wissenschaftlichen Arbeitens durch den dafür allein verantwortlichen Doktoranden aus. Ansatzpunkte für ein Fehlverhalten hinsichtlich der gebotenen korrekten Angabe der verwendeten Quellen hatte ich damals nicht. Der Einsatz technischer Mittel zur Erkennung von Plagiaten war 2006 nicht üblich." (PDF-Datei)

03. März 2011Bearbeiten

  • FAZ.NET: Guttenbergs Plagiataffäre: Bayreuth fehlt Legitimation zur Prüfung (Volker Rieble) "Die Universität Bayreuth prüft weiter, inwieweit Guttenberg plagiiert hat - doch darf sie das überhaupt? Ein externer Doktorand ist nicht Mitglied der Universität und deshalb auch nicht ihrer korporativen Gewalt ausgesetzt. Die Hochschule bräuchte eine Ermächtigung." Der Autor lehrt Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

02. März 2011Bearbeiten

  • BerlinKontor.de: Uni Bayreuth verteidigt Guttenberg-Promotion (Dr. Detlef Peters) "Der Präsident der Universität Bayreuth, der Physiker Prof. Dr. rer.nat. Rüdiger BORMANN, hat auf einer Pressekonferenz auf dem Campus erklärt, seine Universität erwarte, dass Karl-Theodor ZU GUTTENBERG bei der Aufklärung der Plagiat-Vorwürfe gegen ihn beim Erstellen seiner Doktorarbeit - wie versprochen - mitarbeitet. ER müsse der “Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft” Rede und Antwort stehen. Die Kommission werde prüfen, ob der Doktorand in der Zeit von 2002-2007 beim Verfassen seiner Arbeit 'aktiv getäuscht' hat."

01. März 2011Bearbeiten

  • FAZ.NET (Frankfurter Allgemeine): Guttenberg brauchte Sondergenehmigung für Promotion (F.A.Z./oll./rso.) "Zu Guttenberg konnte nur mit einer Ausnahmegenehmigung promovieren, weil er in seinem Examen nur die Note 'befriedigend' erreichte. Guttenbergs Doktorvater bezeichnete die Aberkennung des Doktortitels als notwendige Folge einer Promotionsschrift mit 'unvorstellbaren Mängeln'."
  • Stern: Professor Häberle zur Plagiatsaffäre: Guttenbergs Doktorvater distanziert sich (zen/ukl/fw/DPA/AFP) „Tagelang hat er sich nicht geäußert, doch nun geht Guttenbergs Doktorvater an die Öffentlichkeit. Der Jura-Professor Peter Häberle lässt kein gutes Haar an der Promotion seines ehemaligen Schützlings. Laut einem Medienbericht konnte Guttenberg nur dank einer Sondergenehmigung promovieren.“




Februar 2011Bearbeiten


28. Februar 2011Bearbeiten


27. Februar 2011Bearbeiten

  • taz.de: Imageschaden für Universität Bayreuth: Guttenbergs Uni will seriös werden (N. Wirminghaus) Die Studenten machen sich Sorgen um den Ruf ihrer kleinen, aber bislang feinen Uni, einer überlegt, ob er hier überhaupt promovieren möchte. Mit Verweis auf Lepsius: „Die Professorenschaft, die sich öffentlich bislang bemerkenswert bedeckt gab, distanziert sich jetzt deutlich.“
  • news4press.com: Prof. Dr. Oliver Lepsius - Universität Bayreuth - Guttenberg vor Entscheidung (Johannes Schumacher) "Erneut überschlagen sich die Ereignisse um den 'Plagiatkönig vom Schloß'. Aus der CSU-Zentrale wird gemeldet, dass am Sonntag noch eine Sondersitzung stattfinden soll, um die aktuelle Situation zu bewerten. Guttenberg selber hat sich völlig zurückgezogen und soll mit seiner Familie und engsten Freunde beraten, was es bedeutet, wenn jedermann ihn öffentlich nunmehr als 'Betrüger' bezeichnen kann."

26. Februar 2011Bearbeiten

  • sueddeutsche.de: "Einem Betrüger aufgesessen" (Rudolf Neumaier) "Frontalangriff aus Bayreuth: Der Juraprofessor Oliver Lepsius äußert sich in der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg schärfer als es die Hochschule bislang gewagt hat. Der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater attestiert 'Realitätsverlust'."

25. Februar 2011Bearbeiten

  • Ärzte Zeitung online: Verflechtung zwischen zu Guttenberg und Uni Bayreuth? (dpa) "Die Opposition fordert von der Kanzlerin weiter die Entlassung von Verteidigungsminister zu Guttenberg. Außerdem wird Klarheit über mögliche wirtschaftliche Verbindungen zu Guttenbergs zur Uni Bayreuth während seiner Zeit im Aufsichtsrat des Rhön-Klinikums verlangt."
  • stern.de: Guttenbergs Uni im Visier der Kritik (Florian Güßgen) „Erfasst die Affäre auch die Uni Bayreuth? Hat sie ihren Hochglanzstudenten geschont, bis zuletzt? Ist sie gar gekauft worden? Die Uni-Leitung muss sich schwerer Vorwürfe erwehren.“ Unter der Reihe von Vorwürfen findet sich auch der, die Uni habe bei der Aberkennung des Titels den bequemsten Weg gewählt. Dazu Präsident Bormann: "Wir konnten und wollten im Interesse der Wissenschaft schnell zu einer Entscheidung finden".
  • schwäbische.de: Uni Bayreuth schneidet Guttenberg aus Imagefilm "In dem Werbefilm bekennt Guttenberg, dass es nur einen Ort gebe, an dem man Jura studieren könne – Bayreuth. Ein Lob, auf das die Hochschule künftig offenbar verzichten will. Neben der Änderung des Werbefilms sei auch das Foto von Guttenberg von der Website entfernt worden, heißt es."
  • sueddeutsche.de: Guttenberg nicht mehr Gastredner Angeblich im gegenseitigen Einvernehmen wurde beschlossen, dass Guttenberg nicht, wie ursprünglich vorgesehen, bei einer Alumni-Veranstaltung als Gastredner auftritt. Gleichzeitig sei Guttenbergs Bild von der Website entfernt worden, teilte der Vorsitzende der Alumni-Vereinigung mit.

24. Februar 2011Bearbeiten

  • Basler Zeitung: Universität Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktortitel (jak/dapd) "Die Universität Bayreuth entschied in der Plagiatsaffäre, dass Karl-Theodor zu Guttenberg der Doktortitel aberkannt wird, wie Präsident Rüdiger Bormann am Mittwochabend sagte. Bormann erklärte, Guttenberg habe gegen die wissenschaftlichen Pflichten «in erheblichem Umfang» verstossen. Er verwies dazu auf die Promotionsordnung der Fakultät."
  • berlinonline.de: Guttenberg-Uni: Hauptsache aus den Schlagzeilen (Steffen Hebestreit, Jörg Schindler und Katja Tichomirowa) "Der Vorsitzende des Promotionsausschusses der Berliner Humboldt Universität, Ulrich Battis, verglich die zügige Entscheidung der Bayreuther Uni mit einem sogenannten 'Deal' im Strafprozess. 'Da ist das auch umstritten, aber es wird halt gemacht', sagte Battis der Berliner Zeitung. Offenbar wolle Guttenbergs Alma Mater unverzüglich aus den Schlagzeilen. 'Sie hoffen wohl darauf, dass es auf diese Weise schnell zu Ende ist'."
  • FAZ.NET: Bayreuth erleichtert Guttenberg das politische Überleben Im Parlament kommt es seitens der Opposition zu heftiger Kritik an der Kanzlerin, aber auch an der Uni Bayreuth. „Die Universität Bayreuth verwahrte sich gegen diese Kritik. Der Universität sei an einer schnellen Entscheidung gelegen gewesen, weil der Fall ‚starke Irritationen im Wissenschaftssystem’ ausgelöst habe, sagte Universitätspräsident Rüdiger Bormann am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd. Um weiteren Schaden abzuwenden, habe man sich zu dem einfachen, zielführenden Weg entschlossen. Es werde aber weiter geprüft, ob Guttenberg mit seiner unzureichenden Doktorarbeit eine Täuschung begangen hat. Die Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft befasse sich jetzt mit dem wissenschaftlichen Fehlverhalten Guttenbergs und untersuche, ‚ob es Hinweise auf eine Täuschung gibt’, sagte Bormann. Die Beweisführung sei ‚sehr komplex und strittig’, daher könne sich der Prozess lange hinziehen.“
  • Financial Times Deutschland: Uni Bayreuth "überarbeitet" Werbefilm mit Guttenberg (Manfred Präcklein)"Wenngleich die Uni aktuell erst einmal auf Werbung mit Guttenberg verzichten will, ist sich Präsident Bormann selbst nach der Aberkennung des Dr.-Titels nicht sicher, wie es diesbezüglich künftig weitergehen soll: "Uni-Präsident Bormann ließ allerdings auf dapd-Anfrage offen, ob Guttenberg künftig noch als Werbeträger fungieren wird. Das müsse man sich in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, sagt er."
  • Focus Online: Uni Bayreuth - Professor nennt Guttenberg Betrüger (hal/dpa/dapd) "Der in Bayreuth lehrende Staatsrechtler Lepsius hat Verteidigungsminister Guttenberg als Betrüger bezeichnet. Die Universität weist zugleich Vorwürfe zurück, der Minister sei ihr Sponsor gewesen."
  • fuldainfo: Guttenberg-Affäre: Wiefelspütz kritisiert Uni Bayreuth (fdi/ots/dts) "Berlin/ Bayreuth. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat die Entscheidung der Universität Bayreuth, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) den Doktortitel abzuerkennen, als halbherzig kritisiert. 'Die Universität Bayreuth kneift, denn sie verzichtet darauf zu prüfen, ob eine bewusste Täuschung vorliegt, und das trotz massivster Anhaltspunkte', sagte er der 'Mitteldeutschen Zeitung'."
  • Neues Deutschland: Universität Bayreuth erkennt Guttenberg Doktortitel ab (ND/dpa) "Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist seinen Doktortitel los - im Amt will er trotzdem bleiben. [...] Guttenberg räumte erneut Fehler ein, wies aber Vorwürfe absichtlicher Täuschung und Zuhilfenahme eines Ghostwriters zurück. [...] Die Universität Bayreuth entschied am Abend, Guttenberg den Doktortitel abzuerkennen."
  • sueddeutsche.de: "Die Universität Bayreuth kneift" "Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktorgrad ist weg, den Vorwurf der Täuschung aber hat die Universität Bayreuth offengelassen. Massive Kritik am Vorgehen der Hochschule kommt nun aus der SPD. Eine ganz andere Interpretation liefert Kanzlerin Angela Merkel."
  • WEB.DE: Guttenberg-Skandal: Uni Bayreuth kneift (dpa/sl) "Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat seinen Doktortitel verloren. Die Universität Bayreuth erkannte dem CSU-Politiker am Mittwoch den akademischen Grad ab. Die Kommission der Universität wird jedoch den Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung nicht untersuchen." (mit Video-Beitrag)

23. Februar 2011Bearbeiten

  • Augsburger Allgemeine: Uni Bayreuth: Guttenberg führte seinen Doktortitel nicht zu früh (dapd/dpa) "Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach Angaben der Universität Bayreuth seinen Doktortitel nicht zu früh geführt. Guttenberg habe nach der bestandenen mündlichen Prüfung im Februar 2007 einen Antrag auf vorzeitiges Führen des Titels gestellt, dem stattgegeben worden sei, erklärte der Bayreuther Jura-Professor Diethelm Klippel am Mittwoch auf Nachfrage."
  • Compliance-Magazin.de: Ein Plagiat ist kein Amtsversagen (Rainer Annuscheit) "Die Promotion von Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg und wissenschaftliches Arbeiten im Zeitalter von 'Copy and Paste' Knapp am Super-Gau vorbeigerauscht: Für die Universität Bayreuth ist der Plagiats-Vorfall dennoch ein ausgesprochenes Trauerspiel"
  • NZZ Online: Universität Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktortitel (sda/dpa/Reuters/afp) "Die Universität Bayreuth hat dem deutschen Verteidigungsminister Guttenberg den Doktortitel entzogen. Guttenberg habe gegen die wissenschaftlichen Pflichten «in erheblichem Umfang» verstossen."
  • Spiegel Online: Uni Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktortite (lgr/dpa/AP/AFP/Reuters) "Am Mittwoch hatte die Promotionskommission der rechts- und wissenschaftlichen Fakultät der Hochschule getagt - und beriet damit im Eiltempo: Erst am Montagabend hatte Guttenberg einen Brief an die Uni geschickt, in dem er um Aberkennung seines Titels bat. [...] Bormann betonte, es habe bei der Bewertung des Falles keinen politischen Druck gegeben. [...] Nicht geklärt hat der Ausschuss die Frage, ob Guttenberg bewusst getäuscht hat."
  • Welt Online: Uni Bayreuth nimmt Guttenberg in Schutz (dapd/dpa/ks) "Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach Angaben der Universität Bayreuth seinen Doktortitel nicht zu früh geführt. Guttenberg habe nach der bestandenen mündlichen Prüfung im Februar 2007 einen Antrag auf vorzeitiges Führen des Titels gestellt, dem stattgegeben worden sei, erklärte der Bayreuther Jura-Professor Diethelm Klippel auf Nachfrage."

22. Februar 2011Bearbeiten

  • Hamburger Abendblatt: Uni Bayreuth: Wir entscheiden über Guttenbergs Doktortitel (de/ryb) "Die Universität Bayreuth hat noch nicht über den Entzug des Doktortitels von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) entschieden. Doch Uni-Präsident Prof. Rüdiger Bormann sagte am Dienstag: 'Ob er den Titel führt, obliegt ihm selbst. Die Entscheidung über die promotionsrechtlichen Konsequenzen liegt bei der Universität.' Damit machte Bormann klar, dass Guttenberg zwar auf den Titel verzichten kann, wie er es angekündigt hatte. Doch Herr des Verfahrens ist der in die Kritik geratene Minister nicht."
  • n-tv.de: Universität prüft weiter Fehlverhalten - Guttenberg äußert sich im Bundestag (mli/dpa/AFP/rts) "Auch nach seinem Verzicht auf den Doktortitel fordert die Opposition den Rücktritt von Verteidigungsminister Guttenberg. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag will sich Guttenberg nun selbst äußern. Die Uni Bayreuth prüft derweil, ob ein Fehlverhalten vorliegt. Bundestagspräsident Lammert kündigt eine Untersuchung durch den Ältestenrat des Bundestags an."
  • phoenix (ARD & ZDF): Guttenberg bittet Uni Bayreuth um Aberkennung seines Doktortitels (phoenix/AFP) "...Der Sprecher der Universität Bayreuth, Frank Schmälzle, sagte der Nachrichtenagentur AFP, Guttenberg habe zur Begründung für seine Bitte um Aberkennung des Titels ausgeführt, er habe bei nochmaliger Durchsicht seiner Dissertation 'gravierende handwerkliche Fehler festgestellt'. Diese seien 'nicht mit wissenschaftlichem Arbeiten zu vereinbaren'."
  • Die Presse.com: Uni Bayreuth: Guttenberg soll Doktoranden ehren (beba) "Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist der wohl prominenteste Absolvent der Uni Bayreuth. Derzeit ist schwer unter Beschuss, weil er in seiner Dissertation massiv abgeschrieben haben soll. Im Mai soll der CSU-Politiker nun in Bayreuth ausgerechnet zu Ehren neuer Doktoranden eine Festrede halten."
  • Der Westen: Uni-Fakultät führt Guttenberg nicht mehr als Doktor "Bayreuth. Nach den Plagiats-Vorwürfen gegen Verteidigungsminister Guttenberg hat die Universität Bayreuth am Dienstag reagiert. Laut einem Medienbericht werde er an der Rechtswissenschaftlichen Fakultär nicht mehr als Doktor geführt."

21. Februar 2011Bearbeiten

  • Spiegel Online: Festvortrag an der Uni Bayreuth - Guttenberg soll Doktoranden ehren (cht/dapd) "Karl-Theodor zu Guttenberg ist der wohl prominenteste Absolvent der Uni Bayreuth - und seine Doktorarbeit wegen Vorwürfen der Texträuberei derzeit höchst umstritten. Im Mai soll der Verteidigungsminister nun ausgerechnet zu Ehren neuer Doktoranden eine Festrede an seiner Alma Mater halten."

18. Februar 2011Bearbeiten

  • Handelsblatt: Die Uni Bayreuth zittert mit Guttenberg "Prof. Häberle ist nicht erreichbar, Präsident Bormann geht auf Dienstreise und sieht 'keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in Herrn zu Guttenbergs Promotionsverfahren'. Dennoch: 'Wir nehmen Qualitätssicherung sehr ernst – auf allen Ebenen'."

17. Februar 2011Bearbeiten

  • Zeit Online: Uni Bayreuth setzt Guttenberg Frist (AFP, dpa, Reuters) "Die Uni Bayreuth hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) aufgefordert, binnen zwei Wochen zu den Plagiatsvorwürfen bei seiner Doktorarbeit Stellung zu nehmen. […] Der Präsident geht davon aus, dass zu Guttenberg eine ehrenwörtliche Erklärung abgegeben hat, die Arbeit selbstständig verfasst und alle Quellen offengelegt zu haben."
  • Stern: Uni Bayreuth setzt Guttenberg Ultimatum (tkr/DPA) "Die Universität Bayreuth hat Verteidigungsminister zu Guttenberg eine Frist eingeräumt, um sich zu den Plagiatsvorwürfen seiner Doktorarbeit zu äußern. Unterdessen sagte zu Guttenberg kurzfristig einen öffentlichen Auftritt bei einer CDU-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt ab."
  • Der Westen: Universität Bayreuth stellt Guttenberg ein Ultimatum (afp/dapd/rtr) "Guttenberg hatte 2007 in Bayreuth im Fach Jura seinen Doktortitel gemacht. Ein Bremer Jurist entdeckte nun bei einer Prüfung der mit der Bestnote summa cum laude ausgezeichneten Arbeit nach eigenen Angaben mehrere nicht ordnungsgemäß als Zitat gekennzeichnete Auszüge aus wissenschaftlichen und journalistischen Texten. Inzwischen leitete die Universität Bayreuth ein formales Verfahren zur Prüfung der Vorwürfe ein, Guttenberg wurde zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Dafür hat ihm die Universität eine Frist von 14 Tagen gesetzt."


16. Februar 2011Bearbeiten


Veröffentlichungen der Uni BayreuthBearbeiten

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