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Plagiatsaffäre: 9. März 2011 - 10. März 2011

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10. März 2011

  • Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg: Verfassung und Verfassungsvertrag : konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU / von Karl-Theodor zu Guttenberg Titel hat den Vermerk "Plagiatsnachweis" mit Link zu GuttenPlag Wiki.
  • charivaride-Nachrichten aus Bayern: Ärger um Guttenberg Ecke an der Hochschule Ansbach (dapd) "Die Idee zu der Anschauungstafel hatten Mitarbeiter der Hochschul-Bibliothek, um Studenten anhand von Beispielen aus der Doktorarbeit des Ex-Ministers und CSU-Politikers aufzuzeigen, welche Fehler sie machen könnten und worauf sie bei ihren eigenen Arbeiten zu achten haben."
  • FAZ: Guttenberg will „Zeit der Buße“ einlegen (Stephan Löwenstein) "Guttenberg sprach zuvor von einem „schmerzlichen Abschied“. Er werde jetzt „eine Zeit der Reue, wahrscheinlich auch der Buße für Fehler, die man gemacht hat“ einlegen. Auch wenn die Fehler nicht mit der Amtszeit zusammenhingen, müsse man dafür einstehen, sagte er. Mehrfach spielte er auf seine Doktorarbeit an, in die er in großen Passagen Texte einkopiert hatte, ohne die Quelle anzugeben. Guttenberg sagte, er werde „das eine oder andere“ aufschreiben, wobei er in den letzten Wochen gelernt habe, dass das eigene Gedanken sein sollten. Ob er die Absicht hat, nach der „Zeit der Buße“ in die Politik zurückzukehren, ließ er offen."
  • Financial Times: Plagiatsaffäre - Guttenberg plant plagiatsfreie Autobiografie "Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister offenbar Memoiren über seine bisherige politische Laufbahn schreiben. Er kündigte am Donnerstag vor dem Großen Zapfenstreich zu seinem Abschied an, "das eine oder andere in der Erinnerung" zu Papier zu bringen. "Es sind eigene Gedanken, die ich aufschreiben werde", sagte er ironisch mit Blick auf die Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit. Der 39-Jährige sprach von einem schmerzlichen Abschied."
  • derFeitag: Er war's, er war's ... "Es gibt viele Schuldige für Karl-Theodor zu Guttenbergs Rücktritt"
  • nortecastillo.es: El barón menguado (Diego Íñiguez) "La plataforma 'wiki' de universitarios anónimos Guttenplag descubrió 80 textos largos fusilados y citas no atribuidas en dos tercios de las páginas. Los medios ardían: ¿la habría escrito un 'negro'? ¿Dimitiría el ministro si aparecía? Un periódico publicó una foto de las memorias de su abuelo, tituladas, oh fatalidad, 'Notas a pie'." (...) "Pero ¿por qué quiso hacerla? En Alemania no son imaginables ministros como algunos de los últimos Gobiernos de… Berlusconi, pero no se les exige ser doctores"
  • Perspektive Mittelstand: Fall zu Guttenberg - ein Spiegel unserer Gesellschaft (Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann) "Die Causa zu Guttenberg hat viele Väter und spiegelt in der Vielschichtigkeit der Ursachen eine Fülle von aktuellen, vielfach bedenklichen gesellschaftlichen und insbesondere wertebezogenen Entwicklungen wider."
  • rbb inforadio: Großer Zapfenstreich für Guttenberg - Muß das sein? "Jürgen Rose war Oberstleutnant der Bundeswehr, ist im Ruhestand und hat sich einen kritischen Blick auf die Bundeswehr bewahrt. Das Gespräch mit dem Oberstleutnant führte Angela Ulrich."
  • RP online: Guttenberg schrieb beim Doktorvater ab (Michael Bröcker) "Es fragt sich, wie diese Unstimmigkeiten dem international angesehenen und mehrfach ausgezeichneten Juristen Häberle nicht auffallen konnten." (...) "Die neuen Vorwürfe wollte Häberle, der in Bayreuth lebt, gestern auf Anfrage nicht kommentieren."
  • Spiegel Online: Lernen vom schwarzen Schaf: FH-Präsident entfernt "Guttenberg-Ecke" (juf/dapd) "Auch in anderen Uni-Bibliotheken sorgt Guttenbergs Verfasssungsvergleich, den er als Doktorarbeit an der Uni Bayreuth eingereicht hatte, für Wirbel: In Göttingen und Osnabrück wurden die Exemplare der Arbeit mit Warnungen an die Studenten versehen, nicht mehr aus der Arbeit zu zitieren, berichtete die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine". Die Uni-Bibliothek Münster plant ebenfalls eine solche Warnung und lässt die Doktorarbeit zudem vor Souvenir-Jägern bewachen." Vgl. dazu oben die "charivaride"-Meldung (ausführlicher als hier)
  • Stern: Guttenbergs Zapfenstreich: Ketzer sollen draußen bleiben (Lutz Kinkel) „Die Plagiatsaffäre ist um einen Dreh reicher: Ausgerechnet die Guttenberg-Kritiker Schavan und Lammert wurden erst am Mittwochabend, 17.35 Uhr zum Zapfenstreich eingeladen - per Mail. Beide sind not amused.“ - mit Fotostrecke. Mehr zum Zapfenstreich (ohne einen direkten Bezug auf Plagiatsaffäre) s. Karl-Theodor Guttenberg (Pressespiegel).
  • Tagesspiegel: Karikaturisten schießen am schnellsten - Tagesspiegel-Zeichner Klaus Stuttmann hat das erste Buch zum Fall Guttenbergs nach der Affäre veröffentlicht. Das Büchlein nennt sich treffenderweise "Ohne Titel".
  • Tagesschau: "Hohe Hürden für Guttenberg-Anklage" "Voraussetzung für die Entscheidung, ob die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt, ist, dass ein Strafantrag der Urheber vorliegt, von denen kopiert wurde. Bislang ist das wohl nicht der Fall. Deswegen ist für eine Anklage eine andere, besonders hohe Hürde zu überspringen: Die Staatsanwaltschaft müsste ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bejahen. Wenn sie das nicht tut, ist der Fall strafrechtlich erledigt."
  • Welt Online: Guttenberg tritt seine "Zeit der Reue und Buße" an (Torsten Krauel) "Ex-Verteidigungsminister Guttenberg ist mit militärischen Ehren in die politische Auszeit gegangen. Bei einem Empfang sprach er zuvor über seine Zukunft."
  • ZEIT ONLINE: Aufgeplustert bis in die Fußnoten (Hermann Horstkotte) "Der Mitprüfer Rudolf Streinz sagte ZEIT ONLINE: "Als Zweitgutachter habe ich allein den Inhalt gewürdigt. Gezielte Plagiatsprüfung gehört(e) nicht dazu." Der Münchener Rechtsprofessor Volker Rieble meint als Experte für geistiges Eigentum sogar großzügig: Ein "Plagiat" seien die Literaturangaben "für sich genommen nicht, soweit nicht einmal ein Gedanke entlehnt wird", ..."

9. März 2011

  • Bild: „Geifer, Jagdrausch, Hass!" Zum anstehenden Zapfenstreich: "Vor dem Klassiker wolle Guttenberg den Marsch „Großer Kurfürst” und danach den Marsch „König Ludwig II” hören. Guttenberg, Fan der Hardrockband AC/DC, wird an diesem Donnerstag feierlich verabschiedet."
  • Berliner Morgenpost: Guttenberg kopierte auch bei seinem Doktorvater "Guttenplag macht weiter: Wie zum Rücktritt des Verteidigungsministers angekündigt, durchsucht die Netz-Plattform zu Guttenbergs Doktorarbeit auf weitere Plagiate. Neuer Fund: Kopien aus dem Standardwerk des Doktorvaters Peter Häberle."
  • Deutschlandfunk: Guttenberg sollte "eine längere Pause machen" (Dieter Hildebrandt) Der Kabarettist im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann.
  • Deutschlandfunk: Der Karneval geht weiter (Wolfgang Labuhn) Kommentar zum politischen Aschermittwoch.
  • Deutschlandfunk: „Wir verfolgen Taten, aber nicht die Gesinnungen“ (Kolumnist Rainer Erlinger im Gespräch mit Karin Fischer) Moralphilosophische Betrachtungen zur Causa Guttenberg: „Beim politischen Aschermittwoch hat CSU-Chef Horst Seehofer Karl-Theodor zu Guttenberg nach der Plagiatsaffäre moralisch verteidigt, indem er die Grünen als RAF-Sympathisanten und Steinewerfer bezeichnete. Rainer Erlinger findet den Vorwurf nicht angebracht: Es gebe einen Unterschied zwischen dem, was man tue und der Gesinnung.“
  • Deutschlandradio: „Wir sind aufgeklärte Menschen und können hinterfragen“ (Kolumnist Rainer Erlinger im Gespräch mit Britta Bürger) Moralphilosophische Aspekte der Frage, ob man lügen dürfe oder nicht. Erlinger zu den Folgen der Verfehlungen zu Guttenbergs: „Ich glaube, dass wirklich der größte Schaden dadurch entstanden ist, dass hier nicht mit einer Offenheit von Anfang an gearbeitet wurde.“
  • DRadio Wissen: Doktorvater - Missbrauchter Lehrer (Till Haase im Gespräch mit Deutschlandfunk-Chefredakteur Stephan Detjen). „Der Doktorvater von Karl-Theodor zu Guttenberg hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Pädagogische Briefe an einen jungen Verfassungsjuristen. Darin beschreibt er seine Erfahrungen als Doktorvater.“ Im Gespräch eingehende Analyse der Rolle von Peter Häberle im Fall KTzG. - Audio: MP3 Flash. Vergleiche auch Buchbesprechung im Deutschlandfunk am 07.03.2011.
  • FAZ: Guttenberg schrieb auch bei Doktorvater ab (Oliver Georgi) - bezogen auf unsere Seite "Guttenbergs Gießkanne", die wir am frühen Morgen veröffentlichten. "„Wie mit der Gießkanne besprenkelt Guttenberg seine Dissertation mit der wissenschaftlichen Arbeit seines Doktorvaters“, heißt es dazu im Internet-Blog „GuttenPlag“, der die fragwürdigen Fußnoten recherchiert hat und in diesen Tagen seinen Abschlussbericht zu Guttenbergs Doktorarbeit vorlegen will" (...) "Nach Berechnungen von „GuttenPlag“ gehört Häberles Buch sogar zu den zehn Hauptquellen für Guttenbergs Plagiate." ... "Diese neue Entdeckung wirft nicht nur auf Guttenberg abermals ein schlechtes Licht, sondern könnte auch seinen Doktorvater in Erklärungsnöte bringen. Gemeinsam mit Zweitkorrektor Rudolf Streinz hatte Peter Häberle am Montag in einer Stellungnahme noch erklärt, Guttenbergs Plagiate seien 2006 „mit den damaligen technischen Mitteln“ nicht erkennbar gewesen. Dabei hätte ein Blick in sein eigenes Buch vielleicht gereicht." Artikel dazu in allen überregionalen Tageszeitungen (regional mindestens mit Übernahme der dpa-Meldung) wie z. B. sueddeutsche.de u.a..
  • FAZ: Entdecker der Guttenberg-Plagiate schrieb ab - von sich selbst
    Auch eine Publikation von Andreas Fischer-Lescano, der als erster Plagiate in Guttenbergs Dissertation aufgedeckt hat, offenbart eine Ungereimtheit. Fischer-Lescano zeigte sich hinsichtlich seiner eignen Publikationen freizügig im Umgang mit Zitierregeln. (Hinweis: Fischer-Lescano hat dazu inzwischen eine Gegendarstellung ins Netz gestellt.)
  • FTD: Plagiatsaffäre: Guttenberg soll sogar bei seinem Doktorvater abgeschrieben haben "Der Ex-Doktor und Verteidigungsminister a. D. hat sich nach Erkenntnissen der FAZ bei seiner Dissertation auch bei Peter Häberle bedient - sogar aus einem Standardwerk. Guttenbergs Fußnoten sollen oft wörtlich identisch sein." (...) "Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll für seine Dissertation Arbeiten seines Doktorvaters Peter Häberle genutzt haben, ohne dies ausreichend zu markieren."
  • German.China.org.cn: Der schmerzhafte Abgang (Prof. Dr. Wu Jiang) Als immer mehr plagiierte Stellen zu Tage traten, wurde die Glaubwürdigkeit Guttenbergs von der sogenannten "Schwarmintelligenz" besiegt."(...) "Ein Verteidigungsminister, der seinen Titel nicht mehr verteidigen kann, ist schwerlich in der Lage, im Namen der Deutschen das Land zu verteidigen. Ohne Glaubwürdigkeit kann ein Politiker kaum noch andere überzeugen und etwas durchsetzen."
  • netzwelt.de: "Gefällt mir"-Button: Spam-Welle überschwemmt Facebook (Vorübergehend im Pressespiegel)
  • news@orf.at: Causa Guttenberg: Auch bei Doktorvater abgekupfert?
  • Qualitätszirkel Promotion: Stellungnahme des Qualitätszirkels Promotion zur Plagiatsaffäre zu Guttenberg und für eine nachhaltige Promotionskultur Die unterzeichenenden Professorinnen und Professoren fordern eine neue Promotionsbetreuungs-Kultur, u.a.: "Der Fall führt exemplarisch vor, was passieren kann, wenn ein Doktorand ohne strukturelle Unterstützung und ausreichende Einbindung in ein lebendiges und kritisches Forschungsumfeld promoviert. Wir sehen uns daher in unserem Anliegen bestärkt, die Promotionsphase transparenter zu gestalten."
  • Saarbrücker Zeitung: Guttenberg soll auch von Doktorvater kopiert haben „Die Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers enthalte an 29 Stellen Fragmente aus Peter Häberles Standardwerk «Europäische Verfassungslehre», ohne dass die Quelle ausreichend genannt sei, berichtete das Guttenplag-Wiki, ein Zusammenschluss von Internetnutzern zur Überprüfung der Doktorarbeit.“ Mit Abbildung und Link.
  • Spiegel Online: Plagiatsaffäre: Guttenberg soll bei Doktorvater abgeschrieben haben (cht/fln/dpa) "Hat Ex-Minister Guttenberg sogar aus dem Buch seines Doktorvaters Häberle abgekupfert? Ein neuer Bericht der Webseite GuttenPlag Wiki legt das nahe. Einige Fußnoten in dem Standardwerk und in der Promotionsschrift ähneln sich. Sogar ein Tippfehler aus Häberles Buch schaffte es in die Doktorarbeit."
  • Spiegel Online: Entdecker der Guttenberg-Plagiate schrieb bei sich selbst ab (fln) "Die beiden Autoren haben demnach nicht darauf hingewiesen, dass sie in dem Beitrag "Fragmentierung des Weltrechts: Vernetzung globaler Regimes statt etatistischer Rechtseinheit" nur bereits Veröffentlichtes neu zusammengemischt haben. Hätten die Autoren das getan, wäre der Beitrag wohl nicht veröffentlicht worden, vermutet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"." Nach Veröffentlichung widerlegen Prof. Dr. Andreas Fischer-Lescano (pdf) und Prof. Dr. Mathias Albert (pdf) die Vorwürfe.
  • Spiegel Online: Politischer Aschermittwoch: CSU spricht von "Hetzjagd" auf Guttenberg (Florian Gathmann und Anna Reimann) "Deftig geht es zu beim politischen Aschermittwoch - und am lautesten bei der CSU in Passau." Das Liveticker-Protokoll dokumentiert den Verlauf. Dabei bescheinigt Seehofer Guttenberg "politisches Talent" und fordert ihn auf, wieder in die Politik zurückzukehren.
  • Stern: stern-Umfrage: Bürger finden Guttenberg-Rücktritt richtig „Drei Botschaften der Bürger an Karl-Theodor zu Guttenberg: Gut, dass er zurückgetreten ist. Schuld daran hat er selbst. Und ein Comeback ist wünschenswert.“ - mit O-Ton-Video Seehofer glaubt an Guttenberg-Comeback.
  • Stern: Guttenberg schrieb Fußnoten von Doktorvater ab (ins/DPA) „In Sachen zu Guttenberg kehrt auch nach seinem Rücktritt als Verteidigungsministers keine Ruhe ein. Die neueste Entdeckung des Internet-Blogs Guttenplag Wiki: Der Ex-Doktor hat sich bei den Fußnoten sogar bei seinem Doktorvater, Peter Häberle, bedient. An 29 Stellen sollen die Texte nahezu identisch sein.“
  • suite101.de: Der Fall zu Guttenberg und die Wissenschaft (Stephan Frey) "Der Fall zu Guttenberg beschäftigt die Gemüter, insbesondere die Wissenschaft."
  • Welt: Uni Osnabrück warnt vor Guttenbergs Dissertation (dpa/ks) "Die Universität Osnabrück warnt ihre Studenten vor der Dissertation des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg." (...) "Das Buch kann an der Osnabrücker Universität nur noch im Lesesaal gelesen und nicht mehr ausgeliehen werden."
  • DerWesten: Guttenberg soll auch bei Doktorvater abgeschrieben haben (dapd) Zitiert Guttenplag.
  • Zeit: Umfrage: Union erholt sich nach Guttenberg-Rücktritt (dpa) "Forsa-Chef Manfred Güllner sagte, Guttenbergs Plagiatsaffäre habe viele Wähler der Union verschreckt. Dass die Sympathiewerte jetzt wieder anzögen, zeige, dass sein Rücktritt "ein absolut notwendiger Schritt für die Glaubwürdigkeit von CDU und CSU" gewesen sei."

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