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Dissertation Original
Die nationalstaatlichen Regierungen, die auch die Verfassungsentwicklung der Europäischen Union unter ihrer Kontrolle haben, sträuben sich weitgehend gegen eine Verminderung ihres Einflusses.[1002: Vgl. F.Scharpf, Die Politikverflechtungs-Falle: Europäische Integration und deutscher Föderalismus im Vergleich, in: Politische Vierteljahresschrift, 1985, S. 323 ff.] Solange der Union jedoch eine eigenständige demokratische Legitimation fehlt, könnte der Einfluss der Regierungen auch aus normativen Gründen nicht rasch zurückgedrängt werden. Ohne europäische Medien, europäische Parteien und eine europäische öffentliche Meinung lässt sich das europäische Demokratiedefizit auch nicht durch bloße Verfassungsreformen abbauen. Die nationalstaatlichen Regierungen, die auch die Verfassungsentwicklung der Gemeinschaft unter ihrer Kontrolle haben, sträuben sich gegen eine Verminderung ihres Einflusses (Scharpf 1985). Aber solange der Gemeinschaft eine eigenständige demokratische Legitimation fehlt, könnte der Einfluß der Regierungen auch aus normativen Gründen nicht rasch zurückgedrängt werden. Ohne europäische Medien, europäische Parteien und eine europäische öffentliche Meinung läßt sich das europäische Demokratiedefi- zit auch nicht durch bloße Verfassungsreformen abbauen (Grimm 1992; Kiel- mansegg 1992; Scharpf 1992a) [...]
Übernommen aus: Fritz W. Scharpf: Autonomieschonend und gemeinschaftsverträglich. Zur Logik einer europäischen Mehrebenen-Politik, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.) 1995, Reform der Europäischen Union, S. 75f.
Link: http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp93-9.pdf
Dokumentiert in: Anmerkung: Die Fussnote 1002 enthält einen Verweis („vgl.“) auf Scharpf. Allerdings auf eine andere Publikation, in welcher der übernommene Text gar nicht vorkommt. Der restliche Abschnitt, eine persönliche Bewertung, ist überhaupt nicht als Fremdtext gekennzeichnet.

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