FANDOM


Forum: Übersicht > Lügt Fischer-Lescano?


Habe schon wesentlich intelligentere Kommentare zur Guttenberg-Affäre gelesen: Wenn das alles so ganz anders gelaufen sein soll, dann könnten Sie uns doch freundlicherweise auch mitteilen, wie der Name Julia Klöckner hier genau ins Spiel kommt. Das Herumfuchteln mit bloßen Überschneidungen in Biographien von Einzelpersonen zeugt nicht gerade von Professionalität.

Bei Julia Klöckner handelt es sich ähnlich wie bei Guttenberg um eine Provinzleuchte mit gewissem Hang zur Selbstdarstellung. Aber Muttis Liebling ist schlicht nicht abgebrüht genug, innerhalb einer Politintrige mit ungewissem Ausgang zu agieren, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Sonst würde sie sich nicht, wie aktuell gerade geschehen, zu solch saudummen Äußerungen hinreißen lassen:

"Ich mag natürlich auch keinen, der sich mit einem Hitler-Gruß ablichten lässt und Anführer einer Pegida-Demonstration ist. Dennoch ist das Recht auf freie Meinungsäußerung, auch wenn einem die Inhalte nicht gefallen, grundlegend für unsere freie Gesellschaft."

Quelle: [1]

Das stärkste Indiz, daß Julia Klöckner kaum federführend involviert war, ist der Umstand, daß sie selbst nach Guttenbergs Abgang noch demonstrativ loyal zu ihm stand.

Qulle:[2]

Kommt noch hinzu, daß Annette Schavan u. a. die Universität Bremen schon am 01.02.2011 mit dem sog. "Deutschlandstipendium" beglückte, also bevor die Plagiatsaffäre akut wurde. Das war nämlich erst am 16.02.2011 der Fall.


Es war alles ganz anders. Die Merkel Ersatztocher Julia Klöckner, stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU ist langjährige Freundin und Klassenkameradin von Fischer-Lescano. Und zwar von der Grundschule bis zum Abitur am Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach 1992. Beide stammen aus Guldental. Frau Klöckner hat ihm den Tip in eigenem Interesse und im Interesse von A. Merkel gegeben, weil beide Guttenberg als Konkurrenten loswerden wollten. Mission gelungen. Guttenberg weg (das finde ich super), Merkel wieder konkurrenzlos, FL hat Publicity, Schavan hat seine Hochschule Bremen in den Kreis der wichtigsten Förderuni aufgenommen. Alles in Butter.


Kurze Rückblende:

Spätstens am 22.02.11 wurde bekannt, dass schon im Sommer 2010 ein Juradoktorant an der Uni Münster auf Plagiate in Guttenbergs Dissertation stiess. Dieses heisse Eisen überreichte er seinem Doktorvater, der ihn jedoch dazu bewog, die Finger von dieser Geschichte zu lassen.

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1499740_guttenbergs_doktorarbeit_ein_student_weiss_schon_lange_bescheid.html

Erst ein paar Monate später stieß Fischer-Lescano ebenfalls auf Plagiate in Guttenbergs Dissertation - nach seinem eigenen Bekunden jedoch angeblich!!!! unabhängig von Michael Schwarz, dem Doktoranten an der Uni Münster.

http://www.zerp.uni-bremen.de///streamfile.pl?mod=cmsbrowser&area=PDF/AFL/Texte/&file=InterFischerLescano.pdf&mime=application/pdf&id=

Die ganz grossen Preisfragen, die sich aus diesen wenigen Fakten ergeben sind folgende:

An wen hat der Doktorvater von Michael Schwarz seine heissen Infos lanciert?

Seit wann weiss Angela Merkel, dass ihr Verteidigungsminister unbestreitbar ein Dissertationsbetrüger ist?

Wurden gewisse Informationen an Fischer-Lescano mit Kalkül an ihn weiter-geleitet, da er als Linker gilt? Konnte man im Vorfeld schon damit rechnen, dass er den Fall Guttenberg publizieren wird? Zieht er sich deshalb so aus der Öffentlichkeit zurück, weil er erkannt hat, dass man ihn benutzt hat, um eine Kampagne aus der linken Ecke zu kolportieren?


Fragen, die sich aus dem Interview ergeben: Zitat (...) 'Ich wollte eine kritische Rezension seiner Dissertation vorlegen und die Arbeit der „Wissenschaftsperson“ zu Guttenberg aus der Perspektive kritischer Rechtswissenschaft betrachten' (...) Welchen Anlass hatte FL, sich mit der (Wissenschafts-)Person zu befassen? RealDoc ::

Da steht doch deutlich: "die Arbeit der Wissenschaftsperson" und nicht mit der Person Guttenberg. Der Anlass kann doch die "Aktualität der Fragestellung" gewesen sein? Wozu braucht es da eine Verschwörung? Und in wie fern ist das Motiv von FL überhaupt relevant?? ::

KTG eine Wissenschaftsperson? Ja stimmt, der Anlass könnte trivial gewesen sein. Es braucht keine Verschwörungstheorie, um sich Gedanken zu machen. Das Motiv ist deshalb relevant, weil offenbar schon Monate vorher das Plagiat entdeckt wurde - an einer Universität in einer schwarzen Hochburg. RealDoc 18:00, 6. Mär. 2011 (UTC) ::

Dann sollte die Frage doch nicht lauten warum FL sich damit befasst hat, sondern warum der Doktorvater von Herrn Schwarz sich nicht früher zu Wort gemeldet hat. UPDATE: Junge, manipulier nicht meine Beiträge. Der Salmon ist nicht von mir: [Die ganz grossen Preisfragen, die sich aus diesen wenigen Fakten ergeben sind folgende: An wen hat der Doktorvater von Michael Schwarz seine heissen Infos lanciert? Seit wann weiss Angela Merkel, dass ihr Verteidigungsminister unbestreitbar ein Dissertationsbetrüger ist? Wurden gewisse Informationen an Fischer-Lescano mit Kalkül an ihn weitergeleitet, da er als Linker gilt? Konnte man im Vorfeld schon damit rechnen, dass er den Fall Guttenberg publizieren wird? War also schon im Vorfeld garantiert, dass man dann auch eine gezielte Kampagne aus der linken Ecke kolportieren konnte?]

Obvious troll is obvious.


Sehr interessante Fragen, tatsächlich! Ich habe bereits hier 1 eine These losgelassen, dass hinter Copygate weit mehr stecken könnte. Unter Betrachung der derzeitigen Ereignisse könnte man die letzte Frage schon fast mit 'Ja' beantworten. Garantiert vielleicht nicht, jedoch hochwahrscheinlich. RealDoc 15:43, 6. Mär. 2011 (UTC) :: Könntest Du bitte mal den Link 2 prüfen? Der geht bei mir nicht. :: ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ :: Wenn das stimmt, dann haben die Euch ganz schön verarscht und benutzt. :: Vielleicht war es ja auch so ne Art Testlauf für Manipulationen der Internetgemeinde und der Medien. ::


Moment mal, niemand redet davon das das stimmt, pure Spekulation, nicht mehr als ein Hirngespinst - momentan, solange keine Fakten offenbar werden. RealDoc 18:00, 6. Mär. 2011 (UTC) :;
Wer das glaubt, möge sich bitte bei mir melden. Ich habe noch hochwertiges Bauland am Lake Chicamacomico zu verkaufen! -- NablaOperator 17:03, 6. Mär. 2011 (UTC)
Ich hätte gerne so ein Quadratmeterchen! :=) RealDoc 18:00, 6. Mär. 2011 (UTC) :------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ :Ich denke, der einfachste Weg ist, Fischer-Lescano selber zu fragen, weshalb er sich so rar macht. :Diesen Mist vonwegen Drohmails nehme ich ihm nämlich nicht ab! :Wenn er nicht antwortet - auch gut. Dann signalisiert er: ich habe mich zum nützlichen Idioten machen lassen und schäme mich dafür in Grund und Boden. :: Es ist nicht an der Zeit, irgend eine Wertung abzugeben. Warten wir ab was die Zeit bringt und schämen uns ggf. dann. RealDoc 18:00, 6. Mär. 2011 (UTC) ;---- :------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- :ich bin auch der überzeugung, dass die plagiate von mutti an lescano lanciert wurden, damit er sie veröffentlicht. ich möchte aber darum bitten, die Überschrift "Lügt Fischer-Lecano?" zu ändern, denn das sollte nicht impliziert werden. er hat möglicherweise einen anonymen tipp bekommen und darüber (verständlicherweise) nicht gesprochen, aber lügen darf man ihm nicht unterstellen. :--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- :Das stimmt. Es sollte heissen: Der Denunziant Fischer-Lescano und der Vorteil.

Die Überschrift ist eine Fragestellung und keine Feststellung. Und da es zuviele offene Fragen gibt, die auch

Fischer-Lescano nicht beantwortet, ist diese legitim.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
nein, es ist eine unterstellung und dem diskussionsniveau abträglich, wie man an "Denunziant" sieht.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Institut für öffentliches Recht und Politik - Prof. Pieroth

Professoren

Prof. Dr. Bodo Pieroth

Tel.: +49 (251) 510490

Büro: Wilmergasse 28 R.

E-Mail: pieroth (at) uni-muenster (dot) de

Michael Schwarz

Tel.: +49 (251) 8322764

Büro: Juridicum R. 215

E-Mail: michael.schwarz (at) uni-muenster (dot) de


Ich denke, Fischer-Lescano sollte endlich mal Nägel mit Köpfen machen und uns allen haarklein erzählen, was da wirklich gelaufen ist. Dann braucht man auch nicht vermuten, er hätte gelogen, um nicht vollends als nützlicher Idiot dazustehen! Es ist schliesslich kaum wahrscheinlich, dass wir an der Uni Münster etwas in Erfahrung bringen.


Mir ist egal, warum es Fischer-Lescano untersucht und veröffentlicht hat. Eine dreiste Lüge aufzudecken ist immer eine gute Tat und eigentlich auch jedermanns Pflicht. Wir haben ihm viel zu verdanken. Er hat das Politikergesindel und seine Anhänger bloßgestellt.


Punkt 1 stimme ich dir zu

Punkt 2 stimm ich dir auch zu

Aber Punkt 3 unterschlägst du!

Fischer-Lescano hat den Linken insgesamt sehr geschadet, weil sein Alleingang eine gefährliche Headline produzierte. Nämlich das Märchen, wonach es sich um eine "linke Kampagne" handeln würde. Das wissen auch solche Pfeifen wie Gysi nur zu gut.. kein Wunder, dass von dem zum Fall Guttenberg nur seichtes Gewäsch kommt.


WiederaufbereitungBearbeiten

Hallo zusammen,

seitdem der Initiator dieses Diskussionsfadens einige äußerst pikante Fragen in den Raum stellte, ist schon eine ganze Weile vergangen. Aber er lag in einem Punkt richtig: Im Vorfeld der Guttenberg-Affäre lief sehr viel mehr, als auf Guttenplag hinterfragt wurde.

Aus dokumentarischen Gründen stelle ich hierzu den markantesten Zeitungsartikel ein, denn solche Texte verschwinden ganz gerne auch mal aus dem Netz.

Ich finde übrigens, dass diese Diskussion in der Quarantäne völlig deplaziert ist. Fischer-Lescano mag vielleicht nicht vorsätzlich gelogen haben, aber wie alle Beteiligten, die die Guttenberg-Affäre ins Rollen gebracht haben, unterschlägt er wichtige Details, die der Öffentlichkeit bis heute vorenthalten werden.

Welt am Sonntag 27.11.11:

"Er hätte früher auffliegen können"

Quelle: http://www.welt.de/print/wams/politik/article13737432/Er-haette-frueher-auffliegen-koennen.html Herta S. 10:12, 7. Dez. 2012 (nachsigniert von 195.46.44.53 14:35, 7. Dez. 2012 (UTC))


Wollen wir mal hoffen, dass der Artikel von Welt am Sonntag noch möglichst lange im Internet erhalten bleibt. Aber darauf sollte man nicht vertrauen, sondern stets screenshots erstellen.

@ Admin: Es ist falsch, dass man nur auszugsweise wortwörtlich zitieren darf, wenn ein vollständig wiedergegebener Text ausdrücklich als Dokumentation deklariert wird.

Oder hat Guttenplag Bedenken dagegen, dass es immer noch Leute gibt, die den rauchenden Colt suchen? Es geht nämlich immer noch um die Frage, wer Fischer-Lescano über die Plagiatfunde in Guttenbergs Dissertation informierte und weshalb. Zwei Kandidaten stehen seit dem Artikel von Welt am Sonntag zur Debatte. Das ist schon mal sehr viel vorteilhafter als einer.

Fischer-Lescanos Einlassung dazu, er wäre unabhängig von Michael Schwarz auf die Plagiate gestoßen, ist immer noch als extrem unglaubwürdig zu werten. Auch ist die Frage nach seinem Motiv sehr dringlich, was ihn dazu trieb, sich völlig ungefragt in die Plagiatsdiskussionen um Annette Schavan einzumischen. Herta S. 14:02, 7. Dez. 2012 (nachsigniert von 195.46.44.53 14:35, 7. Dez. 2012 (UTC))


hallo frau s., zumindest ist der artikel auch noch mit der waybackmachine erreichbar. eine garantie auf ewige erreichbarkeit gibt es nicht. §51/UrhG dürfte hier nicht greifen.
und was sagt herr f-l zu der angelegenheit? im februar 2012 veröffentlicht er in blätter für deutsche und internationale politik "Guttenberg oder der „Sieg der Wissenschaft“?" in dem es redaktionell einleitend heisst: "Ein Jahr nach Beginn des schnellen Falls des Karl-Theodor zu Guttenberg schien es uns geboten, einen der größten Skandale der „Berliner Republik“ zu bilanzieren. War Guttenbergs Fall tatsächlich jener „Sieg der Wissenschaft“ über die Politik, als der er gefeiert wurde? Und wie sehen die Folgen und Konsequenzen im Feld der Wissenschaft wie der Politik heute aus? Auf Anregung der „Blätter“-Redaktion setzte sich derjenige mit dieser Frage auseinander, der mit seiner Rezension des Guttenbergschen Plagiats den Stein erst ins Rollen gebracht hatte, nämlich der Bremer Rechtswissenschaftler Andreas Fischer-Lescano."
die welt verarbeitete diesen aufsatz in "Guttenberg-Enthüller geißelt die Rechtswissenschaft". --195.46.44.53 14:35, 7. Dez. 2012 (UTC)



Vielen Dank für die links, aber die hatte ich schon in meiner Materialsammlung abgespeichert. Außerdem erklären diese Texte nichts, was für eine zeitgeschichtliche Recherche von Relevanz sein könnte.

Ich bevorzuge im Moment folgendes Szenario:

Der Doktorand Michael Schwarz gab sein Dossier über Guttenbergs Dissertation an seinen Doktorvater weiter. Das war in diesem Fall unzweifelhaft der Europarechtler Prof. Ingolf Pernice. Dieser, berufsbedingt eng verbandelt mit dem Kanzleramt, erkannte sofort die Brisanz des Materials und gab es weiter an Angela Merkel. Dazu hatte er zwei mögliche Motive: erstens konnte er sich bei Merkel damit profilieren, dass er sie vor dem Risikofaktor Guttenberg vorzeitig warnte. Zweitens konnte er sein Gewissen damit beruhigen, dass er im Fall Guttenberg den akademischen Dienstweg nicht einhielt.

Angela Merkel hatte also ein halbes Jahr Zeit, sich sehr genau zu überlegen, wie sie ihr Kuckucksei, das sie sich selbst ins Nest legte, wieder los wird.

Daraufhin erhielt Fischer-Lescano im Februar 2011 einen anonymen Tip, von wem auch immer. Der publizierte diesen Mist im Alleingang und sofort war die Rede von einer linken Hetzkampagne. Den Rest der Geschichte kennen wir alle...

Merkels Motiv? Innerhalb des Verteidigungsministeriums wurde Guttenberg zu einem zunehmenden Stressfaktor. Sie mußte ihn also in jedem Fall los werden, bevor seine schreiende Inkompetenz publik wird. Aber eben auf inszenierte Weise und nicht, ohne sich vorher nochmal breitbeinig vor ihn zu stellen.

Zur Erinnerung: Nach Guttenbergs eigenem Bekunden äußerte er gegenüber Merkel Ende 2010 ohnehin, dass er "wahrscheinlich noch vor Ende der Legislaturperiode aufören würde".

Wie man also sehr schön sehen kann war Fischer-Lescanos Rolle in diesem netten Theaterstück nur die eines Wasserträgers. Nichtsdestotrotz spielte er dabei, wenn auch unfreiwillig, die Hauptrolle.

Um nun nicht bis in alle Ewigkeiten als Politiker-Killer dazustehen, griff er bei der erst besten Gelegenheit zu einem nicht unintelligenten Schachzug. Er schaltete sich in eine andere Plagiatsaffäre ein, die ebenfalls einem Mitglied des Merkel-Kabinetts den Kopf kosten wird. Aber diesmal protegiert er die Plagiatsverdächtige, ohne dies spezifisch zu erläutern oder sachlich darzulegen.

Wer dabei was schlimmes denkt, muß ein echtes A...loch sein! Nicht wahr?


Herta S. 17:12, 7. Dez. 2012 (nachsigniert von --195.46.44.53 18:00, 7. Dez. 2012 (UTC))

mhm - aus vermutungen, plausibilitäten und wahrscheinlichkeiten werden m.e. noch keine fakten oder löcher. ob hier eine ernsthafte ``recherche`` geleistet wurde, vermag ich nicht zu beurteilen. da mir nicht verständlich wird, was das hier soll, blende ich mich wieder aus. --195.46.44.53 18:00, 7. Dez. 2012 (UTC)

Fakten fallen nun mal nicht vom Himmel in den Schoß. Manchmal muß man sich die Kenntnis über bestimmte Dinge hart erarbeiten. Das ist hier gerade der Fall - und laut denken sollte doch erlaubt sein. Vielleicht fühlt sich ja Fischer-Lescano dadurch angeregt, endlich mal was zur Aufklärung beizutragen. Das würde viele Dinge ungemein vereinfachen.

Ich habe diesen Diskussionsfaden aus der Quarantäne ins reguläre Forum verschoben, denn es gibt noch immer einige gute Gründe, weiterhin beissende Frage zu stellen, auf die die Schwarmintelligenz vielleicht Antworten findet. Denn von offizieller Seite werden wir auch weiterhin nichts erfahren!


Verehrte Winterschläfer,

das Fieberthermometer steigt wieder ein bisschen an. Die Promotionskommission der Uni Düsseldorf empfiehlt nach eingehender Prüfung, das Aberkennungsverfahren des Doktortitels von Annette Schavan einzuleiten. Am 22.01.2013 fallen also die Würfel...

http://www.stern.de/politik/deutschland/umstrittene-doktorarbeit-uni-treibt-plagiatsverfahren-gegen-schavan-voran-1944130.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwuerfe-uni-duesseldorf-treibt-verfahren-gegen-schavan-voran-1.1554040

Ob Fischer-Lescano im gegebenen Fall auch gegen die Entscheidung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät anstinken wird, bleibt einstweilen abzuwarten.

Wenn ja, dann bin ich mal gespannt wie er das den Leuten schmackhaft machen will. Aber ich denke eher, daß er sich in Bescheidenheit und Zurückhaltung üben wird, denn sonst hören die unangenehmen Fragereien um seine Person nicht auf!

Herta S. (Diskussion) 19:25, 18. Dez. 2012 (UTC)


Für pathologisch rechthaberische Menschen gibt es keine bessere Selbstbestätigung, als recht zu behalten.

Mutti kann Verwesungsgeruch in ihrer Nähe nicht ertragen, aber stellt sich erstmal breitbeinig und großmäulig vor die Deliquentin. Schavan kriegt aber trotzdem die Keule und Fischer-Lescano hält dazu die Backen. War aber alles voraussehbar!

Ich finde eigentlich sollte man sich jetzt das nächste Opfer unter jenen suchen, die als Doktorväter von hocrangigen Politikern Dissertationen betreuten und begutachteten

Mein Vorschlag: Ingolf Pernice, 1978

Grundrechtsgehalte im europäischen Gemeinschaftsrecht. Ein Beitrag zum gemeinschaftsimmanenten Grundrechtsschutz durch den Europäischen Gerichtshof.

Herta S. (Diskussion) 09:55, 15. Feb. 2013 (UTC)