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Guttenberg-2006/340

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Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU

von Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende


Untersuchte Arbeit:
Seite(n): 340, Zeilen: 01-26
Original:
Seite(n): 8,9, Zeilen:

Das amerikanische Nationalgefühl ist zweifelsohne – und nicht erst seit dem 11. September 2001 ("United we stand." "We are all Americans.") – eines der stabilsten Bindeglieder innerhalb der Bevölkerung. Was die Menschen allgemein primär eint, nämlich eine Bedrohung von außen, spielte auch zu Zeiten der Verfassunggebung eine bedeutende Rolle. Schließlich hatten die Siedler den Unabhängigkeitskrieg unter Einsatz ihres Lebens gewonnen. Ein weiteres einigendes Element für das Identitätsgefühl war sprachlicher Natur, da sich trotz der Vielsprachigkeit der aus allen Teilen Europas kommenden Einwanderer Englisch als die "lingua franca" durchsetzte. Schließlich verband die Siedler auch die Immensität der gemeinsamen Aufgabe, den Kontinent zu erschließen, sich die Chancen nutzbar zu machen und die Gefahren zu überwinden. Gleichwohl wäre es ein Mythos, anzunehmen, das amerikanische Volk sei gleichsam mit unteilbarer Identität und Souveränitätsbewusstsein "geboren" [Fn 985].

Europäern fehlt die gemeinsame Sprache. Die "finalité politique", das Ziel einer Föderation von Nationalstaaten (zum Unterschied der "föderierten Nation" der USA) ist begründet auf dem (nie gänzlich illusionsfreien) Motto der "Einheit in Vielfalt". Trotzdem darf von einer "europäischen Identität" [Fn 986] gesprochen werden. Letztere zu definieren ist zum ersten Mal in dem Dokument des Europäischen Rates in Kopenhagen 1978, sodann mit der Einsetzung des Adonnino Ausschusses in Fontainebleau 1984 versucht worden. Die Zielsetzung war freilich nicht, nationalstaatliche Identitäten in einem europäischen "melting pot" zu verschmelzen. Aber ebenso wie "life liberty and the pursuit of happiness" (vgl. die Declaration of Independence, 1776) das umfassende amerikanische Lebensprinzip wurde, sind die Europäischen Gemeinschaften mit den Zielen Frieden, Wohlstand, Solidarität, Freiheit und der Absicht Europa eine aktive Rolle in der Weltpolitik zu geben, ins Leben gerufen worden. [Fn 987]

Das amerikanische Nationalgefühl ist zweifelsohne - und nicht erst seit dem 11. September 2001 ("United we stand." "We are all Americans.") - eines der stärksten Bindungen innerhalb der Bevölkerung. Was die Menschen zu allererst eint, nämlich eine Bedrohung von außen, spielte auch damals eine bedeutende Rolle. Schließlich haben die Siedler den Unabhängigkeitskrieg unter Einsatz ihres Lebens gewonnen. Ein weiteres einigendes Element für das Identitätsgefühl war sprachlicher Natur, da sich trotz der Vielsprachigkeit der aus allen Teilen Europas kommenden Einwanderer Englisch als die lingua franca durchsetzte. Schließlich verband die Siedler auch die Immensität der gemeinsamen Aufgabe, den weiten Kontinent zu erschließen, sich die Chancen nutzbar zu machen und die Gefahren zu überwinden. Trotzdem wäre es ein Mythos, anzunehmen, das amerikanische Volk sei gleichsam mit unteilbarer Identität und Souveränitätsbewusstsein "geboren". [...] Wir Europäer haben nicht nur keine gemeinsame Sprache. Unsere "finalité politique", unser Ziel einer Föderation von Nationalstaaten (zum Unterschied der "föderierten Nation" der USA) ist begründet auf dem Motto der "Einheit in der Vielfalt". Und dennoch ist es nicht vermessen, von einer europäischen Identität zu sprechen. Selbige zu definieren ist zum ersten Mal in dem Dokument des Europäischen Rates in Kopenhagen 1978, sodann mit der Einsetzung des Adonnino Ausschusses in Fontainebleau 1984 versucht worden. Selbstverständlich geht es nicht darum, nationalstaatliche Identitäten in einem europäischen "melting pot" zu verschmelzen. Aber ebenso wie "life, liberty and the pursuit of happiness" das umfassende amerikanische Lebensprinzip wurde, sind die Europäischen Gemeinschaften mit den Zielen Frieden, Wohlstand, Solidarität, Freiheit, und der Absicht, Europa eine aktive Rolle in der Weltpolitik zu geben, ins Leben gerufen worden.

Kategorie
Verschleierung
Im Literaturverzeichnis referenziert
ja
Übernommen aus
Burghardt 2002
Link
Burghardt 2002
Anmerkung
Fußnote vorhanden, aber kein Hinweis auf beinahe wörtliches Zitat; Plagiat wird in Fn 985 und 987 fortgesetzt.

Fragmentsichter: Schuju (Sichtungsergebnis: Neutral)

Untersuchte Arbeit:
Seite(n): 340, Zeilen: 101-111
Original:
Seite(n): 9, Zeilen: 9-20

[Fn 985] Siehe auch G. Burghardt, Die Europäische Verfassungsentwicklung aus dem Blickwinkel der USA, Vortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin am 6. Juni 2002, sowie J. Ellis, Founding Brothers. The Revolutionary Generation, 2002, Ch. „Generations: ‚Sovereignty did not reside with the federal government or the individual states; it resided with The People. What that meant was anyone’s guess, since there was no such thing at this formative stage as an American ‚people‘; indeed, the primary purpose of the Constitution was to provide the framework to gather together the scattered strands of the population into a more coherent collective worthy of that designation.“ Dem großen „amerikanischen“ Europäer A. Einstein wird inflationär folgender Satz zugeschrieben: „America is not a state, it is a continent. The Americans are not a people but the result of permanent immigration which has not yet come to an end.“

Lassen Sie mich dazu noch einmal Joseph Ellis zitieren: "Sovereignty did not reside with the federal government or the individual states; it resided with The People. What that meant was anyone’s guess, since there was no such thing at this formative stage as an American ‚people‘; indeed, the primary purpose of the Constitution was to provide the framework to gather together the scattered strands of the population into a more coherent collective worthy of that designation.“ Oder der große Europäer Albert Einstein [...]: „America is not a state, it is a continent. The Americans are not a people but the result of permanent immigration which has not yet come to an end.“

Kategorie
VerschärftesBauernOpfer
Im Literaturverzeichnis referenziert
ja
Übernommen aus
Burghardt 2002
Link
Burghardt 2002
Anmerkung
Anstatt hier erneut eine Seitenzahl "aus dem Blauen" zu nehmen, verzichtet KTzG auf die Angabe der Seitenzahl des Ellis-Zitats, das er aus der Burghardt-Rede abgeschrieben hat.

Fragmentsichter: Schuju (Sichtungsergebnis: Gut)

Untersuchte Arbeit:
Seite(n): 340, Zeilen: 112-117
Original:
Seite(n): 54, 600, Zeilen:

Fußnote 986, S. 340:

Vgl. H. Haarmann (Hrsg.), Europäische Identität und Sprachenvielfalt, 1995; M. Schauer, Europäische Identität und demokratische Tradition, 1996; D. Scholz, Europa – vom Mythos zur Union. Gedanken über die europäische Identität und die Aufgaben Europas nach Maastricht II, 1996. Vgl. auch E. Pache, Europäische und nationale Identität: Integration durch Verfassungsrecht?, in: DVBl. 2002, S. 1154ff; W. Graf Vitzthum, Die Identität Europas, in: EuR 2002, S. 1 ff.

Fußnote 213, S. 54:

[...] Aus der neueren und neuesten Lit. siehe weiterhin: H. Haarmann (Hrsg.), Europäische Identität und Sprachenvielfalt, 1995; D. Scholz, Europa — vom Mythos zur Union. Gedanken über die europäische Identität und über die Aufgaben Europas nach Maastricht II, 1996; M. Schauer, Europäische Identität und demokratische Tradition, 1996; [...]

Fußnote 2, S. 600:

[...] E. Pache, Europäische und nationale Identität: Integration durch Verfassungsrecht?, DVBl. 2002, S. 1154 ff.; [...] W. Graf Vitzthum, Die Identität Europas, EuR 2002, S. 1 ff.


Kategorie
ShakeAndPaste
Im Literaturverzeichnis referenziert
ja
Übernommen aus
Häberle 2006
Link
Häberle 2006
Anmerkung
G. bedient sich aus zwei Fußnoten, was sich sogar in einem zweifachen "Vgl.", "Vgl. auch" widerspiegelt. Offenbar war sich der Verfasser nicht sicher, ob die beiden Fußnoten sich wirklich auf dasselbe Thema beziehen.

Fragmentsichter: KayH (Sichtungsergebnis: Gut)

Untersuchte Arbeit:
Seite(n): 340, Zeilen: 118-119
Original:
Seite(n): 9, Zeilen:

[Fn 987] Der europäische Verfassungskonvent stand letztlich auch in diesem Kontext vor der Aufgabe, Europa den Bürgern näher zu bringen, die Identifizierung des Einzelnen [mit dem Einigungswerk zu erleichtern, den europäischen Bürger zum "stakeholder" der gemeinsamen Zukunft zu machen. Ein symbolträchtiger Anfang war mit europäischer Hymne, Flagge und dem Euro gelungen.]

Der europäische Verfassungskonvent steht nun vor der Aufgabe, Europa den Bürgern näher zu bringen, die Identifizierung des Einzelnen mit dem Einigungswerk zu erleichtern, den europäischen Bürger zum "stakeholder" der gemeinsamen Zukunft zu machen. Mit europäischer Hymne, Flagge und dem Euro ist ein symbolhafter Anfang gelungen, der auch in den USA Eindruck macht.

Kategorie
Verschleierung
Im Literaturverzeichnis referenziert
ja
Übernommen aus
Burghardt 2002
Link
Burghardt 2002
Anmerkung
Fortsetzung des Plagiats aus dem Haupttext.

Fragmentsichter: Schuju (Sichtungsergebnis: Neutral)

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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schuju, Zeitstempel: 20110403221542

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