FANDOM


Forum: Übersicht > NilsPlag - Untersuchen Sie die Doktorarbeit von SPD Superstar Nils Schmid


Guten Abend,

Da sich nun hoffentlich hinreichend Beweismaterial zwecks Frhr. zu Guttenbergs Dissertation zusammengefunden hat, würde ich gerne die Aufmerksamkeit auf eine weitere Dissertation lenken:

Nils Schmid, SPD, geb. 1973, u.a. Herausforderer von Stefan Mappus bei der Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg, schloss seine Promotion im Jahre 2006 an der Eberhard-Karls Universität (Tübingen) unter Aufsicht von Ferdinand Kirchhof mit summa cum laude ab.

Zu diesem Zeitpunkt war Schmid bereits Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Seit 2001 war er zudem finanzpolitischer Sprecher der zugehörigen SPD-Landtagsfraktion. (Quelle: Wikipedia)

Ich denke es lassen sich, rein situationsbedingt, einige Parallelen zum Falle Guttenberg ziehen. Es wäre spannend zu sehen, ob dies ein Beispiel eines jungen Politikers ist, der trotz aller Arbeit eine wissenschaftlich hervorragende Doktorarbeit abzuliefern im Stande war, oder ob ...

Es gibt viel zu tun! Besuchen Sie: NilsPlag.

PS: Ich betrachte dies auch als eine Chance, etwas mehr politische-thematische Abwechslung zu schaffen (siehe GuidoPlag). (Benutzer: GuidoPlag, 22.02. 2011)


Den kann man gerne untersuchen... aber laut Wikipedia hat der sogar ein zweites Staatsexamen, was deutlich macht, daß er als Jurist einen Doktortitel gar nicht braucht -- damit also auch nicht zu schummeln braucht. Zudem steht Kirchhof noch fest mit beiden Füßen in der Uni und ist kein Quasi-Emeritierter nützlicher Dummer (zwecks Betreuung eines Polit-Zöglings).

Und Westerwelle -- da sehe ich auch schwarz, denn bei aller Idiotie (die ich dem unterstellen mag), der hat auch beide Staatsexamen, und den Titel nicht nötig. Zumal der über sein "Hobby" (Parteien und Jugendorganisatinen) promoviert hat. (Benutzer: 84.137.19.162, 22. Februar 2011, 22:20 Uhr)


Selbstverständlich braucht Herr Schmid keinen Doktortitel. Frhr. zu Guttenberg brauchte ihn allerdings auch nicht - wenn auch aus einem anderen Grund. Es wäre sicherlich noch die Frage zu klären, warum es für einen Politiker wie zu Guttenberg überhaupt interessant ist, einen Doktortitel zu machen. Vielleicht existiert ja eine gewisse Mentalität des "ich nehme den Titel einfach mal mit dazu, kann ja nie schaden", die man bei Schmid eventuell auch findet?

Bei Guido Westerwelle stimme ich allerdings zu, ich erwarte dort auch keine großen Überraschungen - zumal seine Doktorarbeit jetzt 16 Jahre zurück liegt.

Ich schlage vor, hier konsequent Ideen zu sammeln, welche Dissertationen verdächtig im Lichte der jüngsten Entwicklungen verdächtigt erscheinen. Am besten konsequent aus verschiedensten politischen Lagern.

Wie wäre es z.B. mit Dr. Thilo Sarrazin (das wäre wohl eher ein Witz) oder Kristina Schröder? (Benutzer: GuidoPlag, 22.02. 2011, 22:37 Uhr)


Was meint Ihr, vielleicht wäre es in der Tat auch ungerecht, plag.wiki künftig ausschließlich auf Poliker zu beschränken??? Nur weil die Bewegung sich nun an Herrn Guttenberg entbrannt hat, sollte zumindest nicht zwingend abgeleitet werden, dass ausschließlich im politischen Lager geprüft wird. Da gibt es noch genug weitere Personen von Rang und Namen, die einen akad. Grad führen. Aber auch no-Names sollten nicht glauben, dass sie Plagiate nur einmal am Doktorvater vorbeischummeln müssen, und dann keiner mehr nachfragt...

87.165.249.246 22:47, 22. Feb. 2011 (UTC)


Macht doch bitte EIN wiki für alle auf...sonst läuft das alles so auseinander. Und die Gefahr das sich jemand durch solch ein wiki bereichern möchte wird größer, was dazu führt das gefundene Textübereinstimmung gleich als Plagiate klassifiziert werden. 79.236.144.200 22:53, 22. Feb. 2011 (UTC)


EIN wiki für alle kann aber auch zuviel Kontrolle in der Hand weniger bedeuten... Allerdings würde ich gerne die Technik von GuttenPlag bei NilsPlag, GuidoPlag und allen anderen Plags verwenden - insbesondere die Templates - kennt sich damit jemand aus?

Falls es eine Möglichkeit gäbe, alles unter ein Dach zu bringen und zu gewährleisten, dass die Moderation neutral bleibt (und ich bin mir sicher, diese Möglichkeit wird es geben) schlage ich vor, die anderen *Plags dann dorthin zu importieren. Derzeit ist das aber anscheinend noch nicht möglich, d.h. man muss die Zeit andernweitig überbrücken. Irgendjemand da um eine solche Infrastruktur einzurichten (mir mangelt es an Knowhow)?

Vielleicht hilft es einfach, von GuttenPlag aus auf NilsPlag und GuidoPlag zu linken (bzw alle anderen Plags?)

Meine Vermutung ist, dass, falls man beginnt, wesentlich mehr Dissertationen (meinetwegen auch aus nicht-politischen Kreisen) zu untersuchen, dies anfänglich kaum Medienaufmerksamkeit mit sich bringen wird. D.h. der mögliche Flurschaden durch fehlerhafte Plagiatsangaben wird gering sein. Erst wenn eine entsprechende unabhängige Prüfungskommission entschieden hat, wird es in den Medien landen - und dann zu Recht.

(Benutzer: GuidoPlag, 22. Februar 2011, 23:01 Uhr)


NilsPlag und GuidoPlag sind deine wikis? Dann wäre deine Aussage: "EIN wiki für alle kann aber auch zuviel Kontrolle in der Hand weniger bedeuten" wohl auch geklärt. (Benutzer: 79.236.144.200, 22. Februar 2011, 23:04 Uhr)


Ich verstehe, dass die Tatsache dass derzeit zwei Wikis unter einer Moderation sind sich damit schneidet, dass ich gerade dafür eingetreten bin, die Wikis möglichst zu dezentralisieren.

Und in der Tat, das ist ein Widerspruch den ich auch gerne lösen würde: Ich schlage vor, die Moderation dieser beiden Plags abzugeben bzw. mit anderen zu teilen. Ich habe diese Plags nur erstellt, aber nicht vor, sie weiterhin zu besitzen.

Was halten Sie von meiner Prognose zwecks zukünftiger Entwicklung?

(Benutzer: GuidoPlag, 22. Februar 2011, 23:09 Uhr)


Bitte, ich habe bei der Sache wirklich ernste Bedenken. NilsPlag und GuidoPlag unterscheiden sich von GuttenPlag in einem ganz erheblichen Punkt: Es gibt keinerlei Vorverdacht...keine begründete Annahme, dass die beiden Männer Gauner (im Sinne des Gesetzes *g*) sein könnten! Ein politisches Amt + ein akad. Grad ergeben zusammen nicht gleich einen potentiellen Urheberrechtsverletzer. So eine Vorverurteilung kann böse ins Auge gehen.

Und noch dazu der Umstand, dass nun lediglich Politiker unter die Lupe genommen werden sollen. Freunde, so begeistert ich bislang bei der Sache war, umso mehr muss ich jetzt davor warnen, dass wir uns dem dringenden Verdacht der DISKRIMINIERUNG aussetzen.

Hier mal ein paar Vorschläge für eine weniger personenorientierte Vorgehensweise.

- plag.wiki wird lediglich auf begründeten Anfangsverdacht (z.B. mind. 2 eindeutig erkenntliche Verletzungen) tätig.

- plag.wiki wird willkürlich ohne begründeten Verdacht tätig, holt sich zuvor jedoch der Fairness halber die Zustimmung der zu prüfenden Person (sei es Herr Schmid, oder Herr Westerwelle, gerne auch führende Presseleute oder Personen aus der Kapitalwirtschaft) ein.

- Jede Person die sich freiwillig der Plagiatsprüfung gestellt hat, oder es aufgrund eines begründeten Verdachts auf diese Seite geschafft hat, wird im Falle einer negativ Prüfung ein online über das Wiki einsehbares wiki.plag-Zertifikat (oder so) bekommen.

Was meint Ihr?

87.165.249.246 23:51, 22. Feb. 2011 (UTC)


Moin.

Ohne irgendetwas mit Nils anfangen zu können finde ich die Aktion OK und unterstütze sie voll und ganz. In meiner bescheidenen akademischen dunklen Vergangenheit bin ich auch zuweilen auf Autoren und Autorinnen gestossen, mit deren Meinung ich nicht konform gehen konnte. Zuweilen dachte ich oftmals : "der/die hat sie nicht mehr alle".

Der akademische Frust und die Wut über die sprichwörtliche Vergewaltigung des Geistes und jeder Identität, welche aus dem Glauben an die Wissenschaft und seine Regeln erwachsen sind, sind für mich ersichtlich.

M.e. - pragmatischerweise - stellt sich nun aber die Frage nach der effektivsten und strukturellsten Form des Widerstands.

M.e. stellt sich denn auch die Frage nach der Ursache dessen. Das war definitiv nicht nur ein LAPSUS der Uni (hab dort selbst studiert) sondern das geht weiterhinaus. WIEWEIT das hinausgeht in die ganze Welt hinsichtlich des "Ansehens" der "deutschen Wissenschaft" kann niemand ahnen, aber es sieht nicht gut aus.

Bevor wir hierzulande in "kleinklein" - mit Verlaub jetzt anfangen, jeden Dödel, der uns mal ne schlechte NOte gegeben hat, oder der uns beim LESEN gegen den Strich ging, anfangen zu zer- und derbröseln, sollten wir m.E: anfangen, an die Ursachen zu gehen- sprich alle "da oben" zu zerfetzen ohne Gnade.

Wer sonst soll es tun wenn nicht wir, und wann soll es getan werden wenn nicht JETZT. (Benutzer: 85.177.154.99, 23. Februar 2011, 00:19 Uhr)


Zunächst ein Wort zur "Vorverurteilung": Ich finde es sehr wichtig, diesen Verdacht erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das ist nicht nur der Glaubwürdigkeit dieser Plattform geschuldet, sondern auch der Fairniss den untersuchten Doktoren gegenüber. So wie`s im Augenblick aussieht, wird Lügenberg trotz aller Unmöglichkeit seines Verhaltens weiter von der CDU/CSU geschützt, uns zwar aus rein machttaktischen Erwägungen. Dadurch wird das Ansehen des Wissenschaftsstandortes Deutschland nachhaltig geschädigt und der Ruf aller Doktoren, die ihren Titel an einer deutschen Uni erworben haben ebenso. Dass der Bürger dabei - inzwischen nicht mehr nur noch von Guttenberg, sondern von allen seinen Unterstützern in CDU/CSU - auf gröbste Weise verarscht wird, kommt noch dazu!

Eine Prüfung von Doktorarbeiten hat also selbstverständlich zunächst das Ziel, die Korrektheit derselben zu belegen und den Ruf des Erstellers dieser Arbeit zu schützen. Erst wenn sich im Laufe der Prüfung Unregelmäßigkeiten in der Arbeit finden, ist es zulässig, von einem Anfangsverdacht zu sprechen, nicht früher.

Solche Prüfungen sind im Übrigen nur eine mögliche Variante von breit angelegter Kontrolle des Volkes gegenüber denjenigen, die in diesem Land maßgeblichen Einfluss auf unser Leben haben. Ebenso lassen sich politische Entscheidungen hinterfragen und prüfen, z.B. die Rechtmäßigkeit und das zu Stande kommen der Beschlüsse zu Hartz IV, Stuttgardt 21, der Bankenkrise oder dem Einsturz des Stadtarchivs in Köln sowie dem Umgang mit der Gorch Fock Affäre usw. Hier ist der Arbeitsaufwand natürlich wesentlich höher und ebenso die Schwierigkeiten in den Ermittlungen, aber eine solche Arbeit würde in weit größerem Maße die Maske vom verlogenen Gesicht der Politik und Großindustrie ziehen, würde sie doch zeigen, dass es bei allen etablierten Parteien in allen Ecken furchtbar stinkt.

Letztendlich fließen bei dieser Arbeit die Ideen von WikiLeaks und Guttenplag zusammen und können dazu beitragen, dass sich die Herrschenden (sowohl aus der Wirtschaft wie auch der Politik, was ja zu oft stark zusammenhängt) in diesem Land etwas fairer und korrekter verhalten als sich primär Posten zuzuschieben und die Taschen mit unserem (d.h. des Burgers) Geld zu füllen. (Benutzer: Piratenwähler, 23. Februar 2011, 07:18 Uhr)


Bestehen andere Anhaltspunkte bezüglich dieser Dissertation außer der Tatsache, dass diese mit summa cum laude bewertet wurde und dass Herr Nils zur Zeit der Abfassung seiner Dissertation bereits parteipolitsch tätig war? In der causa Dr. zu Guttenberg war der Auslöser eine Rezension in einer wissenschaftlichen Zeitschrift, die auf Plagiate sogar in der Einleitung hinwies.

Man sollte nicht anfangen, jede Dissertation anzuzweifeln, die mit summa cum laude ausgezeichnet wurde. (Benutzer: (Benutzer 88.16.177.207, 23. Februar 2011, 08:16 Uhr)


Der thread opener, wahrscheinlich verbitterter KT Bewunderer, möchte jetzt gerne einem SPD und FDP Politiker ans Bein pinkeln und sucht dafür hier verzweifelt jemanden, der ihm dabei hilft. Er ist leider zu faul oder zu doof das selber zu machen, jedenfalls ist seine Nilsplag-Seite (und andere die er eröffnet hat) noch völlig leer, und versucht daher diesen thread künstlich am Leben zu halten. Don't feed the troll. (Benutzer: 77.191.219.77, 23. Februar 2011, 08:36 Uhr)

Nonsens! Der Themenstarter diskutiert konstruktiv, und es gibt keinerlei Grund, ihn hier zu diskreditieren! Mr. Nice 01:12, 1. Apr. 2011 (UTC)
Ich würde eher vorschlagen, Dissertationen von weiteren Bayreuth-Doktoren zu überprüfen, falls die Uni Bayreuth als Zensor zu wenig gut arbeitete. Das wird ja auch oft als Verdacht in den Raum geworfen, was zu verifizieren wäre. Enivie 19:02, 24. Feb. 2011 (UTC)

Der Vorschlag, sich nun auf Nils Schmid, den aktuellen Herausforderer von Mappus im aktuellen Landtagswahlkampf in BW, zu stürzen hat schon ein "Gschmäckle"- wie man wohl in Tübingen sagen würde. Dennoch: Wer es möchte, der sollte diese Promotion überprüfen. An Nils Schmid sind die gleichen wissenschaftlichen Ansprüche zu stellen wie an KT.

Nur gebe ich zu bedenken: Ein in Tübingen bestens bekannter Juso promoviert bei einem von der CDU (damals MP Teufel, CDU) vorgeschlagenen Verfassungsrichter, der noch dazu aus einer Studentenverbindung stammt. Angesichts der eindeutigen Mehrheitsverhältnisse in BW halte ich es für äußerst unwahrscheinlich, dass da ein "Politiker" durchgewunken werden sollte.

Ferner erscheint mir aus der Distanz heraus die Fragestellung der Promotion von Nils Schmid wesentlich geeigneter als das hochtrabende Thema bei KT. Hier musste jemand richtig forschen, sonst hätte er nicht schreiben können (er hätte einfach nichts zum "abschreiben" gehabt).

Schliesslich hatte Schmid wohl auch kaum die Gelegenheit sich in dem Maße der "grauen Literatur" und des Feuilletons zu bedienen wie KT. Staatliches Liegenschaftsmanagement ist eher ein Thema der Fachpresse. Man darf davon ausgehen, dass dem Doktorvater und den weiteren Prüfern in Tübingen diese Fachpresse bekannt war und dass sie ein Plagiat erkannt hätten. Im Gegensatz zu den Kollegen in Bayreuth.

Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich bin sehr gespannt was die ganzen RCDS'ler in Tübingen jetzt herausfinden werden. Und vor allem: Ob sie das Ergebnis veröffentlichen werden.

(Benutzer: 109.192.228.109, 23. Februar 2011, 09:05 Uhr)


Ich denke es sollte weiterhin so sein, dass Wikis zu Plagiaten nicht anonym initiiert sind. Es macht viel mehr Sinn, wenn ein begründeter Verdacht vorhanden ist, den Wissenschaftsstandort Deutschland zu verteidigen. Der Verdacht eines solchen Wikis muss erläutert und belegt sein - wie im vorliegenden Fall durch einen anerkannten Rechtswissenschaftler. Sich ohne wirklichen Verdacht einen Politiker "vorzunehmen", der bald auch noch im Wahlkampf ist, geht eindeutig zu weit. Das ist dümmliches, politisch motiviertes Denunziantentum und hat mit der Ursprungsidee eines Wikis, wie wir es hier vorliegen haben, nichts zu tun.

Sollte jemand eine nachweisbare und relevante Stelle in einer wissenschaftlichen Arbeit finden - hier die Einleitung -, die wissenschaftliche Zweifel begründet, dann kann man die Vermutung mit Hilfe eines Wikis erhärten.

Interessant wäre es hier also, Kriterien für die glaubwürdige Eröffnung eines Plagiat-Wiki zu erarbeiten.


(Benutzer: 79.45.66.111, 23. Februar 2011, 09:23 Uhr)


Wenn es ein Nichtpolitiker sein soll, bietet sich die Habilschrift von Ratzinger an. Allerdings bin ich auch grundsätzlich dafür, dass jemand einen begründeten Anfangsverdacht für eine Prüfung formulieren soll. Nicht, weil ich eine Prüfung ansonsten falsch oder unmoralisch hielte, sondern weil Plagiatswikis genauso wie etwa Journalisten, die einen finanziellen Skandal aufdecken, nicht auf einmal die einzige Prüfinstanz werden sollen, sondern lediglich das Versagen der vorhandenen Prüfinstanzen in Einzelfällen aufdecken sollen, um eine Verbesserung zu erzwingen. Wir haben hier nicht die Ressourcen, jede Dissertation zu überprüfen, die Universitäten haben das aber und sollten durch Reputationsverlust im Einzelfall dazu gezwungen werden.


Es ist daher kein Wunder, dass sich niemand zur Arbeit in einem leeren wiki ohne Pdf der Originalarbeit niederlässt.

(Benutzer: Antiplague, 24. Februar 2011, 22:32 Uhr)


Ich finde es gut wenn die Politiker kontrolliert werden.

Man wird schon genug an allen Ecken und Enden Beschissen.

Und gerade auf die Leute wo was zu sagen haben gehört ein Auge geworfen.

Ich selbst bin vielleicht noch etwas Radikaler im Denken.

Nicht rechtsradikal!!!!!!!!!!

Aber ich finde die wo etwas zu sagen haben sollten auch schon im richtigen Leben gestanden haben.

Also gearbeitet und mit eigenen Händen Geld verdient haben. Damit die auch wissen was ein normaler Bürger

für sein Geld machen muss und die dann auch im Sinne der Bürger denken und auch Entscheidungen treffen.

Meiner Meinung sind die alle viel zu abgehoben unsere Politiker.

Finde das alles nicht mehr Bürgernah.

Auf Betrug zurück zu kommen:

Wenn ein normaler Arbeiter etc. irgendwo in seiner Firma Bescheißt oder was verfälscht......

Dann ist er weg...... Ganz weg aus der Firma........ und so sollte es auch sein in der Politik.

Solche dürften überhaupt nicht mehr was für oder in der Allgemeinheit arbeiten dürfen.

(Benutzer: 89.204.137.113, 3. März 2011, 19:14 Uhr)


SUPERIDEE, also ich bin dabei.

Die Jagd geht weiter, lasst uns jeden Akademischen Titel prüfen!

Ich finde nun ist die Pandorra einmal aus dem Sack, dann also los!!

Wo gibt es die Dissertation??

(Benutzer: Emilfri, 3. März 2011, 19:20 Uhr)


Zu meinem Vorredner:

Ich denke, dass die - zugegebenermaßen schon wieder halbwegs amüsante - Stilblüte 'Pandorra (sic) einmal aus dem Sack (sic)' symptomatisch ist für die akademische Kompetenz derjenigen, die Herrn zu Guttenberg immer noch die Stange halten. Dass die gute Dame Pandora hieß, nicht etwa 'Pandorra', und sich auch zu keiner Zeit in einem Sack befand, somit auch nicht aus einem solchen gelassen worden konnte, dass besagte Pandora (nicht 'Pandorra') eine Büchse hatte, nicht etwa einen Sack, mag denen, die dem Freiherrn - immer noch - die Stange halten, zwar befremdlich vorkommen, ist aber bei Gustav Schwab verbürgt. Der Hänsel in 'Hänsel und Gretel' hieß auch nicht 'Hänssel'. Hänsel war auch kein Menschenfresser. Büchse hatte er übrigens auch keine...

Wenn Sie, werter Herr, also fragen, wo es die besagte Dissertation gibt, dann denke ich, es ist berechtigt, Sie zu fragen, wozu Sie diese wohl brauchen möchten. Könnten Sie denn irgendetwas mit ihr anfangen?

(Benutzer: 88.16.177.207, 3. März 2011, 22:34 Uhr)


Ich bin mir nicht im Klaren darüber ob alle Vorredner/innen überhaupt wissen was eine Dissertation ist.

Nach der Vorlage einer solchen folgt doch gewöhnlich im Rigorosum eine Überprüfung des Kanditaten, oder besser, seines Wissens, dies dann auch nicht nur von einem einzigen, sondern immer von mehreren Gelehrten. Daß diese alle auf einer (Partei-) Linie sind und es supergut mit dem Doktoranden meinen, kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem, wer die Frage stellt: "Wo gibt es die Dissertation??", ist doch sicher ganz weit weg von der gesamten Thematik.

badhumbug@online.de (Benutzer: 92.200.14.1, 31. März 2011, 18:45 Uhr)



Zitat:
"Bitte, ich habe bei der Sache wirklich ernste Bedenken. NilsPlag und GuidoPlag unterscheiden sich von GuttenPlag in einem ganz erheblichen Punkt: Es gibt keinerlei Vorverdacht...keine begründete Annahme, dass die beiden Männer Gauner (im Sinne des Gesetzes *g*) sein könnten! Ein politisches Amt + ein akad. Grad ergeben zusammen nicht gleich einen potentiellen Urheberrechtsverletzer. So eine Vorverurteilung kann böse ins Auge gehen."


Und?
Wenn man jemand absägen will, ist das auch ein legitimer Grund.
Man kann nur finden was da ist.
Ich fände es z.B. gut, wenn die Arbeit der Merkel plagiiert (genug) ist.
Eine politische Motivierung ist völlig in Ordnung, und absolut legitim.
AUCH wenn jemand gerade im Wahlkampf ist. Auch wenn man damit absichtlich wartet bis jemand im Wahlkampf ist.

Auch wenn es in Sachen Überwachungsstaat nicht passt, hier passt es:
"Wer nichts zu verbergen hat....."


Aber warum nur Politiker. Es gibt z.B. viele Richter und Staatsanwälte, Abmwahnanwälte, denen "an den Karren zu pissen" legitim wäre.


Gibt es die hier erwähnte Guttenplag-Technik irgendwo zum Download?
Was genau ist das? Ein Script? Ein verändertes MediaWiki? Ein Plugin für ein Wiki?


Man müsste ein Script haben, dass möglichst viel automatisiert.
Evtl. auch eine Software die ähnlich wie Seti verteilt auf viele Rechner das Internet nach Texten durchsucht.
Mit der zunehmenden Digitalisierung von Büchern durch Google steigen ja auch die Chancen, ohne dass man Bibliotheken und ganze Bücher (oh graus) durchsuchen muss.


Wäre ich Multimillionär oder Milliardär, ich würde evtl. "Kopfgelder" aussetzen.
Wer beweist dass Person X plagiiert hat, bekommt Einhundertausend Euro.
Hätte ich zig Mia, würde ich aber eh selbst damit Stimmung machen. Discounter entwickeln lassen, die möglichst ohne Menschen auskommen, und die dann zu Selbstkosten Lebensmittel verkaufen. Wohnraum, Strom usw. zu Selbstkosten usw..
Und wenn die Bürger dann meinen Namen positiv besetzt haben, wird eine Partei gegründet. Dessen Wahlkampf natürlich auch hunderte Millionen oder Milliarden zur Verfügung stehen.
Nichts dagegen dass Gates, Buffet usw. 99% ihres vermögens spenden wollen, aber ich würde lieber selbst entscheiden wie ich damit Gutes täte. Und ja, mit Lebensmitteln, Wohnraum, Strom usw. zu Selbstkosten tut man Gutes. Man greift aktiv mit genug "Spielgeld" (solange es bei Selbstkosten bleibt, ja auch ohne Verluste) in Wirtschaft und Politik ein. Und mit der Übernahme der Regierung ohne Koalitonspartner und schwachen Gegnern kann man dann weiter gutes tun.


Übrigens:
In den USA ist es eher ein Nachteil, wenn man einen Dr.-Titel hat, und in die Politik gehen will.
Damit gilt man dort eher als realitätsfern(er) usw..
Dort verzeiht man auch eher eine Fahrt unter Alkoholeinfluss, als eine plagiierte Doktorarbeit.
Guttenberg sagte wegen der Proteste der Studenten gegen seinen Auftritt in Dartmouth ab.
Die wollten den da nicht. In einem anderen Fall (evtl. war es auch Guttenberg) verließen sogar Studenten den Saal.


Tobias Claren, Erftstadt



So. Nachdem ich jetzt ca. 1 Stunde damit verbracht habe, diesen Thread hier anhand der Versionsgeschichte so zu rekonstruieren, dass sich jetzt (mehr oder weniger) alle Beiträge in der chronologisch richtigen Reihenfolge befinden, und nachdem ich alle nicht unterzeichneten Postings nachsigniert habe, dürfte er nun auswertbar sein. Dazu stelle ich fest, dass ich mir diese Arbeit nicht grundlos gemacht habe, denn hier finden sich m. E. einige wesentliche Ideen, Aussagen und Denkansätze, die aufgegriffen und weiter diskutiert werden sollten.

Grundsätzlich wurden bereits hier einige der zentralen Fragen angerissen, die - projektübergreifend - für die Zukunft der gesamten Plagiat-JägerInnen-Gemeinde von Bedeutung sein dürften: Unter welchen Umständen ist es sinnvoll, ein PlagHunter-Wiki zu starten? Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein solches Projekt funktionieren kann? Ist es sinnvoll, alle möglichen Arbeiten (hier vor allem: Dissertationen) unter dem Dach eines einzigen Wikis untersuchen zu wollen? -- oder auch: Wann macht es Sinn, ein Projekt der Untersuchung einer einzigen Arbeit zu widmen? Welche ethischen Grundsätze sind bei der zu beachten? Sollten lediglich Dissertationen von PolitikerInnen unter die Lupe genommen werden, oder gibt es auch noch andere 'natürliche Zielgruppen'?

Wie die meisten bisherigen Versuche gezeigt haben (siehe etwa die oben besprochenen, dahindümplelnden Projekte NilsPlag sowie: GuidoPlag Wiki) scheint in der Tat ein konkreter Anfangsverdacht wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung eines 'Einzelfall-Wikis' zu sein (erfolgversprechend hier z.B.: VroniPlag Wiki und Initiative Transparente Wissenschaft Wiki), aber auch das 'Sammel-Projekt' PlagiPedi Wiki scheint einige Probleme zu haben, da sich die MacherInnen offenbar zu viele Untersuchungsgegenstände gleichzeitig zugemutet haben (siehe dazu etwa: ZEIT ONLINE: Die Formel GuttenPlag, 17.03. 2011).

Mr. Nice 01:12, 1. Apr. 2011 (UTC)
.............

eine kleine erweiterung/ergänzung:
Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von Dr. Matthias Pröfrock, '`Energieversorgungssicherheit im Recht der Europäischen Union/ Europäischen Gemeinschaften:
http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Mcp
195.46.44.2 21:35, 3. Apr. 2011 (UTC)


Nach den Erfahrungen mit der Leuchtgestalt kann summa cum laude eigentlich sinnbildlich nur heißen "den Honoratoren bis zum aufsteigenden Dickdarm hineingekrochen".


Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.