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Gleichwohl artikulierten sich diesbezüglich Zurückhaltende und Gegenkräfte, die der Auffassung waren, das System der souveränen Nationalstaaten könne nicht (oder noch nicht) aufgegeben oder eingeschränkt werden. Zu ihren markantesten und einflussreichsten Vertretern zählte C. de Gaulle.

[...]

Den damaligen Befürwortern einer „Neuordnung Europas" zufolge war das System der souveränen Nationalstaaten in Europa unfähig, zwischenstaatliche Konflikte gewaltlos zu lösen und damit implizit den Frieden zu sichern: auch wäre im „Schrebergartensystem" seiner Volkswirtschaften eine optimale Entfaltung der Produktionsfaktoren und damit des Wohlstandes kaum zu ermöglichen gewesen: schließlich stellte sich nicht nur angesichts der Erfahrungen der ersten Jahrhunderthälfte die Frage, wie die gemeinsamen Interessen Europas in der Weltpolitik einschließlich seiner Verteidigung angemessen zu vertreten wären.

Konsequenterweise hätten diese Aufgaben in den Augen jener „Europäer" die Schaffung einer über den Nationen stehenden („supranationalen") gemeinsamen politischen Ordnung in Form eines föderalistischen Bundesstaates erfordert, zu dessen Gunsten die Einzelstaaten auf Teile ihrer Entscheidungsbefugnisse hätten verzichten müssen.

Aber es gab auch zurückhaltende Aussagen, die der Auffassung waren, dass das System der Nationalstaaten nicht aufgegeben oder eingeschränkt werden dürfe. Zu ihren Vertretern gehörte z. B. der französische Staatsmann Charles des Gaulle.

Die wesentlichen Auffassungen zur Gründung einer Zukunftsgestaltung Europas waren, dass das System der souveränen Nationalstaaten unfähig sei, zwischenstaatliche Konflikte gewaltfrei zu lösen und den Frieden zu sichern, die gemeinsamen Interessen Europas in der Weltpolitik zu vertreten und eine optimale Entfaltung der Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital) zu gewährleisten und damit den Wohlstand zu ermöglichen. Diese Aufgaben würden also die Schaffung einer übergeordneten Struktur in Form eines föderalistischen Bundesstaates erfordern, zu dessen Gunsten die Einzelstaaten Teile ihrer Souveränität und Entscheidungsbefugnisse abgeben müssten.

Übernommen aus
Diana Bauer,
Der Vertrag von Maastricht - Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken, 2002, S. 6 (Studienarbeit 5. Semester)
In:
Link: http://www.grin.com/e-book/30492/der-vertrag-von-maastricht-der-weg-zur-politischen-union-inhalte-chancen

-> Das Ende des 2. Absatzes ist eingefügt aus: http://www.evfh-berlin.de/evfh-berlin/html/sl/st-organisation/sa-eu/vortrag_22-04-03.htm (dort: "das gemeinsame Interesse Europas in der Weltpolitik einschließlich der Verteidigung Europas nicht angemessen vertreten").

-> Die auffällige Formulierung „Schrebergartensystem seiner Volkswirtschaften" ist zwar gekennzeichnet, aber ohne Verweis. Evtl. aus: http://books.google.com/books?id=9wMqnnImACEC&pg=PA144&lpg=PA144&dq=Schrebergartensystem+Volkswirtschaften&source=bl&ots=pMzVOhYInA&sig=0mQO9T5a9m1702p2E0HpxsPvY2s&hl=en&ei=gQVfTbTsK4mXOo_pyMsN&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBQQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false (S. 144 u.).


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