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Beobachtungsliste Letzte Änderungen

PlagiatsKategorien

Bisher gefundene kritische Textstellen lassen sich in verschiedene Plagiatshärtegrade unterteilen (Vorschläge teilweise von weberwu). Desweiteren ist eine Kategorisierung nach Quelle möglich (Hilfe erbeten).<- Mein Eindruck ist, dass inzwischen (fast?) alle Seiten nach "Quelle" kategorisiert wurden. Hier sind alle Fragmente.

Die Plagiatskategorien sind zum Teil an die Plagiatskategorien von Weber-Wulff und Wohnsdorf angelehnt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Komplettplagiat Bearbeiten

Kategorie:KomplettPlagiat

Komplette Abschnitte der Quelle werden wörtlich und ohne Zitat übernommen. Dabei lässt sich noch unterscheiden, ob die Quelle im Literaturverzeichnis auftaucht (d.h. die Fußnote und die Anführungszeichen nur "vergessen" wurden) oder ob die Quelle überhaupt nicht erwähnt wird.

Wichtig: Wie viele solcher eindeutig verwendeter Quellen tauchen nicht im Literaturverzeichnis auf? Handelt es sich nur um einen Einzelfall oder nicht?

  1. Komplettplagiat ohne Erwähnung im Literaturverzeichnis
  2. Komplettplagiat ohne Erwähnung im Literaturverzeichnis, aber auf die Quelle wird in einer nicht zum Plagiat gehörigen Fußnote in einem ganz anderen Zusammenhang viele Seiten entfernt verwiesen.
  3. Erwähnung im Literaturverzeichnis, aber fehlende Fußnote
    • Seite 117 komplett übernommen. (1 Quelle / leicht redigiert / nicht ganz fortlaufend / nicht erwähnt in einer Fußnote zum Text / zumindest aber im Literaturverz. vorhanden)
    • Seite_369f Hier aus einer Seminararbeit kopiert, kann wohl kaum als Quelle erwähnt worden sein. Es müsste allerdings überprüft werden, ob die Seminararbeit evtl. eine Quelle wörtlich zitiert, die Guttenberg ebenfalls benutzt hat und möglicherweise im Literaturverzeichnis angibt.
  4. Komplettplagiat mit ausdrücklicher wahrheitswidriger Versicherung, das Plagiat selbst verfasst zu haben. Das betrifft vor allem plagiierte Übersetzungen, bei denen ein Verfasser wahrheitswidrig behauptet, die Übersetzung selbst angefertigt zu haben.
    • Seite 184. Hier behauptet der Verfasser, die von Kimmel besorgte Übersetzung selbst verfertigt zu haben.

VerschleierungBearbeiten

Kategorie:Verschleierung

Verschleierungen sind Textstellen, die erkennbar von fremden Quellen abstammen, aber umformuliert und weder als Paraphrase noch als Zitat erkennbar gemacht wurden. Gemeint sind Texte, die wegen der Umformulierung nicht mehr einfach als "Gänsefüßchen/Fußnote vergessen" abgetan werden können und wo die Vermutung naheliegt, dass die Neuformulierung dazu dient, die Herkunft aus fremder Quelle zu verschleiern (d.h. z.B. Suche zu erschweren, Stil und Duktus anzupassen, damit es zur restlichen Arbeit passt, etc.).

  • Seite 015 ("vor über 215 Jahren" - bewusste Anpassung innerhalb eines komplett übernommenen Textes)
  • Seite 144 (umformuliert, im Vergleich noch als Originaltext erkennbar)
  • Seite 192 (Hinweis auf den Originalautor ("Historiker") und Hinweise auf Textzusammenhang ("wie sie hier beispielsweise umrissen wurde") wurden getilgt.
  • Seite 273
  • Seite 274
  • Seite_016/Differenzen (bzw. Seite 16) (aus einem Kommentar dort: "So ist es. Damit wäre der bewusste Täuschungsversuch eindeutig bewiesen. Denn der Text wäre, egal wie man es dreht und wendet, kein ordentliches Zitat mehr")
  • Seite 157 (u.U. auch Seite 156, 158, 159) (Kommentar dort: "Der gesamte Text ab Mitte der S. 156 bis S. 159 [vor (a) Nationale Erfahrungswerte...] wurde aus Integration 2003, 398ff. übernommen, durch leichte Umformulierungen und Neuarrangieren der Textteile verschleiert.")
  • Teile des Nachworts.

ÜbersetzungsplagiatBearbeiten

Kategorie:ÜbersetzungsPlagiat

Ein Übersetzungsplagiat entsteht durch wörtliche Übersetzung aus einem fremdsprachlichen Text. Natürlich lässt hier die Qualität der Übersetzung einen mehr oder weniger großen Interpretationsspielraum. Fremdsprachen lassen sich zudem höchst selten mit mathematischer Präzision übersetzen, so dass jede Übersetzung eine eigene Interpretation darstellt. Zur Abgrenzung zwischen Paraphrase und Kopie bei Übersetzungen gibt es ein Diskussionsforum auf Vroniplag.[1] Ein weiteres Diskussionforum gibt wertvolle Tipps dazu, wie man Übersetzungsplagiate erkennen kann.[2]


Wörtliche Übersetzung (ohne Quellenangabe):

  • Seite 226
  • Seite 226f
  • Seite 227
  • Seite 228-229
  • Seite_235-236
  • Seite_237
  • Seite_238
  • Seite_239
  • Mindestens ab Seite 362 (letzter Absatz) bis Seite 369 oben besteht zu Guttenbergs Dissertation praktisch ausschließlich aus ungekennzeichneten Übersetzungen aus einem einzigen Artikel von Rakove (in "Foreign Policy"). Siehe Seite 362-363, Seite 363-364, Seite 364-365, Seite 365-366, Seite 366, Seite 367 und Seite 368. Im gesamten Kapitel B.V (S.358-369) wird Rakoves Artikel lediglich auf Seite 365 ("Vgl.") und Seite 366 (dort für vier in Anführungszeichen gesetzten Wörter) zitiert.
  • Zu untersuchen in den Abschnitten, die aus englischsprachiger Literatur plagiiert wurden, ist der Umgang mit scheinbar korrekt nachgewiesenen Zitaten: Auf Seite_223 verdankt sich Fußnote 617 einschließlich darin vorkommender Zitate einem dort nicht genannten Aufsatz von J.R.Vile von 1991. Von diesem werden die englischsprachigen Zitate mitsamt Fehlern und einem nicht zum Zitat gehörenden englischen Wort originalsprachlich übernommen. Das Übersetzungsplagiat zeigt sich damit hier am eindeutigsten in den nicht übersetzten Zitaten.

Nach einer Äußerung G. in der Fragestunde des Deutschen Bundestages am 23. Februar 2011 ist der ungenannte Übersetzer der Wissenschaftliche DienstKategorie:Wissenschaftlicher Dienst.

StrukturplagiatBearbeiten

Kategorie:StrukturPlagiat

Hier werden keine Wörter, sondern die Struktur eines Texts übernommen. Beispielsweise zu finden in Gliederungen, aber auch in Auflistungen verwandter Arbeiten.

Alibi-Fußnote Bearbeiten

Kategorie:AlibiFußNote

Ein formkorrektes Zitat, zu dem in einer Fußnote die Quelle angegeben ist, aber eine Distanz zum kopierten Text fehlt und dieser Text sich zueigengemacht wird, eigene Gedanken ersetzt oder zumindest nicht vorbereitet. Manchmal ist die Fußnote auch so angegeben, dass es aussieht, als beziehe sie sich nur auf einen Satz in der Mitte des Plagiats, während in Wirklichkeit die gesamte Passage absatzweise übernommen wurde. Typisch ist, dass kleinere, eigentlich ansonsten unwesentliche Formfehler verbleiben, wie fehlende Anführungszeichen oder fehlende Einrückung des zitierten Textes, die das Plagiat auch als solches entlarven würden, weil ganze Abschnitte nur aus Zitat bestünden. Bei der Kategorisierung von Plagiaten (Seiten und Fragmente) bitte zwischen Bauernopfer und verschärftem Bauernopfer unterscheiden!

Siehe auch http://research.ithenticate.com/citation_help/types_of_plagiarism.html Abschnitt "Plagiarism - Sources Are Cited"

BauernopferBearbeiten

Kategorie:BauernOpfer

Fußnote zu einem unbedeutenden Teil eines Originaltexts, größere Abschnitte aus demselben ohne Zitatnachweis übernommen.

Wirklich großräumige Verwendung von ganzen Absätzen (z.T. über die ganze Seite) der gleichen Quelle. Es tauchen Verweise auf die Quelle auf (3x in Fußnoten, 1x Literaturverzeichnis), die aber letztlich in keiner Weise nahelegen, wie sehr sich aus der Quelle bedient wurde (z.T. wörtlich, z.T. leicht umformuliert).

  • Seite 143 (Ist besser im Original ersichtlich. Die Quelle wird für den Absatz davor angegeben, der folgende und hier im Wiki gezeigte Absatz dann ist nicht als Zitat ersichtlich)
  • Seite 144b (wie S.143, s.o.)
  • Seite 148 (eine Fußnote mit "Vergleiche (Quelle)"., dann eine kpl. Seite wortgleichen Texts)
  • Seite 169 (siehe Hinweis unten dort auf der Wiki-Seite)
  • Seite_352-353 Langer Abschnitt übernommen, Quelle im Literaturverzeichnis vorhanden
  • Seite 338 [angeführt war 338-339 ohne Begründung, bitte diese nachreichen]

Verschärftes Bauernopfer Bearbeiten

Kategorie:VerschärftesBauernOpfer

Fußnote führt Originaltext mit "so auch" an und suggeriert eigenständige Formulierungen, obwohl plagiiert wurde

  • Seite 049-051 (siehe Hinweis unten dort auf der Seite)
  • Seite 110-111
  • Seite_189_(2) Ein sehr nettes Spielchen: Man kopiert mehrere Absätze nahezu wörtlich, macht dann ans Ende eine Fußnote mit Verweis auf die Quelle in der folgenden Form: Vgl. (Quelle) "weiteres wörtliches Zitat aus der Quelle" (das muß man sich im Buch selbst auf S. 189 bzw. die Fußnote dann auf S.190 ansehen, damit es seine Wirkung entfalten kann)
  • Seite_218f (nahezu wörtliche Übernahme, aber die Fußnote lautet: "Ebenso M. Stolleis, Europa nach Nizza. Die historische Dimension, in: NJW 2002. S. 1022 ff., 1023")
  • Seite_250 (ähnlich wie S189. nahezu wörtliche Übernahme, dann eine Fußnote in etwa auf die Quelle, mit der Aussage, dort würde "ähnlich" argumentiert)
  • Seiten 257-260 (3 Seiten Kopie mit dezenten Änderungen folgen auf einen Doppelpunkt mit Verweis.)
  • Seite 299
  • Seite 336/337
  • Fragment_301_07-17 auch ein nettes Spiel, KGT zitiert Böckenförde, der Hamilton sinngemäß beschreibt. Daraus wird ein wörtliches Zitat (warum?) und an anderer Stelle wird auf Böckenförde verwiesen Fn 872. "Siehe auch Böckenförde".

Weitere KategorienBearbeiten

HalbsatzflickereiBearbeiten

Kategorie:HalbsatzFlickerei

Kurze Sätze, Halbsätze oder auch nur Ausdrücke aus einzelnen Wörtern fallen in diese Kategorie. Wiederum werden diese wörtlich übernommen und die Quelle findet sich an anderer Stelle im Literaturverzeichnis oder auch gar nicht. Fußnote wird - wie auch bei den obenstehenden Typen - keine angegeben.

Shake & PasteBearbeiten

Kategorie:ShakeAndPaste

Hier setzt sich der erzeugte Text aus verschiedenen Quellen zusammen, die satz- oder absatzweise durcheinandergewürfelt werden. Weiterhin lassen sich Quellen im Literaturverzeichnis und komplett außenvorgelassene Quellen unterscheiden.

Kopiertes ZitatBearbeiten

Kategorie:KopiertesZitat

Ein ordnungsgemäß ausgewiesenes Zitat ist grundsätzlich kein Plagiat. Zu einer anderen Bewertung kann man jedoch gelangen, wenn das Zitat eingebettet ist in einem längeren Textabschnitt, der seinerseits von einem Dritten wortgetreu übernommen wurde. In diesem Fall wird zwar nicht der Text des zitierten Verfassers, sehr wohl aber die Gedanken- und Beweisführung dieses Dritten kopiert.

Beispiel: Übernahme des Zitats einer Aussage des amerikanischen Präsidenten aus der vollständig kopierten Arbeit von Wilhelm Weege, wissenschaftlicher Dienst des Bundestages, auf Seite 205, Zeile 16-19.

Unbekannte Quelle Bearbeiten

Kategorie:UnbekannteQuelle

Dieses Fragment wurde noch nicht gründlich angeschaut. Es bestehen keine akuten Verdachtsmomente. Erfolglose Rechercheversuche in den Anmerkungen dokumentieren.

VerdachtsmomenteBearbeiten

Kategorie:Verdächtig

Fundstellen, die weiterer Recherche bedürfen ( weil möglicherweise Primärquellen nicht online verfügbar sind) und allgemein strittige Fälle. Erfolglose Rechercheversuche in den Anmerkungen dokumentieren.

  • Seite 303 könnte ggf. aus der Primärquelle, die leider nicht online verfügbar ist, abgeschrieben sein

Möglicherweise übernommene RechtschreibfehlerBearbeiten

Kategorie:Rechtschreibfehler

Bei Sonja Volkmann-Schluck steht das Wort Rechtssprechung [sic] genauso wie im Plagiat (nach Fußnote 333) [Link fehlt]

Übernommene falsche Rechtschreibung findet man auf Seite 027 bei dem "großen englischen Juristen Cocke", tatsächlich Sir Edward Coke, Chief Justice, King's Bench, und Verfasser der "Institutes of the Law of England".

EigenplagiatBearbeiten

Einige Wiederholungen innerhalb der Arbeit wurden festgestellt, sind aber nicht als Eigenplagiat zu werten, weil davon wohl grundsätzlich nur die mehrfache Verwertung in unterschiedlichen Publikationen erfasst wird. Einen Ansatz zu einer Diskussion der Besonderheiten von Eigenplagiaten findet man auf einem Diskussionsforum auf VroniPlag.

Kein PlagiatBearbeiten

Kategorie:KeinPlagiat

Textstellen, die vermutlich kein Plagiat sind und/oder fälschlich als Plagiat eingeordnet wurden. Die Kategorie ist vor allem nützlich, um Seiten zu behalten und so Wiedereinstellung zu vermeiden. Erfolglose Rechercheversuche in den Anmerkungen dokumentieren.

Zur Frage, unter welchen Umständen Standard-Definitionen als Plagiat zu werten sind, gibt es ein Diskussionforum auf VroniPlag.

Fußnoten Bearbeiten

  1. Debora Weber-Wulff; Gabriele Wohnsdorf: Strategien der Plagiatsbekämpfung In: Information - Wissenschaft & Praxis (2-2006 / Ausgabe 57), S. 90-98 (online, Permalink)

120 Kommentare

 
10.8.56.52nicht angemeldet
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  • Ich möchte - habe nun die zweite Runde durch - gern noch einmal über die Kategorien sprechen. Ich oute mich auch, dass ich häufig den Begriff "gewürztes Plagiat" ("Guttenbergs Salzstreuer") verwendete. Es finden sich zu hauf Textstellen, die marginal geändert wurden (z.B. in der Zeitform, durch Änderung oder Hinzufügung von zwei drei Worten). Dazu auch, die nur marginale Dinge weglassen ("inkomplettes Plagiat"). In "reiner" Form sind diese Formen kein "Komplettplagiat" - dann müsste es "1 : 1" übernommen sein. Doch diese Verwendung "cum grano salis" ist so auffallend, dass es noch Plagiate sind, aber eben per definition tatsächlich keine "Komplettplagiate", es ist eben nicht "1:1". Man könnte aber dies als "Verschleierung" betrachten ("Verschleierung" weckt übrigens zuviel Positiv-Assoziationen!) und müsste aber dann die bisher als "Verschleierung" bezeichneten Textstellen korrekt als (Guttenbergsche) "Nebelkerzen" bezeichnen, was - als Begriff - übrigens die Technik, Taktik und die Energie zur Verbergung dieser Textstellen viel mehr aussagt als nur die "Verschleierung".

    von Externer
  • Ich möchte - habe nun die zweite Runde durch - gern noch einmal über die Kategorien diskutieren. Ich oute mich auch, dass ich häufig den Begriff "gewürztes Plagiat" ("Guttenbergs Salzstreuer") verwendete. Es finden sich zu Hauf Textstellen, die marginal geändert wurden (z.B. in der Zeitform, durch änderung oder Hinzufügung von zwei drei Worten). In "reiner" Form ist dies kein Komplettplagiat - dann müsste es "1 : 1" sein. Doch diese Verwendung "cum grano salis" ist so auffallend, dass es noch Plagiate sind, aber eben per definition tatsächlich keine, es ist eben nicht "1:1". Man könnte aber diese als "Verschleierung" betrachten ("Verschleierung" weckt übrigens zuviel Positiv-Assoziationen!) und müsste dann die bisher als "Verschleierung" bezeichneten Textstellen korrekt als (Guttenbergsche) "Nebelkerzen" bezeichnen, was - als Begriff - übrigens die Technik, Taktik und die Energie zur Verbergung dieser Textstellen viel mehr aussagt als nur die "Verschleierung".

    von Externer
  • Man sollte noch Wörter aus dem Duden als Plagiat aufführen, die nicht mit einer Fußnote gekennzeichnet sind.

    • ja das gefällt mir, ich stimme zu, sofern er diesen nicht im Literaturverzeichnis angegeben hat... ;-)

      Gibt es denn vermeintliche Plagiat-Fragmente, welche nicht im Literaturverzeichnis angegeben sind? Also nach meiner Einschätzung sind bei der Zitierweise zwar Fehler gemacht worden, aber die Quellen scheinen alle im Literaturverzeichnis angegeben, stimmt das? Das entkräftigt m.E. zumindest den Vorwurf der bewussten Täuschung...

    • Hier gibt es eine Liste von Quellen:

      http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Guttenberg-2006/Quellen

      Etwa die Hälfte davon, jedenfalls über 70, sind demzufolge im Literaturverzeichnis nicht aufgeführt.

  • Wenn ich diese sehr sauber recherchierte Gesamtschau (Riesen Respekt - so arbeiten echte Wissenschaftler) betrachte und bedenke, daß auch in den Medien eine Rückkehr von Guttenberg in die Politik bereits diskutiert wird und viele Bürger den Typen zurückhaben wollen, dann kommt mir ehrlich gesagt das große Kotzen. Ich frage mich, wo ich als Ossi 21 Jahre nach der Wende hingeraten bin. Was ist das für ein Laden - Deutschland ....????? Da muß ich mich eigentlich glatt für den schlimmsten Kanzler(in) schämen, die aus dem Ossischen kommt und ehrlich gesagt nicht zu überbieten ist ... Instinktlos und als Physikerin auch eine Schande oder!? Leute macht weiter so, eigentlich muß der ganze Morast in diesem Sauladen mal durch die Wikipresse (im Sinne von Druck ausüben) laufen - da werden wir staunen ....

    • Ich finde auch, Du sollest Deine DDR zurückbekommen; die Stasi wird solche Schweinereien dann verhindern. Und die Angela, dass die überhaupt promovieren durfte, obwohl sie kein Parteimitglied war, also das darf dann nie wieder vorkommen.

    • Sauber recheriert? Habt ihr sonst nix zu tun? Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir die Mauer höher gezogen, anstatt 17 Millionen Neider in unsere Gesellschaft aufzunehmen. Die Ossis haben unser Land runter gezogen, uns noch mehr verspießt und uns diese gruselige Kanzlerin beschert. Sich hier also über ein freies Land zu beschweren und von Morast und Sauladen zu quatschen, passt zu euch Ossies. Immer neidisch, immer nörgelnd und immer voller Vorurteile. Eben so richtige muffige Spießer. Egal, was ihr zusammentragt, den Guttenberg bekommt ihr nicht klein, es ist allerdings auch nicht zu erwarten, dass unser Land jemals von seinen Talenten profitieren wird. Frage: Wieso steht niemand gegen Gysi auf, der in seiner Doktorarbeit den Staat, der euch Ossies heute ernährt, zerstören will? Wieso durfte ein Minister der mit Integralhelm auf am Boden liegende Menschen eingeprügelt hat, weiter Minister bleiben? Es ist die Tragik unseres Landes, wir haben 17 Millionen linke Versager und eine lispelnde Physikerin geerbt und das Erbe leider angenommen.

    • das

    • das heißt nicht "für den schlimmsten Kanzler(in)" sondern einfach "für die schlimme Kanzlerin" - denn wir hatten bisher keine andere und deshalb kann "schlimm" auch nicht gebeugt werden (mangels Vergleich).

  • ich habe überhaupt kein problem mit ghostwriting und co, aber wenn nicht mal der korrigierende Professor noch der eigentliche genannte Autor ihre Arbeit lesen - good night

  • jbj

  • Hat eigentlich mal jemand hinterfragt, wer die ganzen Artikeln in wissenschaftlichen Fachpublikationen geschrieben hat? Waren das wirklich die als Autoren genannten Professoren oder doch eher deren Mitarbeiter? Auch CEOs veröffentlichen Artikel in der Fachpresse. Diese werden i.d.R. nicht von ihnen geschrieben.

    • Ich kann mich gut daran erinnern, der Bitte meines Professors nachgekommen zu sein, seine Abhandlung zu Papier zu bringen. Damals allerdings noch per Schreibmaschine.

    • ...und Diplomarbeiten fließen insbesondere an technischen und naturwissenschaftlichen Fakultäten regelmäßig in die Dissertation oder Habilitation der jeweiligen Betreuer mit ein.

  • Interessant, wie wenig Komplettplagiate gefunden wurden! Diese Grauzonen-Plagiate wie z.B. "Bauernopfer" findet man in vielen Dissertationen und Diplomarbeiten.

    • Das finde ich auch. Im übrigen auch viele angebliche Verschleierungsplagiate nicht wirklich welche, da die Quelle im nächsten, aber hier nicht erwähnten Satz steht. Das ist aber durchaus nicht unüblich, nicht an jedem der drei oder vier sinngemäß übernommenden Sätze, sondern lediglich an dem letzten (oder in der Mitte) eine Fußnote zu setzen. Gruß WT

  • Mich erstaunt vor allem, dass sich keiner daran stört, dass es ja ein "summa cum laude" für diese "Arbeit" gab! Obwohl, eigentlich doch wieder nicht so erstaunlich - hat doch die nette Familie von/zu und weg Guttenberg eine dreiviertel Million der Uni Bayreuth gespendet - na das ist doch wahre Liebe zur Alma Mater ;)

  • D.S.S.S. = Deutschland sucht den Super-Schurke

    • dies scheint ein Forum zu sein für kleingeistige Arschlöscher die viel Zeit haben für unnütze Recherchen anstatt sich sinnvollen Sachen zu beschäftigen!!

    • Zur Vorkommentator: und was so "sinnvolle Sachen" tun Sie - Fernseher glotzen, BLÖD-Zeitung lesen, und beim Stammtisch blafaseln?

  • Meinen Respekt für die Arbeit der community!

    • dito. Der feine Herr benennt es aktuell als NOVUM (in der Geschichte..). Ja früher aufstehen, würde ich sagen..Hätte es nur 2 - 3 Verdachtsfußnöte gegeben, hätte er wohl kaum sein WE mit dem Nachlesen der Eigene? Arbeit vergeudet. Durch das NOVUM wurde er aber scheinbar neuGIERIG...! Ob das alles sein kann?? Fragte er sich 345678 mal und heute lenkte er in der AS ein, bei 2 Fußnoten sieht er auch sowas wie einen Fehler...Huibuuhhhh

  • Sollte das hier erledigt sein, könnte man doch gleich mal bei der Frau Dr. Kristina Schröder etwas genauer nachlesen. Verdachtsmomente scheint es ja bereits zu geben.

    • Wäre sicher auch ganz interessant das auch bei anderen Politikern etc. mal zu versuchen. Ich denke nicht alles, was hier als Plagiat eingestuft wurde, ist auch wirklich eines, da es relativ üblich ist, bei (vgl. xy) davon auszugehen, dass sich das auf mehrere Sätze bezieht. Allerdings muss das dann aus dem Kontext erschließbar sein!

  • Gibt es auch schon ein Berechnung über den Inhalt den Guttenberg selbst geschriebenen hat. Also ich meine nach der Formel: Seitenanzahl (Ohne Inhalt und Anhang) minus Geklautem minus dem richtig zitierten = Rest Guttenberg.

    • Klar gibt es die aber leider hat das Ergebnis ein negatives Vorzeichen. Zuerst kam eine Null heraus aber da war noch ein Rechenfehler drin.

  • An die Organisatoren dieser Seite und deren Helfer: Macht weiter so und laßt euch nicht durch geistige Dünnbrettbohrer aufhalten. Vincit veritas

  • Oh Gott! Die Orthographie der meisten Lästerer hier ist so katastrophal... Bitte, bitte (!), all Ihr Viel-Wisser: Bessert Euer Wissen bezüglich der deutschen Rechtschreibung (egal, ob alt oder neu) auf, bevor Ihr Euere mehr oder minder qualifizierten Meinungen damit kundtut! "einsätzen" / "Hezjagt" / "Hauptling" / "Afgansitan" / "Gegenhyporthese" / "drumrun" - um nur die auffälligsten Beispiele zu nennen. Von der Interpunktion mal ganz zu schweigen... Damit werft Ihr die Entwicklung der deutschen Sprache weit hinter die Gebrüder Grimm zurück (um es einmal mit Willy Brandt zu sagen). Und ein Lob all denen, die solche Fälschungen oder Plagiate auf höchster Ebene entlarven. Des Kaisers Kleider sind eben manchmal gar nicht neu und drunter is fast jeder nackt!

    • Oh, welch ein Gelehrter. Wer nichts kann oder weiß, muss sich eben als Rechtschreibklugscheißer behaupten. Gäääääh.....

    • looooooooser!

    • Das ist jetzt schlecht. Als Gralshüter der deutschen Sprache aufmerken und im letzten Satz die Konzentration - oder den heimischen Dialekt, who cares - schleifen lassen: "...und drunter is fast jeder nackt!". Klassisches Eigentor, herrlich.

    • Ich muss dem ersten Kommentierenden Recht geben... Und eins sei gesagt, Mr. Rechtschreibung: "ihr" und "euer" wird klein geschrieben, sofern Du/du uns nicht als Adelige siehst. Und noch was: Bist Du/du ernsthaft nur auf diese Seite um Rechtschreibfehler anderer Leute zu korrigieren?

    • "Euere" (Zeile 3, 5. Wort) reiht sich wohl sauber in diese Erfolgsgeschichte ein. Apropos Interpunktion: Ich wüsste nicht, dass "..." mittlerweile als Satzzeichen gilt. Danke Mr. Grammatik-Nazi für die Gelegenheit, dir deine eigene Muttersprache beizubringen.

      PS: Es heißt "Brüder Grimm" und nicht "Gebrüder Grimm". ;)

    • Und "Viel-Wisser" ist gepflegtes Deutsch?

      Das hier schlampig geschrieben wird, finde ich nicht so schlimm, ist auch häufig der Flüchtigkeit geschuldet. Furchtbar ist der inflationäre Medien-Doofsprech: Am Ende des Tages nehmen wir Fahrt auf, bis es Sinn macht. Danke für diese Einschätzung!

    • Alles, was du schreibst, macht Sinn. Die meisten hier im Forum beherrschen die deutsche Sprache weder in Wort noch Schrift. Sie sind Klugscheißer und reiten auf Herrn KTG herum. Sie schwimmen mit dem Strom, sind Mitläufer. Nur in der Gruppe fühlen sie sich stark. Alleine können sie nichts. Sie sind keine Vordenker, sondern Nachmacher.

      Natürlich sind Rechtschreibfehler erlaubt! Niemand ist davon frei. Das passiert einfach. Das kann jedem passieren. Man muss auch nicht in jedem Internet-Forum alles Geschriebene korrekturlesen.

      Trotzdem sind die von dir angesprochenen Fehler anderer Natur: Sie zeugen tatsächlich von fehlender Bildung in Sachen Rechtschreibung.

      Die Kritik von den ganzen Studenten hier, die nichts besseres zu zun haben, als sinnloserweise Leute anzugreifen, sollte dich nicht stören, denn du hast Recht.

      Und außerdem (nun kommt meine Meinung): Wie kann man nur in einem Foren-Eintrag, der Rechtschreibfehler kritisiert, nach Formulierungs-, Rechtsschreib- und anderen Sprachfehlern suchen? Ihr macht euch alle lächerlich. Ich finde die Suche nach Plagiaten in KTG Doktorarbeit genauso lächerlich wie eure Suche nach Rechtschreibfehlern in der Kritik. Einen dann als Nichts-Könner oder Nichts-Wisser abzustempeln beweist Unreife. Meiner Meinung nach sind hier Kinder am Werk. Kinder, sie sich aufspielen und keinen Respekt haben. Kinder, die sich zu wichtig nehmen. Die Bundeskanzlerin soll sich mal schön lange Zeit mit Ihrer Entscheidung nehmen und sich nicht von diesen Studenten hier unter Druck setzen lassen.

      Ich nehme von dieser Seite mit, dass KTG tatsächlich aus vielen (siehe oben) "Grauzonen-Plagiaten" besteht, die man in jeder Doktorarbeit findet. Doch, hier sind Fußnoten-Fanatiker am Werk. Tatsächliche Fälschung von wissenschaftlichen Resultaten ist etwas anderes als das, was ihr hier untersucht.

    • Die deutsche Rechtschreibung gilt für Schulen, Verwaltung, Gerichte etc.. Ansonsten darf jeder nach seiner eigenen Fatzong schrifdlisch glülglisch werdde.... Aber hier gehts doch wirklich um was anderes als Rechtschreibumm: Der Heiland der Konservativen is erstma kaltgestellt, und das hat er selbst verschuldet. Aber keine Angst...der kommt schon wieder. Gibt genug Beispiele: Der Strauss war auch mal weg und blieb es nicht, Richard Nixon gab ne Abschieds PK und wurde später doch noch US Präsident, und es gab sogar mal hab ich gehört ne deutsche Führerpersönlichkeit die erstmal im Knast gelandet ist bevor...ähmm lassen wir das. Aber es ist ja auch wirklich dreist, wenn sich "Kinder" erlauben "Erwachsene" zu kritisieren...Respekt muss man haben...hmm...genau und dann auch brav alle braune Hemden anziehen, oder Blaue und wieder zu deutschem Liedgut marschieren! DAS sollten wir alle machen statt hier den Garant einer ehrenvollen Deutschen Zukunft zu beleidigen...Jawoll! Respekt muss man sich als Konservativer nicht verdienen- der steht einem zu- sobald man entweder Adliger, Abgeordneter oder über 38 ist...:-) Ich finds Ur lustig hier, mein lieber KTG Jünger: Du wirst, "in Grund und Boden gelacht - Kinder an die Macht!"*

      • zit: H.Groenemeyer, 1986
    • Das hier ist einer von den Klugscheißern, die andere mit Rechtschreiblächerlichkeiten schlechtmachen wollen, für Kommentare, die diesem Typen gegen den Strich gehen, weil sie von der anderen !ungutten! Seite kommen, vielleicht mal schnell in einer kurzen Arbeitspause entstehen - wo keiner Zeit und Nerv oder Lust hat, daraus eine große Affäre zu machen - ja auch vor denen hier müssen wir uns hüten - sie kommen aus den Löchern. Ich habe das Gefühl, daß wir in den nächsten Jahren vielleicht nochmal die diesmal gesamtdeutsche FREIDLICHE REVOLUTION 2.0 erledigen müssen, weil offenbar der SCHEIN inzwischen vollständig das BEWUSSTSEIN in Deutschland bestimmt ...

    • Naja, man sollte den Maßstab, den man an andere legt, auch bei sich anwenden. Und das gilt sowohl für Gutti, der ja rigoros und integer war (so zumindest die offizielle Version), als auch für den Nutzer hier, der andere auf Grund ihrer Schreibfehler kritisiert. Wer andere wegen irgendwelcher Unzulänglichkeiten kritisiert, sollte im Stande sein, sich selbst unter diesem Gesichtspunkt der Prüfung zu unterziehen. Das hat nichts mit "kleinen Kindern" oder sonstigem Geschwätz zu tun. Der Mann hat alles mit Füßen getreten, wofür er stand. Nicht nur, dass er (vermutlich in Auftrag gegeben) eine zusammengeklaute Arbeit abgeliefert hat, nein, er behauptet auch im Familienunternehmen als Führungsperson tätig gewesen zu sein - was nachweislich NICHT der Fall war.

      Übrigens äußerst ironisch, dass ausgerechnet Guttis Großvater ein Buch unter dem Namen "Fußnoten" verfasst hat.

  • http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Tuebinger-Informatikprofessor-verteidigt-zu-Guttenberg-_arid,125908.html

    Schade. Fachlich hat der Mann weiterhin einiges drauf, aber hier ist wohl gerade Parteiraison gefordert. Mir fallen auf Anhieb mehrere Kollegen ein, die seine Meinung (zu recht) garantiert nicht teilen.

    • Nun, eine solche Einschätzung paßt zu Herrn Spruth (ich habe unter anderem bei ihm studiert). Zweifelsohne ist er eine Kapazität im Design von Prozessoren und Rechnern, und er ist eine wahre Fundgrube an Anekdoten in diesem Zusammenhang. Man muß aber wissen, daß er meines Wissens einen Großteil seiner Vita eben nicht im Universitätern Umfeld, sondern in der Industrie bei IBM zugebracht hat. Ich persönlich halte seine Meinung für völlig daneben, ja für geradezu unakademisch.

  • Falls es mal jemanden langweilig ist und er absolut nicht weiß was er machen soll:

    SPD

    Dr. Hans-Peter Bartels ... Prof. Dr. Peter Danckert

    Dr. Gernot Erler

    Dr. Edgar Franke

    Dr. Eva Högl

    Dr. Karl Lauterbach

    Dr. Matthias Miersch

    Dr. Rolf Mützenich

    Dr. Wilhelm Priesmeier

    Dr. Carola Reimann

    Dr. Carsten Sieling

    Dr. Frank-Walter Steinmeier

    Dr. Dieter Wiefelspütz

    Dr. Barbara Hendricks

    Dr. Bärbel Kofler

    Dr. Sascha Raabe

    Dr. Ernst Dieter Rossmann

    Dr. Martin Schwanholz

    Dr. Marlies Volkmer

    Die Linke

    Dr. Dagmar Enkelmann

    Dr. Gregor Gysi

    Dr. Rosemarie Hein

    Dr. Gesine Lötzsch

    Dr. Petra Sitte

    Dr. Dietmar Bartsch

    Dr. Martina Bunge

    Dr. Diether Dehm

    Dr. Barbara Höll

    Dr. Lukrezia Jochimsen

    Dr. Ilja Seifert

    Dr. Kirsten Tackmann

    Dr. Axel Troost

    Bündnis 90/Die Grünen

    Dr. Thomas Gambke

    Dr. Anton Hofreiter

    Dr. Konstantin von Notz

    Dr. Hermann Ott

    Dr. Gerhard Schick

    Dr. Frithjof Schmidt

    Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn

    Dr. Harald Terpe

    Dr. Valerie Wilms

    • Jezt wird mir auch klar, warum die CDU-/FDPler Ihren Minister mit einem bemerkenswerten Corpsgeist, unter Inkaufnahme der Marginalisierung akademischer Titel, tapfer verteidigen: Die haben keinen weiteren mit Promotion - was mir, by the way, auch gleich einee Erklärung für die Performance der Regierung.

    • Er wird nicht der Einzige gewesen sein.

    • Hatten die Schwarzem nur einen Doktor? Ja, könnte stimmen und der hat ja auch nur geklaut :-)

    • Das ist doch genau die Frage: Warum gerade jetzt der Guttenberg? Wer hier behaupten kann, jedes Wort in seiner Abschlußarbeit, ich rede nicht einmal von einer Doktorarbeit, selbst geschrieben zu haben, soll aufstehen und hier seinen Eintrag löschen.

    • aber viele von diesen politikern sind für die medien uninteressant und deswegen versucht da erst keiner herauszufinden ob die abgeschrieben haben. und selbst wenn was gefunden wird - es interessiert die leute nicht so wie das mit dem herrn guttenberg.

    • Dr. Thomas Goppel, der ehemalige bayerische Minister, hat seinen Doktor in Salzburg gemacht, über ein pädagogisches Thema.

  • Haben die hier alle nichts zu tun? Es gibt die Uni, die diese Vorwürfe prüft. Ich weiß ja nicht was die alle hier so machen... Auch arbeiten oder schwänzt ihr hier, um alles mögliche heraus zu finden. Kein Wunder, warum es nur noch Studenten gibt und keine richtigen Arbeiter die ihr Handwerk verstehen und einsätzen können. Theorie ist nicht alles -> die Praxis ist viel entscheidender. Was will ich mit einem, der alles weiß, aber in der Praxis nichts auf die Reihe bekommt. Ich empfinde dies hier wie eine Hezjagt. Ihr seid eh nicht das Gericht. Traurig, dass man sich mit soetwas hier befassen muss.

    • Und selber? KTzG darf m. E. als Hauptling unserer Krieger sich auch mit fremden Federn schmücken! Er sollte bleiben! Vielleicht hier noch meine Empfehlung: Doktorarbeit schreddern , bessere Schutzweste daraus machen, oder das 450-seitige Papierwerk als Übungsziel für seine Krieger in Afgansitan anbieten. Dann würde er Prioritäten setzen und demonstrieren, was er im Vorwort ja schon philosophierte.. Er hätte nicht nur meine Solidarität. Er sollte dann aber in Afganistan bleiben und aus dem "Exil" die ganze Bundeswehr auflösen, um danach Mutti Merkel zu stürzen, die uns immer weiter zu einem 52? Staat von Amerika machen will. KTzG geben Sie bitte nicht auf!

    • Haben die Autoren der Wikipedia auch alle nichts zu tun? Deine Argumentation klingt so, als wäre alles legitim, so lange jemand seine (praktische) Arbeit korrekt macht. Der Dr.-Titel ist Teil von Guttenbergs Qualifikation. In diesem Wiki werden viele schwere Verdachtsmomente (wenn nicht sogar Beweise) deutlich, dass Guttenberg diesen Titel zu Unrecht bekam. Vielleicht würde ich auch Vertrauen zu einem Menschen haben, der mich medizinisch behandelt, aber kein abgeschlossenes Medizinstudium hat. Ich würde das aber zumindest wissen wollen. Ich würde mich niemals von einem Menschen behandeln lassen, der vorgibt Arzt zu sein, seinen Abschluss aber nur erschwindelt hat. Auch wenn er praktisch gute Arbeit macht - das Vertrauen ist weg und Vertrauen ist wichtig.

    • Wär's Dir lieber wenn ich Kreuzworträtsel löse oder Wölfe im WOW verkloppe?

    • Jetzt wirds anstrengend - Proletarier, die den ganzen Tag malochen müssen, um dann am Ende des Tages doch nichts im Kühlschrank zu haben, brauchen wir in diesem Land nicht. Wenn Sie was drauf hätten, wären Sie Freiberufler oder Manager, die haben den Blick und auch die Zeit, sich um die wichten Dinge in unserem Land zu kümmern. Versager!

    • Die wichtigen Dinge in unserem Land? Prüfen ob das Ehrenwort des potentiellen zukünftigen Kanzler irgendetwas wert ist, ist für Dich unwichtig?

    • Nee, seh ich gar nicht so. Alle die hier mitmachen, sind dabei ihr Handwerk zu lernen, und zwar auf ganz praktische Weise. Und schließlich handelt es sich wohl um Straftaten, die da begangen worden sind. Sag mal, wenn man einen Dieb (ich mein jetzt von nicht-geistigem Eigentum) und Mörder sucht, würdest Du da auch von Hetzjagd sprechen. (Äh Hetzjagd schreibt man übrigens mit d, nicht mit t).

  • Komisch - unter "Kein Plagiat" findet sich nicht eine einzige Seite. Aber was wundere ich mich darüber - Ziel dieses Wiki dürfte es ja wohl sein, 100% der Arbeit als Plagiat zu entlarven.

    • "Kein Plagiat" ist schwieriger, da sich die Gegenhyporthese "Plagiat" nur schlecht falsifizieren lässt. Am Ende wird es wohl darauf hinauslaufen, sich anzuschauen, in wie viel Prozent des Textes kein Plagiat gefunden wurde. Diese sind dann mit hoher Wahrscheinlichkeit "Kein Plagiat".

    • Nein, das ist nicht komisch, außer Guttenberg selbst wird niemals jemand ernsthaft behaupten, daß eine Seite kein Plagiat ist. Das zu beweisen wäre praktisch unmöglich. Dazu müßte man u.a. alle Bücher in allen Bibliotheken in allen Sprachen der Welt prüfen.

  • Kann, ob etwas Verschleierung oder Komplettplagiat ist, nicht auch davon abhängen, wie die Fragmente zugeschnitten sind? Vorhin habe ich einen Absatz gesehen, in dem bloß ein Wort im ersten Satz ausgetauscht war. Komplettplagiat (der anderen Sätze) oder Verschleierung? Oder sind diese Unschärfen tolerierbar, da die Einteilung ohnehin nur eine grobe ist???--Moralinix 23:44, 20. Feb. 2011 (UTC)

    von Moralinix
    • gewisse unschärfen werden kaum zu vermeiden sein, grad bei einzelabsätzen. ggf. nach Gefühl abschätzen (soweit ich das verstanden habe, werden die Fragmente in einem weiteren durchgang sowieso nochmal überprüft).

    • Notfalls sich fragen: Würde das mit Gänsefüßchen drumrun noch als wörtliches Zitat durchgehen? Wenn ja dann KomplettPlagiat, wenn nein Verschleierung.

  • Die Kategorie "Verschleierung" scheint mir problematisch, weil sie eine Beschreibung des Umgangs mit einem Text mit einer Vermutung über die Motive in Verbindung bringt. Ich stoße öfters auf Stellen, die umformuliert sind, bei denen ich aber andere Motive vermute: manchmal stilistische Vorlieben des Plagiators, manchmal die Notwendigkeit, den Text mit Texten aus anderer Quelle in Einklang zu bringen.

    von Xeroxomus
    • den Text mit anderen Textteilen in Einkang bringen, so daß er nicht als Fremdtext heraussticht ist doch auch eine Form der Verschleierung. Aber ich hab das oben mal ein bißchen breiter formuliert.

    • Der korrekte Umgang wäre, das Zitat als solches zu kennzeichnen, die Quelle zu nennen, und dann in eigenen Worten die Verbindung zu den selbst erarbeiteten, das Vorherige weiterentwickelnden, Gedanken zu schaffen.

      Eine "Notwendigkeit" das Zitat zu modifizieren besteht definitiv nicht! Wer es dem eigenen Duktus oder sprachlichen Geschmack anpaßt oder es so verbiegt, daß es gut in den Kontext paßt, macht sich in unzulässiger Form das fremde Gedankengut zu eigen. Die Urheberschaft des Originalautoren wird verschleiert.

  • Das wird leider alles nichts helfen! Gutenberg lacht nur ( siehe Verlesung seiner Presseerklärung) und bleibt Minister, weil dort unabkömmlich!!

    • JEDER IST ERSETZBAR!!!

    • Mit vielen Tagen Verzögerungen (jeder Tag ist ein Tag zu viel) ist er endlich zurückgetreten. Nun darf man tatsächlich ein klein wenig bisschen mehr an die Demokratie glauben. Denn dort, wo Betrüger unabkömmliche Politiker sind, müssen sie mit Blutvergießen vertrieben werden.

  • Leute, Ihr seid echt klasse! Was da innerhalb weniger Tag entstanden ist und sich weiter entwickelt, da kann man nur seinen Hut davor ziehen!

    von Wislawa
  • Kann die Universität Herrn Guttenberg nicht die Ehrendoktorwürde honoris causa (Dr. h.c.) für seine Verdienste als Familienvater verleihen? Damit wäre der Fall schnell und sauber bereinigt.

    • Ehrendoktor werden (eigentlich) nur für besondere Verdienste für die Wissenschaft vergeben, und gerade die sind ja hier unter Diskussion. (Wobei ich zugebe, dass inzwischen jede Menge Ehrentitel für sonstwas vergeben werden, um entweder Sponsoren und Gönner aus der Wirtschaft zu hofieren, oder damit etwas von der Bekanntheit des Betreffenden auf die Universität abfärben möge.)

    • Unser Altbundeskanzler Konrad Adenauer hatte meines Wissens 84 Ehrendoktorgrade. wer es genauer wissen will, kann ja googeln. Und die waren nicht für besondere wissenschaftliche Leistungen. Die Familie Guttenberg hätte eventuell der Uni Bayreuth eine großzügige Spende gegeben, und dann wäre das Plagiat als minder schwerer Fall eingestuft worden.Doch durch den Verzicht auf den Dr. hat KT sich der Kontrolle durch die Uni entzogen

  • Es besteht ein Verdacht, dass Herr zu Guttenberg sich angemaßt hat, bis zu einem Drittel der Seiten seiner Dissertation selbst verfasst zu haben. Nur die intensive Arbeit seiner Fan-Gemeinde hier kann diesen bösen Verdacht ausräumen.

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