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Plagiatsaffäre: 18. April 2011 - 21. April 2011

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21. April 2011



20. April 2011

  • Berliner Kurier: Sind wir nicht alle ein bisschen Guttenberg? (Kabarettist Chin Meyer) "Seit dem Guttenberg-Desaster oder den Vorwürfen gegen FDP-Politikerin Koch-Mehrin sind wir sehr 'Plagiat-sensitiv'! Immer bemüht, sofort die Quellen anzugeben. Das wirft allerdings Probleme auf: Welcher Satz ist nicht bereits gesagt? Welches Wort ungesprochen?"
  • DerWesten: Zweifelhafte Frau Dr. (Wilhelm Klümper) „Der Betrug durch Abschreiben bei Karrierepromotionen ist kein Kavaliersdelikt. Guttenberg und Koch-Mehrin verderben die guten Sitten. Wenn Frau Doktor Anstand hätte, würde sie die Konsequenzen ziehen und gehen.“
  • DerWesten: Silvana Koch-Mehrin „ist das Milli Vanilli der Politik“ (Gregor Boldt, Sabine Brendel) „Ihre Partei duckt sich bei Nachfragen nach ihrer Spitzenkraft weg und verweist auf das laufende Verfahren. Scheinbar haben alle Beteiligten aus dem Fall Guttenberg gelernt, der zunächst alle Vorwürfe abstritt, um sie dann scheibchenweise zuzugeben. So bleiben Gesicht und Stimme der Frau weiterhin verborgen, die sich im vergangenen Jahr noch leidenschaftlich gegen die Verhüllung von Frauen stark gemacht hat. Damals ging es allerdings um ein europaweites Burka-Verbot.“
  • Deutschlandfunk: Über den Nutzen und Schaden des Internes (Andreas Haderlein im Gespräch mit Burkhard Müller-Ullrich) "Müller-Ullrich: Gehört auch die ganze Schwarmintelligenz dazu und vielleicht auch das Phänomen Guttenplag, wo also alle aufgefordert waren zu melden, was sie noch bei Guttenbergs Doktorarbeit an faulen Stellen fanden? Haderlein: Das ist richtig, und genau darum geht es auch, wo sozusagen ein Kollektiv von mehr oder minder aktiv beteiligten Menschen herangezogen wird oder genutzt wird, um Lösungen herbeizuführen, Fehler zu finden, und GuttenPlag Wiki ist natürlich ein schönes Beispiel und es kam auch genau zur richtigen Zeit, nämlich als ich in der Schlussphase dieser Studie war, und das musste ich dann natürlich auch noch mit reinnehmen."
  • DRadio Wissen: Neues von der Plagiatsfront (Michael Gessat) "Eine Doktorarbeit auf Plagiate überprüfen – das wäre eigentlich die Aufgabe der Professoren und Gutachter, die die jeweilige Promotion betreuen. Seit der Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg ist die akademische Fleißaufgabe schon ein wenig zum 'Volkssport' im Internet geworden. Wir erinnern uns: Im Wiki 'Guttenplag' hatten unzählige namenlose Mitarbeiter in ein paar Tagen geschafft, wozu eine Einzelperson Wochen und Monate gebraucht hätte; und die säuberlich dokumentierte Auflistung im Netz, für jedermann jederzeit zu erreichen, ließ anschließend keinerlei Zweifel am Umfang und an der Art der Plagiate mehr zu."
  • news.de: Den Vielleicht-Doktoren auf die Finger schauen (Annika Einsle) "Ganz Deutschland war Anfang des Jahres in Aufruhr geraten als bekannt wurde, dass Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) seine Doktorarbeit gefälscht haben soll. Eigene Communities (direkter Link zu GuttenPlag) gründeten sich im Internet, um den Anschuldigungen auf den Grund zu gehen. Doch der Ansturm auf die Doktorarbeit in den Bibliotheken blieb bisher weitestgehend aus."
  • ShortNews: Meist arbeiten sie anonym, doch was treibt sie an? "Nachdem sich anonyme Plagiatsjäger bereits im Internet auf der Seite 'GuttenPlag Wiki' formiert hatten, findet man die meisten von Ihnen im Moment auf der Seite 'VroniPlag Wiki', wo sie munter nach kopierten Stellen in der Doktorarbeit von Veronica Saß suchen. Manchmal nächtelang." ("Quelle: spiegel.de" lt. news.de, Externer)
  • taz.de: Jäger der verlorenen Zitate (A. Lehmann und F. Valin) "Der Initiator des GuttenplagWikis, PlagDoc, antwortete einst auf die Frage, warum er auf seiner Anonymität beharre, er selbst schreibe gerade an seiner Doktorarbeit und wolle im Wissenschaftsbetrieb arbeiten: und da kommt es nicht gut an, wenn man als Nestbeschmutzer gilt. Das mag für viele ein Motiv gewesen sein: Einer Online-Umfrage auf dem GuttenPlag Wiki zufolge haben über 60 Prozent der aktiven Nutzer des Guttenplag-Wikis ein Studium abgeschlossen, beinahe zwanzig Prozent haben selbst promoviert. Im Schnitt sind die 1034 Befragten 38 Jahre alt und zu 82 Prozent männlich. Zum Zeitpunkt der Umfrage hatte die Suche nach Plagiaten in der Doktorarbeit des damaligen Verteidigungsministers einen Höhepunkt erreicht. Inzwischen tummeln sich einstige Guttenplagger in einem anderen Wiki: VroniPlag."
  • Technik Blog: Der Wiki-Trend (Ansgar) "Der neuste Fall von (Dr.) Karl-Theodor zu Guttenberg löste auch heftige Diskussionen aus. Bekannt geworden war dies zwar nicht durch ein Wiki, jedoch wurde direkt nach der Veröffentlichung des angeblich gefälschten Dr.-Titels ein Wiki gegründet, wo User Textstellen aus der Doktor-Arbeit Guttenbergs, die kopiert wurden aus Büchern, reinschreiben. Das ganze nennt sich GuttenPlag Wiki (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate). Im Internet gibt es natürlich noch viel mehr Wikis und die Anzahl der Wikis steigt Täglich, weil man gemerkt hat, dass man mit einem Wiki durchaus erfolgreich sein kann und, dass Wikis in der Bevölkerung im Moment sehr beliebt sind."
  • ZDF "Jede Doktorarbeit sollte online sein" Professorin Weber-Wulff über Koch-Mehrin und die Plagiatsjäger (Ein "heute.de"-Interview, geführt von Frederic Huwendiek) "Sie macht mit bei der Plagiatsjagd - und fordert, alle Doktorarbeiten ins Netz zu stellen: Die Informatik-Professorin Debora Weber-Wulff im heute.de-Interview über Koch-Mehrins Note, die Versäumnisse der Wissenschaft und ihre eigene Promotion." (...) "heute.de: Wie überprüfen Sie selbst, ob einer ihrer Studenten schummelt? Weber-Wulff: Das ist ganz simpel. Man muss die Arbeit nur von Anfang bis Ende lesen. Da reicht es nicht, sich nur Vorwort und Schluss anzuschauen. Wobei - bei Guttenberg hätte schon das gereicht. Wenn es dann Stilbrüche gibt, muss man zwei, drei Wörter googlen und schon wird man fündig. Plagiatssoftware taugt nicht viel."
  • Zeit: Fall Guttenberg: Hochschulexperten fordern weitreichende Konsequenzen für die Wissenschaft Pressemitteilung "Die Wissenschaft müsse endlich ernsthafte Konsequenzen aus dem Fall Guttenberg ziehen, forderten Hochschulexperten auf dem 41. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT in Berlin. Es dürfe nicht sein, dass der Doktorvater gleichzeitig der Erstgutachter einer Doktorarbeit sei, mahnte der Bielefelder Wissenschaftssoziologe Peter Weingart. Auch müssten die Universitäten der Inflation der Titel und deren Bestnoten dringend entgegen wirken."
  • Zeit: Ehrendoktorwürden: Im Zwielicht von Könnern und Gönnern (Hermann Horstkotte) Darin Zitat von MdL Eike Hallitzky: „Karl-Theodor zu Guttenberg hat jetzt die Würde eines Ehrendoktors verdient, indem er in selbstaufopfernder Weise die Diskussion um den großen Wert von geistigem Eigentum in unserem Land befördert hat.“


19. April 2011

  • Bildungspflicht: Dekadente Leistungspflicht: Deutschland wo sind deine Vorbilder? Blogbeitrag vom 18.04.2011 23:32 Uhr "Der Titelwahn, wie jüngst durch unseren Verteidigungsminister Guttenberg eindrucksvoll inszeniert, ist bloß eine andere Variante dieses falschen Leistungsprinzips. Obgleich seiner besonderen Frechheit und Unverschämtheit wurde Guttenbergs Fehlverhalten von unserer Bundeskanzlerin nicht getadelt. Vielmehr griff Frau Merkel vermeintlich geschickt zu einem Argument, welches das gesamte Leistungsethos dieser scheinheiligen Gesellschaft ad absurdum führt: Sie habe immerhin einen Minister und keinen Wissenschaftler eingestellt."
  • Frankfurter Rundschau: Kolumne: Guttenberg als Farce (Oliver Reese) „'Wirkliche Besserung ist kaum absehbar.' Sätze wie diese finden sich im Vorwort der berüchtigten Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg. Jetzt, wo so ziemlich alles vorbei ist, habe ich zum ersten Mal einen Blick in das Vorwort einer vieldiskutieren Doktorarbeit geworfen. Ich gestehe, ich war sehr überrascht. Ja, Entschuldigung, es geht noch einmal um Karl-Theodor zu Guttenberg, diese tragische Figur, der doch eigentlich nur getan hat, was der große Soziologe Georg Simmel längst vor seiner Zeit so pointiert aufgeschrieben hat: 'Der Adel arbeitet nicht, er beschäftigt sich.' Dank an meinen befreundeten Soziologie-Professor, der mich auf den Satz stößt – er selber kommt gerade von einem Workshop im Berliner Wissenschaftskolleg: 'Zur Rhetorik akademischer und politischer Selbstdarstellung: Der Fall Guttenberg.'"
  • Frankfurter Rundschau: Schnelle Kopistin (Kommentar von Christian Bommarius) "Auch darin unterscheidet sie sich von zu Guttenberg. Der hatte sieben Jahre für die Doktorarbeit benötigt. Koch-Mehrin hat nicht nur schneller geschrieben. Sie hat auch schneller abgeschrieben. Doch hat sich der eine wie die andere den Doktortitel offenbar nicht redlich erarbeitet, sondern rücksichtslos erschuftet."
  • klamm.de: Plagiatsaffäre: Helmut Schmidt wirft Guttenberg unüberlegtes Handeln vor (dts) "Nach Überzeugung des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt hat der zurückgetretene Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bei der Plagiatsaffäre nicht überlegt gehandelt. 'Ich glaube, dass er sich nach Bekanntwerden des Plagiats sehr ungeschickt verhalten hat. Es war gewiss nicht klug, zunächst nur Fehler einzuräumen und erst ein paar Tage später auf den Doktortitel zu verzichten', sagte Schmidt dem 'Zeit'-Magazin." (Meldung annähernd gleich zu n-tv, Externer)
  • n-tv: Schmidt revidiert gute Meinung - Altkanzler über Guttenberg (AFP) "Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat dem zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Ungeschick in der Plagiatsaffäre attestiert. 'Es war gewiss nicht klug, zunächst nur Fehler einzuräumen und erst ein paar Tage später auf den Doktortitel zu verzichten', sagte Schmidt der 'ZEIT'. 'Wir haben da einen unvermeidlichen Rücktritt schrittweise erlebt.' (annähernd gleich zu klamm.de, doch hier ausführlicher. Externer)
  • n-tv: Bericht erhebt schwere Vorwürfe "Im Vergleich zur Doktorarbeit von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sei die Qualität aber nicht nur wegen des geringeren Anteils der Plagiate, sondern auch wegen deren Umsetzung ein andere. 'Wenn wir das mit der Tour de France vergleichen, dann können wir sagen, dass wir Koch-Mehrin des Dopings überführt haben, während Guttenberg auf einem Motorrad davongefahren ist', sagte ein Sprecher der Plattform. 'Aber Doping führt auch zur Disqualifikation.'"
  • SPIEGEL ONLINE: Koch-Mehrin soll seitenweise abgeschrieben haben (Oliver Tenkamp) "Plagiate seien über die gesamte Dissertation verteilt. Das lasse darauf schließen, 'dass die Textübernahmen kein Versehen waren, sondern bewusst getätigt wurden', heißt es bei VroniPlag Wiki, jener Seite, über die sich die anonymen Plagiatsjäger organisieren. Dort präsentieren sie die Ergebnisse - wie im Fall Guttenberg im GuttenPlag Wiki - auch als Strichcode, der auf einen Blick zeigt, wie umfangreich die Fundstellen sind. 'Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden auf 56 von 201 Textseiten (...) Plagiatsstellen dokumentiert', heißt es dort."
  • ZEIT ONLINE: Fragen an den Altkanzler: Verstehen Sie das, Herr Schmidt? (Giovanni di Lorenzo) Helmut Schmidt auf die Frage, ob der Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg notwendig sei: „Ich glaube, dass er sich nach Bekanntwerden des Plagiats sehr ungeschickt verhalten hat. Es war gewiss nicht klug, zunächst nur Fehler einzuräumen und erst ein paar Tage später auf den Doktortitel zu verzichten. Wir haben da einen unvermeidlichen Rücktritt schrittweise erlebt. Aber ich möchte mich eigentlich nicht an diesem Streit pro und contra Guttenberg beteiligen. Als Verteidigungsminister hat er allzu leichtfertig Dinge entschieden, die er nicht durchdacht hatte.“ (Erschienen im ZEITmagazin, 20.4.2011 Nr. 17.)


18. April 2011

  • D NEWS: Urheberrecht im Internet: Koordinationssystem gegen Plagiatoren (AFP/J, Jehnen) "Die jüngsten prominenten Plagiatsfälle lassen eine seit den Anfängen des Internets unbeantwortete Frage immer dringlicher werden. Wie kann geistiges Eigentum im Internet geschützt und dort das Urheberrecht durchgesetzt werden? Seit gut einem Jahr zerbricht sich die Kommission 'Internet & Gesellschaft Co:llaboratory' den Kopf über das 'Urheberrecht für die digitale Welt'. Ihr Vorschlag: ein Koordinatensystem mit den beiden Achsen 'Kontrolle' und 'Kompensation'."
  • Frankfurter Rundschau: Der gekaufte Titel (Maurice Farrouh) "Eine satirische Internetplattform bietet akademische Titel vermeintlich zum Kauf an. Täglich fallen bis zu zehn Menschen darauf herein und schicken Anfragen. Die lustigsten stellt der Plattformbetreiber ins Netz. (...) Welche Titel sind am stärksten gefragt? Der Doktor, gefolgt vom Adelstitel. Auf Platz drei folgt das Abitur. Besonders viele Anfragen bekommen wir von Juristen."
  • Potsdamer Neueste Nachrichten: Plagiat war keine Absicht (dpa/dapd) "Einen zentralen Widerspruch sähen die Wissenschaftler offenbar bei jenen 40 bis 50 Seiten, auf denen Guttenberg mehrere von ihm selbst in Auftrag gegebene Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages referiere. Hier zitiere er über weite Strecken fast wörtlich, ohne es kenntlich zu machen. Da dies zeitlich gegen Ende der Arbeit geschehen sei, lasse es sich kaum mit Schusseligkeit erklären. Guttenberg sei das 'mögliche Ergebnis' der Prüfung seiner Doktorarbeit inzwischen mitgeteilt worden, meldete das Magazin weiter. Er habe bis 26. April Zeit, dazu schriftlich Stellung zu nehmen. Anfang Mai soll der Bericht der Uni fertig sein. Guttenberg und seine Anwälte wollen eine Veröffentlichung des Prüfberichts zulassen."
  • RP ONLINE: Guttenberg bestreitet absichtliches Abschreiben (dapd) "Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beharrt nach einem 'Spiegel'-Bericht darauf, dass seine Doktorarbeit kein absichtliches Plagiat sei. Das Hamburger Magazin berief sich auf eine an die Kommission der Universität Bayreuth gerichtete erste Stellungnahme des CSU-Politikers. Darin versichere er, viele Jahre an der Arbeit gesessen, in kurzen Abschnitten gearbeitet und die Übersicht verloren zu haben."
  • süddeutsche.de: "Es ist ehrenvoller abzubrechen" FDP: Juli-Chef Lasse Becker im Gespräch (Das Interviw führt Maria Holzmüller): sueddeutsche.de: "Wie beurteilen Sie selbst die Plagiatsaffären?" Becker: "Meine erste Reaktion im Gespräch mit meinem Doktorvater, nachdem die Plagiate in Guttenbergs Arbeit herauskamen, war: 'Drei Zeilen ohne Fußnote - das kann schon mal passieren.' Wer wirklich drin ist in seiner Doktorarbeit würde sich nie hinstellen und ausschließen, dass vielleicht ein paar Fußnoten fehlen. Das ist eigentlich das Ärgerlichste an der Guttenberg-Geschichte. Wenn man einen Artikel zwanzig Mal gelesen hat, dann kann es schon vorkommen, dass man einen Satz übernimmt und die Fußnote vergisst. Aber aus Versehen eineinhalb Seiten abschreiben? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und das ist aus meiner Sicht das Glaubwürdigkeitsproblem bei Guttenberg."
  • süddeutsche.de: Verbraucherdemokratie "Die Deutschen vertrauen nicht mehr Politikern, sondern lieber unabhängigen Organisationen (...) Auch der Krieg in Libyen oder der Umgang mit der Plagiatsaffäre des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg spiegeln sich vermutlich in dem Ergebnis wieder: 63 Prozent der Befragten geben an, ihr Vertrauen in die Politik habe gerade in den letzten Jahren gelitten."
  • Tagesspiegel: Ortstermin: Verwegene Melange (Jost Müller-Neuhof mit Bericht vom Wissenschaftskolleg) "Die wissenschaftliche Rezeption seines Werks beschränkt sich auf ein Plagiatsurteil, für den Politiker und die öffentliche Person Karl-Theodor zu Guttenberg könnte anderes gelten. (...) Wissenschaftler werden nicht Wissenschaftler, um schnell zu reagieren. Auch dies war bei Guttenberg anders, mit der strengen Kritik, die seinem Rücktritt vorausging, und jetzt, mit einem ersten Kolloquium am Wissenschaftskolleg Berlin, das Forscher und Journalisten am Montag im Grunewald zusammenführte. Das Thema traf auf kein unbefangenes Gremium, verantwortlich war Oliver Lepsius, derzeit Fellow und Staatsrechtsprofessor an der Uni Bayreuth in Nachfolge von Peter Häberle, des Doktorvaters des Ex-Ministers."
  • Tauber Zeitung: Ehingen als die Insel der Normalität (swp) "Um die Zukunft des Ex-Ministers von Guttenberg ist den beiden Kabarettisten nicht bange, 'denn notfalls kann er einen Copy-Shop aufmachen'. Die Kabarettisten spotteten über Manager und Abkassierer, Politiker sowie andere rechtschaffene Persönlichkeiten."

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