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Plagiatsaffäre: 21. Februar 2011 - 23. Februar 2011

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23. Februar 2011

  • Badische Zeitung: Der Doktortitel schmückt (Bettina Schulte) - "Der Wissenschaftsbetrieb hat bei der Causa Karl-Theodor zu Guttenberg schmählich versagt."
  • Berliner Morgenpost: Doktorarbeit - Guttenberg - mutmaßliche Plagiate auf 286 Seiten (dpa/dapd/dino) „Im Internet wird weiter nach mutmaßlichen Plagiaten in der Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gesucht. Nach Angaben der Plattform Guttenplag finden sich auf mehr als 70 Prozent der Textseiten kopierte Passagen.“
  • Berliner Morgenpost: Uni Bayreuth nimmt Guttenberg in Schutz (dapd/dpa/ks) „Der Verteidigungsminister hatte die Erlaubnis, seinen Titel vorzeitig zu führen. Der Lehrerverband warnt die Schüler trotzdem vor einem Vorbild Guttenberg.“
  • Berliner Morgenpost: Maischberger und der „Schummelbaron“ Guttenberg (Marcel Mund) „Absicht oder Versehen? Maischberger wollte wissen, ob in der Plagiatsaffäre um den Verteidigungsminister andere Maßstäbe gelten, nur weil von Guttenberg aus dem Adel stammt.“
  • Deutscher Bundestag: Tagesordnung 92. Sitzung, Mittwoch, 23.02.2011 Aktuelle Stunde auf Verlangen SPD,B90/GRÜNE "Die Stellungnahme des Bundesminister der Verteidigung Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg und mögliche Textübernahmen aus Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages sowie angebebliche Textübernahmefunde nach "GuttenPlagWiki" auf 270 Seiten der Dissertation des Bundesministers der Verteidigung"
  • Deutschlandfunk: "Die Menschen lieben das Lädierte" Meinungsforscher Stephan Grünewald beschreibt Folgen der Plagiatsaffäre für Guttenberg-Image: "Der menschliche Makel könnte Guttenbergs Sympathiewerte sogar noch erhöhen." - MP3-Audio
  • The European: Tu Buße, Karl-Theodor! (Alexander Görlach) "Ein Vergleich ist angebracht: zwischen dem Fehlverhalten von Frau Käßmann und Herrn zu Guttenberg. Die reuige Kirchenfrau tritt sofort von ihren Ämtern zurück, der gläubige Katholik eiert seit Tagen herum. Klar ist: Ihrer beider Fehler sind verzeihlich. Doch vor der Vergebung kommen das Schuldeingeständnis und die Buße."
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das Ja-Wort Kommentar zur Fragestunde im Bundestag von Andreas Platthaus.
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Minister zu Guttenberg: Entlassen (Berthold Kohler) Kommentar. „Um seine politische Karriere zu retten, hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg diesmal seinen eigenen Doktor entlassen. Damit mag er davonkommen. Die von ihm vertretenen Werte aber sind beschädigt. [...] Noch aber ist Deutschland eine Republik, und noch ist ein Plagiat Diebstahl geistigen Eigentums. Die Kanzlerin mag aus naheliegenden Gründen über Letzteres hinweggehen, wenigstens nach außen hin. Den Schaden im Kosmos der bürgerlichen Werte, den die Operation zur Rettung des gestrauchelten Bannerträgers nach sich zieht, kann aber auch Frau Merkel unmöglich übersehen.“ - Kompliment dazu in der ZEIT von Mark Schieritz Da drin schreibt ein kluger Kopf.
  • Mannheimer Morgen: Adel verzichtet (Michael Schröder). Michael Schröder sieht in der Rückgabe des Doktortitels den Versuch Guttenbergs, eine dreiste Täuschung zu einem honorigen Akt umzubiegen.
  • Mitteldeutsche Zeitung: Sie haben betrogen und gelogen (Markus Decker) Guttenberg will "bei der Internetplattform Guttenplag nun "intensive Quellenarbeit" betreiben - um seinem eigenen Werk auf die Spur zu kommen."
  • Neue Westfälische: Die Guttenberg-Galaxis „Was promovierte Gütersloher über die Abschreibe-Diskussion um den Minister denken.“
  • Nürnberger Zeitung: Das Guttenberg-Phänomen (Raimund Kirch) Kommentar. „Nein, eine Sternstunde des Parlamentarismus war das gestern beileibe nicht. Wenn mit Begriffen wie Lügner, Täuscher, Hochstapler und Heuchler um sich geworfen wird, dann schreckt das ab und lenkt Wasser auf die Mühlen derer, die von Politikern nur als keifende Egomanen und Dampfplauderer reden.“
  • Saarbrücker Zeitung: Blender statt Lichtgestalt (Werner Kolhoff) Leitartikel. „Diese angebliche Lichtgestalt verhält sich nicht besser als jeder andere Skandalpolitiker. Erst versucht sie, sich einen Vorteil zu erschleichen, den Doktortitel. Dabei ertappt, lügt und vertuscht sie, bis es nicht mehr geht. Von wegen ehrlich.“
  • SPIEGEL ONLINE: Aktuelle Stunde im Bundestag: Opposition attackiert, Guttenberg laviert (amz/dpa/dapd) "Schlagabtausch im Bundestag: Opposition und Regierungslager haben sich in einer Aktuellen Stunde hitzige Wortgefechte geliefert. SPD, Grüne und Linke forderten Kanzlerin Merkel auf, Guttenberg für seine Plagiats-Affäre zu feuern. Der Minister erklärte, er wolle sein Amt "mit Freude" weiterführen."
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenberg-Debatte bei Maischberger: Geliebter Schwindler (Chrisoph Twickel) "Deutschland steht vor einer neuen Kultur des Abwiegelns: Bei Maischberger hielten eine Prinzessin und ein CSU-Mann Lobreden auf den Abschreiber Guttenberg. Christoph Twickel staunt - und wird bei so viel Zuspruch für den Copy-&-Paste-Doktor selbst zum Plagiator."
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenberg im Bundestag: "Ich war offensichtlich überfordert" (amz/dpa/dapd) "Verteidigungsminister Guttenberg hat sich in der Affäre um seine Doktorarbeit erstmals den Fragen der Abgeordneten gestellt. Im Bundestag wies er Vorwürfe zurück, er habe vorsätzlich getäuscht. Erneut lehnte er einen Rücktritt ab - und bat seine Kritiker um mehr Verständnis."
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenbergs Copy-Paste Affäre: Kapitulation des deutschen Bürgertums (Franz Walter) "Er gibt den "Dr." zurück, und Schwamm drüber: Die Union will nach dem akademischen Etikettenschwindel ihres Verteidigungsministers Guttenberg sofort zur Tagesordnung übergehen. Dabei hätte genuin Konservativen nichts verwerflicher sein müssen als ein solcher Verrat an den eigenen Idealen." Kommentar
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenbergs Plagiatsaffäre: Doktor ade (Sebastian Fischer und Philipp Wittrock) "Jetzt ist es amtlich: Der Doktortitel ist weg. Die Universität Bayreuth hat Karl-Theodor zu Guttenberg ruckzuck den Dr. jur. gestrichen, ihm damit aber wohl die Karriere gerettet. Die Opposition ist erzürnt - und scheint hilflos."
  • SPIEGEL ONLINE: Plagiats-Affäre: Uni Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktortitel(lgr/dpa/AP/AFP/Reuters) "Karl-Theodor zu Guttenberg ist seinen Doktor endgültig los. Die Universität Bayreuth entzog dem Verteidigungsminister den Titel am Mittwochabend. Einige Stellen seien als Plagiat zu bezeichnen, begründete der Hochschulpräsident die Entscheidung."
  • SPIEGEL ONLINE: Plagiatsaffäre: Wie Guttenberg seine Krise überstehen will (Seabastian Fischen und Phillipp Wittrock) "Karl-Theodor zu Guttenberg hat öffentlich gebeichtet, sich entschuldigt, auf seinen Doktortitel verzichtet. Ein dreistes Schauspiel, findet die Opposition. Doch der Verteidigungsminister und die Union hoffen, dass die Plagiatsaffäre damit ausgestanden ist. Die Chancen stehen nicht schlecht."
  • SPIEGEL ONLINE: Plagiatsvorwürfe: SPD verlangt Ermittlungen gegen Guttenberg(hen/Reuters/dpa/dapd) "Im Bundestag muss sich Verteidigungsminister Guttenberg an diesem Mittwoch den Fragen der Opposition stellen - für die SPD steht bereits fest, dass der mit Plagiatsvorwürfen konfrontierte CSU-Politiker ein Fall für Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ist. Er habe "vorsätzlichen Diebstahl" begangen."
  • Stern: Plagiatsvorwurf: Kommen Sie, sehen Sie - die Guttenbuße (Lutz Kinkel) „Mit deutlich gedämpfter Stimme und Worten wie "Fehler", "Demut" und "Entschuldigung" versuchte sich Verteidigungsminister zu Guttenberg in der neuen Rolle als Büßer. Es hat nicht funktioniert.“
  • Der Tagesspiegel: Guttenberg und Merkel: Popularität und Täuschung (Tissy Bruns) Kommentar „Der Fluch der bösen Tat, die Guttenberg nicht gesteht, hat rasant zu einem Tiefpunkt der moralischen Verlotterung geführt. Sie habe ihn nicht als wissenschaftlichen Assistenten berufen, sagt Angela Merkel. Ach, wer hätte das gedacht?“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Die Guttenberg-Affäre: „Man muss höllisch aufpassen“ (Sabine Kreimeier) „Der Verteidigungsminister muss sich selbst verteidigen – zuletzt am Mittwochmittag im Bundestag. Und er sorgt für Diskussionsstoff. Nicht nur an den lokalen Stammtischen.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Guttenberg wie ein angeschlagener Boxer (Jenny Busche) „Der Kommunikationsberater Ulrich Sollmann hat Guttenbergs Auftritt im Bundestag unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Der wachsende Druck war dem Verteidigungsminister deutlich anzumerken. Nach der Pause sei er eingeknickt.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Normalo Guttenberg (Ulrich Reitz) Kommentar. „Das Schicksal, das nun Guttenberg droht, ist trübe. Schrecklich für ihn und für uns. Kaiser ohne Kleider, verliert er seine Einzigartigkeit, wird einer wie alle anderen. Und wir verlieren eine Lichtgestalt. Haben sie schon verloren.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Mogel-Minister Guttenberg klaute auch in Essen (Tobias Appelt) - "Das Fehlverhalten des Ministers könne besonders für den wissenschaftlichen Alltag in der Lehre verheerende Folgen haben, befürchtet der Prof. Dr. Volker Steinkamp von der Universität Duisburg Essen."
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: TV-Talk: An Schummelbaron Guttenberg scheiden sich die Geister (Pia Mester) „Obwohl Verteidigungsminister zu Guttenberg mittlerweile eingesehen hat, dass an den Plagiatsvorwürfen gegen seine Doktorarbeit etwas dran ist, bricht die Diskussion nicht ab. Bei Sandra Maischberger versammelten sich sechs Publizisten, um über Rücktritt, Durchhaltevermögen und Fußnoten zu sprechen. Allerdings fehlte der Gesprächsrunde die Grundlage: Kaum einer hatte eine genaue Vorstellung davon, was geistiges Eigentum bedeutet.“
  • ZEIT ONLINE: Universität kassiert Guttenbergs Doktortitel (ZEIT ONLINE) „Auf einer Website hatten Rechercheure in Guttenbergs Arbeit Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU Dutzende Stellen ausgemacht, für die er sich bei anderen Publikationen bedient hatte, ohne die Quelle darzulegen. Auch aus der ZEIT schrieb er ab. Publizisten und die gesamte Opposition stellten daraufhin die Glaubwürdigkeit des Ministers infrage.“
  • ZEIT ONLINE: Guttenberg im Kreuzverhör (Hauke Friederichs) „Für die Opposition ist er ein Hochstapler, für seine Partei ein verdienter Minister. Und Guttenberg selbst präsentierte sich im Bundestag als Mensch mit Fehlern.“


22. Februar 2011

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21. Februar 2011

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