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Pressespiegel/Karl-Theodor Guttenberg

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Zur Person GuttenbergsBearbeiten

Die Plagiatsaffäre führte auch zu einem anderen Blick auf die Person KT Guttenbergs, insbesondere seine zuvor selten hinterfragte Befähigung als Verteidigungsminister erfuhr nun einen kritischen Blick. Auch Stimmen, die ihn schon als nächsten Kanzler heraufbeschworen, sind jetzt genötigt zu erklären, warum sie ihn sich jetzt noch trotz der Plagiatsaffäre als nächsten bayrischen Ministerpräsident vorstellen könnten. In diesem Unterkapitel des Pressespiegels werden diejenigen Meldungen gesammelt, die zeigen, welches Bild von Guttenberg jetzt medial hergestellt wird.

Weitere Informationen zu Guttenberg finden sich auch unter

MaiBearbeiten

5. Mai 2011

  • Passauer Neue Presse: Django Asül: "Der Niederbayer ist auf süffisante Weise respektloser (Interview Alexander Kain) "Wird Karl-Theodor zu Guttenberg bei Ihnen noch eine Rolle spielen? Asül: Wenn schon die CSU-Spitze und sogar die Kanzlerin hoffnungsvoll auf die Rückkehr von zu Guttenberg warten, wäre es geradezu schändlich, ihn beim Maibockanstich zu ignorieren. Er ist die Hoffnung der CSU für die Zukunft. Also eine Art politisches E10. Er wird nie out sein."
  • Süddeutsche Zeitung Magazin: Das Beste aus aller Welt (Axel Hacke) "Was uns sofort daran erinnert, dass wir es jahrelang mit dem Minister zu Guttenberg zu tun hatten, dem erstens die Haare nach hinten wuchsen, dass es nur so eine Art hatte, und bei dem zweitens ein prüfender Griff in den Schopf gar nicht einfach gewesen wäre, die gegelten Strähnen wären einem leicht entflutscht. Ob wenigstens seine Haare dem eigenen Kopf entstammen?"

2. Mai 2011

  • Dresden Fernsehen: Lesung der Guttenberg-Biographie in Weinböhla "Ein rasanter Aufstieg, ein schneller Abstieg und viele Fragen zu seinen Entscheidungen. Der Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg hat in Deutschland für viele Diskussionen gesorgt."

1. Mai 2011

  • Droemer Knaur: Eckart Lohse und Markus Wehner stellen ihr Buch "Guttenberg" vor "Aber ist Karl-Theodor zu Guttenberg ein guter Politiker? Als Wirtschaftsminister ließ er markigen Worten, etwa in der Opel-Krise, keine Taten folgen. Kaum war er Verteidigungsminister, vollzog er in der Kundus-Affäre einen atemberaubenden Meinungswechsel. Hat er auch nur den leisesten Verdacht, dass ein anderer hinter seinem Rücken Fäden spinnt, reagiert er hochempfindlich. Muss ein Politiker mit höchsten Ambitionen, einer, der als Hoffnungsträger gilt, nicht mehr leisten, mehr aushalten?"
  • Welt online: Bekenntnisse einer Prinzessin (Anna von Bayern) "Man denke nur an zu Guttenberg. Um das Phänomen seiner außerordentlichen Beliebtheit zu erklären, wurde stets seine Herkunft bemüht. An seiner Haltung, den Werten aus dem Schloss musste es liegen! Diese Erklärung musste dann auch gleich für die im Zusammenhang mit seiner teil-plagiierten Doktorarbeit unterstellten charakterlichen Mängel herhalten: Am Adel lag es! Der nehme sich eben einfach, was er wolle, und habe ja auf Leistung ohnehin nie Wert gelegt. Aber natürlich sind wir Langnamigen - Achtung, Bekenntnis! - an solchen Klischees nicht unschuldig, denn wir scheuen nicht die Inszenierung."

AprilBearbeiten

25. April 2011

  • jurabilis: Von "Adelsprädikaten" und Namensbestandteilen - ein Praxisbericht (Alexander Hartmann) "Um ein geläufiges Beispiel zu nennen: ein KTzG sei eben (von seinem sagenhaften Vermögen, seinem malerischen Schloss, seiner angeborenen Feldherrenattitüde und seiner betörenden Wirkung auf Seniorinnen abgesehen) ein sterblicher Mensch wie Du und ich, der lediglich den Nachnamen "Freiherr von und zu Guttenberg" trage."
  • Main Post: Karl-Theodor zu Guttenberg verschwand vom Idol-Barometer (epd) "Eine Lehre der Ausstellung: Politische Idole sind besonders vergänglich, religiöse besonders stabil. Karl-Theodor zu Guttenberg gehörte, als die Schau in Speyer konzipiert wurde, noch zum „Idol-Barometer“, das die Besucher selbst regulieren dürfen. Er verlor seinen Nimbus aber just, als die Tafeln nach Erlangen gefahren wurden."
  • RP online: Guttenberg spielt sich selbst (RP) "Anfang Mai wird Karl-Theodor zu Guttenberg noch einmal als Verteidigungsminister eine Ehrung vornehmen – im Film. In Wirklichkeit bleibt der Oberfranke Ex-Minister und dem politischen Parkett fern. Zumindest bis zur abschließenden Klärung der Plagiatsvorwürfe gegen seine Doktorarbeit. Davon ahnten junge Filmemacher und Guttenberg selbst noch nichts, als er auf Anfrage vergangenen Sommer am Set eines Jugendfilmprojektes erschien und vor den Kameras jemanden spielte, für den er nichts abzukupfern brauchte: sich selbst."

25. April 2011

  • Handelsblatt: "Ganz oben": Millionäre durch die Brille eines Soziologen (Christian Panster) "Es ist ein kurzweiliges , humoriges Buch geworden, mit kleineren Schwächen. Karl-Theodor zu Guttenberg ist so eine. Der Freiherr und frühere Verteidigungsminister wird als Kronzeuge des alten Geldadels genannt: perfekte Manieren, perfekte Ausbildung – Jura-Promotion summa cum laude. Heute wissen wir, dass sein Doktortitel erschummelt war. Der Autor ist in die Zeitfalle getappt. In einer Neuauflage würde Guttenberg sicher eine andere Rolle spielen."
  • Texter gesucht.de Nachrichten: Karl Theodor zu Guttenberg soll zurück kommen? (admin) "Viele wünschen sich Karl-Theodor zu Guttenberg zurück. Trotz des ganzen Gerangels bezüglich der Plagiatsaffäre wünschen sich viele Deutsche Karl-Theodor zu Guttenberg wieder zurück."
  • Zeit: Lieber ohne Aura (Johanna Eisele) "Bundeskanzler Olaf Scholz. Was wäre passiert, wenn jemand diese Idee vor drei Monaten geäußert hätte, also vor dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg? Damals, als über die Kanzlertauglichkeit des Verteidigungsministers debattiert wurde? Man hätte gelacht. Aber nun sprechen sie in der SPD tatsächlich darüber, obder intelligente, aber charismafreie Scholz eine gute Nummer eins wäre."

24. April 2011

  • Die Presse: Die seltsame Sehnsucht nach Charisma (Leitartikel von Christian Ultsch) "Langeweile ist geradezu ein Markenzeichen funktionierender Demokratien. So gesehen funktioniert das Kabinett Faymann/Spindelegger vielleicht zu gut. Doch Führerhelden braucht auch niemand. Seit Karl-Theodor zu Guttenberg nicht mehr Verteidigungsminister und Guido Westerwelle zur Karikatur eines Außenministers geschrumpft ist, macht sich in Deutschland ein ziemlicher Charisma-Kater bemerkbar."

23. April 2011

  • RP online: Ende der Polit-Darsteller (Michael Bröcker) ""Politik mit Ausstrahlung" brachte erst CSU-Star Karl-Theodor zu Guttenberg wieder auf. Mit dem rhetorisch gewandten Freiherrn hielt die Popkultur Einzug in die Politik. Und politikferne Schichten entwickelten wieder Lust auf Politik. Vergessen, vorbei. Die Plagiats-Affäre beendete den Höhenflug des Franken jäh.
  • taz: In der Republik der Comebacks: Die Jo-Jo-Politiker

22. April 2011

  • Neue Westfälische news: Wiglaf Droste - Der Mann mit dem besonderen Blick auf die Welt (Paula Berg) "Und bei der Gelegenheit erzählt er auch gleich, dass zu Guttenberg und Bildzeitungschef Kai Diekmann sich im Golf von Mexiko gegenseitig die Haare wuschen und dabei eine Ölpest auslösten – und löst dabei selbst höchstes Vergnügen aus."
  • Süddeutsche: Seehofer rechnet mit Guttenberg-Comeback (Birgit Kruse) "Auch wenn Guttenberg vielleicht "eines Tages" einmal wieder eine Rolle in der Politik spielen wird. Vor dem Wahlparteitag im Herbst wird das sicher nicht sein. Seehofer weiß das, und kann sich nicht zuletzt deswegen eine gesunde Portion Großzügigkeit leisten. Die CSU habe 'nur Erfolg, wenn sie möglichst viele Leute im Angebot hat, die etwas leisten', sagt er und weist damit Spekulationen zurück, er sei aus Konkurrenzgründen froh über den Rücktritt von Guttenberg. 'Insofern ist es ein harter Schlag, dass Guttenberg jetzt auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung steht.' Man müsse dem früheren Verteidigungsminister nun zunächst 'die nötige Ruhe' lassen. 'Wenn das mit der Doktorarbeit aufgearbeitet sei, sei auch wieder die Zeit für Gespräche.'"

20. April 2011

  • Welt: Kopfnoten: Die Rolle des Lebens (Sabine Menkens) "Note 1: Als er dem Verein Jugendfilmprojekte Oberfranken letzten Sommer die Zusage gab, in dem Film 'Legend of Brothers' den Minister zu geben, konnte Karl-Theodor zu Guttenberg noch nicht ahnen, was das Leben noch so bringt. Jetzt hat der Film Premiere, und Guttenberg wirkt als Minister seltsam aus der Zeit gefallen. Doch Regisseur Michael von Hohenberg hatte nur Lob für Guttenberg: 'Ich würde ihm als Schauspieler eine glatte Eins geben.'"

19. April 2011

18. April 2011

  • FAZ: Eine neue Form des Charisma (Günter Bannas) "Das Verschwinden von Karl-Theodor zu Guttenberg ist - unabhängig von den Gründen seines Rücktritts - kennzeichnend. Bis vor wenigen Wochen noch erschien der Bundesminister der Verteidigung als CSU-Vorsitzender in spe, Ministerpräsident in spe, Bundeskanzler in spe. Illustrierte Zeitschriften und die Boulevardpresse hatten ihn populär gemacht. Er schien unangreifbar. Nun wird in den Reihen der Union über ihn gesprochen, als werde über graue Vergangenheit geredet, und der Eindruck wird vermieden, als sei ihm nachzuweinen. Restliche Erinnerungen wurden von den Folgen des Tsunami in Japan weggespült."
  • in Franken.de: Guttenberg nochmal Minister - aber nur im Film "Jungfilmer ermöglichen Karl-Theodor zu Guttenberg noch einmal einen Auftritt als Verteidigungsminister - wenn auch nur auf der Leinwand. Im Film 'Legend of Brothers' spielt der Ex-Minister zusammen mit anderen Prominenten noch einmal sich selbst - zu Zeiten, als der CSU-Politiker noch als Minister unangefochten war."
  • n-tv: Guttenberg noch einmal Minister "Jungfilmer ermöglichen Karl-Theodor zu Guttenberg noch einmal einen Auftritt als Verteidigungsminister - wenn auch nur auf der Leinwand. Im Film 'Legend of Brothers' spielt der Ex-Minister zusammen mit anderen Prominenten noch einmal sich selbst - zu Zeiten, als der CSU-Politiker noch als Minister unumstritten war. "
  • rtv: Nachtstudio ZDF: Auf dem Weg zur Hochzeit - Die Royals und wir "Hat das auch die Begeisterung für Karl Theodor zu Guttenberg begründet? War er als Politiker wirklich anders als seine bürgerlichen Kollegen? Wird man seine kindlichen Prägungen auch dann nicht los, wenn man sich dem Adel, z.B. durch unstandesgemäße Hochzeit entzieht? Und umgekehrt, bleiben einem die adligen Umgangsformen verschlossen, wenn man sie nicht von Kindesbeinen an in Schlössern, Internaten und Reitställen erlernt hat?"

16. April 2011

15. April 2011

  • Bild.de: Guttenberg legt Kreistagsmandat nieder (dpa/lby) "Als letztes öffentliches Amt hat Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Freitag sein Mandat im Kulmbacher Kreistag niedergelegt. Seinem Antrag, ihn aus beruflichen Gründen von seinem Amt zu entbinden, sei einstimmig stattgegeben worden, berichtete ein Sprecher des Landratsamtes. Der CSU-Politiker habe erklärt, dass er wegen seiner beruflichen Umorientierung häufig im Ausland unterwegs sei."
  • Frankenpost: Hoderlein attackiert Guttenberg (Gerd Emich) "Hoderlein verwies darauf, dass zu Guttenberg in der laufenden Wahlperiode des Kreistages nur an der ersten Sitzung teilgenommen habe. Den übrigen zehn sei er - wie auch am Freitag - ferngeblieben. Der SPD-Politiker: "Es stellt sich auch die Frage, ob zu Guttenberg vor drei Jahren überhaupt zur Wahl antreten durfte oder sein Mandat später hätte niederlegen müssen. Es ist doch kein Geheimnis, dass er seinen Lebensmittelpunkt längst nicht mehr im Frankenwald hatte.""
  • Passauer Neue Presse: Guttenberg weilt nun häufiger im Ausland (lby/dpa) "Seinem Antrag, ihn aus beruflichen Gründen von seinem Amt zu entbinden, sei einstimmig stattgegeben worden, berichtete ein Sprecher des Landratsamtes. Der CSU-Politiker habe erklärt, dass er wegen seiner beruflichen Umorientierung häufig im Ausland unterwegs sei.""
  • Sueddeutsche: Guttenberg auf Orientierungsreise (Olaf Przybilla) "Als Verteidigungsminister hatte es Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor allem mit militärischen Rückzügen zu tun. Vor einigen Wochen kam ein politischer hinzu - und zwar sein eigener"

14. April 2011

  • Rheinische Post: CSU: „Nicht permanent über Comeback reden“ (Sarah Biere und Gregor Mayntz) „Unterdessen tritt die CSU Spekulationen um eine baldige Rückkehr des früheren Verteidigungsministers in die Politik entgegen. CSU-Parlamentsgeschäftsführer Stefan Müller sagte unserer Redaktion: ‚Ich halte nichts davon, permanent über ein Comeback zu reden.‘ Möglicherweise wisse Guttenberg selbst noch nicht genau, was er machen wolle. ‚Insofern ist es wichtig, ihm jetzt Zeit zu geben und nicht ständig darüber zu reden, ob er in die Politik zurückkehren sollte oder nicht‘.“ - Pressemitteilung dazu.

5. April 2011

  • Kölner Stadt-Anzeiger: Absturz eines Hoffnungsträgers (Thomas Kröter zu Westerwelles Rückzug vom FDP-Vorsitz) "Ob er insgeheim Karl-Theodor zu Guttenberg beneidet? Der christsoziale Hoffnungsträger ist so tief in den Keller gefallen, dass er sich diskret zur Hintertür davonstehlen konnte. Ein Facebook-Gruß an die Fans und tschüss! Regeneration im toten Medienwinkel."
  • Rheinische Post: Interview mit SPD-Chef Sigmar Gabriel - „Guttenberg war ein Trugbild“ (Michael Bröcker) „SPD-Chef Sigmar Gabriel über seine verbalen Attacken, den neuen Kurs der SPD und den Rücktritt zu Guttenbergs. Aufstieg und Fall des ehemaligen Verteidigungsministers sieht Gabriel als Zeichen für eine Krise der Demokratie.“

4. April 2011

  • Rheinische Post: Ein Abgrund von Guttenberg-Verrat? (Sven Gösmann) Kommentar. „Seehofers Wutausbruch ist deshalb ein kalkulierter. Der CSU-Chef galt lange als Neider seines früheren Zöglings zu Guttenbergs. Nun sucht er der CSU-Basis und den Wählern zu beweisen, dass zwischen ihn und den Baron kein Blatt Papier, erst recht keine 475 Seiten dicke Doktorarbeit passt. Misslingt dies dem 61 Jahre alten Seehofer, wird die Sehnsucht in der CSU nach dem 39 Jahre alten ‚KT‘ mit jedem verlorenen Prozentpunkt in den Umfragen wachsen.“ - Pressemitteilung.
  • taz: Was fehlt ... Guttenbergs Absturz "Ministerposten weg, Doktortitel weg und die Schwarmintelligenz des Netzes im Nacken. Karl-Theodor zu Guttenbergs Abstieg vom politischen Superstar zum "Strg. + C"-Depp ist schon bemerkenswert."

2. April 2011

  • rbb: Im Palais Sendung im Palais am heutigen Tag 22:15 Uhr (mit Dieter Moor) ""Blaues Blut" macht Schlagzeilen. Wer zum Adel gehört, braucht sich um Aufmerksamkeit nicht zu sorgen. Der standesbewusste Ex-Minister und Freiherr zu Guttenberg beflügelte mit seinem adeligen Hintergrund erst die Fantasien der deutschen Bürger, bis dann sein Betrug die Nation mit der Diskussion über Schein und Sein aristokratischer Tugenden beschäftigte."

MärzBearbeiten

31. März 2011

  • Stern: Abschied als Kreisrat: Guttenberg zieht es ins Ausland (Dirk Beninnghoff) "In einem Schreiben an den Landrat des Kreises Kulmbach, Klaus Peter Söllner, das stern.de vorliegt, bittet Guttenberg um die Entbindung von seinem Mandat als Kreisrat. Das war zwar schon seit längerem erwartet worden, aber die Begründung ist interessant: Durch das Ausscheiden aus dem Bundestag und dem damit verbundenen Berufswechsel sei er unter anderem "aufgrund längerer Auslandsaufenthalte zeitlich sehr stark eingebunden". Folge: Er sei nicht mehr in der Lage, seinen Aufgaben als Kreisrat nachzukommen.

30. März 2011

29. März 2011

  • business press: Verleihung des fünten Rednerpreises . Zu den Nominierten gehört auch Guttenberg, trotz der Palgiats-Affäre. "Nominiert sind in der Kategorie "Bester Redner": Christian Lindner, MdB und Generalsekretär der FDP Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bundesminister der Verteidigung a. D. Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen."
  • RP online: Mit heißer Nadel "Die Stimmen, die die von Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg angestoßene Reform der Bundeswehr als zu eilig und mit heißer Nadel gestrickt kritisieren, mehren sich."

28. März 2011

  • Deutschlandradio: Die zweite Chance verdient? - Vertrauensbrüche in der Politik (Konrad Adams) "Außerhalb dieses eng umgrenzten Feldes kann man in Deutschland auch als Mitglied einer betont bürgerlichen Partei so ziemlich alles tun oder lassen, sagen oder verschweigen, aufschreiben oder abschreiben, was man gerade will. Das Abschreiben wird erst dann gefährlich, wenn man es bei einem Nazi tut oder bei einem, als Nazi gilt; so dumm war aber auch der Freiherr nicht, und das könnte ihn retten. Hinter seiner öffentlich bekundeten Bereitschaft zu Buße und Reue lugt heute schon der Anspruch hervor, in ein, zwei Jahren als geläuterter Messias vor das Volk zu treten und im zweiten Anlauf das zu schaffen, was im ersten misslang."

25. März 2011

23. März 2011

22. März 2011

21. März 2011

  • standard.at.: "Diktatoren sterben anders" (APA) "Es besteht offenbar eine Wechselwirkung in der Gesellschaft: Der Historiker führte den deutschen Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg als Beispiel für eine Tendenz an, Politikern Dinge zuzuschreiben, die diese nicht hätten. "Oder denken sie an die Obama-Manie in den USA. Das Sehnen nach einer Erlöserfigur ist nach wie vor nicht vorbei."
  • Welt online: Auf dem Weg zur Alleinherrschaft "Nach dem Rücktritt Guttenbergs als Verteidigungsminister waren in der CSU Befürchtungen laut geworden, der Abgang des Politstars werde die Partei schwächen. Viele argumentierten, eine Rückkehr zur absoluten Mehrheit in Bayern wäre nur mit Guttenberg möglich gewesen. Der schien ohnehin längst als künftiger CSU-Chef festzustehen - bis er Anfang März wegen zahlreicher Plagiate in seiner Doktorarbeit zurücktrat."

20. März 2011

  • Mainpost Würzburg: Guttenberg legt auch CSU-Bezirksvorsitz nieder - Ex-Verteidigungsminister entschuldigt sich bei Journalistin für seinen geistigen Diebstahl (lby). „Mittlerweile hat sich Guttenberg auch bei der Autorin des Artikels ‚Gott hat keinen Platz in der europäischen Verfassung‘, Klara Obermüller, entschuldigt. Nach Angaben der Zeitung ‚NZZ am Sonntag‘ räumte Guttenberg in einem Brief an die Verfasserin ein, dass er Teile ihres Textes vom 22. Juni 2003 wörtlich in seine Dissertation übernommen habe, ‚ohne Ihre Autorenschaft in wissenschaftlich redlicher Weise zu kennzeichnen‘.“
  • Mittelbayerische Zeitung: Trotz Guttenberg-Aus: CSU bei 46 Prozent "Es geht auch ohne zu Guttenberg“, zitierte der „Focus“ ein CSU-Vorstandsmitglied. Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner hält den Einfluss des beliebten Politikers auf die Umfragewerte der CSU für überschätzt. „Der Verteidigungsminister hatte keine große bayerische Bedeutung“, sagte Schöppner dem Magazin. Nach den Führungsproblemen der Vergangenheit habe sich die CSU jetzt stabilisiert."

19. März 2011

  • Süddeutsche Zeitung: Oberfranken: Neuer CSU-Bezirksvorsitz Guttenberg geht, Friedrich kommt Guttenberg gibt den Bezirksvorsitz der CSU Oberfranken ab und sagt er brauche eine Auszeit, um seine schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten. Laut SZ sei keine Kritik an Guttenberg laut geworden - stattdessen seien die Opposition für ihre "Jagd" auf den früheren Minister und Teile der Union für ihre mangelnde Solidarität gerügt worden, berichtete Guttenbergs Nachfolger Hans-Peter Friedrich. Die Versammlung sei nicht öffentlich gewesen, berichtet die SZ.

18. März 2011

  • Bild.de: Guttenberg stellt sich seinem Bezirksvorstand "Der Vorstand des CSU-Bezirks Oberfranken befasst sich an diesem Samstag (19. März) mit der parteipolitischen Zukunft seines Bezirksvorsitzenden Karl-Theodor zu Guttenberg. Entgegen seiner Ankündigung, sich von allen politischen Ämtern zurückzuziehen, hat der ehemalige Verteidigungsminister das Amt des Bezirkschefs aber noch nicht niedergelegt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wird Guttenberg erstmals seit der Plagiatsaffäre wieder an einer Sitzung des Parteigremiums teilnehmen."

17. März 2011

  • N24: Vermeintliche Hilfen: Guttenberg & Co. (N24) Ein Beitrag über den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und u.a. die Nachwirkungen: "Der Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat dem Landtagswahlkampf der CDU in Sachsen-Anhalt einen Rückschlag verpasst. Zu einer Veranstaltung mit Spitzenkandidat Reiner Haseloff in Bernburg kamen am Dienstag gerade einmal 150 Interessierte, nachdem Guttenberg seinen Rücktritt erklärt hatte. Die Veranstalter hatten mit mehr als dem dreifachen gerechnet."

16. März 2011

14. März 2011

  • Main-Post: Unterm Strich: Werbeträger wider Willen (Manfred Schweidler). „Ein Hersteller edler Freizeitkleidung aus der Schweiz zeigt den prominenten Frührentner in seiner Sportjacke, wie er mit lässig geschultertem Rucksack auf ein Flugzeug zustrebt. Darunter steht: ‚Schauen Sie nach vorne, auch die besten Alpinisten kehren manchmal vor dem Gipfel um.‘ KaTe wurde laut der Firma gar nicht gefragt, ob ihm die Rolle als Werbeträger Recht ist. Er sei Person der Zeitgeschichte, meint ‚Mammut‘ und spottet im Internet: ‚Die Aufnahme ist echt. Auch die Jacke, durch und durch ein Original.‘ Tatsächlich trug Guttenberg die Jacke beim ersten Truppenbesuch in Afghanistan, Plagiats-Vorwürfe sind also nicht zu befürchten. Immerhin verkniff sich die Firma diese noch bösere Unterzeile: ‚Sollte das Klima noch frostiger werden: Wir haben auch Daunenjacken!‘“

13. März 2011

  • Berliner Morgenpost: Beck nennt Guttenbergs Vermächtnis „völligen Stuss“ (dapd/pku) Kurt Beck im Intreview mit der Leipziger Volkszeitung: „Schaumschlägerei dürfe nicht zum Maßstab der Politik werden. Ein solcher Job bedeute harte Arbeit. Dagegen habe Guttenberg ‚ein komplettes Durcheinander angerichtet‘.“
  • blick.ch: Über Guttenberg, Gottschalk und die deutsche Geschichte (Marc Walder im Gespräch mit Frank A. Meyer) "... Damit erfüllte er die Sehnsucht vieler Bundesbürger nach modernem Glamour vor der Kulisse einer ehrwürdigen Ahnengalerie, nach einem Deutschland, das irgendwann einmal besser und schöner und – dies vor allem – weniger anstrengend gewesen sein muss als die müh­selige demokratische Gegenwart."

11. März 2011

10. März 2011

  • Bild: Merkel will Ruhepause für Guttenberg
  • Focus Online: Großer Zapfenstreich für Guttenberg (ala/dapd/AFP) "Ex-Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist in Berlin mit höchsten militärischen Ehren aus dem Amt entlassen worden. Zum Abschied erklang für den AC/DC-Fan Deep Purples „Smoke on the Water“."
  • Spiegel ONLINE: Guttenbergs Live-Zapfenstreich: Abschalten bitte! "Ein Debattenbeitrag von Sebastian Hammelehle - Das gab es noch nie: Die ARD sendet live den Abschied eines Bundesministers - und reduziert so ihre Zuschauer auf die Rolle von Claqueuren. Hätte Guttenberg wirklich höchste Ansprüche an seine Verantwortung, er würde sich die Übertragung verbitten."
  • Stern: Deep-Purple-Song beim Guttenberg-Zapfenstreich: Smoke on the Bendlerblock (Ralf Klassen) Stilkritik „Ausgerechnet "Smoke on the Water" von Deep Purple hat sich Karl-Theodor zu Guttenberg zu seinem Zapfenstreich heute Abend gewünscht. Der Verdacht liegt nahe, dass er auch dabei nicht wusste, was er tat. Oder doch?“

9. März 2011

8. März 2011

  • Spiegel Online: Bundeswehrreform: Guttenberg vererbt fünf Probleme Es kursiert immer noch das Gerücht, KT hätte als Minister gute Arbeit geleistet, im Gegensatz zu ihm als Doktorand. Jetzt kommt offensichtlich auf, dass es damit nicht weit her ist. Laut diesem Bericht und ähnlichen anderen Berichten ist wohl die Bundeswehrreform ähnlich substanzlos wie seine Doktorarbeit.

7. März 2011

  • Deutschlandfunk: Mit Ehefrau, Bild und Bunte (Annette Ramelsberger) Zur Guttenberg-Biographie von Eckart Lohse und Markus Wehner: „Der Mann hat erst erfolgreich die Universität Bayreuth hinters Licht geführt und anschließend versucht, selbiges mit der deutschen Öffentlichkeit zu tun.“
  • Reuters: Union streitet weiter um Guttenberg-Unterstützung "In der Union verschärft sich der Streit um die Frage, ob Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vor seinem Rücktritt ausreichend Rückhalt aus den eigenen Reihen erhalten hat."

6. März 2011

  • ZEIT Online: Nach dem Rücktritt - Guttenberg und die grauen Mäuse "Guttenberg stand für die Hoffnung, der politische Prozess ließe sich romantisieren. Doch eine hohe Betriebstemperatur im öffentlichen Raum tut dem Regieren nicht gut. Von der Leidenschaft zum Massengrab ist es nur ein kurzer Weg. "Powered by emotion" – in der Politik ist das keine gute Idee."

5. März 2011

4. März 2011

  • Mannheimer Morgen: Merkels Biedermänner (Martin Ferber) Kommentar. „Fürs Erste ist Angela Merkel die Gewinnerin der kleinen Kabinettsrochade. An die Stelle des glamourösen Karl-Theodor zu Guttenberg treten zwei biedere, aber absolut loyale und fleißige Pragmatiker der Macht, die lieber Akten studieren als in Talkshows auftreten und vor allem den Vorteil haben, der Chefin nicht gefährlich zu werden.“
  • Mannheimer Morgen: Guttenberg bekommt noch Ministergehalt (Sarah Weik). „Auch wenn bereits Minuten nach seinem Rücktritt laut über ein mögliches Comeback diskutiert wurde - die Frage nach seiner Zukunft ließ Guttenberg zunächst offen. Einen finanziellen Druck wird der 39-Jährige dabei allerdings nicht spüren.“
  • Stern: Was wird aus Guttenberg?: Ab nach Amerika (Florian Wöhrle) „Lokalpolitik? Comeback in Berlin? Oder sogar Exportschlager? Momentan hat Guttenberg noch genug mit der Abwicklung der Plagiatsaffäre zu tun, doch für die Zeit danach tun sich neue Möglichkeiten auf. Amerika soll locken - und laut Experten wäre er da am besten aufgehoben.“
  • Stern: Marius - die Geister, die er rief (Carsten Heidböhmer) Interview „Mit seiner Facebook-Seite ‚Wir wollen Guttenberg zurück‘ hat der 22-jährige Marius eine gewaltige Bewegung angestoßen: Mehr als eine halbe Million Menschen fordert dort lautstark die Rückkehr des Verteidigungsministers und will den Protest auf die Straße bringen. stern.de sprach mit dem Initiator.“

2. März 2011

1. März 2011

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das Leben zu Guttenbergs: Die Last, Elite sein zu müssen (Eckart Lohse und Markus Wehner) „Karl-Theodor zu Guttenberg wollte immer großartiger sein, als er war. Sein familiärer Hintergrund half ihm bei seinem rasenden Aufstieg und ebnete ihm den Weg in den Boulevard. Aber er war auch eine Last, die Guttenberg nicht schultern konnte.“

FebruarBearbeiten

24. Februar 2011

23. Februar 2011

  • Spiegel: Trotz Plagiat: Guttenberg ist beim Volk beliebter als zuvor (lgr/dpa/AFP) "Er hat sich in seiner Doktorarbeit bei anderen Autoren bedient und schließlich "gravierende Fehler" eingeräumt: Dennoch ist Karl-Theodor zu Guttenberg einer Umfrage zufolge in der Bevölkerung beliebter als vor der Plagiatsaffäre. Nicht mal jeder Vierte findet, der Minister müsste zurücktreten."

21. Februar 2011

2009Bearbeiten

20.Dezember 2009

  • Tagesspiegel: Im Blick: Gier nach Führung (Armin Lehmann) "Ist es möglich, dass der Zeitpunkt kommt, an dem sich das Volk fragt: Ist Karl-Theodor zu Guttenberg unfähig oder nur ein Lügner? Natürlich ist das möglich, aber ist es auch wahrscheinlich? "

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