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Plagiatsaffäre: 24. Februar 2011 - 26. Februar 2011

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26. Februar 2011

  • Berliner Morgenpost: Anti-Guttenberg-Demo in Berlin - "Demonstranten fordern seinen Rücktritt nach der Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit des Ministers." Mit mehreren Fotos.
  • BR Online: „Wir sind einem Betrüger aufgesessen“ - Sammlung von Ton- und Bilddokumenten des Senders. Darunter vor allem ein Video des ungekürzten Interviews mit Prof. Lepsius, der zu Guttenberg wörtlich einen „Betrüger“ nennt. Die Seite wurde seitdem laufend aktualisiert und erweitert.
  • Deutschlandfunk: „Kumpanei vom Verteidigungsminister?“ Bild, BamS und der Werbeetat des Verteidigungsministeriums. - Darin: „Der große Schaden in seinem [zu Guttenbergs] Ansehen steckt mehr in der Bewältigung der [Plagiats-]Krise als in der Ursache für die Krise“ (Rolf Clement) - MP3-Audio
  • FAZ.NET: Plagiatsaffäre: Doktoranden greifen Guttenberg an (FAZ.NET / dpa) Verteidigungsminister Guttenberg sagt, er hat in seiner Doktorarbeit nicht vorsätzlich Fehler gemacht. Immer mehr Experten bezweifeln das. Die Wissenschaft attackiert ihn, Doktoranden greifen ihn in einem Brief an Kanzlerin Merkel an.
  • FOCUS Online: Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg weiter unter Druck Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht in der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit weiterhin unter Druck. Wissenschaftler halten die von Guttenberg vorgebrachten Erklärungen für sein Fehlverhalten für unglaubwürdig.
  • der Freitag: "Dr. Mogel und Frau Merkel" (Jakob Augstein) "Springers Hausminister will die politischen Standards im Land verschieben. Die Kanzlerin macht mit – und geht dabei ein Risiko ein"
  • Handelsblatt: Für Guttenberg wird die Luft dünn Der Druck auf Karl-Theodor zu Guttenberg nimmt deutlich zu: Renommierte Juristen sind überzeugt, dass der Minister beim Abfassen seiner Doktorarbeit vorsätzlich kopiert hat. Auch der Rückhalt in der Union schwindet.
  • Mannheimer Morgen: Held mit Kratzern (Michael Schröder). „Drei Viertel der Bundesbürger sehen nicht ein, weshalb der Verteidigungsminister zurücktreten soll. Darunter auch eine Mehrheit von SPD- und Grünen-Anhänger. Liegen also alle Kommentatoren daneben, die die Glaubwürdigkeit des nassforschen Barons schwer erschüttert sehen und ihn deshalb für nicht länger amtstauglich halten?“
  • Mannheimer Morgen: Komponiert oder kopiert? (Gunnar Leue). „Die Beatles sollen es getan haben, Michael Jackson auch - und sogar die Schreiber für ‚Lovely Lena‘: Plagiatsvorwürfe gehören zum Musikgeschäft wie Charts und Plattenstudios. “
  • Mannheimer Morgen: Thema Koch in der Kantine zurzeit nur dritte Wahl Ergebnis einer „keineswegs repräsentativen“ Umfrage über den Gesprächsstoff am Mittagstisch eines Mannheimer Unternehmens, an dem „vor allem über den Skandal um die Dissertation von Verteidigungsminister Guttenberg diskutiert“ werde.
  • Rheinische Post: Gestern Wutbürger, heute Guttbürger (Sven Gösmann) Kommentar. „Was immer an Vorwürfen publiziert wird, der Verteidigungsminister an Fehlverhalten einräumt, er bleibt der Deutschen sympathischster, vertrauenswürdigster Politiker.“
  • Saarbrücker Zeitung: Phänomen Guttenberg (Peter Stefan Herbst) Editorial. „Wäre aber nicht ein Rücktritt für ihn und das Land der bessere Weg? Guttenberg könnte seine Unabhängigkeit bewahren, Glaubwürdigkeit zurückgewinnen und um eine zweite Chance kämpfen. Weniger Talentierten ist dies mit angemessener Demut schon gelungen.“
  • SALZBURG24: Wissenschaft attackiert Guttenberg "Dem deutschen Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) schlägt wegen seiner Plagiatsaffäre eine Welle der Empörung aus der Wissenschaft entgegen."
  • Schwäbisches Tagblatt: Genug herumgedoktert (Magdi Aboul-Kheir) Leitartikel. „Wer sich mit dessen [Guttenbergs] plagiatsgetränkter Arbeit befasst, erkennt, dass es wohl nicht um Nachlässigkeit, sondern um Vorsatz geht. Wenn dem so ist, sollte ihm die Universität Bayreuth den Titel wegen bewusster Täuschung aberkennen. Schon ihres eigenen Rufs wegen. Und um Wissenschaft und Forschung in Deutschland nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.“
  • Semana.com: Plagio ministerial "El diario alemán Süddeutsche Zeitung calcula que el ministro utilizó al menos diecinueve autores diferentes sin nombrarlos, mientras la página de Internet GuttenPlag Wiki señala que hay pasajes copiados en por lo menos 118 de las 475 páginas que componen la tesis."
  • SPIEGEL ONLINE: Abgeschrieben: Top-Juristen unterstellen Guttenberg Vorsatz Er selbst spricht von "gravierenden handwerklichen Fehlern", doch das nehmen ihm renommierte Rechtsexperten nicht ab. Im SPIEGEL werfen Spitzenjuristen Verteidigungsminister Guttenberg vor, bei seiner Doktorarbeit Passagen vorsätzlich kopiert zu haben.
  • SPIEGEL ONLINE: Copy-und-Paste-Affäre: Spitzenforscher stellen Guttenberg an den Pranger (cte/dpa) Wut, Empörung, Fassungslosigkeit: In der Plagiatsaffäre um Verteidigungsminister Guttenberg melden sich immer mehr Wissenschaftler zu Wort - und rügen das Verhalten des CSU-Politikers. Für die akademische Welt sei er erledigt, sagt ein Spitzenforscher im SPIEGEL.
  • SPIEGEL ONLINE: Demo gegen Verteidigungsminister: Mit dem Schuh gegen Guttenberg (Oliver Sallet) In Berlin haben mehrere hundert Menschen wegen der Plagiatsaffäre gegen Karl-Theodor zu Guttenberg protestiert. Mit Lügennasen verkleidet und Schuhen in der Hand zogen sie vor das Verteidigungsministerium und forderten den Rücktritt des Ministers.
  • SPIEGEL ONLINE: Kritik an Guttenberg: Wie Guttenberg seine Parteifreunde verstört (Sebastian Fischer) Die CSU steht trotz der Plagiatsaffäre wie ein Mann hinter ihrem vermeintlichen Superstar Karl-Theodor zu Guttenberg. Doch wie lange noch? Unter der Oberfläche brodelt es längst, die Kleine-Leute-Partei ist in ihrem Selbstverständnis getroffen.
  • SPIEGEL ONLINE: Plagiatsaffäre: CDU-Ministerpräsident zweifelt an Guttenberg (cte/AFP/dapd) Der erste prominente Unionspolitiker distanziert sich öffentlich von Karl-Theodor zu Guttenberg: Wolfgang Böhmer, Landeschef von Sachsen-Anhalt, stellt in Frage, dass der Minister nach der Plagiatsaffäre im Amt bleiben kann. Sein Verhalten sei "weder legitim noch ehrenhaft".
  • Der Tagesspiegel: Hunderte demonstrieren in Berlin gegen Guttenberg Verteidigungsminister Guttenberg sagt, er habe in seiner Doktorarbeit nicht vorsätzlich Fehler begangen. Experten bezweifeln das, die Wissenschaft ist aufgebracht. In Berlin forderten hunderte Demonstranten den Rücktritt Guttenbergs.
  • Der Tagesspiegel: Böhmer hält Guttenberg-Rücktritt für möglich (Tsp/dpa/AFP) "Ich weiß nicht, wie lange er das aushalten kann", sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer (CDU) dem Tagesspiegel. Der Druck von allen Seiten auf Verteidigungsminister Guttenberg wächst. Auch die Bundeswehr-Reform wird kritisiert.
  • Der Tagesspiegel: "Wir sind einem Betrüger aufgesessen" (T. Warnecke, R. Woratschka, J. Müller-Neuhof) "Erstmals greift ein Bayreuther Jurist Karl-Theodor zu Guttenberg öffentlich an. Weitere namhafte Juristen sehen Vorsatz bei Guttenbergs Plagiatsaffäre. Dessen Umfragewerte sinken."
  • bewegung.taz.de: Gutt Bye! (Frank Geekheim) Erste Demonstration (angemeldet) zur Plagiatsaffäre in Berlin, am heutigen Samstag um 12.30 Uhr am Potsdamer Platz
  • WDR Fernsehen: "Guttenberg im Web" (Text & Video) u.a. wird 'Guttenplag Wiki' in der 'Aktuelle Stunde' vorgestellt (Sendung vom Vortag)
  • WELT ONLINE: Die Schwarmintelligenz spürt den Kairos (Reichwein/Stein) "Jetzt ist das Ganze zu einem Kollektivereignis avanciert, von Schwarmintelligenz ist die Rede, und tatsächlich: In wenigen Tagen und emsiger Kleinarbeit haben User unter http://de.guttenplag.wikia.com Hunderte von verdächtigen Stellen bzw. Seiten zusammengetragen. Zehntausende von Postings im Kommentarbereich scheinen ihrerseits eine beinahe rekordverdächtige Zahl."
  • WELT ONLINE: Minister Guttenberg im Kreuzfeuer von Politik und Wissenschaft
    Aus der Politik werden die Angriffe jetzt auch persönlich, aus der Wissenschaft wächst der Druck: Zehn Tage nach Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe steht Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) weiter im Kreuzfeuer der Kritik. Auch die bisher stabilen Zustimmungswerte in den Umfragen für den beliebtesten deutschen Politiker schmelzen laut Forsa-Chef Manfred Güllner langsam.
  • WELT ONLINE: Wissenschaft sauer auf Guttenberg - Demo in Berlin "Auch aus dem Ausland kommt Kritik. Der Moskauer Politologe Wladislaw Below glaubt, dass die Affäre dem Ruf Deutschlands als Wissenschaftsstandort einen «riesigen Schaden» zugefügt hat. «Wenn Guttenberg zurücktreten würde, könnte er damit einen echten Beitrag zur Rettung der deutschen politischen Kultur leisten», sagte der Deutschland-Experte der dpa."
  • ZEIT ONLINE: Das Original (Matthias Geis, Bernd Ulrich) "Am Wochenende hat sich der Minister bei seinen ärgsten Plagegeistern, bei Guttenplag, eingeklickt, der Seite im Internet, die über die Fremdtexte in seiner Dissertation akribisch Buch führt. »Einige Punkte, die da aufgeführt werden, sind wissenschaftlich schwerwiegend«, andere findet Guttenberg »eher unerheblich«."


25. Februar 2011

  • Berliner Morgenpost: Kritik aus Bayreuth: "Wir sind einem Betrüger aufgesessen" Staatsrechtslehrer kritisiert zu Guttenberg scharf. Weitere Neuigkeit: "Der Ältestenrat des Bundestags will erst Mitte März über die Einleitung einer Überprüfung der Doktorarbeit des Verteidigungsministers entscheiden".
  • Cicero: Loblied auf den Rücktritt "Wenn Werte in der Politik keine Gültigkeit mehr besitzen, feiert die Kultur der Unwahrheit und des Vertuschens fröhliche Urständ. Wohin dies führen kann, zeigt ein Blick nach Österreich, Frankreich oder Italien."
  • DRadio Wissen: „Doktor weg - und dann?“ (Klaus Jansen) Darin O-Töne einiger Universitätsprofessoren mit Stellungnahmen zu rechtlichen, politischen und disziplinarischen Konsequenzen des Plagiats. - MP3-Audio Flash
  • FAZ.NET: Hochschulverband empört über Verharmlosung "Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat das Verhalten von Teilen der Politik in der Guttenberg-Plagiatsaffäre scharf kritisiert. „Es ist unerträglich, wie die Bedeutung der Wissenschaft und ihrer ehernen Gesetze politisch kleingeredet wird.“"
  • FOCUS Online: Zum Glück ist's nichts Ernstes (Martin Eiermann, The European) "Die Doktorwürde ist Guttenberg los, die Debatte geht weiter. Schlecht ist das nicht unbedingt. Wer die Skandale einfach weglächelt, hilft am Ende nur der Idee vom schönen Schein."
  • ...jurabilis!: In re Guttenberg: Das Leben der Anderen „Das Bundesverwaltungsgericht erklärt, wie man mit Untergebenen des Karl-Theodor zu Guttenberg umgeht, wenn sie sich dessen erdreisten, was ihr Vorgesetzter jetzt einfach weglächen will. Für den Minister ein schönes Wort zum Sonntag: [...]“
  • Main-Post: Zahlte Rhön-Klinikum für Guttenbergs Doktortitel? (Manfred Schweidler). „Wie der Berliner ‚Tagesspiegel‘ aufdeckte, sponsorte die unterfränkische Rhön-Klinikum AG mit Sitz in Bad Neustadt (Lkr. Rhön-Grabfeld) 750.000 Euro für die juristische Fakultät der Uni. Und wie es der Zufall will: Unter den zwölf Aufsichtsräten war in jener Zeit Karl-Theodor zu Guttenberg, der gerade an seiner Doktorarbeit schrieb.“
  • mdr FIGARO: Die Refeudalisierung der Republik (Albrecht von Lucke) Ein Politikwissenschaftler über "Refeudalisierung der Republik", "plebiszitären Demokratie" und "populistisch-charismatische Herrschaft" im Zusammenhang von Guttenberg
  • Nürnberger Zeitung: Eruptionen im CSU-Kosmos (Stephan Sohr) Kommentar. „Offenbar hat die Kanzlerin ein Gespür für die öffentliche Meinung. Glaubt man den jüngsten Umfragen, dann hat zu Guttenbergs Glaubwürdigkeit durch die Plagiatsaffäre zwar gelitten; dennoch sind seine Beliebtheitswerte weiter sehr gut. Das ist bemerkenswert.“
  • Rheinische Post: "GuttenPlag" will weitere Doktorarbeiten prüfen Universität Bayreuth wies Medienberichte zurück, nach denen Guttenberg während der Promotionszeit auch als Sponsor der Uni aktiv gewesen sei. Anmerkung von GuttenPlag Wiki: Gemeint ist 'PlagiPedi Wiki' - welches unabhängig von unserer Wiki-Plattform ist
  • Saarbrücker Zeitung: Käßmann, Guttenberg und der Alkohol (Werner Kolhoff) Glosse. „Vor einem Jahr trat Bischöfin Käßmann sofort zurück, nachdem sie mit 1,54 Promille am Steuer erwischt worden war. Man stelle sich vor, das wäre Guttenberg passiert: ‚Ich? Das ist abstrus. Es können allenfalls ein paar vereinzelte Gläschen gewesen sein.‘ ...“
  • silicon.de: Unsere Regierung im Cyberspace (Achim Killer) "Jetzt ist endgültig klar: Deutschland ist angekommen im Informationszeitalter.", "Da muss es diesen Mann doch schmerzen, dass er vielleicht in die deutsche Geschichte bloß als der erste Minister eingehen wird, der von der namenlosen Masse vom Guttenplag-Wiki zu Fall gebracht wurde."
  • SPIEGEL ONLINE: CDU-Politiker Vogel zur Plagiats-Affäre: "Guttenbergs Erklärung ist für mich schwer nachvollziehbar" (Das Interview führte Florian Gathmann) Bernhard Vogel kennt Verteidigungsminister Guttenberg schon lange, deshalb geht dem Unionsveteran die Plagiatsaffäre besonders zu Herzen. Im Interview sucht der Ex-Ministerpräsident nach Erklärungen - und sagt, warum ein Rücktritt für Guttenberg einfacher gewesen wäre.
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenberg-Talk bei Illner: Affäre im Abklingbecken (Annett Meiritz) "Der Doktortitel ist weg, der Ministerjob nicht - was jetzt, Herr Guttenberg? Weil auch die Gegner des Copy-und-Paste-Politikers bei Maybrit Illner kaum neue Argumente vortragen konnten, scheint die Sache ausdiskutiert. Doch die wichtigen Fragen hat immer noch niemand beantwortet."
  • SPIEGEL ONLINE: Kopier-Minister: Zweite Guttenberg-Arbeit unter Verdacht (Armin Himmelrath) "Den Doktortitel ist er los, aber die Plagiatejäger lassen nicht locker: Auch in einem 2004 veröffentlichten Aufsatz zur Beziehung zwischen der Türkei und der EU soll Karl-Theodor zu Guttenberg Fremdpassagen übernommen haben, ohne die Urheber zu nennen. Sein Büro wiegelt ab."
  • SPIEGEL ONLINE: Plagipedia-Wiki: Plagiatejäger suchen den nächsten Täter (Matthias Kremp) "Nachdem sie mit dem GuttenPlag-Wiki bereits erfolgreich Plagiate in der Dissertation von Verteidigungsminister zu Guttenberg aufgespürt haben, wollen Internetaktivisten jetzt die Doktorarbeiten weiterer Politiker unter die Lupe nehmen."
  • SPIEGEL ONLINE: Politbarometer: Guttenberg stabil, Grüne bröckeln (phw/dapd) "Die Bürger verzeihen Karl-Theodor zu Guttenberg die Plagiatsaffäre um dessen Doktorarbeit. Auch die neueste Umfrage zeigt: Die große Mehrheit will, dass der Verteidigungsminister im Amt bleibt. Die Grünen verlieren weiter in der Wählergunst."
  • SPIEGEL ONLINE: Prinz von Preußen zu Plagiatsaffäre: "Entschuldigen kann man so etwas nicht" (Das Interview führte Veit Medick) "Was "KT" noch durchlebt, hat er schon hinter sich: Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Ur-Enkel des letzten deutschen Kaisers, verlor 1973 wegen einer Plagiatsaffäre seinen Doktortitel. Im Interview erzählt er, wie peinlich ihm das bis heute ist - und was er vom Handeln des Ministers hält."
  • SPIEGEL ONLINE: Schock an der Uni Bayreuth: Schatten auf der Lichtgestalt (Frauke Lüpke-Narberhaus) "Absolvent Karl-Theodor zu Guttenberg war der Star im Werbefilmchen der Uni Bayreuth. Doch nach der Plagiatsaffäre rückt die Hochschule von ihm ab. Auch der Minister-Auftritt vor dem Alumni-Verein ist abgeblasen - und die Studenten blinzeln verdutzt ins mediale Scheinwerferlicht."
  • stern.de: Guttenbergs Uni im Strudel des Skandals (Florian Güßgen) "Erfasst die Affäre auch die Uni Bayreuth? Hat sie ihren Hochglanzstudenten geschont, bis zuletzt? Ist sie gar gekauft worden? Die Uni-Leitung muss sich schwerer Vorwürfe erwehren."
  • stern.de: Wissenschaftsrat fürchtet um Ansehen der deutschen Wissenschaft (AFP) Nachrichtenticker: "Ein wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung hat angesichts der Debatte um die Plagiatsaffäre von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor einem Ansehensverlust der Wissenschaft gewarnt."
  • stern.de: Politik erzürnt Hochschulverband: Guttenberg verliert an Sympathie (fgüs/dho/DPA/Reuters) „Ungewöhnlich scharf hat der Hochschulverband die Bagatellisierung der Kopiervorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg kritisiert - mit deutlichem Fingerzeig auf Politiker aus der Koalition. Der Minister selbst verliert unterdessen an Sympathie, aber nicht an Rückhalt.“
  • Süddeutsche Zeitung: Das Ding mit fremden Federn (Günter Frankenberg) "Im Fall Guttenberg ist über Ideendiebstahl und Betrug zu reden - nicht über allzu menschliches Schummeln. Wer auch immer die Doktorarbeit geschrieben hat, muss als Plagiator in die Geschichte eingehen." Günter Frankenberg ist seit 1993 Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • Süddeutsche Zeitung: Guttenberg und der "rechtswidrige Verwaltungsakt" (Heribert Prantl, Tanjev Schulz und Roland Preuß) "Was bedeutet die Erklärung der Universität? Und darf man den Verteidigungsminister nun Plagiator nennen? Fragen und Antworten zum Entzug des akademischen Grades."
  • Süddeutsche Zeitung: Schön: Meinungsvielfalt bei Bild (Lena Jakat) ""87 Prozent der Bild-Leser stehen zu Guttenberg" - Tatsächlich? Eine Umfrage von Bild.de kommt zu einem ganz anderen Ergebnis. Was also tun, wenn die eigenen Leser so diffuser Meinung sind? Dann muss irgendeiner irgendwo draufdrücken. Oder so."
  • Süddeutsche Zeitung: "Summa-cum-laude-Doktoranden werden verspottet" (Maria Holzmüller) "Die wahren Leidtragenden der Affäre sitzen in den Universitäten. Denn sie müssen Spott ertragen - und Glaubwürdigkeit als Tugend vermitteln. Das Image der Doktorarbeit ist angekratzt. Der Zorn in den Fakultäten ist groß."
  • Süddeutsche Zeitung: Uni Bayreuth - Guttenberg nicht mehr Gastredner (sueddeutsche.de/dpa/sonn/tob) "Guttenberg sollte als Gastredner bei der Doktorandenehrung auftreten. Doch nach den Plagiatsvorwürfen gab die Uni Bayreuth nun bekannt: Der Verteidigungsminister kommt nicht."
  • Der Tagesspiegel: Habe die Ehre (Stephan-Andreas Casdorff) "Herr zu Guttenberg ist der beliebteste Politiker, nicht wer der er der ehrenwerteste wäre. Die Mehrheit der zur Zeit befragten Bundesbürger ist das egal. Sie stellt ihn über Recht und Gesetz."
  • Der Tagesspiegel: 750.000 Euro für die Uni Bayreuth "Während der Arbeit an seiner Dissertation hat sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg an der Universität Bayreuth über seinen Familienbesitz auch als Sponsor betätigt."
  • die tageszeitung: "Der Liebling der Medien" (Petra Hemmelmann) "Die Beliebtheit Karl-Theodor zu Guttenbergs bei großen Teilen der Bevölkerung gibt vielen Medien Rätsel auf. Dabei sind gerade sie die Ursache des Phänomens."
  • WDR Mediathek: Zu Guttenberg und die Inter-Netten (Jörg Schieb) "Als die ersten Plagiatsvorwürfe bekannt wurden, gab es im Internet gleich jede Menge Rechercheure, die die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg unter die Lupe genommen haben. Mit modernen Suchmaschinen ist so etwas ganz einfach."
  • WELT ONLINE: Attacken auf Guttenbergs Autorität (Thorsten Jungholt) "Jetzt geht es um seine Handlungsfähigkeit" u.a. mit unterschiedlichen Reaktionen in der BW, "ehemaliger Professor an einer BW-Universität sagte, Guttenberg könne nach dem Skandal um seine Dissertation für die Studenten kein Vorbild mehr sein"
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Operntexte und rote Rathäuser (Nina Estermann) „Die Bürgermeisterin Germanistin, der Kämmerer Jurist, der Direktor Historiker – Hattinger Doktoren und ihre Dissertationen.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Wissenschaftler machen Front gegen Guttenberg (Dirk Hautkapp) „Die Affäre rund um die Doktorarbeit von Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg erzürnt mehr und mehr auch die Wissenschaftler. Der Bayreuther Staatsrechtler Oliver Lepsius nennt zu Guttenberg gar ‚einen Betrüger‘.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Guttenberg verliert bei Bürgern an Sympathie (rtr) „Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat im ZDF-Politbarometer deutlich Sympathiepunkte eingebüßt. Zwar bleibt er trotz der Plagiats-Affäre der beliebteste Politiker. Aber andere Politiker liegen fast gleichauf.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Wirbel um Spende an Guttenberg-Uni (Dirk Hautkapp, Miguel Sanches) „Den Gedanken, dass die Hochschule die Doktorarbeit eines Sponsors wohlwollend oder nachlässig begutachtet haben könnte, hält Heck [der Sprecher der Rhön-Klinikum AG] für abwegig.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Ebay-Händler aus Dortmund verkauft Facebook-Fans (Pia Mester) „Die Affäre um seine Doktorarbeit hat Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg viele neue Fans eingebracht - bei Facebook. Seiten wie die des Ministers oder von Schalke-Trainer Magath sammelten in kurzer Zeit Zehntausende Anhänger ein. Doch nicht immer ist solch ein Wachstum echt, denn Fans und Freunde kann man auch kaufen. Zum Beispiel in Dortmund.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: TV-Talk: Illner lässt Luft aus Guttenberg-Diskussion (Pia Mester) „So langsam ist die Luft raus aus der Diskussion um Verteidigungsminister zu Guttenbergs gefälschte Doktorarbeit. Ja, er hat seine Schuld gestanden. Nein, er wird nicht zurücktreten. Maybritt Illners Gesprächsrunde mit dem Thema ‚Meinungskrieg um Guttenberg – verdient der Minister eine zweite Chance?‘ wirkte darum mehr als überflüssig.“
  • Wirtschaft Regional.net: Universität Bayreuth will Täuschungsversuch prüfen Rechtswissenschaftler der Universitäten Hamburg: „Gegen die Bayreuther Entscheidung sei zwar grundsätzlich nichts einzuwenden. Er sei sich nach Lage der Dinge aber sicher, ‚sei in diesem Fall der Vorwurf der Täuschung relativ leicht hätte begründet werden können‘.“
  • ZEIT ONLINE: Der Ambition erlegen „Juristische Dissertationen sind thematisch meist eng begrenzt. Aber der Minister wollte den großen Wurf.“
  • ZEIT ONLINE: Plagiate: Eine Frage der Ehre (Martin Spiewak) „In welche Tiefen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aufgrund seiner Doktorarbeit noch stürzen wird, lässt sich nicht endgültig absehen. Für das Wissenschaftssystem indes lassen sich aus dem Fall wichtige Lehren ziehen.“

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24. Februar 2011

  • Deutschlandfunk: Kann Guttenberg noch Vorbild sein? (Katrin Göring-Eckardt im Gespräch mit Peter Kapern) "Ältestenrat des Bundestags berät über Vergehen des Ministers"
  • Financial Times: Copygate-Affäre: Guttenberg setzte auf CSU-nahen Zweitgutachter (Thomas Steinmann) „Einer der Promotionsprüfer des Verteidigungsministers war für die Hanns-Seidel-Stiftung der Christsozialen tätig. Zudem soll sich der Politiker während seiner Doktorarbeit auch als Sponsor betätigt haben - über eine Unternehmensbeteiligung seiner Familie.“
  • FOCUS ONLINE: Uni will Täuschungsvorwürfe prüfen "Der Präsident der Hochschule, Rüdiger Bormann, verteidigte das Vorgehen bei der Aberkennung des Doktortitels (...)" und sagt "Jeder Verwaltungsjurist wird mit uns übereinstimmen, dass unser Weg der richtige gewesen ist."
  • Frankfurter Rundschau: Vom Tarnen und Täuschen (Steffen Hebestreit, Jörg Schindler und Katja Tichomirowa) "Die Universität Bayreuth fühlt sich von Guttenberg betrogen. Präsident Bormann sagt aber, ob der Minister bewusst getäuscht habe, müsse die Staatsanwaltschaft klären."
  • Handelsblatt: Doktortitel für den Uni-Sponsor? "Hat die Uni Bayreuth bei der Prüfung von Guttenbergs Doktorarbeit nur schlampig gearbeitet - oder bekam der Minister den Titel auch als verdienter Sponsor der Hochschule? Das legen neue Recherchen nahe"
  • Mannheimer Morgen: Minister auf der Anklagebank (Martin Ferber). „Guttenberg verteidigt sich im Bundestag - ‚Ich war offensichtlich überlastet‘.“
  • Mannheimer Morgen: Tiefer Sturz (Martin Ferber). Kommentar. „Der Doktor ist kein Doktor mehr, sondern als Betrüger entlarvt.“
  • n-tv.de: Plagiats-Affäre ohne Ende - Uni fühlt sich betrogen (hdr/dpa/AFP/rts) "Nach der halbherzigen Aberkennung des Doktortitels von Verteidigungsminister Guttenberg sorgt sich die Uni Bayreuth offenbar um ihren guten Ruf. "Wir sind einem Betrüger aufgesessen", sagt Staatsrechtler Lepsius. Im Bundestag bläst die Opposition weiter zum Angriff auf den CSU-Politiker, und auch für den Ältestenrat des Parlaments ist die Affäre noch längst nicht ausgestanden." (mit Video-Beitrag)
  • Pressemitteilung Hochschulrektorenkonferenz: Fehlverhalten in der Wissenschaft ein schwerwiegendes Problem "Im aktuellen Fall hat die Universität Bayreuth unser vollstes Vertrauen, dass sie den Sachverhalt gründlich aufklären und die richtigen Folgerungen ziehen wird. Wurde sie getäuscht, hat sie alles Interesse an Aufklärung.“
  • Rheinische Post: Ein Land streitet über Guttenberg (Gregor Mayntz) Kommentar. „Guttenberg selbst füttert den Konflikt jeden Tag mit neuer Munition. Seine Entschuldigung für atemberaubend weitflächige Plagiate und sein Verweis, halt ein Mensch mit Fehlern und Schwächen zu sein, empfinden die einen als widerliche Inszenierung, die anderen als Beweis für die Integrität des zu Unrecht Verfolgten. Dieses Phänomen schreit danach, wissenschaftlich untersucht zu werden. Wohlan, Ihr Guttenberg-Doktoranden!“
  • Saarbrücker Zeitung: Wichtiger? Gilt nicht. (Hagen Strauß) Kommentar im Anschluß an vorstehenden Bericht. „Lässt man eine solche Haltung durchgehen und brandmarkt sie nicht, ändern sich die gesellschaftlichen Maßstäbe weiter zum Schlechten. Ein großer Teil der Menschen im Land findet das, wie seine Beliebtheit zeigt, mit Blick auf Guttenberg offenbar noch in Ordnung. Auch die Mehrheit im Bundestag, wie sich bei den Rednern der Regierungskoalition gezeigt hat. Das ist das eigentlich Schlimme des gestrigen Tages.“
  • Schwäbisches Tagblatt: Popularität als Panzer (Gunther Hartwig) Kommentar. „Angela Merkel traut sich in Wahrheit nicht, sich von einem möglichen Rivalen zu trennen, um sich beim Wahlvolk nicht unbeliebt zu machen. Doch die Nibelungentreue der Union zum Jung-Siegfried der deutschen Politik wird sich rächen. Der Vertrauensschwund der politischen Klasse schreitet fort.“
  • SPIEGEL ONLINE: Ältestenrat: Guttenberg verwendete Bundestags-Expertisen ohne Erlaubnis (vme/dpa/Reuters) "Mindestens sechs Bundestags-Expertisen soll Verteidigungsminister zu Guttenberg in seiner Doktorarbeit benutzt haben. Eine Genehmigung dafür fehlte ihm aber offenbar. Bundestagspräsident Lammert hält die abgekupferten Stellen für eindeutig - eine Überprüfung der Arbeit wurde aber aufgeschoben."
  • SPIEGEL ONLINE: Betrugsskandale: Mit Tricks zum Titel (Christoph Gunkel) "So wie es aussieht, ermogelte sich Karl-Theodor zu Guttenberg seine Promotion per Copy und Paste. Ganz schön dreist - und kein Einzelfall! Ein Postbote arbeitete jahrelang als Psychiater, ein Schlosser schummelte sich zum Uni-Professor. einestages erinnert an die spektakulärsten Titel-Schwindel."
  • SPIEGEL ONLINE: Debatte im Bundestag: Gabriel drängt Merkel zu Guttenbergs Entlassung (als/dpa/dapd) "SPD-Chef Gabriel nimmt Karl-Theodor zu Guttenberg unter Feuer. Wegen der Plagiataffäre müsse Angela Merkel den Verteidigungsminister entlassen: "Jeder weiß, dass wir es mit einem politischen Hochstapler zu tun haben", rief er der Kanzlerin in der Debatte über die Bundeswehrreform zu."
  • SPIEGEL ONLINE: Guttenbergs Copy-Paste Affäre: Im Dickicht der Bundestags-Expertisen (Veit Medick und Oliver Sallet) „Hat der Verteidigungsminister gegen die Bundestagsregeln verstoßen? Diese Frage will heute der Ältestenrat prüfen. Es gibt neue Vorwürfe: Karl-Theodor zu Guttenberg hat mehr Bundestagsexpertisen kopiert als bisher bekannt - und zwei abgekupferte Gutachten in der Arbeit sogar ganz verschwiegen.“
  • SPIEGEL ONLINE: Umfragen: Bild.de-Leser revoltieren gegen Guttenberg (phw) „Kein Blatt hat in den vergangenen Monaten so viel Stimmung für Karl-Theodor zu Guttenberg gemacht wie die "Bild"-Zeitung. Doch nun begehren die Online-Leser des Blattes auf und stimmen mehrheitlich für seinen Rücktritt - in der gedruckten Zeitung ist die Guttenberg-Welt bei Springer hingegen noch in Ordnung.“
  • SPIEGEL ONLINE: Wut über Guttenberg-Ausreden: Professoren gegen Plagiatsverharmlosung (him/dapd) "Sind Plagiate so harmlos wie Falschparken? Nein, sagen über 70 Wissenschaftler der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. In einem offenen Brief an den bayerischen Wissenschaftsminister verlangten sie ein klares Bekenntnis zu strengen Standards - und der Minister antwortete."
  • stern.de: Minister gerettet, Werte verraten (Lutz Kinkel) "Guttenberg brachte es fertig, sich im Bundestag als Vorbild darzustellen. Seine Behauptung: Würden alle Wissenschaftler so selbstkritisch mit sich umgehen, wie er es getan habe, wäre die akademische Welt eine bessere. Das sagt der Mann, der seine Universität, seinen Doktorvater und die Wissenschaft geleimt hat wie kein Spitzenpolitiker zuvor."
  • Stuttgarter Zeitung: Macht das Abschreiben nun Schule? (Alexander Mäder) "In Schulen gibt es eine Sechs, wenn man bei einer Täuschung erwischt wird, an Universitäten droht der Rauswurf. Aber wenn es um einen beliebten Minister geht, drücken offenbar viele - Politiker wie Lehrer - ein Auge zu. Das dürfte Folgen haben. (...)"
  • Süddeutsche Zeitung: Die verachtete Wissenschaft (Thomas Steinfeld) "Die Plagiatsdebatte um Verteidigungsminister Guttenberg zeigt, was Merkel & Co. sowie ein Großteil der Bevölkerung von der akademischen Welt halten (...) Das Ergebnis: Der Minister ist etwas angesengt, die Wissenschaft in Deutschland aber schwer beschädigt."
  • Der Tagesspiegel: "Guttenberg hat systematisch getäuscht" “Der Bremer Juraprofessor Fischer-Lescano rügt die Uni Bayreuth für den ungeprüften Titelentzug. Bundestagspräsident Lammert sieht die Übernahme von Bundestagsgutachten in Guttenbergs Dissertation deprimierend eindeutig.“
  • SWR Fernsehen Baden-Württemberg: Ist Schummeln menschlich? Video, 4:07 min. „In der Schule heißt es: abschreiben streng verboten! Wer aber hat es nicht schon gemacht, oder im Alltag geschummelt? Was sich der Verteidigungsminister geleistet hat, ist aus Sicht mancher Experten mehr als harmloses ‚Schummeln‘.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Ein Verwundeter (Dirk Hautkapp) Kommentar. „Die Bundeswehr steuert auf die radikalste Reform in ihrer Geschichte zu. An der Spitze aber steht ein verwundeter Mann, der, wenn man ihm glaubt, ohne böse Absicht aber in einer Art Dauer-Blackout seine Doktorarbeit zusammengeschummelt haben will. Das kann nicht gut gehen.“
  • Westdeutsche Allgemeine Zeitung: TV-Talk: Warum das Volk zu Guttenberg noch immer will (Vera Kämper) „Die Opposition schießt sich auf den „Schummelbaron“ zu Guttenberg ein, die Universität Bayreuth erkennt ihm den Doktortitel offiziell ab – doch in den Umfragen hält die Bevölkerung zum Verteidigungsminister. Frank Plasberg versuchte bei „Hart aber fair“ dem Phänomen auf den Grund zu gehen.“
  • ZEIT ONLINE: Politologe Beucker: „Guttenbergs Taktik ist brandgefährlich“ (Michael Schlieben) „Guttenberg [...] gibt sich einerseits reumütig, verschärft aber anderseits die Stimmung gegen die angeblich bösen Medien, die ihn jagen würden. Das kommt bei großen Teilen der Bevölkerung gut an, gerade bei den Nicht-Akademikern.“
  • ZEIT ONLINE: "Ich wollte es nicht glauben" (Ulrich Schnabel) - Ein Gespräch mit dem Juristen Andreas Fischer-Lescano, der zu Guttenberg entlarvte.
  • ZEIT ONLINE: CDU: Die Droge Guttenberg (Robert Birnbaum) „CDU und CSU sind abhängig von Guttenbergs Beliebtheit. Also muss er gerettet werden – um jeden Preis. Und der ist: Gift und Bitterkeit im Parlament.“
  • ZEIT ONLINE: Guttenbergs falsche Demut (Karsten Polke-Majewski) Kommentar. „Unabhängigkeit war für Guttenberg immer ein hoher Wert. Wenn er sie retten will, sollte er dem Rat folgen, den ihm Krista Sager von den Grünen zurief: ‚Mach den Cem.‘ Cem Özdemir hatte sich einst aus der Bundespolitik zurückgezogen, weil er auf Dienstreisen erworbene Bonusmeilen privat verflogen hatte. Heute ist er Parteivorsitzender.“


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