Fandom

GuttenPlag Wiki

Plagiatsaffäre: 9. April 2011 - 10. April 2011

4.222Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Diese Seite wurde für den Pressespiegel angelegt. Nach Umstellung des Pressespiegels auf Semantic MediaWiki sind diese Seiten geschützt und archiviert, und sollten nicht mehr bearbeitet oder verlinkt werden.


10. April 2011

  • Augsburger Allgemeine: Plagiatsaffäre um zu Guttenberg: Uni Bayreuth wehrt sich gegen Vorwurf der Vorverurteilung (dpa) "Wie Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte, könne aus Sicht der Uni von einer Vorverurteilung keine Rede sein. «Es gibt bis heute keine offizielle Stellungnahme der Universität Bayreuth oder der Kommission, in der von einer absichtlichen Täuschung die Rede war», sagte der Sprecher der Hochschule auf Anfrage. «Insofern halten wir diese Vorwürfe für verfehlt.»"
  • Berliner Kurier: Guttenberg verschanzt sich im Lügenturm "Erst trat er von seinem Doktor-Titel zurück, dann von seinem Ministeramt – und jetzt plant Karl-Theodor zu Guttenberg offenbar den Rücktritt vom Image als reuiger Sünder. Mit allen Tricks versucht er, der Wahrheit einen Maulkorb zu verpassen. Der Baron zeigt sein wahres Gesicht! Die Justiz seiner bayerischen Heimat hilft ihm offenbar dabei. Nach einem Bericht des „Spiegels“ sucht sie nach Wegen, um die Strafsache „Doktorarbeit“ einzustellen. Motto: Schwamm drüber, Dr. Schummel!"
  • Bild.de: „Haltlose Vorwürfe“, „Vorverurteilung“, „unangemessen“: Guttenbergs Anwalt greift Uni Bayreuth an (Michael Backhaus) „Die empörte Reaktion von Guttenberg-Anwalt Alexander Graf von Kalckreuth: »Obwohl die Kommission der Bayreuther Universität ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen hat, wird über deren angebliche Ergebnisse bereits in der Presse berichtet. Das widerspricht allen Regeln eines ordentlichen Verfahrens und dient der Vorverurteilung meines Mandanten.«“ Diese Stellungnahme des Anwalts wurde von mehreren Zeitungen zitiert, u.a. als Wort der Woche in der ZEIT (Nr. 16/11).
  • FAZ.NET: Absichtlich abgeschrieben: Uni Bayreuth bleibt hart (FAZ.NET mit oll./dpa) „Die Universität Bayreuth will trotz der Intervention von Guttenberg ihre Untersuchungsergebnisse über die Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers veröffentlichen: ‚Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten treffen‘.“
  • FAZ.NET: Öffentlich oder privat? (Eckart Lohse) Kommentar. „In der ihm eigenen Neigung zur großen Geste hatte zu Guttenberg angekündigt, bei der Aufklärung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe in der Plagiatsaffäre tatkräftig mitzuwirken. Von seinem besonderem Schneid zur Wahrheitsliebe ist nicht viel übrig geblieben.“
  • Frankfurter Rundschau: Plagiatsaffäre, nächster Akt (Joachim Frank) Kommentar: „Die Universität Bayreuth tut inzwischen alles dafür, Karl-Theodor zu Guttenberg als Einzeltäter mit Betrugsabsicht darzustellen. Auf dass möglichst wenig von der Peinlichkeit seiner Affäre an der Alma Mater hängen bleibe, die ihren Eleven früher gar nicht genug herzen konnte. [...] Angeblich suchen dienstbare Geister derweil nach Wegen, ein ‚öffentliches Interesse‘ an einem Strafverfahren zu verneinen. Am besten, es klagt doch ein direkt Betroffener gegen das Plagiat. Dann folgte aus dem geistigen Diebstahl nicht auch noch eine juristische Trickserei.“
  • Main-Post Würzburg: Aufrichtigkeit sieht anders aus - Guttenberg-Bericht muss veröffentlicht werden (Andreas Kemper) Leitartikel. „Karl-Theodor zu Guttenberg ist gerade dabei, auch noch den letzten Rest von Glaubwürdigkeit zu verlieren. Er versucht offensichtlich über seine Anwälte, die Veröffentlichung des Abschlussberichts der Bayreuther Universitätskommission zu verhindern. Dieses Vorgehen des einst beliebtesten deutschen Politikers ist geradezu ungeheuerlich und darüber hinaus politisch dumm.“
  • Mittelbayerische Zeitung: Guttenberg fürchtet die Offenheit „Guttenbergs Anwalt wirft der Universität Bayreuth in der Plagiatsaffäre eine Vorverurteilung des Ex-Ministers vor.“
  • Mitteldeutsche Zeitung: Hohle Worte (Sibylle Quenett) „Hatte der frühere Verteidigungsminister nicht versichert, es sei sein ‚aufrichtiges Anliegen‘, zur Aufklärung aller Vorwürfe mit Blick auf seine abgekupferte Doktorarbeit beizutragen? Große Worte, die sich dieser Tage als hohl erweisen.
  • Neue Osnabrücker Zeitung: Heftiger Streit zwischen Guttenberg und Uni Bayreuth "Der Anwalt des prominenten CSU-Manns griff die Hochschule Bayreuth scharf an und warf ihr vor, seinen wegen der Plagiatsvorwürfe zurückgetretenen Mandanten vorzuverurteilen."
  • Neue Osnabrücker Zeitung Kommentar zu Wissenschaft: Guttenberg - Billiger Versuch "Ihm [Bormann] bleibt nichts anderes übrig, als auf vollständiger öffentlicher Aufklärung zu bestehen, um den Ruf seines Hauses zu retten. Um die Glaubwürdigkeit des Wissenschaftsbetriebs insgesamt wieder aufzupolieren, benötigt es aber mehr: die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles. Die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens mit der Begründung, dass kein "besonderes öffentliches Interesse" vorläge, würde ein falsches Signal setzen - zumal in vergleichbaren Fällen Täter per Strafbefehl zu Geldstrafen verurteilt wurden."
  • Neue Westfälische: Kommentar: Guttenberg schaltet Anwälte ein - Dr. Demut (Johann Vollmer) "Über Demut hat Karl-Theodor zu Guttenberg so oft gesprochen. (...) Dass Guttenberg nun per Anwalt versucht, einen Untersuchungsbericht der Universität Bayreuth von der Öffentlichkeit fernzuhalten, ist ein neuer Höhepunkt dieser Schmierenkomödie. Glaubwürdigkeit gewinnt man so nicht zurück. Das sollte Guttenberg demütig zur Kenntnis nehmen."
  • n-tv: Die Schlammschlacht geht weiter - Guttenberg-Anwalt greift Uni an (hdr/hvo/dpa/AFP).
  • Nürnberger Zeitung (Blog): Plagiatsverdacht auch bei der FDP? "Nun sind die Vroni-Plag-Leute auch bei einer Dissertation einer bekannten FDP-Politikerin fündig geworden."
  • Rang und Namen (Blog der RheinZeitung): Auf Guttenberg-Entzug (Peter Lausmann) Rückblick auf die Guttenbergsche Regierungsbeteiligung bis hin zur aktuellen Situation "dass sich Guttenberg über seinen Anwalt mit der Uni Bayreuth anlegt".
  • Rheinische Post: Guttenberg gibt sich unbelehrbar (Detlev Hüwel) Leitartikel. „Für wie dumm hält er eigentlich die Öffentlichkeit und vor allem all jene, die in jahrelanger, mühevoller Forschungsarbeit auf redliche Weise ihren akademischen Grad erworben haben?“ - „Die Causa Guttenberg wirft aber auch einen dunklen Schatten auf die beteiligten Professoren der Uni Bayreuth. Hier muss lückenlos geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, dass des Barons dreiste Flickschusterei mit der Bestnote geadelt wurde.“ - Pressemitteilung.
  • Roadrunnerswelt (Blog):Anwalt von Karl-Theodor zu Guttenberg kritisiert Universität Bayreuth "Seit Freitagabend weiß ganz Deutschland, was angeblich im Abschlussbericht zur Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg stehen wird." (...) "An dieser Stelle würde mich brennend interessieren, wie zu Guttenberg angesichts laut Guttenplag auf 94,4 Prozent der Seiten gefundenen Plagiate und insgesamt 63,8 Prozent plagiierten Zeilen schlüssig belegt hat, dass dies keine Absicht gewesen ist."
  • Saarbrücker Zeitung Heftiger Streit zwischen Guttenberg und Uni Bayreuth.
  • Saarbrücker Zeitung Guttenberg-Anwalt attackiert Uni Bayreuth.
  • Sächsische Zeitung: Die Uni hat sich ebenfalls blamiert Vorgezogene Veröffentlichung der Ausgabe vom 11.04.2011 (Dieter Schütz) Kommentar: "Höchst peinlich ist die ganze Angelegenheit allerdings nicht nur für Guttenberg, sondern auch für die Universität Bayreuth. Sie hat sich ebenfalls bis auf die Knochen blamiert. Wenn beide Betreuer der Doktorarbeit nicht merken, dass Guttenberg seitenweise abgeschrieben hat, dann liegt an der juristischen Fakultät der Universität offensichtlich einiges im Argen. Kommt hinzu, dass die Professoren für die Dissertation auch noch ausgerechnet die Höchstnote „summa cum laude“ vergeben haben. Selbstkritisches hat man dazu aus Bayreuth noch nicht vernommen."
  • Spiegel: Zoff mit der Uni Bayreuth: Guttenbergs seltsamer Kampf (Ein Kommentar von Christian Stöcker) "Die einzige Erklärung, die außer Absicht für Art und Ausmaß der plagiierten Stellen in Frage käme, wäre fortgesetzte geistige Umnachtung beim Schreiben, eine Lesart, die sicher nicht im Sinne des Autors wäre. Vor diesem Hintergrund muten die Scharmützel, die Guttenbergs Rechtsvertreter sich nun mit der Universität Bayreuth liefern, seltsam an. (...) Vielleicht geht es darum, die historische Festschreibung der Schummelei in einem offiziellen Dokument wie dem Bericht der Kommission zu verhindern? Oder darum, diese historische Festschreibung künftigen politischen Gegnern nicht als schlagendes, stets greifbares Anti-Guttenberg-Argument an die Hand zu geben? (...) Momentan aber bewirken die Bemühungen Guttenbergs das Gegenteil: Je größer sein Widerstand, desto größer wird das öffentliche Interesse an dem, was er da tut."
  • stern.de: Zurück in den Schlagzeilen (Ulrich Steinkohl) "War es Vorsatz oder Schludrigkeit? Diese Frage stellt sich seit Beginn der Plagiatsaffäre von Ex-Verteidigungsminister Guttenberg. Nun gibt es Hinweise, dass der gestrauchelte CSU-Star in seiner Doktorarbeit bewusst abgeschrieben hat - was er weiter bestreitet."
  • stern.de: Der Baron lässt zurückschießen (Kra) "Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat schweres Geschütz aufgefahren. Sein Anwalt greift die Uni Bayreuth scharf an und wirft ihr Vorverurteilung vor."
  • stern.de: Uni Bayreuth will Kommissionsbericht veröffentlichen (cjf/jwi/AFP/DPA/Reuters).
  • Stuttgarter Zeitung: Guttenberg kämpft um seinen Ruf, die Uni um ihren (Alexander Mäder) "Die Hochschule will zeigen, wie sie ausgetrickst wurde, und der Exverteidigungsminister findet offenbar, dass sein Rücktritt Strafe genug war." (...) "Doch die Beweislage ist erdrückend: das Internetprojekt Guttenplag hat 1218 Passagen ohne Zitatangabe gezählt, die aus 135 fremden Texten stammen. Die Doktorarbeit ähnelt damit einer Collage."
  • Süddeutsche Zeitung: Rüdiger Bormann: Präsident der Uni Bayreuth - Beschwingter Aufklärer im Fall Guttenberg (Tanjev Schultz) „An ihm ist ein Politiker verloren gegangen: Uni-Präsident Bormann entzog Guttenberg seinen Titel. Jetzt sorgt er dafür, dass die Öffentlichkeit das Gutachten zu seiner Doktorarbeit zu lesen bekommt.“
  • tagesschau.de: Guttenberg-Anwalt erhebt Vorwürfe gegen Universität Zu Guttenberg weiterhin: "Mangelnde Sorgfalt" und keine absichtliche Täuschung. Sein Anwalt Graf von Kalckreuth, spezialisiert auf Urheberrecht, erhebt nun Vorwürfe gegen die Uni.
  • taz: Die Wiederauferstehung ist eine Frage der Zeit: Zurück in die Zunft (Kommentar von Matthias Lohre) Der Autor sieht das aktuelle Taktieren Guttenbergs durch seine Anwälte in einem Rückkehrversuch begründet.
  • Welt am Sonntag: Guttenberg lässt seine Anwälte sprechen (Thorsten Jungholt) „Der Ex-Minister will der Universität Bayreuth verbieten, öffentlich zu verkünden, dass er bei seiner Doktorarbeit absichtlich abgeschrieben hat. Dabei hat er rechtlich wenig zu fürchten.“
  • WELT ONLINE: Guttenberg will Plagiatsgutachten zensieren (dpa/ks).
  • DerWesten: Guttenberg-Anwalt kritisiert Universität Bayreuth (dapd).
  • ZEIT ONLINE (Blog): Uni-Leaks dringend gesucht! Warum der Fall Guttenberg die Notwendigkeit eines Transparenzgebots demonstriert (Markus Heidmeier) "Sollten Politik und Politiker nicht bereit sein, in angemessener Transparenz zu handeln, dann wird sich die Gesellschaft der Gegenwart Einblicke, die ihr verwehrt werden, selbst verschaffen. Das GuttenPlag-Wiki hat das eindrucksvoll bewiesen."
  • ZEIT ONLINE: Guttenbergs Anwalt greift Uni Bayreuth an (ZEIT ONLINE, AFP, dpa).

9. April 2011

  • Berliner Morgenpost: Guttenberg-Ermittlungen könnten eingestellt werden (dpa/AFP/ks) „Die bayerische Justiz versucht einem Bericht zufolge nachzuweisen, dass an strafrechtlichen Ermittlungen gegen Guttenberg kein öffentliches Interesse besteht.“
  • Deutschlandfunk: Guttenbergs Plagiate (MP3-Audio) (Rolf Clement).
  • EXPRESS (Köln): Guttenbergs mieses Spiel (Dierk Rohwedder) „Nach einem Bericht des ‚Spiegels‘ sucht die bayerische Justiz nach Wegen, um die Strafsache ‚Doktorarbeit‘ einzustellen. Und der adlige frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg? Er versucht mit allen Tricks, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.“
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bayreuth appelliert an Guttenberg (Heike Schmoll) „Die Universität Bayreuth wird zu Guttenberg wohl vorsätzliche Täuschung bescheinigen. Der ehemalige Verteidigungsminister bemühe sich nicht ‚aktiv‘ um Aufklärung in der Plagiatsaffäre - seine Anwälte wollen verhindern, dass der Abschlussbericht über seine Doktorarbeit öffentlich wird.“
  • n-tv: Anklage so gut wie vom Tisch "Die Universität Bayreuth will trotz der Intervention von Karl Theodor zu Guttenberg ihre Untersuchungsergebnisse über die Doktorarbeit des Ex-Verteidigungsministers veröffentlichen. "Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten", sagte Unisprecher Frank Schmälzle."
  • Neue Westfälische (Bielefeld): Erfahrung ist ein Wert an sich (Carsten Heil) „Der altgefahrene Heiner Geißler hat es in den vergangenen Wochen gezeigt, wie man mit Ruhe, Geduld und Lebenserfahrung eine festgefahrene Debatte wieder aus dem Sackbahnhof ziehen kann. Das Gegenteil bewies der junge Senkrechtstarter Karl-Theodor zu Guttenberg.“
  • Saarbrücker Zeitung Uni will Bericht zu Guttenberg-Arbeit veröffentlichen.
  • Spiegel online: Guttenbergs juristische Doktorspiele "Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird in der Plagiatsaffäre möglicherweise nicht strafrechtlich belangt. Wie Münchner Strafverteidiger berichten, sei die bayerische Justiz auf der Suche nach Präzedenzfällen, in denen Ermittlungen wegen Urheberrechtsverletzungen eingestellt wurden, weil kein öffentliches Interesse bestand." Kommentar von GuttenPlag: Dieses Verhalten seitens der Staatsanwaltschaft ist unfassbar, da selten bei einem Fall ein höheres öffentliches Interesse vorgelegen hat.
  • Stern: Ex-Doktor Guttenberg muss wohl nicht vor Gericht (be/ukl/DPA) „Die Copy&Paste-Affäre flackert wieder auf. Karl-Theodor zu Guttenberg drohen offenbar keine strafrechtlichen Konsequenzen. Doch der Prüfungsbericht der Universität Bayreuth kommt zu eindeutigen Urteilen. Und sein Doktorvater leidet unter dem Abschreib-Baron.“
  • Stuttgarter Nachrichten: Uni will Bericht zu Guttenberg-Arbeit veröffentlichen (dpa) "Die Universität Bayreuth will ihren Bericht zur Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) notfalls auch gegen dessen Willen veröffentlichen."Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten", sagte Uni-Sprecher Frank Schmälzle am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) kommt die eingesetzte Untersuchungskommission zu dem Schluss, dass der Ex-Verteidigungsminister absichtlich abgeschrieben habe. Guttenberg will eine Veröffentlichung verhindern."
  • sueddeutsche.de: Guttenberg setzt sein Blendwerk fort Kommentar von Tanjev Schultz "Es ist natürlich Guttenbergs Recht, sich nicht selbst zu belasten und der Öffentlichkeit weiter die Geschichte des Familienvaters aufzutischen, der in "mühevollster Kleinarbeit" seine Dissertation schrieb und dabei mit den Texten nur ein bisschen durcheinander gekommen ist. Glaubwürdig ist es nicht. (...) Aufklärung sieht anders aus."
  • Telepolis: Uni Bayreuth über Guttenbergs postmoderne Doktorarbeit (Florian Rötzer) "Dass der ehemalige Verteidigungsminister vermutlich massiv und vorsätzlich abgeschrieben hatte, wenn sie überhaupt selbst von ihm "verfasst" war, war jedem nach den Belegen von GuttenPlag Wiki klar (...)" "Befürchtet wurde, dass die Kommission der Universität Bayreuth womöglich der Versuchung erliegen könnte, es mit der Aberkennung der Promotion bewenden zu lassen" (...) "Guttenberg scheint allerdings noch immer zu keinem Zugeständnis seines Fehlverhaltens bereit zu sein, was die Angelegenheit nur noch peinlicher und kleinlicher macht. Nach der SZ sollen Anwälte des Adeligen aus der Region Bayreuth mit dem Auftrag unterwegs zu sein, die Veröffentlichung des noch nicht abgeschlossenen Gutachtens zu verhindern. Sollte dies zutreffen, so stünde Guttenberg nicht nur im Verdacht, ein Hochstapler und Betrüger zu sein, sondern mit Macht und Geld zu versuchen, eine unabhängige Untersuchung zu unterlaufen, obgleich er einst versichert hatte, dass er an der Aufklärung mitwirken werde."
  • Welt: Guttenbergs Angst vor der neuen Bayreuther Offenheit (Thorsten Jungholt) zu Guttenbergs Versuch der Uni einen Maulkorb zu verpassen: "Die Universität aber will dabei nicht mitmachen. Der Sprecher der Hochschule, Frank Schmälzle, sagte am Samstag, notfalls werde man den Bericht auch gegen den Willen des Freiherrn veröffentlichen: „Wir wollen eine klare Aussage zum wissenschaftlichen Fehlverhalten zu Guttenbergs treffen und das Thema öffentlich aufarbeiten“."
  • Welt: Guttenberg-Ermittlungen könnten eingestellt werden (dpa/AFP/ks) Eine Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen vom 08. und 09.04.2011.
  • Zeit.online (Blog):Für Transparenz und Öffentlichkeit (Elcycinu) Nach dem die Staatsanwaltschaft von mangelndem öffentlichen Interesse spricht formiert sich Widerstand im Internet. Hier ein Beispiel (Vorlage eines Musterbriefs) zur Bekundung des öffentlichen Interesses. (Mit Verweis auf GuttenPlag)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki