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GuttenPlag Wiki

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FAQ

Frequently Asked Questions (englisch für häufig gestellte Fragen)

Inhaltsverzeichnis

Was wird untersucht?Bearbeiten

Wir untersuchen die E-Book-Ausgabe von Duncker & Humblot. Es muss noch untersucht werden, ob und inwiefern diese von der eingereichten Dissertation abweicht. Es gibt Hinweise darauf, dass die Dissertation nach Abgabe und vor Herausgabe bei Duncker & Humblot zumindest leicht überarbeitet wurde (in einem Plagiat ist die Rede von 27+ EU Staaten in der Dissertation und von 25+ EU Staaten in der Originalquelle - die EU hat aber erst seit dem 1.1.2007 27 Staaten, während die Arbeit 2006 eingereicht wurde).

Wie zuverlässig sind die Ergebnisse?Bearbeiten

Diese Frage ist tendenziös. Das Wiki bemüht sich um korrekte Ergebnisse, nicht um Zuverlässigkeit. Das heißt: Änderungen der Ergebnisse, insbesondere Korrekturen aufgrund zutreffender Kritik (siehe z.B. Besteht nicht die Gefahr, dass jemand hier falsche Plagiatsanschuldigungen veröffentlicht, obwohl in der Dissertation etwas ganz anders steht?), möchten wir nicht von vorn herein ausschließen. Konkrete korrekturbedürftige Punkte bei den Ergebnissen sind bisher nicht bekannt geworden, aber das bedeutet nicht, dass sie auch zukünftig ausgeschlossen sind (insbesondere bei bei denjenigen Beiträgen, die noch nicht der momentan laufenden Prüfung unterlagen).

Mit welchen Programmen lassen sich Plagiate aufspüren?Bearbeiten

Wir haben eine Sammlung von Tools, um Plagiate aufzuspüren, angelegt.

Sonstige Helferlein?Bearbeiten

Ich habe ein Plagiat entdeckt und würde es gerne zur Verfügung stellen. Was tun?Bearbeiten

Einfach rechts auf "neue Seite" klicken und gegebenenfalls die Plagiatsvorlage auswählen. Seiten bitte nach dem Schema Seite 042 benennen. Eine besondere Form oder Aussehen muss nicht eingehalten werden. Fleißige Helfer werden sich automatisch darum kümmern, alle Beiträge vorzeigbar zu machen. Keine Panik, wenn der Seitenname versehentlich nicht dem genannten Schema entspricht, auch das wird korrigiert.

Ich bin von der Presse und möchte mit jemandem über das Wiki sprechen. An wen soll ich mich wenden?Bearbeiten

Am besten eine Nachricht bei Benutzer Diskussion:PlagDoc hinterlassen.

Gibt es auch einen Chat zum Thema?Bearbeiten

Ja, siehe Chat (IRC, Freenode, #guttenplag).

Ich habe eine Passage gefunden, die vielleicht ein Plagiat ist. Wie kann ich das nachprüfen?Bearbeiten

Vielleicht ist der zugrundeliegende Text (die "Quelle") frei online verfügbar. Hier hilft es am ehesten, eine Formulierung zu suchen, die besonders prägnant ist: "es wurde argumentiert, polemisiert, mit zahlreichen Mitteln der politischen Rhetorik um Zustimmung gerungen." (S. 34 der Dissertation) Hier kann man nach den Begriffen "argumentiert", "polemisiert", "politische Rhetorik" suchen und erhält den faz-Artikel, der der Stelle zugrundeliegt, als vierten Google-Treffer (die ersten beiden gehören guttenplag!)
Manchmal hilft es, vor und hinter der belasteten Passage zu suchen. Man wirft einen Blick in die Quellen für Plagiate, die in den Seiten vor und nach der zu klärenden Passage schon angeführt sind. Wenn man also ein Plagiat auf Seite 153 belegen will, schaut man in die Einträge zu den Seiten 151, 154 und 156.
Wer Zugriff auf Uni-Datenbanken hat, kann Artikel, die im Literaturverzeichnis der Arbeit enthalten sind, auf zentrale Passagen durchsuchen und Schlagwörter im Text der Dissertation suchen - man wird feststellen, dass Artikel nicht nur dort ausgeschlachtet worden sind, wo sie in der Fußnote erwähnt sind.

Wie identifiziere ich mögliche englische Quellen?Bearbeiten

Wenn im Text der Dissertation englischsprachige Ausdrücke unübersetzt verwendet werden, kann man diese - vielleicht mit Jahreszahlen als Kontext - suchen und feststellen, ob der deutsche Text der Dissertation nur eine Übersetzung der englischsprachigen Quelle darstellt.

Besteht nicht die Gefahr, dass jemand hier falsche Plagiatsanschuldigungen veröffentlicht, obwohl in der Dissertation etwas ganz anders steht?Bearbeiten

Wie bei allen Wikis besteht diese Gefahr natürlich. Derzeit beginnen wir mit der Sichtung der eingegangenen Plagiatsmeldungen. Dennoch ist es weiterhin richtig, die dargestellten Informationen kritisch einzuordnen – das ist das Prinzip eines Wikis. Das Wiki ist jedoch offen und transparent, und jeder ist willkommen, alle Plagiate selbst zu prüfen, Einwände in der Diskussion zu äußern und gegebenenfalls Korrekturen durchzuführen.

Bei einem der angeblichen Plagiate ist die Quelle in einer Fußnote angegeben/im Literaturverzeichnis aufgeführt. Ist das fair?Bearbeiten

Ein Plagiat wird nicht zulässig, nur weil eine Fußnote oder das Literaturverzeichnis auf die Quelle verweist. (Siehe auch [1], Abschnitt "Plagiarism - Sources Are Cited") Zweck einer Dissertation ist es, Neues herauszufinden und eine eigene Position zu vertreten. Die Verwendung fremder Literatur hat immer im Zusammenhang mit diesem Zweck zu geschehen. Das kann etwa kritische Bezugnahme darauf, Fortentwicklung dort vertretener Gedanken, Anwendung dortiger Ideen auf eigene Gedanken (oder umgekehrt) sein. Geschieht sie jedoch nur zum Zweck, sich fremde Gedanken zu eigen zu machen, um keine eigenen entwickeln zu müssen, so sprechen wir von einem Plagiat – egal, ob die Quelle irgendwo angegeben ist oder nicht.
Das soll nicht heißen, dass Zitate in der Wissenschaft nicht erlaubt wären oder nicht wichtig wären. Das sind sie absolut, solange das wofür stimmt. Es ist oberflächlich und führt in die falsche Richtung, den Plagiatcharakter einer Arbeit allein an der Einhaltung von formalen Zitierregeln festzumachen, wie es etwa die geeignete Verwendung von Einrückungen, Anführungszeichen, Fußnoten und Angabe von Autor und Fundstelle ist. Eine wissenschaftlich brillante Arbeit, die alles andere als ein Plagiat ist, kann Zitierregeln sehr nachlässig einhalten, umgekehrt muss eine Arbeit, die Zitierregeln 100% einhält, noch keinen wissenschaftlichen Wert haben und sie ist dadurch nicht automatisch vor einem Plagiatsvorwurf geschützt. Die Meinung zu diesen Fragen ist jedoch naturgemäß auch unter den Benutzern des Wikis nicht einheitlich und für den einen ist etwas ein Plagiat, was für einen anderen nur schlechter Stil ist, und was ein dritter wiederum als schlechte Arbeit ansieht.
Das Wiki ist jedenfalls nicht auf das beschränkt, was rein juristisch als Plagiat gilt, und nimmt nicht für sich in Anspruch, einem solchen rein juristischen Plagiatsbegriff zu entsprechen. Dennoch sei darauf verwiesen, dass in der Rechtssprechung derartige Plagiatsbegriffe durchaus schon vertreten worden sind, so z.B. VG BW vom 13. Oktober 2008, Az. 9 S 494/08:
"Doch auch soweit in einzelnen der Passagen ein Hinweis auf die Originalstelle erfolgt ist, genügt dieser nicht, um den Plagiatsvorwurf entfallen zu lassen. Vielmehr kann auch diesen Nachweisangaben nicht entnommen werden, dass ganze Passagen wörtlich entlehnt worden sind; .... Auch die Art der erfolgten Quellenangabe (vgl. etwa Fußnote 414: „so auch S.“) versucht vielfach den Eindruck zu erwecken, der Kläger habe eigenständige Argumentationserwägungen angestellt, anstatt durch Anführungszeichen oder jedenfalls in anderer Weise erkennbar zu machen, dass es sich um die bloße Wiedergabe der bereits erbrachten gedanklichen Leistung eines Anderen handelt. Auch soweit sich in den von der Beklagten benannten Plagiatspassagen Hinweise auf die Originalstellen finden lassen, beseitigen diese den Übernahmevorwurf daher nicht."[2]
Für die Praxis hier im Wiki jedenfalls gilt, dass Plagiate, bei denen entsprechende Quellenangaben im Literaturverzeichnis oder in Fußnoten auffindbar sind, in jedem Fall mit einem entsprechenden Hinweis ausgestattet werden sollten.

Wann liegt bei Fremdtext ein Plagiat vor?Bearbeiten

Wie in der vorangehenden Frage ausgeführt ist, lässt sich das nicht anhand rein äußerlicher Kriterien oder eingehaltener Formregeln festmachen und hängt erheblich von inhaltlichen Fragen ab, z. B. ob der übernommene Text wesentliche eigene Gedanken vorbereitet, oder ob er diese lediglich ersetzt. Bei strittigen Fällen, wo zwar wortgleiche oder -ähnliche Passagen vorhanden sind, aber auch etwas möglicherweise gegen ein Plagiat spricht (Quellenangaben in Fußnote oder Literaturverzeichnis), ist, wie erwähnt, ein entsprechender Hinweis auf diese Sachverhalte beim mutmaßlichen Plagiat anzubringen.

Wie gut lassen sich die strittigen Plagiatsvorwürfe nachvollziehen?Bearbeiten

Das mittlerweile sehr gut organisierte Wiki dokumentiert jeden Plagiat einzeln und wortgenau, woraufhin diese Dokumentationen von Administratoren und vielen Lesern geprüft werden. Fundstelle, für die Plagiate gemeldet wurden, werden, wie hier dokumentiert, in kleinstmögliche Einheiten - Fragmente - zerlegt, und jeweils einer Plagiatskategorie zugeordnet: Quelle gar nicht benannt, Quelle nur in einer Fußnote einer mehrere Seiten weit entfernten Passage benannt – Quelle nur im Literaturverzeichnis angeführt – Quelle in einer Fußnote im Text, aber nur für einen einzelnen Satz in der Mitte – Quelle korrekt in einer Fußnote, aber Zitatzweck ist lediglich Zueigenmachung des zitierten, ohne dass es durch wesentliche eigene Gedanken aufgegriffen wird. Alle Fragmente werden den Originalquellen zugeordnet und von zwei Personen überprüft.

Sollte das Wiki nicht grundsätzlich auf Stellen verzichten, die vielleicht noch in einer Grauzone angesiedelt sind?Bearbeiten

Es geht in diesem Wiki um die wissenschaftlichen Standards, und nicht um die zu oberflächlich erscheinende Frage, wo bestimmte Formregeln eingehalten wurden und wo nicht. Das Wiki ist nicht auf diejenigen Stellen beschränkt, die rein juristisch gesehen eine nachträgliche Ungültigerklärung der Prüfungsleistung zur Folge haben könnten und es schließt nicht diejenigen Sachverhalte von einer Beurteilung aus, die (auch) dem Urteilsspielraum der Prüfer unterliegen. Wir möchten uns auch nicht auf Plagiate beschränken, bei denen die Verstöße am krassesten sind. Wir möchten das gesamte wissenschaftliche Fehlverhalten dokumentieren. Denn sonst würde das Wiki den Eindruck erwecken, es käme bei Wissenschaft letztendlich nur darauf an, Formregeln einzuhalten, oder als seien Werke ohne wesentliche Eigenleistung wissenschaftlich erlaubt oder tolerierbar, solange nur hinter jedem Satz die Quelle steht. Gerade aufgrund der Tatsache, dass das Wiki keine politischen Ziele verfolgt und den Autor weder persönlich noch politisch beurteilen möchte, folgt, dass das Wiki sich nicht als Munitionslager für politische Angriffe versteht, in dem dann nur solche Munition bevorratet würde, die im politischen Meinungskampf und zum Zweck der Zerstörung einer politischen Figur die höchste Treffsicherheit und Durchschlagskraft garantiert. Eine politische Demontierung des Autors ist nicht das Ziel des Wiki. Das Wiki arbeitet jedoch daraufhin, die Plagiate nach Typen zu kategorisieren, um eine Irreführung auszuschließen und die vielleicht vorhandene Erwartungshaltung zu korrigieren, das Wiki enthalte nur solche Passagen, zu denen in der gesamten Arbeit nirgendwo eine Quellenangabe vorhanden ist.

Wo endet Plagiarismus des Prüflings und beginnt Versagen der Prüfer? Der Prüfling kann doch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn das Zitat zwar keinen wissenschaftlich zulässigen Zweck hatte, aber die Quellen angegeben waren oder nur vergessen wurden, und die Prüfer es bewusst akzeptiert, es hingenommen oder übersehen haben?Bearbeiten

Das ist die komplexe Frage, die sich die Prüfungskommission stellen wird, und die dieses Wiki nicht beantworten kann.

Ist die Arbeit ein Plagiat?Bearbeiten

Wie alle Begriffe ist auch der Begriff des Plagiats unscharf und hat einen stark schwankenden Sprachgebrauch. Wenn man das Wort so versteht, dass einfach nur eine vorhandene Arbeit von Anfang bis Ende und ohne weitere Zusätze 1:1 kopiert wurde, so ist die Dissertation, um die es in diesem Wiki geht, ganz klar kein Plagiat. Seit dem Internet-Zeitalter kommt es jedoch durch das leichte Kopieren + Einfügen ("Copy+Paste") immer häufiger zu passageweisem Zusammenkopieren aus mehreren Quellen statt der 1:1-Kopie einer einzelnen Quelle. Auch dies wird als Plagiat bezeichnet.

Hat sich der Autor strafbar gemacht, wenn sich der Plagiatsvorwurf erhärtet?Bearbeiten

Die Verletzung des wissenschaftlichen Zitiergebots ist zunächst strafrechtlich nicht relevant, allerdings verlangen die Promotionsordnungen vieler Universitäten eine eidesstattliche Versicherung des Doktoranden, die Dissertation vollständig selbst angefertigt zu haben und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet zu haben. Ein Plagiat könnte dann eine Falsche Versicherung an Eides Statt (§ 156 StGB) zur Folge haben. In diesem Fall wurde aber lediglich eine ehrenwörtliche Erklärung abgegeben (siehe auch Promotionsordnung für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth vom 27. November 1979 in der Fassung der Fünften Änderungssatzung vom 30. März 2000 (§8.6, S.6)). Ein Bruch des Ehrenworts hat im deutschen Recht keine strafrechtliche Relevanz. Diese Ansicht vertritt auch die Staatsanwaltschaft, bei der eine entsprechende Anzeige wegen falscher eidesstattlicher Versicherung einging.[3]
Zur strafrechtlichen Relevanz möglicher Urheberrechtsverstöße siehe die nächste Frage.

Kann man gegen den Autor mit dem Urheberrechtsgesetz vorgehen?Bearbeiten

Wenn, dann können dies nur die Autoren der kopierten Texte verfolgen bzw. Rechteinhaber, an die die Autoren ihre Rechte an den Texten übertragen haben. Zu beachten ist, dass die Presse und viele vorgebliche Experten die Problemlage falsch als ein Urheberrechtsproblem darstellen. Es handelt sich im Kern um ein Problem des sogenannten Prüfungsrechts der Universitäten. Zudem kann theoretisch ein Plagiat auch so erfolgen, dass es kein Urheberrechtsverstoß ist, und ein Urheberrechtsverstoß muss auch nicht unbedingt prüfungsmäßig problematisch sein. Behauptungen wie "Den Plagiatsbegriff gibt es zunächst einmal im Urheberrecht."[4] sind falsch; das Urheberrechtsgesetz enthält diesen Begriff nicht. Höchstens kann man noch sagen, dass manche thematisch wichtigen Sachverhalte sowohl von Prüfungs- als auch vom Urheberrecht beleuchtet werden und sich dabei gegenseitig ergänzen, z. B. schafft das Urheberrecht durch Schrankenregelungen die Voraussetzungen für die legale Nutzung von Zitaten, während Prüfungsregeln die Kennzeichnung als Zitat vorschreiben. Aber man kann beides nicht gleichsetzen und vom einen auf das andere Schlüsse ziehen. Im Urheberrecht geht es um Darstellung. Durch geeignete Umformulierung wird eine Darstellung der gleichen Idee schnell urheberrechtlich unbedenklich. Bei Plagiaten geht es hingegen um Ideen.
Eine Verletzung des Urheberrechts kann neben zivilrechtlichen auch strafrechtliche Konsequenzen haben. So ist in § 106 des Urheberrechtsgesetzes die Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke mit Strafe bewehrt. Der Paragraph bezieht sich hierzu auf "andere als die gesetzlich zugelassenen Fälle" (ein Zitat wäre nach § 51 unter bestimmten Voraussetzungen zulässig). Allerdings wird auch dies in der Regel nur auf Antrag des Urhebers verfolgt, weil es ein Antragsdelikt ist. Eine sich auf das Urheberrecht beziehende Strafanzeige ist bei der Staatsanwaltschaft Hof bereits eingegangen, wobei die Staatsanwaltschaft allerdings nicht mitteilte, ob sie von einem betroffenen Autoren stammte.[5] Sie will aber vor eigenen Entscheidungen erst den Ausgang beider Verfahren der Universität (Promotionskommission und Kommission zur Selbstkontrolle) abwarten.
Die Staatsanwaltschaft kann aber das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung aufgrund des hohen Amts bejahen, wie im Fall Kasper geschehen, siehe http://archiv.twoday.net/stories/14644114/

Kann man sonst dagegen vorgehen?Bearbeiten

Die Universitäten haben die Möglichkeit, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass entsprechende Verstöße gegen Prüfungsordnungen als Ordnungswidrigkeiten verfolgt werden können. Wegen des hohen Aufwands hat sich dies jedoch nicht als Mittel der Wahl etabliert.

Wo kann ich zur politischen Dimension des Ganzen diskutieren?Bearbeiten

Hier eher nicht. Hier geht es um die formalen Aspekte von Guttenbergs Dissertation. Bitte nutzen Sie primär die Kommentarseiten im Wiki dafür.
Auf Facebook gibt es Seiten Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und Für die Aberkennung der Doktorwürde von Karl-Theodor zu Guttenberg und Guttenberg muss gehen, die sich dafür anbieten.

Ist dies nicht eine politisch motivierte Kampagne aus dem linken Lager?Bearbeiten

Die ursprünglichen Initiatoren des Wikis sind nicht politisch aktiv und stehen auch keiner "linken" Partei nahe. Der Wahrheitsgehalt einer Aussage und die daraus zu ziehenden Konsequenzen sind auch nicht abhängig davon, wer sie äußert und aus welchem Lager er kommt. Dieses Wiki jedenfalls hat keinen geschlossenen Teilnehmerkreis und steht Benutzern jedes politischen Lagers offen. Aus den Diskussionskommentaren der Benutzer lässt sich soweit folgendes entnehmen: Auch Konservative können die eigene Prüfung der Vorwürfe oder die Enttäuschung über den Fall als Motivation zur Mitarbeit sehen. Außerdem gibt es Interesse an dem Fall ganz unabhängig von einem politischen Hintergrund bei vielen Akademikern in- wie außerhalb der Universitäten, und anderen Personen, die an der Problematik der wissenschaftlichen Standards interessiert sind.

Ist es nicht unfair, einen Politiker herauszupicken, obwohl viele andere Ähnliches gemacht haben?Bearbeiten

Probleme können nur da bekämpft werden, wo sie bekannt sind.
Die besondere Dynamik, die dieser Fall entfaltet, hat zum einen natürlich damit zu tun, dass es einen so prominenten Politiker erwischt hat, zum anderen mit dem sich schnell abzeichnenden riesigen Umfang von "abgeschriebenen" Fremdtexten in der Arbeit.
Die Sache ist ganz klar auch von einer gewissen Anfangseuphorie getragen, denn es kommt hier zum ersten Mal zu dieser Form der kooperativen Aufarbeitung. Es ist gut vorstellbar, dass das Beispiel Schule macht, dass andere, vielleicht weniger spektakuläre Aufklärungsfälle folgen. Die Bereitschaft zur freiwilligen Recherchearbeit muss allerdings gut motiviert und organisiert sein. Da alle Beteiligten freiwillig dabei sind, gibt es kein Recht, sie zu kostenloser Recherchearbeit zu verpflichten. Wer die Dokumentation eines weiteren Falles wünscht, muss einen entsprechenden Anfang tun.
Im Übrigen sollte man nicht Unrecht mit anderem Unrecht begründen.

Es gibt doch die Unschuldsvermutung! Sollte man nicht die Entscheidung der Universität abwarten statt vorzuverurteilen?Bearbeiten

Dies ist kein Strafverfahren und das Wiki fällt kein Urteil über Schuld und Unschuld. Wir dokumentieren lediglich die auffindbaren Plagiatsfälle. Wenn einzelne Benutzer ihre persönliche Meinung über Schuld und Unschuld in Diskussionsbeiträgen äußern, so heißt das nicht, dass alle anderen Benutzer oder das Wiki als ganzes diese Meinung auch vertritt.

Was der Autor getan hat, ist doch völlig gang und gäbe. Ist es nicht ungerecht, ihn jetzt so wegen dieser Bagatelle anzuprangern, statt ihn gleich wie alle anderen zu behandeln und es genauso schweigend hinzunehmen wie bei all den anderen?Bearbeiten

Auch wenn es sich um eine gängige Praxis handeln sollte, rechtfertigt das nicht die Ansicht, es handle sich bei einem Plagiat um eine legitime Form der Wissenschaft. Es kann diesbezüglich auch keine Gleichheit im Unrecht geben. Die Sachverhalte schweigend hinzunehmen, erscheint dann als die noch ungerechtere Alternative, nämlich genau um diesen Fall ungerechter den vielen Wissenschaftlern gegenüber, die ihre Werke nicht plagiieren.
Soweit sich die Frage auf ähnliche Fälle bei anderen Politikern bezieht, muss betont werden, dass das Wiki kein Urteil darüber fällt, wie die Plagiate politisch zu bewerten sind oder im Vergleich zu anderen Fällen bei Politikern zu bewerten sind – es sammelt sie lediglich. Und soweit das Wiki mit den gesammelten Plagiaten doch indirekt ein Urteil sprechen oder nahelegen sollte (d. h. vorgefasste Urteile von Lesern bestärken oder ihnen widersprechen sollte), bleibt festzuhalten, dass gerade bei öffentlichen Personen wie Politikern wegen der Vorbildfunktion für Studenten und Wissenschaftler ein besonders gewissenhaftes Einhalten der wissenschaftlichen Standards erwartet werden darf.

Diese schamlosen Plagiate sind ja unerhört! Sollte man nicht scharfe Gesetze gegen so etwas einführen?Bearbeiten

Sinnvolle Maßnahmen wären an allen Universitäten Promotionsordnungen, in der eine "Eidesstattliche Versicherung" und nicht nur wie in Bayreuth eine "Ehrwörtliche Erklärung" verlangen. Weiterhin wäre es sinnvoll alle Doktorarbeiten zwingend im Internet zu veröffentlichen, damit sie jederzeit überprüft werden können (einige Recherchen nach Doktorarbeiten anderer Politiker sind schon im Sande verlaufen da einzelne Exemplare in der örtlichen Universitätsbibliothek auch schnell mal verschwinden).


Haben wir nicht alle einmal auf der Schule die Hausaufgaben oder in einer Klassenarbeit oder während des Studiums Übungsblätter oder bei der Lernkontrolle abgeschrieben? Wer unschuldig ist, werfe den ersten Stein!Bearbeiten

Es wäre realitätsfern, das ganz von der Hand zu weisen. Es besteht aber ein wesentlicher Unterschied zwischen einer Doktorarbeit und einer Prüfung an einer Schule. In einer Prüfung an der Schule muss der Schüler lediglich bekanntes Wissen wiedergeben. Für eine Doktorarbiet muss der Doktorand hingegen neues Wissen entdecken. Es geht dort also um Dinge, die vorher noch nie jemand gewusst hat. Somit verfolgt das Abschreiben in der Doktorarbeit einem grundsätzlich anderen Zweck: Anstatt lediglich Wissenslücken zu kaschieren, stellt es existierendes Wissen, das andere endeckt haben, als eine Neuerung dar, die das Ergebnis eigener Forschungsleistung des Doktoranden ist.
Ob nun das Abschreiben in der Schule deshalb eine weniger schwere Verfehlung des Prüflings ist, oder nicht, muss hier nicht diskutiert werden. Jedenfalls ist der Schaden für die Gesellschaft bei Plagiaten in Doktorarbeiten unzweifelhaft schwerwiegender. Denn im Gegensatz zum Abschreiben in der Schule wird dabei der Gesellschaft gegenüber der falsche Eindruck erweckt, es handle sich um neues und vom Plagiator entdecktes Wissen.
Und: Das Abschreiben in der Schule geschieht in der Regel mit Einverständnis.

Seid ihr nicht einfach nur Neider, Denunzianten, Anprangerer, Inquisitoren, Neinsager, die nur kritisieren können, aber selbst nichts Konstruktives aufbauen und leisten? Solltet ihr nicht erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren? Warum müsst ihr einen verdienten und guten Politiker zerstören?Bearbeiten

Dieses Wiki hat ganz unterschiedliche Benutzer und diese haben unterschiedlichste Motivationen. Vielleicht sind tatsächlich Benutzer darunter, die dies aus purem Sozialneid tun, vielleicht haben sie selbst dreist plagiiert und wollen den dadurch verursachten Selbsthass wutbürgerlich auf einen Politiker projizieren – aber vermutlich all das eher nicht, auch wenn es sich naturgemäß nie ausschließen lässt. Es spielt aber für die Sammlung der Stellen auch keine Rolle. Do not shoot the messenger!
Unbestreitbar ist aber auch, dass hier gerade etwas konstruktiv aufgebaut wird.
Ebenfalls unbestreitbar ist, dass hier ein Fehlverhalten von Guttenberg vorliegt. Dessen Ausmaß wird hier dokumentiert. Die Wertung des Fehlverhaltens und etwaige Konsequenzen obliegen der Politik bzw. der Universität Bayreuth.

Ist das alles nicht ein inakzeptabler persönlicher Angriff auf den Autor?Bearbeiten

Das Wiki möchte den Autor weder als Persönlichkeit noch seine Fähigkeiten und Eignung als Politiker beurteilen. Es geht alleine um die Frage, welche Stellen der Arbeit von wo plagiiert wurden. Wenn einzelne Benutzer in der Diskussion dennoch ihre Meinung zu Persönlichkeitsfragen äußern, so stellt das nicht die Meinung des Wiki dar, dem es um wissenschaftliche Standards geht, nicht um politische Standards oder Standards der Persönlichkeit.

Worauf will das Wiki dann hinaus?Bearbeiten

Das Ziel des Wikis ist es, eine gesellschaftliche Debatte über diesen Aspekt des Missbrauchs der Wissenschaft anzustoßen. Wo akademische Grade mit plagiierten Arbeiten oder Arbeiten ohne ausschließliche Eigenleistung erreicht werden wollen, ist das zersetzend für den Wissenschaftsbetrieb und den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Die hier zusammengetragenen Informationen dürften wichtig für die Prüfungskommission/die plagiierten Autoren sein! Soll ich sie von der Seite in Kenntnis setzen?Bearbeiten

Es ist davon auszugehen, dass die fraglichen Personen alle bereits über die Existenz dieses Wikis informiert sind, denn das Wiki war in mehreren prominenten Nachrichtensendungen zu sehen, darunter die 20:00-Tagesschau und das Heute-Journal. Es ist damit zu rechnen, dass die betroffenen Personen zudem sowieso durch die Schlagzeilen bereits von Nachrichten überschüttet werden. Daher kann von weiteren derartigen Nachrichten an sie nur abgeraten werden. Pressespiegel

Wer sind die Leute hinter dem Wiki? Wer hat das Sagen?Bearbeiten

Dies ist ein offenes Wiki, an dem jeder mitarbeiten kann, teilweise sogar ohne Anmeldung. (Bei einer Nichtanmeldung ist deine IP-Adresse allerdings leicht einsehbar.) Die Zuarbeiter haben verschiedenste Hintergründe und viele haben von dem Wiki auch erst aus der Presse erfahren und sich vorher nicht gekannt. Gründer des Wikis ist Benutzer:PlagDoc (persönliche Fragen an ihn können unter Benutzer Diskussion:PlagDoc gestellt werden), siehe auch [6]. Er hat zwar theoretisch die technische Möglichkeit, das Wiki zu administrieren und damit "das Sagen", aber eine praktische Organisations- und Lenkungsfunktion auf andere Benutzer übt er nicht aus, und das wäre auch schwer denkbar, da alle Benutzer freiwillig mitarbeiten und nicht irgendjemandem gegenüber weisungsgebunden sind. Benutzer:PlagDoc ist entgegen vielfältigen Behauptungen in Presseberichten (z.B. [7]) nicht der Salzburger Medienwissenschaftler und 'Plagiatsjäger' Stefan Weber[8]. Wegen der offenen und anonymen Natur des Wiki kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass Stefan Weber oder andere bekannte 'Plagiatsjäger' hier aktiv sind, aber nichts deutet darauf hin, dass es tatsächlich so ist. Stefan Weber hatte die Idee der gemeinschaftlichen Plagiatssuche allerdings ursprünglich angeregt und steht mit dem Gründer des Wiki in Kontakt.[9]

Wie geläufig sind solche Plagiate in der Wissenschaft?Bearbeiten

Plagiate sind in der Wissenschaft leider keine Einzelfälle und ein ernstzunehmendes Problem, dessen sich die Wissenschaft auch bewusst ist. Davon zeugt ein anhaltender Diskussionsprozess. Plagiarismus ist aber kein flächendeckendes Problem: Es gibt auch viele ehrliche Wissenschaftler. Vieles, was in der Wissenschaft entsteht, ist wirklich neu und nicht von anderen abgeschrieben. Vor einer grundsätzlichen Verteufelung der Wissenschaft darf man deshalb nicht aus den Augen verlieren, welche Fortschritte sie trotz allem ermöglicht hat. Akademische Freiheiten sind wichtig für die Wissenschaft, und wo Freiheiten sind, da werden sie auch missbraucht. Es ist keine triviale Aufgabe, die richtigen Regeln zu finden. Es ist zwar einfach, welche zu finden, die einen angemessenen Umgang mit solchen Plagiaten ermöglichen. Andererseits sind die Freiheiten, die dabei berührt werden, für die Wissenschaft lebensnotwendig. Es ist schwer, den Eingriff in einer Art und Weise zu gestalten, der nicht viel größeren Schaden anrichtet.

Gibt es eine Möglichkeit, das Wiki finanziell zu unterstützen?Bearbeiten

Aktuell gibt es keine solche Möglichkeit. Das Wiki freut sich jedoch immer über neue Benutzer und Beiträge. WieKannIchHelfen

Warum sind einige Links auf der Hauptseite grau?Bearbeiten

Das sind Weiterleitungen auf umbenannte Seiten

Wer ist Wikia? Hat Wikia etwas mit Wikipedia zu tun?Bearbeiten

Wikia ist ist eine Plattform, die Wikis für alle möglichen Inhalte bereitstellt. Es ist ein kommerzielles Unternehmen des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales. Wikia hat keine organisatorische oder inhaltliche Verbindung zu Wikipedia.

Unter welcher Lizenz stehen diese Seiten und was bedeutet das für die Weiternutzung?Bearbeiten

Wo finde ich das Impressum der Seite?Bearbeiten

Das Impressum ist unter GuttenPlag Wiki:Impressum zu finden.
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305 Kommentare

 
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  • Amt und Würde Es grinste breit, von Ohr zu Ohr, der Guttenberg, der Theodor. Er war Doktor und nicht Magister, er war "Mr.Wichtig" als Minister.

    Er ein Mann ohne Fehl, ohne Tadel, er ein Mann, von hohem Adel. Ein Freiherr der sich die Freiheit nimmt der niemals lügt, ganz bestimmt.

    Sein Lieblingswort, das ist abstrus, wer es hörte, der war schwer konfus. Dem schwirrten plötzlich alle Sinne, wie der Fliege, im Netz der Spinne.

    Wer was gegen ihn sagt, so stand's in der Presse, dem sagte er, halt blos die Fresse. Alles was ihr sagt, ist halb so wild, schließlich bin ich befreundet mit der BILD.

    Sein Auftritt ist stets läßig und cool, im Hintergrund sägte man schon an seinem Stuhl. Die Kanzlerin, schwer irritiert hat sich in dem Minister wohl geirrt.

    So kam der Rücktritt, also das Ende, am Ende kam dann doch die Wende. Die Opposition grinst, reibt sich vergnügt die Hand Politik ist lustig in diesem Land.

    Die Moral ist: Und dauert es auch eine Weile, so haben Lügner doch recht kurze Beine.

    Quelle: http://www.spin.de/hp/knulli/

  • Die Frage, warum der Doktor-Vater anscheinend richtig fest gepennt hat, vermisse ich hier. Ihm hätte es auffallen müssen. Sich jetzt hinzustellen und alle Schuld von sich zu weisen ist feige und falsch. Aber wie immer ist es so, dass danach keiner fragt.

  • Also, ich weiß nicht was hier los ist. Was ist denn so schlimm daran, wenn man bei zigtausend Seiten mal eine Fußnote vergißt. Wer arbeitet macht eben auch Fehler. Aber die meisten hier kassieren wahrscheinlich von Hartz IV anstatt zu malochen. Vielleicht haben auch die anderen von unserem Gutti abgeschrieben. Darauf ist von euch Eierköpfen noch keiner gekommen. Außerdem ist Gutti als Führungskraft und nicht als wissenschaftlicher Hiwi zum Kaffee kochen eingestellt worden.

    Gutti für Präsident

    • 1. Der Mann hat nicht "mal eine Fußnote vergessen", sondern planvoll eine vollständige Doktorarbeit zusammengefälscht. Das ist ein gravierender Unterschied.

      2. Wenn die anderen "von unserem Gutti abgeschrieben" hätten, müssten deren Bücher ja erst nach "Guttis" Doktorarbeit erschienen sein. Das ist aber nicht der Fall, prüfe es nach!

      3. Eine Führungskraft, die sich durch Lug und Trug einen akademischen Grad erschwindelt hat, hat sicher nicht den Charakter, der zur Führung eines Ministeriums notwendig ist. Wir wollen ehrliche Führungskräfte in der Regierung!

    • PS: Bin selbst Akademiker und kann davon gut leben. ;-)

  • wo kann ich die Guttenberg-Dissertation kostenlos herunterladen????? Es scheint allgemein unklar zu sein, was ein Plagiat und was eine Urheberrechtsverletzung ist. Ein Plagiat kann in der Wiedergabe eines Textes von Sokrates liegen, wenn der Eindruck beim Leser entsteht, man habe selbst diesen Text verfaßt. Das gilt aber nicht für allgemein bekannte Texte, z.B. "Heinrich, mir grauts vor dir". Die nicht als Zitat gekennzeichnet Wiedergabe dieses Textes ist kein Plagiat. Einige Textstellen in der Guttenberg Diss sind derart zu beurteilen. Ferner können Trivialitäten keine Plagiate sein. Auch hier gibt es Textstellen bei Guttenberg. Auf die Exaktheit der Kopie kommt es nicht an. Einige hereinkopierte Textstellen sind identisch, einige nicht. Das ist normalerweise unerheblich. Urheberrecht ist zeitlich begrenzt. Auf bekannten Formenschatz kann man keine Rechte herleiten, z.B. Iglesias./.Siegel. Siegel hatte ähnliche Melodie wie Iglesias verwendet aber beide haben diese Melodie von einem alten Volkslied übernommen. Das war auch für Siegel frei, obwohl er das später gemacht hat als Iglesias. wiki ist sicherlich ganz hilfreich, aber keineswegs ausreichend. Man sollte etwas gründlicher arbeiten. Diese Empfehlung gilt auch für Lepsius.

  • wo kann ich die Guttenberg-Dissertation kostenlos herunterladen?????

  • GuttenPLag Wiki ist nichts als ein HOAX. Die übelste, perfideste Pseudowissenschaftliche Website, die mir jemals untergekommen ist. 90% der hier angegeben, sogenannten Plagiate, kommen noch nicht mal in der Doktorarbeit vor. Wie soll man das nachprüfen? In dem man die Zitate mit der Doktorarbeit vergleicht. Du gehörst nicht zu den 400 Menschen, die sich die Doktorarbeit für knappe 80 Euro selber gekauft hat? Hier der Link zum Download: http://www.megaupload.com/?d=MV0T1NY0 Und jetzt bitte einmal kurz vergleichen, wieviele der angeblichen PLagiate in der Doktorarbeit überhaupt vorkommen! GuttenPlag Wiki ist ein HOAX. HOAX. HOAX. HOAX!!!!!!

    • Ich kann diesen echten Abgleich (der Original-Arbeit) mit dem was hier auf Guttenplag als Text "gezeigt" wird auch nicht vornehmen. Ich erwarte aber bei diesen GRAVIERENDSTEN VORWÜRFEN des Wikia-Nutzers, der mehrfach "HOAX" schreibt, eine sachliche Antwort von den Guttenplag-Aktiven ! WO IST EURE ANTWORT bzw ERKLAERUNG !!! Herbert Klupp, Ruesselsheim

  • Eine Doktorarbeit, in der 50% kopiert sind, ist das Papier nicht wert. Außerdem müssen Zitate gekennzeichnet werden und dürfen nicht als Eigenleistung verkauft werden. Das nennt man nämlich Betrug und das ist illegal. Eine Doktorarbeit dient auch nicht als Nachweis von Fachwissen. Dies ist allenfalls Grundvoraussetzung. Neben der Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse dient sie als Nachweis, dass der Verfasser das wissenschaftliches Arbeiten beherrscht. Unter wisenschaftlichem Arbeiten versteht man dabei deutlich mehr als nur das Verstehen und Wiedergeben bekannter Inhalte. Herr Guttenberg hat den Ihnhalt seiner Arbeit übrigens selbst als "Blödsinn" bezeichnet. Daher kann man wohl nicht davon ausgehen, dass die nicht kopierten Anteile "exzellent und neu und eigenständig und wertvoll" sind. Sich vertieftes Wissen anzueignen und dieses wiederzugeben kann jeder, der die dazu notwendige Fachkompetenz vorher durch ein Studium erworben hat. In der Eigenleistung liegt gerade die Schwierigkeit und nur deshalb ist ein Dr.-Titel auch etwas wert.

    • Muss mir selbst antworten. Dieses Plagiat sollte eigentlich die Antwort auf den vorherigen Beitrag sein. Dort ist es noch einmal angefügt. War ein "rein handwerklicher Fehler".

  • Mir fehlt hier im Guttenplag-Wiki ferner eine allgemeine Überlegung zu prinzipiellen Fragen des Bezugsnehmens einer jeden wissenschaftlichen Arbeit auf ältere Publikationen. Immer wieder wird hervorgehoben / konstatiert, es müsse im wesentlichen / vor allem eine "eigene Leistung" sein. Das stimmt natürlich nicht. Eine "Doktorarbeit" muß vielleicht EINEN neuen Hauptgedanken, und vielleicht ein Dutzend angelagerter neuer Nebengedanken "bringen". Aber wirklich nicht im luftleeren Raum. Der Löwenanteil der schriftlichen Arbeit muß zeigen / beinhalten, daß man die breite fachliche Basis, die seit Jahrhunderten (bzw speziell auch in den letzten Jahren) gelegt ist, rezipiert, begriffen, verarbeitet hat. Dazu WIEDERHOLT man diese Gedanken, anders geht es ja gar nicht. Stückweit per Zitat. Stückweit per eigener Formulierung. Und ich kann mir nicht helfen, es kommt mir einfach nur erbsenzählerisch vor, wenn die fehlende Quotierung bei Wiedergabe / Verwendung älterer Ideen nun DER MASSSTAB überhaupt sein soll. Was, wenn die "nichtbeanstandeten" 50% der zu Guttenbergschen Arbeit tatsächlich exzellent und neu und eigenständig und wertvoll sind ? Danach fragt ja (bis jetzt) niemand. Dieses Wiki hat das Verständnis der Leute draußen (auch von Politikern und "Medienfritzen"), worauf es bei einer Dissertation vor allem ankommt, VÖLLIG VERZERRT ! Herbert Klupp, Rüsselsheim

    • Gut gebrüllt, Herbert. "Richtigerweise heißt es ja sogar hier selbst" gibst Du (unten) zu... Machst das Wiki dann aber trotzdem dafür verantwortlich dafür, dass andere dies ignorieren. Meinst Du nicht, die richtigere Erklärung ist, dass nicht das Wiki das Verständnis der Leute draußen völlig verzerrt hat, sondern dass das Verständnis durch die Vorurteile der Leute selbst zustande kommt?

      Was die Sache angeht, argumentierst Du zudem mit reinen Möglichkeiten. "Was, wenn die 'nichtbeanstandeten' 50% der zu Guttenbergschen Arbeit tatsächlich exzellent und neu und eigenständig und wertvoll sind?" Ja sind sie es denn? Ein Vorurteil oder verzerrte Verständnisse müssen nicht gleich falsch sein, nur weil sie Vorurteile und verzerrte Verständnisse sind. "NOCH NIE hat irgendjemand die Frage gestellt, ob Guttenbergs Dissertation vielleicht zu den 'großen' gehört, die nur im technischen Kleinkram nachlässig waren .... nicht mal ansatzweise wurde das angedacht" Nun ja, diese FAQ denkt das doch an, wie Du selbst zugibst. Du selbst scheinst es hingegen nicht konkret in Frage zu stellen. Hast Du irgendwo den Genie-Gedanken in dem Meer an kopierten Text gefunden? Wenn ja, wo steht er? Guttenberg selbst hat im Bundestag beteuert, dass er existiert, aber auch nicht verraten, wo er nun konkret zu finden ist. Ich interessiere mich auch dafür, ob es ihn gibt, konnte ihn bislang aber nicht finden. Vielleicht hab ich ihn übersehen... Also, wenn Du irgendwelche Anhaltspunkte hast, hab keine Scheu sie zu äußern. Du kannst auch das Forum unter Forum:Übersicht gerne benutzen um mögliche Stellen zu diskutieren. Ich empfehle Dir aber, die Fußnoten der Umgebung mal durchzuschauen, ob eine vermutete Eigenleistung vielleicht nicht doch irgendwoher kopiert ist. Tatsächlich kann man die "Erbenzählerei" sozusagen als erfolglose Suche nach guten Eigenleistungen des Autors sehen. Immer dort, wo wir eine zu finden geglaubt hatten, entpuppte sie sich doch als Kopie. Vielleicht hatten wir Pech und haben zufällig immer nur an den falschen Stellen gesucht... Wie gesagt, Du darfst gerne im Forum diskutieren, wenn Du etwas vielversprechendes findest.

      Sei bitte unbesorgt; "man" ist nicht "völlig blind gegenüber der Art der allgemeinen Verwertung dieser Plattform, die dem eigenen Anspruch diametral entgegensteht" -- ich denke, das wirst Du zwischen den Zeilen und auch explizit an der ein oder anderen Stelle dieser FAQ klar erkennen können, dass die Gefahr der Instrumentalisierung bedacht wurde. Uns sind die realen Auswirkungen der Arbeit sehr bewusst und wir stellen uns auch nicht dumm (sonst würde die FAQ das Thema nicht so deutlich ansprechen). Hier haben wir uns entscheiden, das Problem hinzunehmen. Wir sind froh, wenn überhaupt eine so breite Diskussion geführt wird und die Leute sich überhaupt mit der Problematik einmal befassen. Die Diskussion in die richtige Richtung zu zwingen ist ein hoffnungsloses Unterfangen -- das beste, was wir tun konnten, war diese FAQ als kleinen Leitfaden zu erstellen. Bitte mache uns nicht dafür verantwortlich, dass der Leitfaden nicht aufgegriffen oder angenommen wird. Meiner Ansicht nach ist das Wiki trotz all dem ein Erfolg, weil es das allgemeine Bewusstsein für das verstärkt hat, um was es geht, nämlich die Integrität der Wissenschaft.

    • Eine Doktorarbeit, in der 50% kopiert sind, ist das Papier nicht wert. Außerdem müssen Zitate gekennzeichnet werden und dürfen nicht als Eigenleistung verkauft werden. Das nennt man nämlich Betrug und das ist illegal. Eine Doktorarbeit dient auch nicht als Nachweis von Fachwissen. Dies ist allenfalls Grundvoraussetzung. Neben der Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse dient sie als Nachweis, dass der Verfasser das wissenschaftliches Arbeiten beherrscht. Unter wisenschaftlichem Arbeiten versteht man dabei deutlich mehr als nur das Verstehen und Wiedergeben bekannter Inhalte. Herr Guttenberg hat den Ihnhalt seiner Arbeit übrigens selbst als "Blödsinn" bezeichnet. Daher kann man wohl nicht davon ausgehen, dass die nicht kopierten Anteile "exzellent und neu und eigenständig und wertvoll" sind. Sich vertieftes Wissen anzueignen und dieses wiederzugeben kann jeder, der die dazu notwendige Fachkompetenz vorher durch ein Studium erworben hat. In der Eigenleistung liegt gerade die Schwierigkeit und nur deshalb ist ein Dr.-Titel auch etwas wert.

  • Diese Guttenplag.Wikia - eine "kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation" - ist keine(!) kritische Auseinandersetzung sondern eine einseitige Erbsenzählerei. Richtigerweise heißt es ja sogar hier selbst (bei den FAQ-Antworten): "Eine wissenschaftlich brillante Arbeit, die alles andere als ein Plagiat ist, kann Zitierregeln sehr nachlässig einhalten, umgekehrt muss eine Arbeit, die Zitierregeln 100% einhält, noch keinen wissenschaftlichen Wert haben ..." Die Guttenberg.Wikia-Gemeinde bzw -Verantwortlichen sind VÖLLIG BLIND gegenüber der Tatsache, daß solche Feinheiten im Publikum überhaupt nicht beachtet werden, sondern dieses läßt sich von der schieren Menge der "erbsenzählerisch" gefundenen Übereinstimmungen zu einem "gepflegten Vorurteil" hinreißen, sogar zu einer handfesten Vorverurteilung. In Guttenplag.Wikia wird immer wieder betont, daß hier nicht bewertet, sondern nur analysiert wird. Aber man ist völlig blind gegenüber der Art der allgemeinen Verwertung dieser Plattform, die dem eigenen Anspruch diametral entgegensteht. Guttenplag.Wikia-Leute - die neuen "Gelehrten im Elfenbeiturm" ? Seid ihr tatsächlich so blind für die realen Auswirkungen eurer Arbeit - oder stellt ihr euch gerne so "dumm" ? PS: Ich habe wohl schon über ein Dutzend "seriöse" Diskussionen über dieses Thema in den großen Medien gehört, aber NOCH NIE hat irgendjemand die Frage gestellt, ob Guttenbergs Dissertation vielleicht zu den "großen" gehört, die nur im technischen Kleinkram nachlässig waren .... nicht mal ansatzweise wurde das angedacht. Diese "Gehirnwäsche" geht wohl größtenteils auch auf das Konto dieses Wikis. Toll ! Ein zweifelhafter "Ruhm" und "Erfolg".

  • Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Steine werfen! Einen schönen Gruß an die Hintermänner/-frauen dieser Hexenjagd auf den wohl populärsten Politiker seit Helmut Schmidt!

  • Hallo, bestimmt wurde er von dem Lied Das ist alles nur geklaut, das ist alles gar nicht meines Inspiriert !!!!!

  • Hallo, verstößt Wiki eigentlich gegen das Urheberrecht des zu Guttenberg, schließlich wird er der Veröffentlichung(hier)/Verbreitung, auch in Teilen, wohl kaum zugestimmt haben?

    • Durch eine verfassungsgemäße Auslegung der Schranken des Urheberrechts kann man nur zu dem Schluss kommen, dass das Wiki zulässig ist. Konkret ist das die Wissenschaftsfreiheit, die auch Bewertung und Untersuchung wissenschaftlicher Arbeiten einschließt (http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html) in Verbindung mit dem Zitatrecht (http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html) Der Umfang ist hier durch den besonderen Zweck gerechtfertigt, nämlich die transparente Dokumentation des gesamten Umfangs der plagiierten Stellen. Präzedenzfälle gibt es diesbezüglich allerdings meines Wissens noch keine.

  • Wer ist der Nächste?

  • Wenn soundso viele Zeilen Plagiat sind und soundso viele Zeilen (wieviele?) lege artis zitiert wurden, wieviel Prozent der Arbeit entstammen tatsächlich der Feder des Schreibers?

    von Hipaa
  • Wer Parteipolitik mit Guttenplag in Verbindung bringt hat das Problem einfach nicht verstanden, unabhängig davon ob der ein oder andere Mitwirkende parteipolitisch motiviert ist.

  • Wer Parteipolitik mit Guttenplag in Verbindung bringt hat das Problem einfach nicht verstanden, unabhängig davon ob der ein oder andere Mitwirkende parteipolitisch motiviert ist.

  • Hauptsache ein goldenes Bild im Reichstag, ehrt einen Politiker, den ich für die größte Pfeife von allen Politikern halte ! Armes Deutschland

  • Wer Parteipolitik mit Guttenplag in Verbindung bringt hat das Problem einfach nicht verstanden, unabhängig davon ob der ein oder andere Mitwirkende parteipolitisch motiviert ist.

  • Frechheit. Schafft dieses hässliche Wiki ab.

  • Es wäre schön, wenn auch Diplomarbeiten in die Prüfungen mit einbezogen würden. Denn dann kann man diese Lautschreier der Grünen und Linken vielleicht auch mal an den Pranger stellen? Oder gilt Euer Ehrgeiz nur CSU- Politikern?

    • Es sollten Arbeiten von Politikern von allen Parteien geprüft werden, wie wäre es mit Steinmeier, Gysi,....

    • mich würde interessieren, ob und wo noch in Deutschland eine solche Art der Dr.-Verleihung, wie in Bayreuth, möglich war oder ist. Diese "Titel-Verleihung" ist doch sicher kein Einzelfall, oder ? Ich sage nur: mit einer Spende wurde noch immer das erreicht was man wollte. Es sollte hier nicht um "Huber", "Meier", "Schmidt" oder "Dr." Guttenberg gehen, sondern ob da mehr dahintersteckt.

  • Guttenberg hat einen Fehler beganngen, das ist wohl richtig, allerdings, und das empfinde ich als viel schlimmer, gibt es in Deutschland Hochschulen, die anscheinend Dissertationen nicht prüfen, das ist ein Armutszeugnis für Bayreuth warum rollen dort eigentlich keine Köpfe, warum untersucht man nicht mal die Prüfungskommissionen auf richtige die Arbeitsweise, aber nein, man lenkt schön vom eigenen Missstand ab und drischt auf den ein der das Werk verbrochen hat. Was hat denn der Dr. Vater wärend der Anfertigung gemacht, wo hat er unterstüzend eingewirkt, wann hat er diese Teil jemals gelesen, denn faktisch ist es ja so, dass der Dr.Vater alleine entscheidet ob der Inhalt, die Qualität, die Länge der Arbeit und Abgabetermin seinen Erwartungen entsprechen. Armes Deutschland wenn man solche Universitäten hat, wo derlei Dinge nicht in den Griff zu bekommen sind, erst recht nicht, wenn man auch noch als Student mit Unterschriftensmamlungen gegen den Politiker vom eigentlichen Missstand ablenken kann.

    • Äußerste Zustimmung meinerseits! Alles sieht danach aus, daß hier eine bestimmte Person durchleuchtet werden soll, während das gesamte Umfeld im Dunkeln bleibt. Prof. Häberle war eine Koryphäe ersten Grades, der auch immer wieder mündliche Rückkopplungen mit seinen Doktoranden hatte (auch mit zu Guttenberg). Dieser Stil ist mit sicherheit nicht vom dem jungen Freihernn geprägt worden, sondern er war schon lange dort üblich, vielleicht Jahrzehnte oder noch länger ! Wie sieht denn die Zitationsgenauigkeit bei den anderen Doktoranden dort aus ? Solche Fragen stellt .... wohl NIEMAND, scheint mir . Diese ganze Art der Behandlung (hier im Wiki) ist derart blauäugig, aber konsequent so gestrickt, daß ALLER SCHEISS AUF EINEN ALLEIN FALLEN MUSS (bzw soll?)

  • Ich finde ganz toll Ihre Werbung für ACAD WRITE :) Leider kann ich nicht das Original der Doktorarbeit von KT finden :(

    Mit Acad Write fördert Ihre Seite die Nullen und die Plagiate.

  • Was hat diese Palgiatsuche eigentlich für eine Relevanz? Untersucht doch (alle oder wenigstens stichprobenartig einige) juristische Dr.Arbeiten z.B. im gleichen Abgabejahr mit gleichem Maßstab. Natürlich ist es von höchster politschien Brisanz, ob diese Art der Dissertationsanfertigung eher usus ist oder ob die zusammengeschusterte Arbeit von zu Guttenberg tatsächlich ein Einzelfall ist. Wenn es wirklich um die freie, ehrwürdige Wissenschaft geht, ist es reiner Hohn unter FAQ zu behaupten, dass "keine politischen Ziele verfolgt" würden.

  • Das Thema Guttenberg dürfte doch jetzt durch sein. Von der politischen Bühne wäre er ja entfernt. Kann ich jetzt davon ausgehen das nur noch Politiker in der Regierung und Opposition sind die von Grund auf ehrlich sind oder ist eine gewissen Grundvorsicht noch angebracht? Hoffe doch mal stark das die übrigen Doktorarbeiten aller Bundestags-/Regierungsmitglieder ähnlich umfassend analysiert werden.

    • ist nicht nötig, weil die sind alle sauber. 110% ig  ;-) (aber nur wers glaubt) wer in der Politik ehrlich ist, der werfe den ersten Stein. das wär doch lusttig, oder ? was bei rauskommt .........oh jojojo

    • Nur Zu! Wer stellt die Liste der promovierten Politiker zusammen, wer sucht deren Dissertationen zusammen, wer motiviert macht die Aktion publik, um möglichst viele Freiwillige aller Parteien zu mobilisieren?

  • HIER AUF DIESEN SEITEN STEHT: "Wir bedauern, dass Herr Freiherr zu Guttenberg bei der Ankündigung seines Rücktritts keine klaren Worte zur offensichtlichen Täuschungsabsicht und zur Urheberschaft der Dissertation gefunden hat." UND WEITER: "Wir stellen fest, dass Herr zu Guttenberg in seiner heutigen Rücktrittserklärung seinen bisherigen Standpunkt, dass in der Dissertation nicht bewusst plagiiert wurde, nicht revidiert hat. Insofern bezweifeln wir ein aufrichtiges Interesse seinerseits, an der Aufklärung der Vorwürfe mitzuwirken."

    HABT IHR EIGENTLICH SEINE GANZE REDE GEHÖRT BZW. GELESEN??? SCHAUT SELBER NACH AUF SEINER WEBSITE: "Angesichts massiver Vorwürfe meiner Glaubwürdigkeit ist es mir auch ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Klärung der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation zu beteiligen. Zum einen gegenüber der Universität Bayreuth, wo ich mit der Bitte um Rücknahme des Doktortitels bereits Konsequenzen gezogen habe." (9. Absatz, http://static.zuguttenberg.de/erklaerung.html )

    • Hallo "Ein-Wikia-Nutzer", es ist natürlich für jeden zu-Guttenberg-Fan eine Kränkung, dass das Idol - warum auch immer zu Guttenberg für den Fan zum Idol wurde - plötzlich in solch anderem Licht dasteht. Wer will schon gekränkt und enttäuscht werden? Mein Vorschlag: Für ein paar Minuten von dem Freund-Feind-Verhalten zurücktreten und den Artikel "Sein oder nicht sein" im Tagesspiegel von heute (eine Exegese der Rede zu Guttenbergs) lesen. http://bit.ly/dWe1rQ Und dann noch einmal aufmerksam die Rücktrittserklärung anschauen...

    • Damit wiederholt er nur, was er bereits gesagt hat und revidiert es gerade NICHT.

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