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Forum: Übersicht > Antragsliste: Welche Diss. soll geprüft werden

Nano /  Prof. Dr. Klaus Roth Hamburg Rothenbaumchaussee 76b (Promotion  1986 an der Abt. für Oralpathologie in Oralpathologie, ... und Parodontologie der UniversitätszahnklinikHamburg1979 bis 1984 Studium der Zahnheilkunde an der Univisität Hamburg

Hier kann jeder vorschlagen, welche Dissertation geprüft werden soll. Vielleicht beschäftigt sich ja jemand gerade mit dem Thema und kann dann mal einen Blick darauf werfen.

Aus Gründen der Fairness sollten auch wirklich alle Dissertationen geprüft werden, wäre ja ungerechnet, wenn nur wenige Plagiatoren geprüft werden würden.

Ein paar Regelungen:

- jeder Vorschlag wird aufgenommen, ganz oben auf die Arbeitsliste werden aber diejenige Dissertationen gesetzt, für die die trifftigsten Gründe vorgebracht werden: z.B. schon eigene Plagiatsfunde, etc.

- da es sehr viele Dissertationen gibt und der Fairness wegen eigentlich alle mal näher inspiziert werden sollten: helft mit!



Übersicht überdie Vorschläge hier im Thread:


1) Ein wissenschaftliches Buch eines Professors der HTW Berlin (Name leider unbekannt!, Begründung: es gibt noch eine Frage zu klären: hat die Kommission der Hochschule wirklich genau geprüft oder nur allein die Stellen, die der Student reklamiert hatte, beurteilt?)

1) Die Promotion von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio sollte über überprüft werden und auch aller anderen Richter des zweiten Senats die den Afghanistaneinsatz für rechtens befunden haben.

2) Dr. Guido Westerwelle , (Diss.) (Jura) (Titel: Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen 1994)

3) Ströker, Elisabeth (Diss.) , 1953, Trotz zahlreicher Plagiate wurde der Titel mit einer seltsamen Begründung nicht aberkannt -> sollte man mal genauer angeschauen!

4) Michael Hüther

5) Hans Werner Gottinger

da sollte man alle Werke mal ganz genau unter die Lupe nehmen, denn er ist der Mehrfachplagiator schlechthin:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Werner_Gottinger

188.105.141.232 14:23, 19. Mai 2011 (UTC)

6) Dr. René A. Lohs (Jura) (Titel: Anpassungsklauseln in Tarifverträgen, 1995) // vorgeschlagen am 15.05.2011 von Unbekannt

7) Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bischof des Bistum Limburgs)

"zum Erwachsenenkatechumenat in den USA mit Anregungen für die kirchliche Arbeit in Deutschland." 2002

Die Doktorarbeit von Tebartz-van Elst gilt in Fachkreisen als extrem schwach und sollte genauer untersucht werden.




8.) Dr. Andreas J. Wulf (Bürgermeister Augustdorf)


Die Eignung Landschaftsökologischer Bewertungskriterien für die raumbezogene Umweltplanung


Wer übernimmt die Überprüfung? Der Vorschlagende hoffentlich? Bitte melden!


188.99.204.241 16:10, 15. Mai 2011 (UTC)




Die Vorfälle seit Jahren und auch die in letzter Zeit haben gezeigt, dass Dissertationen und Abschlussarbeiten nicht oder nicht richtig geprüft worden sind.


Da es nicht angehen kann, dass diese Aufgabe jetzt von Privatpersonen in der Freizeit übernommen wird, die keinen müden Euro dafür bekommen und sich auch noch Anfeindungen aussetzen müssen, während es eigentlich die Aufgabe der Professoren gewesen wäre, die dafür ja bezahlt werden und die dann nicht von der Öffentlichkeit kritisiert werden, nur weil sie eine Position innehaben, schlage ich vor:


Es wird Zeit, dass die Ministerien für Kultus und Bildung die Versäumnisse nachholen und dafür endlich Sorge zu tragen, dass nachträglich alle Qualifikationen anhand der Qualifikationsnachweisen überprüft werden. Es ist keine Option, sondern die Pflicht der Ministerien.


Es kann nicht rechtstaatlich sein, wenn die höchsten wissenschaftlichen Titel durch Betrug erlangt werden konnten ohne dass überhaupt nach Plagiaten geschaut wurde. Wenn seit 60 Jahren keine Fälle bekannt worden wären, dann könnte ich mir noch ein Häberle'sches Wolkenkuckucksheim, bestehend aus völligem Vertrauen, vorstellen. Aber eigentlich selbst dann nicht. Wenn man als Professor jemanden bzgl. einer Dissertation betreut, dann soll man ihm vertrauen??? Das möchte ich mal sehen, welcher Professor einem Doktorranden nach 7 Jahren einfach mal so viel Geld geben würde für irgendwelche Kapitalanlagen. Nee, was wäre da: der Professor würde schön nachprüfen, was für Kapitalanlagen das sind etc.

88.67.152.88 01:28, 20. Mai 2011 (UTC)


Sprichst mir aus dem Herzen. Es sollte mal ein wenig Geld rüberwachsen für Leute, die die Arbeiten machen, die wichtig sind, aber nicht gemacht werden von Leuten, die dafür recht gut mit Geld und Prestige bezahlt werden.

Vielleicht zahlt auch ein überführter Plagiator freiwillig in eine Stiftung ein, damit die Überprüfung gegen Honorar erledigt werden kann. Spart schließlich ihm selbst und dem Staat Arbeit und Geld.

92.205.75.75 04:40, 26. Mai 2011 (UTC)


hallo

werden zukünftig noch weitere docs untersucht? wenn ja, wie wäre es mit dem mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hüther

grüße


1953 Ströker, Elisabeth (Diss.)

Trotz zahlreicher Plagiate wurde der Titel mit einer seltsamen Begründung nicht aberkannt -> sollte man mal genauer angeschauen!


188.105.52.39 22:14, 20. Mai 2011 (UTC)


Ströker / Soreth wurde bereits umfassend dokumentiert. Zur Einführung empfehle ich die "Zeit". Marion Soreth, die den Plagiatsvorwurf erhob, dass Ströker von ihr abgeschrieben habe, hat die Stellen sogar in Buchform veröffentlicht. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Marion Soreth dabei Wesentliches nicht gefunden hat.

Daher ist diese Sache m.E. ein Politikum, ein Riesen-Skandal, aber kein besonders fruchtbares Feld für neue Funde. Hier ist schon eine Meta-Ebene erreicht. Beide unterrichteten sogar an derselben Uni in demselben Fach.

92.205.75.75 04:40, 26. Mai 2011 (UTC)


Dr. Guido Westerwelle , Jura, Titel: Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen 1994


Die Promotion von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio sollte über überprüft werden und auch aller anderen Richter des zweiten Senats die den Afghanistaneinsatz für rechtens befunden haben.


@ 188.105.52.39 22:14, 20. Mai 2011 (UTC)

Am Ende des Artikels findet sich eine geile Begründung:

Angeblich hätten die Doktorväter die gesamte Literatur und damit auch Entlehnungen sehr gut gekannt, so dass die Prüfer "auch durch ungekennzeichnete Zitate und Übernahmen nicht getäuscht worden sein können".

Es war also kein Plagiat, weil die Prüfer die plagiierten Stellen kannten. Wenn das Herrn Häberle nur rechtzeitig eingefallen wäre! Dem fehlte es aber im entscheidenden Moment anscheinend an Phantasie.

84.159.152.31 07:06, 26. Mai 2011 (UTC)


das ist wirklich seltsam, also wenn jemand Doktor werden will, der sollte schon mal aus Mindestvoraussetzung das Zitieren beherrschen. Wer es bis zum Zeitpunkt des Promovierens nicht kann, hat leider Pech.


Ein Maurer, der es nicht schafft, mit Wasserwage, Lot, etc. umzugehen und nur krumme Werke hinterläßt, ist genauso unbrauchbar, selbst wenn er unheimlich viel mauert und die Backsteine sehr gut zusammenkittet.

188.98.136.4 17:58, 26. Mai 2011 (UTC)



Neuer Vorschlag:

Es handelt sich nicht um eine Dissertation, sondern um ein wissenschaftliches Buch:


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/345367/345368.php


Die HTW Berlin hatte das Plagiieren als "minder schweren" Fall behandelt, es wäre aber wirklich mal interessant, was da alles im dem wissenschaftlichen Buch noch so an Plagiaten enthalten ist. Man weiß ja leider nie! Bei Guttenberg ging man ja am Anfang auch nur von ein paar wenigen Stellen aus ....

88.67.152.150 17:09, 27. Mai 2011 (UTC)


Die Dissertation von Prof. Dr. Wolfgang Stock


Begründung: Prof. Dr. Wolfgang Stock tauchte jetzt in der Presse mit einer etwas seltsamen Äusserung auf:

"... Wolfgang Stock, Leiter der Arbeitsstelle "Wiki-Watch" an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, etwa fragt: "Wer ist das, der, ohne seine Methoden offenzulegen, solche Urteile fällt?" Man könne nicht nachvollziehen, welche Qualifikation die Mitglieder haben, um etwa Zitationen zu bewerten. Außerdem sei nicht transparent, wie die Gruppe methodisch arbeite. ..."


Ist mir völlig unverständlich, was Herr Stock damit sagen will. Wer fällt hier Urteile??? Letztendlich sind die "Fundstellen" ja im Höchstfall nur Hinweise für urteilenden Uni-Kommissionen und die Justiz, da mal genauer nachzuprüfen und die Zitationen selbst zu bewerten.

Und noch zur "Qualifikation":

Man muss doch auch mal ehrlich sagen, dass die "qualifizierten" Professoren, die die Dissertationen ursprünglich überprüft haben, die Zitationen nicht einmal bewertet haben, ja nicht einmal erkannt haben, dass da abgeschrieben wurde! Aber genau diese Professoren haben sich erlaubt, ein Urteil zu fällen und den Doktortitel zu verleihen! Was bringen die besten "Qualifikationen", wenn man nichts tut?

Also Studenten und Doktoren und Hans und Kunz, die hier im Internet aber Plagiatsstellen finden, haben sich in meinen Augen für die Entdeckung von Plagiaten mehr qualifiziert als die Professoren, die für völlig plagiatsverseuchten und oft auch inhaltlich vollkommen hohlen Mülll noch im Prüfungsbericht etwas von "summa cum laude" geschrieben haben, weil ein paar dümmliche Wortkreationen angeblich geschaffen worden sind! Die Professoren spinnen doch! Die meinen, sie können hier den großen Max markieren, in dem sie ein paar lahme Begriffe krampfhaft zusammen suchen, um selbstherrlich einen Schrott als summ cum laude beurteilen zu können, weil sie dann als "wohlwollender großzügiger Gnadenspender" vor dem kleinen Promovierenden dahstehen. Igitt, wie widerlich. Und dabei merken sie in ihrer Selbstherrlichkeit nicht einmal, dass der kleine Promovierende sie aber nach Strich und Faden, nämlich in der Dissertation von vorne bis hinten total beschissen und der Lächerlichkeit preisgegeben hat, in dem er alles, sogar noch ihre eigenen Texte plagiiert hat!


Also nichts gegen Kritik an GuttenPlag und VroniPlag - aber wäre es jetzt nicht mal Zeit, dass Professoren mal ausführlich und umfassend Selbstkritik üben? Nein, statt dass die Professoren mal vor ihrer eigenen Haustüre kehren und die Unis, die Promotionsverfahren, die Prüfer unter die Lupe nehmen, warum die unwissenschaftliche Arbeiten mit summa cum laude und dem Doktortitel prämieren - da machen die sich Gedanken, ob die Plagiate, die von Laien gefunden werden, ob das methodische Vorgehen vollständig transparent gemacht wurde oder nicht!!!! He, Stock, die Plagiatoren haben manchmal 20 Seiten am Stück vollständig aus fremden Büchern kopiert (ausser "zufällig" ein paar Details, die sie des Kopierens verraten würden) - da brauche ich nur noch eine "Methode" und die muss man nicht einmal nennen, so transparent ist die: GESUNDER MENSCHENVERSTAND!


Aber Qualifikatioooooon! Daaas ist ja wichtig, nicht wahr! Und die Methode "gesunder Menschenverstand" muss man erst noch hundertprozentig transparent machen! Ja, klar! Aber die Methoden der Professoren und der Unis, die muss man nicht vollständig transparent machen! Nach welchen Methoden bitte schön haben die Prüfer die Dissertationen beurteilt? Nach der Methode Vogel-Strauß oder nach der Methode "Ich reim mir mal was zusammen" oder nach der Methode "man, hab ich ne Ahnung" oder nach der Methode "ich bastel mir irgendwelche Anhaltspunkte zusammen" ?.


188.99.193.197 04:25, 20. Jun. 2011 (UTC)


Interessant wäre auch dieser hier mal zu Untersuchung : http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Kreidl ! Seit kurzem (ca.3 Monate) wird sein Doktortitel von 2005 nicht mehr in der Zeitung abgedruckt und auch von der offiziellen Wikipedia-Seite wurde sowohl der Titel, als auch die Nennung im Lebenslauf gestrichen.


Ja, sehr merkwürdig, denn er ist Dipl.-Ing.(FH)!

Am 29. Mai 2011 unterschreibt Herr Landrat Dr. Kreidl dann allerdings wieder ein Grußwort! http://www.mtb-festival.de/mtb-festival/gruswort/


Die Arbeit von Bischof Tebartz van Elst würde uns auch mal interessieren!


Neuer Vorschlag:

Prof. Dr. rer. pol. Klaus Möller (BWL Professor in St. Gallen) - hier geht es um die Habilitationsschrift im Fach Controlling. Interessant sind Ähnlichkeiten zur an selbiger Uni (Stuttgart) erschienenen Diplomarbeiten!

Neuer Vorschlag

* Margot Käßmann Die eucharistische Vision. Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche in der Diskussion des Ökumenischen Rates. (Dissertation 1989) Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1992, ISBN 3-579-02071-4.

Käßmann war nie groß theologisch tätig, aber sehr früh als Vertreterin der EKD im Ökumernischen Rat (der entgegen dem Namen protestantisch dominiert ist), bei dem sie nicht allzusehr gelitten war, der Doktorvater Konrad Raiser brachte sie sowohl beim ÖR wie auch an der RUB wieder unter. Kaum Rezensionen, kaum Zitate. Später wurde sie hauptsächlich mit Erweckungsliteratur im Bionadebiedermeierumfeld und durch einen Polizeieinsatz in Hannover bekannt.