Wikia

GuttenPlag Wiki

Plagiatsaffäre: 5. März 2011 - 6. März 2011

4.222Seiten in
diesem Wiki
Kommentare0

Diese Seite wurde für den Pressespiegel angelegt. Nach Umstellung des Pressespiegels auf Semantic MediaWiki sind diese Seiten geschützt und archiviert, und sollten nicht mehr bearbeitet oder verlinkt werden.


6. März 2011

  • Berliner Morgenpost: Eine zweite Chance für Guttenberg (Hajo Schumacher) "Wenn sich Historiker in ein paar Jahrzehnten der Guttenberg-Affäre annehmen, dann werden sie die vergangenen drei Wochen als Festtage einer erwachsenen Demokratie deuten. Entlang einer erschwindelten Dissertation hat sich Deutschland eine Vielzahl seiner Werte bewusst gemacht." (nur kostenpflichtig verfügbar)
  • DEUTSCHLANDFUNK: Bei der Bundeswehrreform ist "Nichts stümperhaft vorbereitet" CDU-Generalsekretär stellt sich hinter zu Guttenberg - Hermann Gröhe im Gespräch mit Sabine Adler
  • The European: Digitale Jubelperser (Der Presseschauer) "Der Fall Guttenberg weist auf ein neues Phänomen hin, das immer schneller um sich greift. Astroturfing beschreibt künstliche Meinungsmache. Derzeit braucht man dafür günstige Arbeitskräfte, bald werden dazu nur noch Computer benötigt."
  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Wie Ken den Kopf verlor - Guttenbergs verschleppter Rücktritt (Volker Zastrow) "Er musste wiederholt die gerade gemachten Aussagen als unwahr kassieren - damit erwies er sich vor aller Augen als genau das, was ihm vorgeworfen wurde. Und den Übergang zur Wahrheit schaffte er nie." ... "Schon nach dem ersten Krisen-Wochenende war auf der GuttenPlag-Seite im Internet sehr genau dokumentiert, was Guttenberg in seiner Dissertation angerichtet hatte. Dort konnte man ein kleines Abbild der Seiten sehen; vollständig ohne Quellenangabe abgeschriebene Seiten waren rot, teilweise abgeschriebene hellrot eingefärbt. Es war nicht einmal mehr ein Drittel weißer Seiten übrig. Man konnte die Fälschungen im Einzelnen mit dem Original vergleichen." ... "Die Schwarmintelligenz im Netz benötigte gut zwei Tage, um Guttenbergs Dissertation bis auf die Knochen abzunagen. Wie Piranhas. Es gibt im Netz aber auch Schwarmdummheit. Und es gibt Schwarmeinsamkeit."
  • FAZ: Zwei Wochen deutsches Psychodrama (Nils Minkmar) "Es mussten nur die drei deutschen Heiligtümer Dissertation, Bayreuth und Karl-Theodor zu Guttenberg knirschend aufeinandertreffen - und schon vernebelte sich die öffentliche Diskussion. Erschreckend, wie instabil die deutsche Normalität ist."
  • Münsterländische Volkszeitung: Karl-Theodor zu Guttenberg - ein Märtyrer? "Das Opfer einer medialen Menschenjagd? (...) Demonstrationen für den zweifellos in weiten Teilen der Bevölkerung geschätzten Akteur auf der Berliner Bühne sind emotional zwar verständlich, aber in der Sache absurd."
  • RP Online: Guttenberg-Ärger in der Union - Kauder kartet in der "Sargnagel-Affäre" nach
  • SPIEGEL ONLINE: Union verliert nach Guttenberg-Affäre an Zuspruch
  • SPIEGEL ONLINE: Legendenbildung Ein Gespenst namens Guttenberg
  • Sprengsatz (Politik-Blog aus Berlin): Das war’s (Michael Spreng) „Die Lehre aus dem Fall zu Guttenberg: Die Wähler müssen mit dem uncharismatischen politischen Personal zurechtkommen, das wir haben. Es gibt in der deutschen Politik keine Lichtgestalten. Und man sollte sich hüten, welche dazu zu erklären. Lieber ein dröger, aber anständiger Politiker wie Olaf Scholz als ein zu Guttenberg.“
  • Der Standard (Österreich): Plagiate "Initiative für Transparenz in der Wissenschaft" gegründet Weil Uni Wien nicht auf Plagiatsvorwürfe gegen Hahn reagiert, gründet der Wiener Philosoph Hrachovec eine Initiative. "Würde Hahns Dissertation in Plagipedia reingestellt, kann man davon ausgehen, dass es so ausgeht wie bei Guttenberg", ist der Philosoph überzeugt, dass Hahn plagiiert hat. Doch schon die Analyse der ersten hundert Seiten, die sich seit dem Guttenberg-Skandal hunderte Personen besorgt hätten, zeige, "dass es der Universität Wien im Vergleich zu Bayreuth die wissenschaftliche Integrität fehlt". An der Uni Wien sieht man unterdessen die Überprüfung von Hahns Doktorarbeit als abgeschlossen an, wie eine Sprecherin des Rektorats der APA versichert."
  • Süddeutsche Zeitung: Verhasster Enthüller (Roland Preuß) "Rechtsprofessor Andreas Fischer-Lescano brachte Guttenbergs Plagiatsaffäre ins Rollen. Die Ereignisse überrollten auch ihn: Der Jurist fühlt sich beobachtet - und wird mit Hassmails überschüttet."
  • Süddeutsche Zeitung: Gedanken über KT CSU Politiker schreiben in ein fiktives Tagebuch über die Guttenberg Wochen
  • Süddeutsche Zeitung: Union verliert in Umfragen - Seehofer: "Wir wollen Guttenberg zurück"
  • Süddeutsche Zeitung: Demo in Guttenberg - "Ohne KT, Deutschland ade" "Böhnke ist der Wirt des einzigen Gasthauses in Guttenberg, und er ist der Chef der örtlichen SPD, übermäßige Verehrung darf man da nicht erwarten. Wer den Wirt in den letzten Wochen besucht hat, der spürte früh, dass da ein Skeptiker das Bier auf den Tisch stellt."
  • Der Tagesspiegel: Schadensfall Guttenberg (Jost Müller-Neuhof) "Sehen die Staatsanwälte ein „öffentliches Interesse“ an der Strafverfolgung, kann es eng für ihn werden"
  • Der Tagesspiegel: Erleichterte gegen Empörte (Tissy Bruns) "Die Polarisierung um den blendenden Guttenberg hat einen anderen Charakter als die um Westbindung, Nato-Raketen oder Atomkraft. Verhandelt werden nicht soziale Interessen oder politische Weichenstellungen, sondern die moralische Verfassung von Politik, Medien, Wissenschaft, Volk."
  • WELT Online: "Guttenberg ist Mogelpeter vor dem Herrn" "Was bleibt von Guttenberg? Nicht viel bis gar nichts glaubt der konservative Publizist Arnulf Baring. Ein Blick zurück im Zorn." (Interview mit Arnulf Baring)

Zurück zum Pressespiegel


5. März 2011

Der Pressespiegel zu den Pro-Guttenberg Demos am 05.03.2011 bietet ausführlich Informationen zu den Pro-Guttenberg Demos sowie zu den Spaßaktionen aus Berlin, Frankfurt und Köln: ''Komministisches Bündnis Pro Guttenberg' - "Bericht aus Köln";hedonist international' - "Hedonistische Internationale meldete Berliner Pro-Guttenberg-Demonstration an"Bilder der "ProGuttenberg-Performance in Köln" und ein Video mit dem Interview eines Pro-Guttenberger Hedonisten in Berlin. Zwei weitere aus Berlin und ein Video aus Frankfurt.

  • der Freitag: Personenkult und Massenphänomene (Blog) "WikiLeaks und GuttenPlag sind, wie ich in meinem Eingangsbeitrag schon schrieb, Beispiele für mehr Transparenz im weltweiten politischen Geschehen und nehmen erheblichen Einfluss auf die handelnden Akteure. Sie bieten ganz neue Möglichkeiten, Jedermann einen Einblick in die Zusammenhänge zu geben."
  • Kölner Stadt-Anzeiger: Guttenberg weg: Stimmen zum Spiel
  • Mannheimer Morgen: „Zu simpel“ - Legendenbildung im Fall Guttenberg (Martin Ferber) Kommentar. „Mit der Lüge der sogenannten Dolchstoßlegende haben es die Eliten des Kaiserreichs in der Weimarer Republik geschafft, vom eigenen Versagen abzulenken und die Schuld an der verheerenden Niederlage im Ersten Weltkrieg auf die Vertreter der jungen Republik von Weimar zu schieben. Nach der gleichen Methode versucht nun auch CSU-Chef Horst Seehofer, den gestürzten Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Märtyrer zu stilisieren.“
  • n-tv: Es geht auch ohne Guttenberg Seehofer: CSU ist ungebrochen
  • Passauer Neue Presse: Kauder fand einige Stimmen zu Guttenberg unnötig (nicht mehr online) - Dazu Pressemitteilung (DPA): „Unionsfraktionschef Volker Kauder wies Vorwürfe mangelnder Solidarität mit dem zurückgetretenen Verteidigungsminister in der Plagiats-Affäre zurück. Zugleich räumte er [...] ein, dass es einige wenige Stimmen gegeben habe, «die nicht nötig gewesen wären.“
  • Die Presse: Von Guttenberg und zu Gutenberg: Eine Ära neigt sich dem Ende zu (Karl Weidinger) "Mit dem abgetretenen Verteidigungsminister verlieren auch die Printmedien ihre Kontrollmacht als angeblich vierte Gewalt im Staat."
  • rbb: r1-Medienmagazin mp3 Audio-Datei Thema unter anderem "Guttenbergs Medienschelte"
  • RP online: Guttenberg war ein Trugbild
  • Spiegel Online: Demos in Deutschland: Guttenberg-Gegner verhöhnen Guttenberg-Fans (Ole Reißmann und Fabian Reinbold) "Gebt uns Gutti wieder! Erst organisierten die Anhänger Karl-Theodor zu Guttenbergs eine riesige Facebook-Gruppe, jetzt versammelten sich Hunderte in deutschen Städten, um für den Ex-Verteidigungsminister zu demonstrieren. Doch sie dürften nicht mit so viel Spott gerechnet haben."
  • Sprengsatz (Politik-Blog aus Berlin): 27. März – der Tag des Zorns? (Michael Spreng) „Karl Theodor zu Guttenberg bleibt auch nach seinem Rücktritt eine politische Ausnahmeerscheinung. Es gab noch nie einen Minister, dessen Comeback sofort nach der Rücktrittserklärung diskutiert wurde, so als sei seine Demission nur eine Schaffenspause, eine kurze Unterbrechung seiner glanzvollen Karriere.“
  • Süddeutsche Zeitung: Meinung blubbert (Kurt Kister) "Die Pro-Guttenbergs werfen einem Hetzjagd vor, die Wutdoktoren glauben seit Dienstag, sie könnten mit Hilfe des Internets die Welt regieren. Und ständig muss man zu allem eine Meinung haben."
  • Südkurier: Das Erbe des Barons (Dieter Löffler) Leitartikel „Es reicht, wenn er sich an jene Gesetze und Regeln hält, die für alle Bürger gelten. Der Doktorand Guttenberg glaubte offenkundig, darüber zu stehen. Die Anmaßung kostet ihn das Amt. Wiederkommen wird er nur, wenn er begreift, woran er scheiterte.“
  • Der Tagesspiegel: Erleichterte gegen Empörte (Tissy Bruns) "Der Fall Guttenberg hat die Gesellschaft gespalten. Mit Routine sind seine Hinterlassenschaften nicht zu beseitigen"
  • Der Tagesspiegel: Schadet der Fall Guttenberg dem Ansehen des Deutschen Bundestages?
  • Welt Online: Bayreuth lässt grüßen (Sebastian Borger) "Gaddafis Sohn bekam seinen Doktortitel in London. Der Hochschule wurden dafür 1,8 Millionen Euro versprochen. (...) Genauen Einblick in die engen Verflechtungen der Hochschule mit dem Gaddafi-Clan soll nun der frühere höchste Richter Englands, Lord Harry Woolf, nehmen. Dabei wird auch geklärt, ob Saif Gaddafis Doktorarbeit ein Plagiat war."
  • Welt Online: Karl-Theodor zu Guttenberg: Die CSU braucht eine Schuldige "Zur Legende vom gemeuchelten Helden fehlt freilich noch einer: der Rächer. Diesen Part übernimmt CSU-Chef Horst Seehofer."
  • Welt Online: Lammert soll sich bei Guttenberg entschuldigen
  • Welt Online: GLASAUGE-News: Guttenberg-Soldarität "Jüngstes Gerücht: Aus Solidarität mit Karl-Theodor zu Guttenberg planen viele Bundesbürger, sich in den kommenden Tagen komplett unakademisch zu verhalten."
  • wissenrock: Scharlatan Guttenberg: Professorenschaft verstärkt Kritik Über 2000 Hochschullehrer geben gemeinsame Erklärung (pdf) ab und sammeln weiterhin Unterschriften. "Die unterzeichnenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer haben mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass die Universität Bayreuth die Aberkennung des Doktorgrades von Herrn zu Guttenberg nicht mit vorsätzlicher Täuschung begründet hat." (...) "Wenn Mängel wie die der zu Guttenbergschen Arbeit lediglich handwerkliche Fehler darstellen sollen, sehen wir die Gefahr, dass die bewährten Standards wissenschaftlicher Arbeit verkommen. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem Fall zu Guttenberg kein negativer Präzedenzfall geschaffen wird. Darüber hinaus bringen wir unser Befremden darüber zum Ausdruck, dass führende Politiker - an der Spitze die Bundeskanzlerin - Wissenschaft und wissenschaftlicher Redlichkeit insgesamt den Stellenwert von Nebensächlichkeiten geben."
  • ZEIT ONLINE: "taz"-David streitet gegen "Bild"-Goliath ( AFP)

Zurück zum Pressespiegel

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki