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Dissertation Original
Wie schwer ein solcher Verzicht fällt, wie nahe das Eigene und wie fern das Gemeinsame erscheint, wenn man beides gegeneinander abzuwägen beginnt, zeigt sich in aller Deutlichkeit in dem schwierigen Prozess der europäischen Einigung, der so mühsam und zäh vonstatten geht und daher auch weiterhin so wenig Begeisterung zu erwecken vermag. Gerade angesichts dieser Schwierigkeiten erscheint es angebracht, sich mit einigen Argumenten und Grundfragen zu beschäftigen, mit denen man damals, als es um die amerikanische Einigung ging, für und wider die bundesstaatliche Lösung focht und zu ermitteln, welches Modell der Vermittlung von Einheit und Vielfalt schließlich die Mehrheit überzeugte. Wie schwer ein solcher Verzicht fällt, wie nahe das Eigene und wie fern das Gemeinsame erscheint, wenn man beides gegeneinander abzuwägen beginnt, zeigt sich in aller Deutlichkeit in dem schwierigen Prozeß der europäischen Einigung, der so mühsam und zäh vonstatten geht und daher auch so wenig Begeisterung zu erwecken vermag. Gerade angesichts dieser Schwierigkeiten ist es verlockend, sich mit den Argumenten zu beschäftigen, mit denen man damals, als es um die amerikanische Einigung ging, für und wider die bundesstaatliche Lösung focht und welches Modell der Vermittlung von Einheit und Vielfalt schließlich die Mehrheit überzeugte.
Übernommen aus: Dr. Barbara Zehnpfennig, “Das Experiment einer großräumigen Republik.” In: FAZ, 27. November 1997.
Link: www.faz.net/-01oqth
Dokumentiert in: http://my.opera.com/raphman/blog/guttenberg-und-zehnpfennig und bei issuu.com/sueddeutsche.de
Dissertation Original
Am 18. Juni 2004 wurde europäische Verfassungsgeschichte geschrieben. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union einigten sich auf den Text des europäischen Verfassungsvertrages. Am 18. Juni 2004 ist europäische Verfassungsgeschichte geschrieben worden. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union einigten sich auf den Text des europäischen Verfassungsvertrages.
Übernommen aus: Ludger Kühnhardt,

Auf dem Weg zu einem europäischen Verfassungspatriotismus - Die Perspektive der Referenden in vielen Mitgliedsstaaten In: NZZ 16.07.2004, Seite 9
Link: http://dl.dropbox.com/u/12840704/nzz-gutt.pdf
Dokumentiert in: {{{dok}}}

Siehe auch Seite 405


Dissertation Original
Als der europäische Verfassungskonvent seine Beratungen aufnahm, war dies von allgemein verbreiteter Skepsis begleitet. Die Erwartungen wurden von allen Beteiligten heruntergespielt. Bezeichnenderweise schien (zumindest in der Anfangsphase des Konvents) nur in den USA Vertrauen in das neue Werk der Europäer zu bestehen. Dort wurde der Verfassungskonvent in den Medien wie in der polititschen Debatte zuweilen ungeniert mit dem Konvent von Philadelphia verglichen. Als der Konvent am 28. Februar 2002 seine Beratungen aufnahm, war dies von allgemein verbreiteter Skepsis begleitet. Die Erwartungen wurden von allen Beteiligten heruntergespielt. Nur in Amerika schien Vertrauen in das neue Werk der Europäer zu bestehen. Dort wurde der Verfassungskonvent ungeniert mit dem Konvent von Philadelphia verglichen, der 1787 die bis heute bestehende amerikanische Verfassung erarbeitet hat.
Anmerkung
Der unmittelbare Folgesatz von Kühnhardt findet sich bei Guttenberg auf Seite 030
Übernommen aus: Ludger Kühnhardt, “Weichenstellungen und Auswirkungen.” In: Der Verfassungsentwurf des EU-Konvents. Bewertung der Strukturentscheidungen. Zentrum für Europäische Integrationsforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 2003.
Link: www.zei.uni-bonn.de/dateien/discussion-paper/dp_c124_zei.pdf www.zei.uni-bonn.de/dateien/discussion-paper/dp_c124_zei.pdf
Dokumentiert in: http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2011-02-16/guttenberg-roadkill#comment-23769


Dissertation Original
Bereits seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) haben die USA ein lebhaftes Interesse am europäischen Integrationsprozess gezeigt. Es ist für Europa auch heute bedeutsam zu wissen, welche Perzeption die fortschreitende europäische Integration und das Projekt „europäische Verfasssung“ in den USA erfährt, um im sich wandelnden transatlantischen Verhältnis für Verständnis zu werben und um erneute Missverständnisse zu vermeiden. Die konstitutionelle Fortentwicklung Europas betrifft die USA als wichtigsten Partner der Europäischen Union unmittelbarer als dies in manchen Kreisen der amerikanischen Administration und einzelner Think Tanks wahrgenommen werden will. Die Annahme, die USA würden das europäische Interesse teilen, den Prozess der europäischen Integration dauerhaft in eine "transatlantische Partnerschaft der Gleichen" einzubetten, führt (mittlerweile) allerdings zu weit. [5: So aber G. Burghardt, Die Europäische Verfassungsentwicklung aus dem Blickwinkel der USA, Vortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin am 6. Juni 2002, im Internet unter www.rewi.hu-berlin.de/WHI/deutsch/fce/fce402/burghardt.htm, S. 1. ] Seit Gründung der EGKS haben die USA stets ein lebhaftes Interesse am europäischen Integrationsprozess gezeigt. Auch heute ist es für Europa wichtig zu wissen, wie die fortschreitende europäische Integration und das Projekt „europäische Verfassung“ in den USA perzipiert werden, um für Verständnis zu werben und um Missverständnisse zu vermeiden. Die konstitutionelle Fortentwicklung Europas betrifft die USA als wichtigsten Partner der Europäischen Union ganz unmittelbar, weshalb die USA das europäische Interesse teilen, den Prozess der europäischen Integration dauerhaft in eine „transatlantische Partnerschaft der Gleichen“ einzubetten.
Übernommen aus: Burghardt, Günter, Europäische Verfassungsentwicklung aus dem Blickwinkel der USA, Vortrag an der Humboldt-Universität Berlin am 6. Juni2002, Seite 2.
Link: http://www.whi-berlin.de/documents/burghardt.pdf
Dokumentiert in:

siehe auch: Farbliche Hervorhebung der Unterschiede auf Seite 16

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237 Kommentare

 
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  • "Häberle, der von Fischer-Lescano noch vor der ersten Veröffentlichung informiert worden war, wies die Vorwürfe, die Doktorarbeit sei ein Plagiat, in einer ersten Stellungnahme als „absurd“ zurück. Er habe die Arbeit in zahlreichen Beratungsgesprächen eingehend kontrolliert."

    "In einer Erklärung, die am 28. Februar 2011 bekannt wurde, bezeichnete Häberle die Mängel in Guttenbergs Dissertation als „schwerwiegend und nicht akzeptabel“. Sie widersprächen dem, was er „vorzuleben und auch gegenüber […] [s]einen Doktoranden zu vermitteln bemüht war“; die Aberkennung des Doktorgrades sei eine „notwendige Folge“ gewesen. In seiner ersten und „letztlich zu vorschnellen Reaktion“ habe er „ohne Detailkenntnis der konkreten Vorwürfe das Ausmaß nicht absehen“ können."

    Häberle! Was für ein Bastard, ihm sollten seine Titel aberkannt werden, noch vor zu Guttenberg, aber anscheinend interessiert das niemanden!!!!

  • kann mir jemand helfen: ich finde den link zu den Doktoranden mit offenen Brief nicht mehr...danke

  • Wann werden Sie auf die Vorwürfe, die man Ihnen macht, eigentlich eingehen? Die peinlichen Verbalattacken vieler Beiträge sprechen doch für sich!

  • sehr interessantes Video zum Lügenbaron

    http://www.youtube.com/watch?v=yZN0OUZRhqU&NR=1

  • Glaubt hier eigentlich wirklich jemand, dass ein vorsätzlicher Betrüger seine Einleitung aus der Tageszeitung abschreibt?

    • gibt's einen Unterschied zwischen vorsätzlichem und nicht vorsätzlichem Betrug? Gutti oder sein Ghostwriter haben einfach aus Bequemlichkeit abgeschrieben und es nicht als solches gekennzeichnet. Und damit getäuscht. Und das ist Betrug.

    • Zu der Frage, ob es einen Unterschied zwischen vorsätzlichem und nicht vorsätzlichem Betrug gibt: es gibt keinen "NICHT VORSÄTZLICHEN" Betrug! Der Straftatbestand des Betrugs setzt nämlich Absicht voraus --> § 263 StGB...da steht´s!

  • Wahnsinn: Jetzt machen sich schon chinesische Fälscherwerkstätten über Deutschland lustig! http://www.doppelpod.com/?p=714&lang=de

    • Yes. Mao ist out. Die Chinesen haben eine neue Ikone.

      Das neueste: KONRAD KUJAU sagt: Ich gebe zu, die Tagebuecher waren schlecht gemacht. Aber ich habe niemanden bewusst täuschen wollen. Und zugegeben habe ich es ja auch. Ich bin ein Vorbild. Und wer etwas anderes behauptet, der sollte wissen, dass das juristische Konsequenzen haben kann.

  • diese schräge diskussion ist echt gefährlich!!!!!!!!! ihr könnt nicht fehler die man in einer doktorarbeit macht, mit dem millionenfachen kopieren/duplizieren von technischen geräten bzw. wissen, wo millionen arbeitsplätzen dran hängen vergleichen!! werdet euch doch mal bewusst was ihr anrichtet mit diesen aussagen/vergleichen !!!! gibijon@freenet.de

  • Es ist soweit: Jetzt machen sich die chinesischen Fälscherwerkstätten schon über Deutschland lustig. Wahnsinn. http://www.doppelpod.com/?p=714&lang=de

  • Was werden hier für Lügen gepostet ? 90% der hier angegebenen Fundstellen sind KEINE Plagiate, sondern einwandfrei durchgeführte und gekennzeichnete Zitate. Lächerliche Seite!

  • Ich finde das ganze cool, denn ich denke, dass 80% der Dissertationen irgendwo abgekupfert sind. Gutti ist hier in Österreich bereits Kult! Er ist einfach `zu-gutt´ als dass ihm das schaden wird. So wie bei uns der Karli Grasser (ehemalier Finanzminister) - kann anstellen was erw ill - nix passiert; zu schön, zu jung, zu redegewandt und noch dazu eine tätowierte Frau! Gutti pfeif auf den Doktor, hast eh einen Titel! Liebe Grüße aus Österreich!

    • Richtig, ich wäre auch gespannt, was herauskommt, wenn man mal die Dissertationen aller Bundestagsabgeordneten so unter die Lupe nimmt.

  • Jetzt machen sich die chinesischen Fälscherwerkstätten schon über Deutschland lustig. http://www.doppelpod.com/?p=714&lang=de

  • Da lacht selbst China - Guttenberg macht chinesischen Kopierwerkstaetten Konkurrenz: http://www.doppelpod.com/?p=714&lang=de

  • Ich schließe mich dem vorigen Kommentar an. Das letzte Fragment ist eindeutig kein Plagiat, sondern eine paraphrasierende Bezugnahme.

  • Ich hab die Arbeit von Herrn Dr zu Guttenberg nicht gelesen. aber mir ist bei verschiedenen Ausschnitten die ich bisher gesehen habe aufgefallen, dass sehr wohl Fußnoten zu einzelnen kritisierten Sätzen vorhanden sind. Würde mich schon Intressieren was da dabei stand. Ist es als Normalbürger möglich die Arbeit einmal im Orginal zu sehen.

  • Kleine Frage eines dummen Bayern: Könnte man einen solchen Baron nicht auch heute noch zum RAUBritter befördern? Dann könnte er seinen DR Titel doch ruhigen Gemüts abgeben??!!

    • dann kannst Du aber eine Armee von Dr. RAUBrittern aufstelle, ich schätze so 90% aller Disertationen sind vergleichbar gemacht. Die Dr.Prof sind dann die Generäle.

  • Ich habe gerade mal ein bißchen in den Kommentaren gestöbert. Ein Großteil besteht aus Spott und Häme, hat also nichts mit einer seriösen Analyse der Arbeit zu tun. Dann habe ich eine Stelle gefunden, wo ernsthaft diskutiert wurde, ob eine Stelle nun ein Plagiat ist oder nicht. Zufällig habe ich vor kurzem einen Artikel in der FAZ gelesen, in dem es um Plagiatsvorwürfe in den Rechtswissenschaften ging. U.a. war ein Verfassungsrichter des Plagiats bezichtigt worden. In einer Unterlassungsklage bekam er recht, so daß nun nicht weiter des Plagiats bezichtigt werden darf. Daraus schließe ich, daß offenbar die Kriterien in den Rechtswissenschaften nicht ganz so klar zu sein scheinen, wie hier mitunter getan wird.

    Weswegen die obige Stelle ein Plagiat sein soll, obwohl die Quelle am Ende genannt wird, weiß ich nicht.

    Vielleicht ist ein solches öffentliches Forum nicht der beste Weg, eine wissenschaftliche Arbeit zu beurteilen, da da ganz offensichtlich dermaßen viele unqualifizierte Äußerungen gemacht werden, daß das mit Wissenschaft nichts zu tun hat - auch die Bewertung einer wissenschaftlichen Schrift ist Wissenschaft!

    Erstaunlich finde ich auch, daß innerhalb weniger als einer Woche zig Leute eine über 400 Seiten starke Doktorarbeit gelesen und bewertet haben wollen. Ich könnte das definitiv nicht, selbst wenn ich den lieben langen Tag Zeit hätte. Aber ich bin ja auch nur Mathematiker, die können vielleicht nicht so schnell lesen.

    Ohne selbst die Frage der Qualität der Arbeit von zu Guttenberg beurteilen zu können, wäre mir zudem sehr viel wohler, wenn die ganze Geschichte nicht gerade durch einen eindeutig den politischen Gegnern zuzuordnenden Wissenschaftler ins Rollen gebracht worden wäre. Das ist schon sehr verdächtig. Und ich glaube nicht, daß hier die reine Wissenschaft im Vordergrund gestanden hat.

    • "Weswegen die obige Stelle ein Plagiat sein soll, obwohl die Quelle am Ende genannt wird, weiß ich nicht." mal die FAQ bemühen!

    • Sind wir schon wieder soweit, dass die politische Überzeugung eines Menschen von vornherein seine Glaubwürdigkeit bzw. die Seriosität der Motive seines Handelns in Frage stellt? Wenn dem so sein sollte, müßte man dann nicht - angesichts der überwältigenden Anzahl der Plagiatsbeweise - vermuten, dass es gerade die oben genannten Einwürfe sind, die eher einer politischen Einstellung, denn einer unparteiischen Beurteilung geschuldet sind.

    • "Weswegen die obige Stelle ein Plagiat sein soll, obwohl die Quelle am Ende genannt wird, weiß ich nicht."

      Ein Stelle einer Arbeit kann dann korrekterweise als Plagiat bezeichnet werden, wenn die Arbeit eines anderen Menschen als die eigene ausgegeben worden ist.

      Zwar verweist Guttenberg hier auf die Quelle, allerdings mit dem Hinweis "So aber...", was fälschlich anzeigt, dass der Text von ihm selbst stammen würde und Burghardt lediglich die gleiche Meinung in anderer Form zum Ausdruck gebracht hätte.

      Tatsächlich hat er aber, wie an so vielen anderen Stellen auch, direkt die Worte eines anderen Autoren übernommen und als seine eigenen ausgegeben, womit eindeutig ein Plagiat vorliegt.

      Auch die oftmals vorgebrachte Schutzbehauptung, er habe lediglich die Anführungszeichen vergessen und somit aus Versehen vergessen ein Zitat korrekt kenntlich zu machen, ist hier sowohl aus diesem Grund als auch deshalb eindeutig hinfällig, da er den Text abgeändert hat. Wer eine Stelle zitiert, darf diese unter keinen Umständen abändern, selbst in den Quellen auftretende Rechtschreibfehler sind zu übernehmen (und werden gegebenenfalls lediglich mit dem in Klammern gesetzten Hinweis "sic" versehen).

      Was die Metadiskussion anbelangt, so finde ich die Vorstellung einer angeblich gerade stattfindenden "Jagd auf Guttenberg" im Zuge einer politischen Kampagne befremdlich. Wenn hier eine Kampagne läuft, dann jawohl die seiner Unterstützer, die sich offenbar einen Dreck um den Wert von Wissenschaft scheren und ihr Idol um jeden Preis retten wollen, unabhängig davon, wie ungerecht dies gegenüber allen anderen Promotionsstudenten wäre. Mal ganz davon abgesehen, dass der Verteidigungsminister automatisch auch den Bundeswehr-Universitäten vorsteht, was in Sachen Guttenberg nun wirklich bedeuten würde, den Bock zum Gärtner zu machen. Was kommt als nächstes? Josef Fritzl als Familienminister?

    • "Was kommt als nächstes? Josef Fritzl als Familienminister?" Dazu müßten vorher noch einige bürokratische Hürden genommen werden, denn Josef Fritzl (* 9. April 1935 in Amstetten) ist ein österreichischer Krimineller ( Quelle: Wikipedia; meine Name lautet doch nicht K.T. vuz. G.)

    • Klasse VIele Grüße Udo Stürmer

    • Toller Kommentar - dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Toller Kommentar - dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Stellen Sie sich bitte mal vor, jemand hätte in einer mathematischen Arbeit behauptet 2 mal 2 = 5, und ein politischer Gegner des Betreffenden hätte den Fehler entdeckt und publik gemacht. Wäre Ihnen dann auch „sehr viel wohler, wenn die ganze Geschichte nicht gerade durch einen eindeutig den politischen Gegnern zuzuordnenden Wissenschaftler ins Rollen gebracht worden wäre.“?

    • Wenn man davon ausgeht, dass sich in der Mehrzahl aller wissenschaftlichen Arbeiten Plagiate findet, so ist eine Dissertation selbstverständlich eine gute Chance, einen politischen Gegner zu diskreditieren. Bei der Titelgläubigkeit der Deutschen allemal. Zufällig ist der Herr Fischer .... sicher nicht auf die Plagiate gestoßen.

  • Guttenberg macht Chinas Kopierwerkstaetten Konkurrenz: http://www.doppelpod.com/?p=714&lang=de

  • Die einen promovieren um den Namenzusatz zu führen, anderen geht es hingegen um wissenschaftliches Arbeiten. DAS hier scheint ein Autor der ersten Spezies zu sein. Imho gehört das Promotionswesen grundlegend überarbeitet, denn es kann nur um Erkenntnis gehen und nicht um Kosmetik. Wer solch eine Schmalspurarbeit erstellt, wie auch mit 'summa cum laude' bewertet, tritt all jene die mit Herzblut "forschen" mit den Füßen...

    • Das ist sehr wahr. Das Promotionswesen ist grundlegend zuändern !

    • Auch die Wissenschaft wird langsam aber sicher zur Hure, KT ist nur ein Beispiel von vielen.

    • Ich habe auch keine 400 Seiten durchgearbeitet, aber einige Auszüge warfen mir die Frage auf: Hatte er nicht bessere Quellen zum Abschreiben? Ist das eine Doktorarbeit (Von "summa cum laude" gar nicht zu reden)? Ich schau mir seine Arbeit (wenn's denn seine war) noch etwas an. Vielleicht werde ich noch positiv überrascht.

  • welche Hoffnung? für wen? uns alle? Ich denke nicht. Dieser Mensch trägt die ganze Zeit schon eine Maske. Dieses Schauspiel seiner Medieninszenierung inkl. seiner Frau geht mir schon die ganze Zeit auf die Nerven. Dieser Mensch glaubt andere für blöd verkaufen zu können. Da spricht eine Arroganz aus ihm heraus, die er wohl schon mit seiner ach so edlen, adligen Muttermilch aufgesogen hat. Diese Plagiate stärken meinen Verdacht, was sein Charakter angeht nur noch mehr. Er schmückt sich mit den Fähigkeiten anderer und denkt dabei unantastbar zu sein. also die Eigenschaften, die mein Vorredner beschreibt widerleg ich kurz:

    jung: auch der wird älter - und wen interessiert das alter smart: wohl eher hinterfotzig intellektuell: nein, er hat nur gelernt Dünnpfiff verbal gekonnt zu formulieren

    Ja er könnte uns wohl repräsentieren und sich damit in die deutsche Geschichte einreihen: ein weiterer Hampelmann über den man sich nur belustigen kann.

  • na ja, vielleicht hat Her Guttenberg es mit der Zitatenpflicht nicht so ganz eng genommen, er ist aber einer der wenigen, der in die Politik nicht des Geldes wegen gehen muß, der die Dissertation warscheinlich wie auch jeder Hausartzt als eine Verschönerung des Namens mit Dr. davor empfindet, ist klar, es soll kein start einer wissenschaftlichen Karierre sein, anderseits denke ich dass Guttenberg eine Hoffnung für uns alle ist, jung, smart, intellektuell,könnte uns mal in der ganzen Welt würdig represäntieren, ich denke wir sollten diese Chance nicht zerstören

    • Hier werden mal wieder Dinge zusammengerührt, die nicht zusammen gehören. Warum sollte jemand, der sich aus lauter Eitelkeit einem wissenschaftlichen Verfahren unterwirft anderen Beurteilungskriterien unterliegen als der, der eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt. Für einen Poliriker reicht es doch, wenn er seine Intellektualität in den Dienst der Sache stellt, die er vertritt, was ja wahrlich nicht häufig der Fall ist und Herrn G. genügend Gelegenheit gäbe, sich deutlich hervorzuheben - was allerdings wirklich nicht mein Problem ist. Potentielle "Hoffnungsträger" - für wen auch immer - sollten eben gerade keinen Freibrief für die fragwürdige bis kriminelle Auslegung anerkannter Regelungen erhalten. Herr G. hat zudem wirklich Glück, dass er in Bayreuth und nicht an anderen bayerischen Universitäten "promoviert" hat, an denen eine "eidesstattliche Versicherung" abgegeben werden muß, dass die Arbeit ohne fremde Hilfe verfaßt wurde.

    • Chance?? Wie bitte?? Von so einem ausgemachten Lügner und Betrüger will ICH jedenfalls NICHT repräsentiert werden!! Früher wäre so einer wohl Raubritter geworden!!

    • Na ja, jung und smart erscheint Dr. von Guttenberg in der Öffentlichekeit. Ehrlich und redlich kommt er aber nicht daher. Selbst als Minister der Verteidigung hat er seine "Verteidigung" -egal ob zu Kundus, zur Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht mit Zahlentricks hingelogen und die Öffentlichkeit hat`s nicht bemerkt: aus hinausposaunten Haushalteinsparungen in Höhe ca. 7-8 Milliarden werden nun weitere Kosten von 1 - 2 Milliarden Euro. Auch hier gilt: Mehr Schein als Sein!

    • "denke ich dass Guttenberg eine Hoffnung für uns alle ist, jung, smart, intellektuell,könnte uns mal in der ganzen Welt würdig represäntieren, ich denke wir sollten diese Chance nicht zerstören " Die Chance uns WÜRDIG zu repräsentieren? Ich KOTZ gleich ab. Nur weil er und seine Frau jung sind, gut aussehen und von einer großen Zeitschrift gefördert werden? Wenn du wirklich wissen willst wie sich Leute fühlen die von solchen Blendern repräsentiert werden, frag doch mal die Italiener!!!!

  • man möchte doch mal gerne das Spendenbuch der Uni einsehen....

    • wohl war !! Mir scheint, die Uni und das Gremium, die hierfür "summa cum laude" vergeben haben, dürften jetzt ganz schön ins Schleudern kommen. Jeder Student muss eidesstattlich erklären, dass er oder sie die Staatsexamensarbeit alleine und unter Nennung aller Quellen angefertigt hat. Wer das nicht tut, begeht glatten Betrug. Dies ist ein Meineid und somit gar eine Straftat. Aber warten wir es mal ab, was raus kommt.

  • Die größten Tugenden der Deutschen: Unterwürfigkeit, Führerkult und nach oben kriechen / nach unten treten. Bin ich froh ein Deutscher zu sein.

    • in welcher zeit lebst du denn? die tugenden der deutschen (nach 68ger) sind: zufrieden sein mit hungerlohn, ausbeutung und dem glücklichsein bis zum ende des monats überleben zu können!!!! dazu kommen noch schuldgefühle, wegen der vergangenheit (was die einfache akzeptanz/hinnahme der hungerlöhne erklärt (sozio-psychologisch gesehen(komm aus dem fachgebiet))) , man is das krank!!! nach oben kriechen und nach unten treten kommt aus dem manchesterkapitalismus!!! dem sich ja nach millionenfachen menschenmord heutzutage der chinesische kommunismus, in entsetzlicher liebe widmet!! ich bin froh und stolz! weil ich bin wie ich bin!

  • Die größten Tugenden der Deutschen: Neid, Mißgunst und Schadenfreude. Bin ich froh ein Deutscher zu sein.

  • Kleiner Hinweis: die Burghardt-Quelle ist als Fußnote auf Seite 17 (Nr. 5) angegeben. Also hinsichtlich Burghardt kein Plagiat.

  • In der Google Doc steht vor dem Satz "Am 18. Juni 2004 wurde europäische..." das Wort "Sezenenwechsel:" ; Müsste das nicht noch eingefügt werden?

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